Sparmaßnahmen muss man dann ergreifen, wenn man viel Geld verdient. Sobald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät. Jean Paul Getty, 1892-1976, US-amerikanischer Industrieller und Kunstmäzen

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5 vor 10: Trump, Börsen, Glück, Nahverkehr, Hierarchien

Heute in den Linktipps: wieso Donald Trump in einer Stimmung voller Misstrauen gewinnen konnte und weshalb die Kurse nun weltweit abstürzen. Außerdem: ein Rezept für gute Laune, ein innovativer Fahrschein für die Straßenbahn und eine Firma ohne Hierarchien.

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1. Donald Trump und eine Welt voller Misstrauen
(project-syndicate.org, Janine R. Wedel, englisch)
Der Vertrauensverlust in die Politik, die Medien oder Gerichte sei mitverantwortlich für den Wahlerfolg Donald Trumps, sagt Janine R. Wedel. Die Ethnologin und Professorin an der George Mason University hat zahlreiche Studien analysiert und für Project Syndicate analysiert, woher das Misstrauen kommt und wozu es führt.

2. Donald Trump und abstürzende Kurse
(washingtonpost.com, Ylan Q. Mui und Simon Denyer, englisch)
An den Börsen herrscht Aufruhr: Mit einem Sieg Donald Trumps hat offenbar keiner gerechnet. Ylan Q. Mui und Simon Denyer erklären, warum die Kurse etwa des mexikanischen Pesos, des japanischen Nikkei oder des Dow Jones fallen.

3. Gute Laune – leicht gemacht
(blogs.faz.net/fazit, Patrick Bernau)
Warum weder sehr viel Geld noch sehr viel Zeit alleine glücklich machen, erklärt Patrick Bernau im Fazit-Blog. Dafür hat er zahlreiche Studien aus der Glücksforschung ausgewertet. Das Ergebnis: Besonders glücklich scheinen jene Menschen zu sein, die genügend Geld haben, sich mehr Zeit wünschen und die das Gefühl haben, ihr Leben unter Kontrolle zu haben.

4. In Düsseldorf kann man mit Zeit für die Straßenbahn bezahlen
(sueddeutsche.de, Varinia Bernau)
Statt für die Düsseldorfer Straßenbahn ein Ticket am Automaten im Wert von 2,60 Euro zu lösen, kann man sich den Fahrschein dort nun am Smartphone verdienen: Wer sich einige Werbespots anschaut, bekommt ein digitales Ticket ausgestellt. Der Erfolg der ersten Woche ist groß. Ist dies ein zukunftsfähiges Modell?

5. „Ohne Chef, ohne Hierarchien“
(zeit.de, Katja Kasten)
Keine Chefs und keine Hierarchien – bei der Berliner Innovationsberatung Innoki sind alle 20 Mitarbeiter gleichberechtigt. Kann das funktionieren? Eine Gründerin erklärt im Interview, wie das funktionieren kann und warum die Entscheidungsfindung manchmal etwas dauert.

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem Ökonomenblog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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