Bei der Steuererklärung merkt man, wieviel Geld man sparen würde, wenn man keins hätte. Fernandel (eigentlich: Fernand Joseph Désiré Contandin), 1903-1971, französischer Filmschauspieler

15 Wachstum

Den Kleinen gehört die Zukunft

Groß sein wird in der Unternehmenswelt gern mit Erfolg gleichgesetzt. Doch je größer ein Unternehmen, umso größer die Führungsprobleme. Kleine, wendige Firmen haben es da leichter. Außerdem sind sie näher am Kunden. Mit innovativen Ideen gehört ihnen die Zukunft.

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Am besten ist die Gigantonomie auf See und in der Luft erkennbar. Die Fixkosten sollen auf möglichst viele Tonnen- oder Passagierkilometer verteilt werden, so lautet die Argumentation hinter dem Bestreben, immer mehr Menschen oder Güter mit immer größeren Schiffen oder Fliegern zu transportieren,. So kann man billiger als die Konkurrenz sein. Die Kleinen können da nicht mithalten und müssen aufgeben. Die Großen übernehmen ihre Marktanteile und wachsen, bis nur noch einige wenige Riesenkonzerne übrig bleiben.

Deren Gewinnentwicklung scheint keine Grenze nach oben zu kennen: Der addierte Umsatz der weltgrößten Börsenkonzerne hat sich zwischen 2003 und 2013 von 19 auf 38 Billionen Dollar nahezu verdoppelt, der Gewinn vervierfacht. Das macht diese Konzerne auch für Berufsanfänger attraktiv. Sie vermuten dort bessere Aufstiegs- und Verdienstchancen und andere attraktive Angebote, die ein Mittelständler nicht leisten kann.

Offenbar gibt es also viele gute Gründe für das Streben nach Größe. Doch eine genauere Analyse zeigt, dass eine Riesenfirma auch Riesenprobleme bei Organisation und Führung mit sich bringt. Die Finanzmarktkrise ist ein Beispiel dafür, denn sie war vor allem eine Großbankenkrise. Riesenschiffe sind ein weiteres: Sie lassen sich immer schwerer versichern, weil im Schadensfall auch die Entschädigungen unverhältnismäßig teuer sind. Passagierflugzeuge der Dimension eines A 380 können nur von den großen Drehscheibenflughäfen starten – was die Passagiere wiederum Anreise- und Wartezeiten kostet. Neben die ökonomischen Größenvorteile treten zunehmend Kosten der Größe.

Gute Chancen, dem Strukturwandel von morgen voraus zu sein, haben dagegen die Kleinen. Sie sind nah am Kunden, den Mitarbeitern und der Lebenswirklichkeit. Sie können ihr Angebot flexibel an die Nachfrage anpassen. Kleinen Firmen mit innovativen Ideen gehört die Zukunft. Die Politik ist deshalb gut beraten, sich vor allem um sie und weniger um die Großen zu kümmern.


Dieser Beitrag ist in einer längeren Fassung auf Welt.de

  • Autor

    Prof. Dr. Thomas Straubhaar

    früherer Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen, an der Universität Hamburg.

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  • Dan Chris

    “Kleinen Firmen mit innovativen Ideen gehört die Zukunft. Die Politik ist deshalb gut beraten, sich vor allem um sie und weniger um die Großen zu kümmern.”
    Die Aussage ist nur die halbe Wahrheit. Viele kleine Firmen sind liefern den Großen zu. Somit sind sie sehr abhängig von den Großen. Weiterhin sind einige Beispiel sehr schlecht. Der A380 oder jegliches Passagierflugzeug kann nur von einer großen Firma entwickelt werden. Die Kosten und das Risiko für die Entwicklung sind enorm. Das trifft auf viele andere Bereiche auch zu. Das Loblied auf die kleinen Unternehmen mag auf manche Bereiche zutreffen. Universell anwendbar ist ein solches Loblied sicher nicht.

  • Ob groß oder klein, der ideelle Gehalt- bezogen auf Gemeinwohl- ist sicher ein weiteres und wichtiges Kriterium beim Thema Innovation. Ich habe den Eindruck das oft Innovation angemahnt- und deren Verhinderung betrieben- betrieben wird. So etwas ist nicht umsonst eine der klassischen Methoden für erfolgreichen Lobbyismus. Wir könnten alle längst die Energiewende erfolgreich geschafft haben. D. h., Energie könnte überall und jeder Zeit ausreichend, völlig umweltfreundlich, sehr günstig und gesichert, verfügbar sein.

