Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein. Philip Rosenthal, 1916-2001, Unternehmer

- Linktipps

5 vor 10: Kuba, Fed, AfD, Mindestlohn, Chancengleichheit

Heute in den Linktipps: Die Chance auf Versöhnung zwischen den USA und Kuba, Geldpolitik für die ältere Generation und die wirtschaftspolitische Ausrichtung der AfD. Zudem: Welchen Einfluss der Mindestlohn auf die Beschäftigung hat und was man beachten muss, um Chancengleichheit zu schaffen.

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1. Obama in Kuba – endlich!
(sueddeutsche.de, Hubert Wetzel)
Mit seinem Besuch in Kuba entlarve Barack Obama die Mär von den gefährlichen Kommunisten als Schauermärchen aus einer längst vergangenen dunklen Zeit, kommentiert Hubert Wetzel, stellvertretender Ressortleiter für Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung. Er wolle zeigen, dass die Feindschaft zwischen zwei Staaten nicht gottgegeben sei, und anders als mit Moskau könnte die Versöhnung hier sogar funktionieren.

2. Macht die Fed Politik für die Alten?
(marginalrevolution.com, Tyler Cowen, englisch)
Die Politik der niedrigen Zinsen, die die US-Zentralbank Federal Reserve, aber auch die Europäische Zentralbank verfolge, bevorzuge die Älteren in einer Gesellschaft. Anhand von vier Punkten erklärt Tyler Cowen, wieso niedrige Zinsen der jungen Generation schaden. Es geht um Lohnsteigerungen, Kaufkraft, Inflation und Geldanlagen.

3. Alternative für Antikapitalisten
(faz.net, Ralph Bollmann)
Die Alternative für Deutschland sei nie eine Freundin des Kapitalismus oder freier Märkte gewesen, schreibt Ralph Bollmann. Er analysiert, weshalb die Partei bei Arbeitern und Arbeitslosen den größten Zuspruch findet und wie man sie wirtschaftspolitisch einordnen kann.

4. Der Einfluss des Mindestlohnes auf die Beschäftigung
(voxeu.org, Daniel Aaronson, Eric French und Isaac Sorkin, englisch)
Die aktuelle Forschung lege nahe, dass Mindestlöhne kaum negative Auswirkungen auf die Beschäftigung hätten. Daniel Aaronson, Eric French und Isaac Sorkin schreiben auf Voxeu, wieso sie dies für zu kurz gegriffen halten. Erst nach fünf Jahren ließen sich die Auswirkungen abschätzen.

5. “Ich will nur, dass Kinder, die gleich gut sind, gleiche Chancen haben”
(zeit.de, Uwe Jean Heuser)
Ungleichheit könne entstehen, weil Menschen unterschiedliche Präferenzen, Einstellungen, Ansichten und Weltvorstellungen hätten, sagt der Ökonom Armin Falk in seinem Gespräch mit dem Leiter des Wirtschaftsressorts der Zeit, Uwe Jean Heuser. Falk forscht dazu, wie man Menschen, die genauso intelligent sind wie andere, die gleichen Chancen ermöglichen könnte. Und dabei geht es eben nicht nur um das Einkommen.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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