Wettbewerb hält die Welt in Gang. William Harrison Faulkner, 1897-1962, us-amerikanischer Schriftsteller

20 Arbeitsmarkt

Mindestlohn: Erste Anzeichen für Arbeitsplatzverluste

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein flächendeckender Mindestlohn von 8,50 Euro. Sind die befürchteten Arbeitsplatzverluste eingetreten? Das ifw Kiel zieht eine Zwischenbilanz.

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Es dürfte mittlerweile unstrittig sein, dass die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 8,50 brutto je Stunde zum 1. Januar 2015 zum mit Abstand stärksten Rückgang der Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten (sog. Minijobber) seit rund 15 Jahren geführt hat. Im März waren 160 000 Arbeitnehmer weniger in einem Minijob beschäftigt als ein Jahr zuvor, wobei der Rückgang der Minijobs in Ostdeutschland (-7 Prozent) deutlich stärker als in Westdeutschland (-3 Prozent) war. Es gab keine anderen bedeutenden Rechtänderungen im Bereich der Minijobs, die einen solchen Einbruch erklären könnten. Es sind vielmehr Neuregelungen in Kraft getreten, die tendenziell eine Ausweitung der Minijobs begünstigen.

Strittig dürfte allerdings sein, ob die weggefallenen Minijobs tatsächlich mit weggefallenen Arbeitsplätzen gleichbedeutend sind oder ob sie in andere (legale) Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt wurden (ein Ausweichen in die Schattenwirtschaft ist auch denkbar). Zum einen könnten die weggefallenen Minijobs in Werkverträge oder andere Formen der Selbständigkeit umgewandelt worden sein, um den Mindestlohn zu umgehen. Die Tatsache, dass die Zahl der Selbständigen, die seit gut drei Jahren rückläufig ist, im ersten Quartal dieses Jahres schneller zurückging als zuvor, deutet allerdings nicht darauf hin. Zum anderen könnten die Minijobs in sozialversicherungspflichtige Jobs umgewandelt worden sein, sobald die Entgeltgrenze von 450 Euro aufgrund des Mindestlohns überschritten wurde. Die momentan vorliegenden Daten deuten jedoch nicht darauf hin, dass diese Umwandlung bis jetzt im großen Stil stattgefunden hat. Die Summe aus Minijobbern und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres spürbar schwächer zugelegt als zuvor. Für einen direkten Zusammenhang mit dem Mindestlohn spricht, dass die Abschwächung in Ostdeutschland markanter ist als in Westdeutschland und dass sie sich in einer Größenordnung bewegt, die dem Rückgang der Minijobs entspricht.

Insgesamt hat der Beschäftigungsaufbau zu Jahresbeginn also relativ plötzlich an Fahrt verloren. Hierfür sprach neben der Einführung des Mindestlohns sonst wenig. Die Zeichen am Arbeitsmarkt zu Jahresbeginn standen eher auf Beschleunigung. Die gesamtwirtschaftliche Aktivität expandierte im Schlussquartal 2014 ausgesprochen kräftig. Die gängigen Frühindikatoren für den Arbeitsmarkt hatten ebenfalls keine Abkühlung angezeigt. Die Zahl der offenen Stellen befindet sich auf hohem Niveau und ist bis zuletzt sogar weiter gestiegen.

Die Tatsache, dass die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit registrierten Arbeitslosen in den ersten Monaten dieses Jahres weiter gesunken ist, steht nicht im Widerspruch zu möglichen mindestlohnbedingten Arbeitsplatzverlusten. Rund die Hälfte aller Minijobber sind Rentner, Studenten oder Arbeitslose, die sich etwas hinzuverdienen. Diese Personen können in der Regel nicht arbeitslos im Sinne der Arbeitslosenstatistik sein bzw. sind dies bereits vor dem Jobverlust. Die andere Hälfte der Minijobber kann sich zwar theoretisch arbeitslos melden, allerdings dürfte der finanzielle Anreiz hierzu vielfach fehlen. Minijobber haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Und auch ein Anspruch auf Grundsicherung in Form von Arbeitslosengeld II dürfte nicht selten fehlen. Ein Drittel der Minijobber lebt in Haushalten, in denen der Lebensunterhalt überwiegend aus dem Einkommen anderer Haushaltsmitglieder bestritten wird. In diesen Fällen ist die Hilfebedürftigkeit oft nicht gegeben, da das Haushaltseinkommen ausreichend hoch ist.