    Anläßlich einer Mitmach-Aktion (beim Umweltinstitut München e.V.), habe ich heute nachfolgenden Text an die Bundesregierung gemailt:

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
    Sehr geehrter Herr Bundeswirtschaftsminister Gabriel,
    Sehr geehrte Frau Bundesumweltministerin Hendricks,

    ich fordere Sie dazu auf, alle Umwelt- und nergieprobleme in
    Deutschland generell zu lösen. Bitte setzen Sie sich auch dafür ein, dass diese Lösung ebenso in der gesamten Europäischen Union zur Anwendung kommt.

    Bereitstellung und Nutzung kinetischer Energie birgt große Risiken:Solche wie Umweltschäden, Ressourcen-/Verschwendung und Entsorgungsprobleme. Zudem erleidet unsere Volkswirtschaft dadurch großen Schaden. Daher sind bereits zivilisatorische Errungenschaften und eine lebenswerte Zukunft der nachfolgenden Generationen, in Gefahr. Neben nuklearer- und fossiler Energie, hinterlassen auch erneuerbare Energien Umweltschäden, sowie Entsorgungslasten und verschlingen
    wertvolle Ressourcen die daher anderen- nachhaltigen- Projekten
    fehlen.

    Dem unwiderlegbaren Stand von Wissenschaft und Technik folgend, können überall Aufzüge mit Gegengewicht im Idealfall 100% schädigende, kinetische Energie einsparen. PE-Drive Technologie kann das auch in der Rotation fortlaufend und daher bei allen technischen Systemen, überall, jeder Zeit, völlig umweltfreundlich und von Ressourcen unabhängig. Kontaktieren Sie mich für Details.

    Lösungsprinzip ist die Systemverschiebung über Gleichgewicht.
    Ermöglicht durch Austausch schädlicher, kinetischer Energie- gegen völlig umweltfreundliche, im System konstant verfügbar bleibende, potenzielle Energie. So kann Versorgungssicherheit garantiert und die Energiewende überall zuverlässig erfolgreich sein!
    Statt der riskanten Technologien, brauchen wir die Energiewende hin zur potenziellen Energie die uns mit PE-Drive eine nachhaltige
    Gestaltung unserer Zukunft, ermöglicht und sichert.

    Ich fordere Sie daher auf:
    – Beschließen Sie, kinetische- gegen potenzielle Energie- in
    Deutschland auszutauschen!
    – Setzen Sie sich auch in der Europäischen Union für diesen
    Austausch ein!
    – Fördern Sie Entlastung der Umwelt und die Unabhängigkeit
    von Energieressourcen!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Erich Görgens

  • Dan Chris

    @erich_goergens:disqus
    Potentielle Energie wird als Speicherform schon verwendet, z.B. bei Pumpspeicherkraftwerken. Auch diese Form der Energiespeicherung hat einen Wirkungsgrad. Weiterhin ist die Energiedichte von Rotationsspeichern nicht sehr hoch, verglichen mit chemischen Speichern wie Benzin. Für bestimmte Anwendungen ist ein solcher Speicher möglich. Für eine breite Anwendung funktioniert es nicht. Will man viel Energiespeichern braucht man schwere Rotoren. Folglich steigen die Lagerverluste und somit die Speicherfähigkeit.

    “Ich habe den Eindruck das oft Innovation angemahnt- und deren Verhinderung betrieben- betrieben wird. ”
    Sicher nicht. Es wird in sehr vielen Bereichen der Energiewandlung geforscht. Auch die EU fördert sehr sehr breit. Diese Behauptung ist also nicht haltbar. Wenn ihre Methode funktioniert, dann bauen sie einen Prototypen, der einen Haushalt versorgt.
    ———————————————————————–
    Weiterhin ignorieren sie folgende Punkte
    1. Viel Energie wird für die Wärmeerzeugung benötigt.
    2. Wenn sie Autofahren haben sie einen Luftwiderstand der Kraft F. Sie brauchen also F mal s an Energie bzw. Arbeit um eine Strecke s zurückzulegen. Wie wollen sie die Energie wieder herzaubern?
    3. Der Transport von Energie funktioniert gut über elektrische Leitungen. Die Verluste kriegen sie auch nicht wieder.

