Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Beteiligungen, Gold und Grundstücke dazu. Danny Kaye, 1913-1987, amerikanischer Filmschauspieler

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5 vor 10: Schulden, EU, Saudi-Arabien, Banken, Rentner

Kann Wolfgang Schäuble die schwarze Null halten? Wo liegen die wirtschaftlichen Schwachstellen der EU? Und wie geht es weiter mit den Ölgeschäften Saudi-Arabiens? Antworten dazu gibt es in den Linktipps zum Wochenende. Die weiteren Themen: die fragwürdige Bankenregulierung und die Gründe für Finanzprobleme im Alter.

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1. Schulden machen für die Flüchtlinge?
(faz.net, Nadine Bös)
Wird Finanzminister Wolfgan Schäuble sein Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes auch trotz der Ankunft Hunderttausender Flüchtlinge halten? Und muss er das überhaupt? Ökonomen sind sich in der Frage nicht ganz einig: Die einen sehen in der schwarzen Null eine wichtige Orientierungsmarke. Die anderen finden: “Sie ist nichts Heiliges.”

2. Achillesfersen unter der Lupe
(nzz.ch, René Höltschi)
Die EU-Kommission will die wirtschaftlichen Verhältnisse in 18 Mitgliedsstaaten genau untersuche. Sie will herausfinden, wie groß die Risiken in den einzelnen Ländern sind. Besonders zwei Mitglieder stechen ihr bereits ins Auge: In Österreich schlummern erhebliche Gefahren im Bankensektor und in Frankreich sorgt sich die Kommission um mangelnde Wettbewerbsfähigkeit.

3. Was den Saudis den Schlaf raubt
(blog.tagesanzeicher.ch, Mark Dittli)
Saudi-Arabien hat mit seinen großen Ölvorräten einen immensen Schatz, so langsam aber auch ein großes Problem. Dem Land machen zwei Trends zu schaffen: der Nachfragerückgang aus China und die überraschend umfangreiche Produktionsausweitung in Nordamerika. Die Folgen sind im Staatshaushalt des Exporteurs mittlerweile deutlich spürbar. Wie wird Saudi-Arabien darauf reagieren? Am Ende könnte der Ölpreis sogar noch tiefer Fallen.

4. Diese Bankenregulierung ist ein großes Schauspiel
(rolandtichy.de, Frank Schäffler)
Mit dem Vorstoß für eine europäische Einlagensicherung steht in der Eurozone wieder die Frage im Mittelpunkt, wie weit die europäische Solidarität gehen soll und darf. Die “Haftung für eigenes Handeln durch Übernahme von Verantwortung” wäre laut Frank Schäffler jedoch die beste Regulierung: “Daran fehlt es nicht nur bei den Banken, sondern auch in der Politik.”

5. Darum kommen viele Rentner in finanzielle Nöte
(welt.de)
Der Ruhestand verläuft nicht immer ruhig. Ein großer Teil der Rentner hat immer wieder mit finanziellen Problemen zu tun. Wie eine neue Umfrage zeigt, haben die Engpässe viel mit falschen Erwartungen zu tun: Dass der Geldbedarf in der Regel von Jahr zunimmt überrascht viele Rentner. Sie unterschätzen auch den Zeitbedarf, der für finanzielle Angelegenheiten nötig ist.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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