Niedrigverdiener sind in der Tat weitaus seltener armutsgefährdet als es der niedrige Stundenlohn nahelegt. Nur rund jeder fünfte Arbeitnehmer mit einem Stundenlohn von unter 8,50 Euro war hiervon betroffen. Niedrigverdiener leben keineswegs nur in einkommensarmen Haushalten, sondern sind in nahezu allen Segmenten der Einkommensverteilung vertreten. Letztlich ist dies einer der Hauptgründe, warum der Mindestlohn eines seiner Ziele nicht erreichen kann, nämlich die Einkommensungleichheit in Deutschland nennenswert zu verringern.

Die ausführlichen Berechnungen sind im Wirtschaftsdienst erschienen.

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  • Autor

    Dr. Dominik Groll

    ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Prognosezentrum und im Forschungsbereich "Makroökonomische Politik in unvollkommenen Märkten" am ifw Kiel.

    Alle Beiträge

  • “Insgesamt hat der Beschäftigungsaufbau zu Jahresbeginn also relativ
    plötzlich an Fahrt verloren. Hierfür sprach neben der Einführung des
    Mindestlohns sonst wenig.”

    Wenn ich mir die auf der verlinkten Website dargestellten Kurven ansehe, dann sehe ich bei der Beschäftigungsstatistik sehr wenig. Vor allem, weil die Kurven sehr tendenziös gewählt worden sind.

    Hier auf S.5 sieht man, dass 2012-2013 ein starker Einbruch stattfand.

    http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Statistik-nach-Themen/Statistik-nach-Wirtschaftszweigen/Generische-Publikationen/Beschaeftigung-nach-Laendern.pdf

    D.h. wenn man ein Jahr vorher startet, dann sieht man den Mindestlohn gar nicht. Der Verweis, dass die Erwartungswerte und Indikatoren nicht auf diesen “Einbruch” verwiesen ist Quatsch. Indikatoren wie der IFO Geschäftsklimaindex befragen Unternehmen. Diese wussten, dass der Mindestlohn kommt und haben offensichtlich kein Problem gehabt. Auch sollte man fragen, wie genau diese Indikatoren denn wirklich sind. Minimale Änderungen werden auf diesen einen Fakt reduziert. Hauptsache es sieht wissenschaftlich aus. Das es das nicht ist, erkennt man daran, dass viel mit könnte, sollte, würde argumentiert wird.

  • steinweg

    Sie wueten ja geradezu.

  • Hubert Daubmeier

    Eine durchgängig nachvollziehbar und gut begründete Arbeit. Danke.

  • Zu Recht die Fragen werden nicht beantwortet. Beispielsweise ist die Aussage

    “Insgesamt hat der Beschäftigungsaufbau zu Jahresbeginn also relativ plötzlich an Fahrt verloren. ”
    sinnfrei, wenn einige Sätze später steht

    “die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit registrierten Arbeitslosen
    in den ersten Monaten dieses Jahres weiter gesunken ist, steht nicht im
    Widerspruch zu möglichen mindestlohnbedingten Arbeitsplatzverlusten”

    Sinngemäßt steht da, man kann zwar keine Abbau nachweisen, aber es könnte möglich sein…
    Wenn so schwammig formuliert wird und sich zusätzlich auf Indikatoren beziehen muss, dann hat man in der Regel keine Daten. Es gibt auch kein Fazit ob der Mindestlohn denn nun in der Summe Arbeitsplätze kostet oder nicht. Stattdessen bezieht sich der Schlusssatz auf Ungleichheit. Das war aber gar nicht das Thema. Der Herr ist Wissenschaftler und sollte es besser können.

  • Hallo Dan Chris, Herr Groll erklärt sein Argument doch schon im Satz, der auf Ihr Zitat folgt. “Rund die Hälfte aller Minijobber sind Rentner, Studenten oder Arbeitslose, die sich etwas hinzuverdienen. Diese Personen können in der Regel nicht arbeitslos im Sinne der Arbeitslosenstatistik sein bzw. sind dies bereits vor dem Jobverlust.”

    Somit werden diese nicht in der Arbeitslosenstatistik aufgezählt, haben aber faktisch ihren Job verloren. (mar)

  • “Somit werden diese nicht in der Arbeitslosenstatistik aufgezählt, haben aber faktisch ihren Job verloren. (mar)”
    Tut mir leid wenn ich nicht folgen kann. Nur weil rund die Hälfte aller Minijobber Rentner, Studenten oder Arbeitslose sind, sagt das gar nichts darüber aus, ob oder wie viele von Ihnen ihren Arbeitsplatz verloren haben. Das sind zwei vollkommen verschiedene Fakten.