    Ihre Beispiele mit dem Fahrstuhl, sind Stand der Technik und werden in vielen Bereichen angewendet.

  • @Dan Chris
    Damit wir von Gleichem sprechen, biete ich Ihnen den Aufzug mit Gegengewicht als Beispiel: Hier werden ohne Gegengewicht 100% kinetische Energie benötigt um die Kabine nach oben zu verschieben. Mit Gegengewicht wird im Idealfall Gleichgewicht eingestellt und es werden nur noch ~5% kinetische Energie für das gleiche Ergebnis benötigt. Einsparung = 100% kinetische Energie. Das ist aber unwiderlegbar, Stand von Wissenschaft und Technik. Mit Pumpspeicherwerken hat das so wenig zu tun wie mit
    Ihrem Rotorenansatz, beides erzielt niemals PE-Drive Ergebnisse. Haben sie noch weitere Fragen…?

    Haltbar ist meine Behauptung bezüglich der Innovationsförderung durch jahrelange Erfahrung mit einschlägigen Institutionen.

    Ihr Hinweis auf den Prototyp bedarf aus vielen Gründen einer ganz anderen Sichtweise, die in meinem Fall aber nicht an der technischen Machbarkeit scheitern würde.

  • @Dan Chris
    Jetzt zum letzten Teil Ihres Kommentars:
    1. Wärmeerzeugung ist bei Gleichgewichtssystemen nicht relevant.
    2. Ein Auto hat verschiedenartige Lastwiderstände. Aber ganz gleich welche wir nehmen, sie werden durch ständig verfügbare, völlig umweltfreundliche, potenzielle Energie ausgeglichen, sodass nur ~5% kinetische Energie genügen, um die Verschiebung in Gang zu setzen und/oder aufrecht zuerhalten. Die ~5% stellt PE-Drive intern immer zur Verfügung.
    3. Der modifizierte Antriebsstrang, PE-Drive und/oder die normale Autobatterie, bieten hier komfortable Möglichkeiten.
    3a. Ja, das Beispiel mit dem Aufzug zeigt, dass potenzielle Energie ein vollwertiges Äquivalent der kinetischen Energie ist, von der bis zu 100% einsparbar sind.

  • Ralph-M. Weiss

    Der Standpunkt von Herrn Dr. Straubhaar ist sympatisch!Doch leider geht er an der Wirklichkeit vorbei. In der WELT/Langfassung bezieht er sich auf die Gigantomie der Schiffahrtsbranche. Diese ist in der Tat bemerkenswert: Auf den Weltmeeren findet sich kein namhafter US-Containerreder mehr! Stattdessen finden sich unter den weltweiten TOP5 allein 4 (!) Europäer (Maersk, CMA-CGM, MSC, HAPAC-CSV)! Doch wo bleiben die ach so gepriesenen kleinen, wendigen, kundennahen Alternativen?? Vor Jahren ging die renommierte dt. Reederei (DSR-)SENATOR vor die Hunde. 2011 folgte die innovative Schwergutreederei (“Segelschiffe”). Ähnliche Entwicklungen gibt es in der Speditionsbranche. Herr Dt. St.
    gibt nicht ein Beispiel, welche seine ‘provokanten’ Thesen untermauern würden. Schade eigentlich..

  • Dan Chris

    1. wenn sie signifikante Energieumwandlung, weit weg vom Fahrstuhl, betreiben wollen ist diese Umwandlung sehr relevant.

    2. Ein ähnliches System gibt es schon. Es nennt sich Hybrid Fahrzeug. Dort wird tatsächlich Energie gespart und der Wirkungsgrad erhöht.

    “~5% kinetische Energie ” wovon? Wenn ihr System funktionieren würde, die notwendige Leistung bringen würde, billig herzustellen wäre, dann würde es produziert werden. Das Problem ist, dass der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit steigt. D.h. ein schnelles Auto verbraucht mehr, da es mehr Verluste hat. Denn sie müssen gegen den Widerstand beschleunigen. Da sie dafür eine Kraft brauchen und Arbeit = Kraft * Weg ist, werden sie Energie “verlieren”.

  • Zu 1. Nein, wir ersetzen genau den Bereich wo Sie noch verharren.