    Schön ist die Bahuptung, dass sie “faktisch ihren Jon verloren” haben. Behauptungen sind keine Belege. Nur weil sie stark “faktisch” formuliert sind, heißt es nicht, dass sie richtig wären. Sie stimmen oder auch nicht.

  • Revisor

    Groll erfüllt mich, denn Herr Dr. Groll gibt nur Küchengewäsch von sich. Der Mindestlohn hat jedenfalls nicht, wie von den Neoliberalen landauf, landab proklamiert, die Bundesrepublik zerstört. Dass keine zusätzlichen Arbeitsplätze, bei allgemein günstiger Wirttschaftsstimmung entstanden sind, mag vielleicht doch an den unsinnigen Sanktionen gegen Russland liegen. – Tricksende Arbeitgeber sollte man übrigens an den Pranger stellen und ihren Eintrag in der Liste der “ehrlichen Kaufleute” löschen. Würde es weniger kreative, geldgeile Unternehmer geben, würde es Deutschland besser gehen.

  • Hubert Daubmeier

    Erstens kommt es drauf an, wie man den Begriff neoliberal verstehen will. Wer den geschichtlichen Kontext kennt, wird ihn nicht als negativ belastet sehen – was Sie offensichtlich tun und damit nur den linken Zeitgeist wiedergeben.

    Zweitens hat niemand behauptet, dass damit die BRD untergehen würde. Viele (ich gehöre dazu) haben bemängelt, dass der ML die Beschäftigungschancen der Schwächsten der Gesellschaft [unnötig] mindert. Das Ganze unter dem Deckmäntelchen der sozialen Gerechtigkeit. Die aber mit Füssen getreten wird, weil es denen nicht zum Leben reicht, die davon leben müssten und jenen die Beschäftigung raubt, die nicht davon leben müssen.

    Drittens sind die Stimmen aus dem Arbeitgeberlager klar: die Dokumentationspflichten sind fürs G…. Es trifft eben wieder genau jene die den ehrlichen Kaufmann tatsächlich und tagtäglich leben. Und jene die auf den ehrlichen Kaufmann einen Dreck geben können so weitermachen wie allemal (illegal, Leute besch…, etc.)

  • Erstens – stimmt.
    Zweitens – die genannte These ist eine These. Den Nachweis bleibt der Autor zum Beispiel schuldig. Vor allem ist die Frage ob es den Menschen die für sehr wenig Geld hart arbeiten müssen gut geht. Beschäftigung um der Beschäftigung willen, sollte nicht das Ziel sein. Das Ziel sollte sein, dass jeder ein Einkommen hat von dem er oder sie gut leben kann.

    Drittens – die Dokumentationspflicht zu kritisieren ist in meinen Augen absurd. In vielen Unternehmen wird gestempelt. Bei Projektarbeit muss man die Stunden die man gearbeitet hat genau aufschreiben. D.h. in vielen Bereichen existiert die Dokumentation bereits.
    Dem ehrlichen Kaufmann wird im Übrigen damit geholfen. Wenn er seine Mitarbeiter vernünftig entlohnen will, steht er nicht in Konkurrenz zu jenen die es nicht tun. Somit kann er ehrlich bleiben.
    “(illegal, Leute besch…, etc.)” Dafür bedarft es Kontrollen. Das Argument, dass man keine Gesetze einführen sollte, da es Menschen gibt die diese brechen, ist merkwürdig. Dann brauchen wir auch keine Eigentumsgesetze, weil es Menschen gibt die klauen.

  • Revisor

    Und wer ist jetzt daran Schuld, dass “neo-liberal” schon fast zum Schimpfwort geworden ist? Der linke Zeitgeist?

    Soziale Marktwirtschaft, wie sie Ludwig Erhard geprägt hat, gibt es in Deutschland nicht mehr. Das Heer an Neppern, Schleppern und Glücksjägern, die ihre Gewinne genau zu Lasten von Geringverdienern erwirtschaften, haben inzwischen einen fruchtbaren Boden erhalten. Wenn Geschäftsmodelle nur mit Betrug und / oder Ausbeutung funktionieren, haben sie in unserem Land nichts zu suchen. Gedanklich fallen hier übrigens auch die Abmahnanwälte darunter, denen man ja mit der jetzigen Gesetzgebung nicht beikommen kann und deren Tun sogar von der Anwaltskammer toleriert werden muss.

    Ja, der Mindestlohn soll Ausbeutung verhindern und soziale Gerechtigkeit fördern. Und das tut er auch. Über die Dokumentationspflichten und deren Ausprägung kann man durchaus streiten. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass es ohne Kontrolle leider nicht geht, da ansonsten dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet wird.