    Zu 2. Nein, gibt es nicht. Hybrid ermöglicht zwar eine bessere
    Energiebilanz als nur Verbrennungsmotore, ersetzt aber keine kinetische-
    durch potenzielle Energie und erreicht daher niemals gleiche Vorteile.

    für die ~5% kinetische Energie zur Überwindung der Reibung, genügen
    PE-Drive 0,5% Antriebsleistung aus dem Fahrbetrieb, um sie zu generieren
    und/oder in der Standard-Bordbatterie, vor zuhalten.

    Wenn ihr Sys…… wenn das so wäre, würden wir jetzt nicht
    diskutieren! Mal ebenso, geht gar nicht. Es gehört eine riesige Struktur
    dazu um nicht gleich gefressen zu werden. Vergessen Sie den
    Luftwiderstand, er ist nichts anderes als ein beliebig variabler
    “Arbeitswiderstand,” wird last-, weg- oder zeitabhängig wahrgenommen und
    so ausgeregelt. Autarke, PE-Drive E-Autos, benötigen ~5% kinetische
    Energie die sie selbst- völlig umweltfreundlich und ohne Abhängigkeit
    von äußeren Ressourcen, jeder Zeit, an jedem Ort, bereitstellen können.
    Derartige Alleinstellungsmerkmale werden nirgendwo sonst erreicht.

  • Dan Chris

    “Zu 2. Nein, gibt es nicht. Hybrid ermöglicht zwar eine bessere
    Energiebilanz als nur Verbrennungsmotore, ersetzt aber keine kinetische-
    durch potenzielle Energie und erreicht daher niemals gleiche Vorteile.”

    Hier sieht man wie wenig sie von Physik verstehen. Sie nutzen einen Speicher aus dem sie Arbeit beziehen die sie nutzen wollen. Jeder Speicher ist dabei im Prinzip möglich. Verbrennungsmotoren haben sich durchgesetzt, da die Energiedichte des Speichers sehr hoch ist. Der Speicher den sie vorschlagen skaliert linear mit der Masse. Wenn sie nun eine Kraft zur Beschleunigung ihres Systems aufbringen skaliert diese auch mit der Masse. Wenn sie nun in der Ebene Beschleunigen und nicht nur eine Höhendifferenz, dann müssen sie Arbeit verrichten. Da diese über die Masse skaliert, steigt die Arbeit mit der Speicherfähigkeit ihres Systems. Beim Fahrstuhl funktioniert das Ganze, weil sie die Masse des bewegten Systems im Prinzip senken. Die notwendige Kraft zum heben ergibt sich aus der Differenz der Massen (hoch – runter) und der Beschleunigung.

    “Derartige Alleinstellungsmerkmale werden nirgendwo sonst erreicht.”
    Das Alleinstellungsmerkmal, dass sie ungefähr nirgendwo gezeigt haben. Ihre bisherigen Behauptungen widersprechen sich. Sie sollten sich mit technischen Systemen und dem Prinzip der Wirkungsgrade auseinandersetzen.

  • Danke für die Blumen die ich Ihnen jetzt gleich mehrfach zurückgebe,
    großzügig, ohne Ihre “Physikkenntnis” zu kommentieren. Aber zur Sache, Sie haben es immer noch nicht geschafft den Gegenstand unserer Diskussion so eindeutig wie möglich auf Gleichgewicht des Aufzugs beschränkt, zu klären und dann gegebenenfalls, weitere Schritte zu diskutieren. Wo nutze ich Speicher…? Das würde doch bedeuten das ich daraus etwas entnehmen möchte, tue ich das….? Nein! Wo beziehe ich Arbeit..? Tue ich das…? Nein! Ich führe ~5% kinetische
    Energie von außen zu, die im System verzehrt wird, um Beschleunigung und
    Reibungsarbeit zu verrichten. Merken Sie jetzt etwas…? Sie sprechen nicht von PE-Drive! Sie verfolgen irgendeine Idee, die aber nicht passt.
    Nochmal von vorne…? Ok, ich habe einen beliebigen Lastwiderstand zu dessen Überwindung benötige ich zunächst 100% kinetische Energie oder als Äquivalent ein Ausgleichspotenzial (potenzielle Last), über die Kopplungsfunktion herrscht dann Gleichgewicht (m Gewicht = m Kabine).
    Zur Verschiebung (Arbeitsverrichtung), genügen jetzt ~5% kinetische Energie statt bei Ihnen 105%. Einsparung = 100%. Das ist Stand von Wissenschaft und Technik, wenn Sie das weiter in Frage stellen, ist mit Ihnen keine Diskussion zu diesem Bereich der Physik, möglich!

    PE-Drive macht das Gleiche jedoch erstmals auch in der Rotation und ist daher in allen technischen Systemen so anwendbar. Ich habe also keine meiner Aussagen zu korrigieren.

  • Dan Chris

    “PE-Drive macht das Gleiche jedoch erstmals auch in der Rotation und ist
    daher in allen technischen Systemen so anwendbar. Ich habe also keine
    meiner Aussagen zu korrigieren.”

    Richtig. Ihr Energiespeicher basiert auf Rotationsenergie (alle Beschreibungen von Ihnen beschreiben eben nur das) . Statt beim Bremsen die Energie in Wärme umzusetzen, Speichern sie ihn in Form von Rotation. Das gleiche können sie mit einer Batterie machen. Es ist nur noch eine Frage des Wirkungsgrades. Ein Hybridfahrzeug, welches es schon gibt, spart genau dann wenn es oft anfährt und bremst. Auf der Autobahn wird der Verbrauch durch das fahren bestimmt, da es so etwas wie einen Luftwiderstand gibt. Dieser ist unbeindruckt von eine PE-Drive sondern wird durch die Geschwindigkeit des Fahrzeugs beeinflusst. Diese Verluste bekommt man auch nicht wieder. Wie hoch sie sind hängt von der Aerodynamik des Autos und der Geschwindigkeit ab.
    Zwei weitere Punkte. Sie müssen ihren Rotationsspeicher “laden”. Irgendwann muss er das erste mal gedreht werden. Die maximal gepeicherte Energie hängt linear von der Masse und quadratisch von der Winkelgeschwindigkeit hab. Je schneller das Ding dreht desto mehr Reibungsverluste hat man. Eine höher Masse führt bei einer Translation des Rotationssystems zu höheren Kräften bei gleicher Beschleunigung. D.h. sie brauchen mehr Arbeit um gegen den Luftwiderstand zu wirken.
    Ein letzter Kommentar. Wenn Rotationsspeicher und nichts anderes ist ihr vorgeschlagenes System so gut funktioniert, warum bauen sie es nicht oder warum wird es nicht für Autos, etc. verwendet? Die Antwort ist einfach. Die speicherbare Energiedichte ist geringer als bei Batterien. Aus diesem Grund hat sich für Autos der Hybrid durchgesetzt. Bei Fahrstühlen oder Pumpspeichern sieht das anders aus. Dort müssen die Massen nicht zusätzlich bewegt werden.

  • NEIN, wo sprach ich von Rückgewinnung? Antwort: Nirgendwo. Sie schreiben immer zu einem ganz anderen Thema, warum?

    Ich bin fair, antworte Ihnen auch gerne offen und ehrlich, aber dann müssen Sie auch beim Thema bleiben.

    PE- Drive stellt Gleichgewicht ein, hält das aufrecht, verschiebt das System mit ~5% statt 105% und stellt selbst diese ~5% noch selbst im System zur Verfügung.

    Eine Modellpräsentation habe ich dem
    Wirtschaftsministerium angeboten, ob es dazu kommt wird man sehen. Übrigens, Sie können sicher sein das ich weiß von was ich rede oder was ich schreibe! Danke

  • Dan Chris

    “PE- Drive stellt Gleichgewicht ein, hält das aufrecht,”

    So wie sie es beschreiben, wissen sie nicht wovon sie reden. Sie geben keinerlei Verweise wo man diesen Antrieb finden kann. Wenn sie 5Nm brauchen, um eine Masse von A nach B zu bewegen, dann ist der Antrieb nur über den Wirkungsgrad interessant. Ein Elektromotor hat einen Wirkungsgrad >80% und nur die Energiespeicherform steht einer breiten Anwendung im Wege. Der Gesamtwirkungsgrad ist abhängig von den Gesamtverlusten des Systems. Bei Autos sind die Verluste aufgrund des Luft- und Rollwiderstandes sehr groß.

  • NEIN, das ist keine Diskussion. Danke, ich verzichte auf dumme Pöbelei!

  • Dan Chris

    Es tut mir leid wenn es bei Ihnen so rüber kommt. Allerdings fehlt immer noch ein Quellenverweis zum Wirkprinzip ihres Antriebs. Da dieser Verweis nicht gegeben ist, muss ich davon ausgehen, dass es diesen Antrieb nicht gibt, bzw. er nicht funktioniert.