  • Hubert Daubmeier

    Mir ist es ein Rätsel, wie über den ML irgendein Aspekt sozialer Gerechtigkeit gefördert werden soll. Denn nochmal, wer davon leben muss kann es nicht (Adam Riese reicht hier aus). Und wer nicht davon leben muss (z.B. weil er anderweitig sein Auskommen hat), dem gefährdet oder nimmt er die Beschäftigungsmöglichkeit.

  • Hubert Daubmeier

    Beschäftigung um der Beschäftigung willen ist kein Ziel. Beschäftigung als soziale Teilhabe ist sehr wohl ein Ziel.

  • Revisor

    Mit dieser Totschlagargumentation können Sie auch Kinderarbeit im Stollen wieder einführen.

    Wer nur Ausbeuterlöhne zahlen kann, um sein Geschäftmodell zu halten, hat in unserer sozialen Marktwirtschaft nichts zu suchen.

    Und ich hoffe, die 8,50 € sind nur der erste Schritt.

    Wir brauchen keine osteuropäischen Fleischzerteiler, die für 5 € im Akkord in den Schlachthäusern Deutschlands arbeiten.

    Manche Tätigkeiten werden sich hoffentlich mit dem Mindestlohn von selbst erledigen und das ist gut so.

  • Hubert Daubmeier

    Sorry, das ist blanker Unsinn. Wenn man die Akkordschlachter aussortieren wollte, dann bräuchte es Gesetze, die diese “Arbeitgeber” in die Pflicht nehmen. Oder man wendet einfach mal vorhandene Gesetze an. Da hilft keine gut gemeinten Absicht, die auf dem Rücken der Schwächsten der Gesellschaft jegliches Ziel verfehlt.

  • Revisor

    Was ist blanker Unsinn? Dass solche “Geschäftspraktiken” (noch) legal sind?

    Noch ärgerlicher wird es dann, wenn solche cleveren und neo-liberalen Unternehmer, wie Tönnies, dann auch noch von der EEG-Umlage befreit werden, weil auch die Anzahl fester Mitarbeiter in die Kalkulation der EEG-Umlage einfließt.

    Aber in Ihren Augen wohl alles ok und völlig in Ordnung

  • Hubert Daubmeier

    Blanker Unsinn ist, dass mit dem ML die soziale Gerechtigkeit anbrechen würde (oder auch nur einen Microdeut besser würde). Blanker Unsinn ist der Glaube, dass der ML die Akkordschlächter aussortieren/umerziehen/zu Menschenfreunden machen würde.

  • Revisor

    Sie betreiben Wortklauberei bzw. neo-liberale Agitation. Wahrscheinlich sind Ihre Scheuklappen so riesig, dass Sie auch ein Bewunderer von CETA / TTIP und TiSA sind und geheime Schiedsgerichte toll finden.

  • Hubert Daubmeier

    Ein “mir sind die Argumente ausgegangen” hätte mir auch gereicht.

  • Beschäftigung als soziale Teilhabe, was soll das sein? Ich darf zur Arbeit gehen und dort Leute treffen. Darum brauche ich keinen anständigen Lohn? Mit dem Argument der sozialen Teilhabe Lohndrückerei zu rechtfertigen ist zynisch. Viele Sudien zeigen, dass gerade die niedrigsten Einkommen große soziale Probleme haben. D.h. die soziale Teilhabe kann dann doch nicht so toll sein.

    Davon abgesehen eine soziale Teilhabe gibt es auf vielen Ebenen. Wenn man ein vernünftiges Einkommen hat (woher auch immer) dann braucht man nicht unbedingt einen Arbeitsplatz um sozial Teilhaben zu können. Vor allem ist es kein Argument gegen den Mindestlohn. Denn sie müssten nachweisen, dass dieser Menschen von einem Arbeitsplatz fernhält. Wenn das so einfach wäre, hätte Herr Groll den Nachweis gebracht. Hat er aber nicht.
    Folglich bleibt es ihre Meinung, dass der Mindestlohn etwas schlechtes sei.

  • JoWo

    Journalismus der schlechtesten Art. Eine Irreführende Überschrift und eine Vermischung von sich widersprechenden Fakten, ganz zu schweigen von der Realität:

    – Rückgang der Minijobs aber Neuregelungen, die eine Ausweitung begünstigen??
    – Weggefallene Minijobs in Werkverträge umgewandelt??
    – Schattenwirtschaft könnte ansteigen??
    – aber vielleicht wurden Minijjobs auch in sozialversicherunggpflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt??

    Tatsächlich steigt die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse an, die Arbeitslosigkeit geht immer weiter zurück, und was sagen Sie dazu, Herr Groll??