Staatsbürgerliche Freiheit ist solange eine Illusion, als sie nicht auch auf die wirtschaftlichen Grundfreiheiten der Freizügigkeit von Kapital und Arbeit, des Rechtes auf Privateigentum und auf Sicherung ehrlichen Gewinnes gegründet ist. Alfred Müller-Armack, 1901 - 1978, deutscher Nationalökonom, Kultursoziologe

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5 vor 10: US-Wahlfolgen, Freihandelsabkommen, Gesellschaftswandel, Macht, Luxus

Donald Trump dominiert die Linktipps von heute: Es geht um die Profiteure seiner Wahl, ein TPP ohne die USA und die Verlierer des technischen Fortschritts. Außerdem: Wieso sich immer mehr Leute ein Jetset-Leben leisten können.

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1. Was sich durch Trump verändert
(nytimes.com, Peter Baker, englisch)
Obwohl es noch sieben Wochen sind, bis Donald Trump das Amt des US-Präsidenten offiziell bekleidet, zeige seine Wahl erste Auswirkungen auf globale Ereignisse, beobachtet Peter Baker. Er hat sich zum Beispiel Aktienkurse, Devisenkurse oder Inflationsraten angeschaut, um zu analysieren, wer künftig von Trump profitieren könnte.

2. Was bringt TPP ohne die USA?
(bloomberg.com, englisch)
Eine der ersten Amtshandlungen Donald Trumps wird es sein, aus der transpazifischen Partnerschaft TPP auszusteigen. Das Abkommen sollte 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung umfassen. Doch selbst ohne die USA könnten Mitgliedstaaten wie Vietnam oder Japan profitieren, erklären die Autoren von Bloomberg View – etwa durch einheitliche Standards oder Umweltvereinbarungen.

3. It’s the economy, stupid!
(blogs.faz.net/fazit, David Kunst)
Für den Brexit und die Wahl Donald Trumps sei eine Entwicklung verantwortlich, die vor rund 35 Jahren begonnen habe, schreibt der Volkswirt David Kunst: Der technologische Wandel, die Globalisierung und die Schwächung von Arbeitnehmerrechten hätten jene Wähler benachteiligt, die für die „politischen Erschütterungen“ in diesem Jahr verantwortlich seien. Er erklärt, an welchen Stellen die Politik künftig ansetzen sollte.

4. Worauf es künftig ankommt
(project-syndicate.org, J. Bradford DeLong, englisch)
In den vergangenen 30 Jahren hätte sich eine sogenannte „overclass“ etabliert, eine Klasse also, die noch mehr Macht habe als die Magnate des Goldenen Zeitalters im 19. Jahrhundert. J. Bradford DeLong, Professor für Economics an der University of California in Berkeley beschreibt, wie künftig alle vom technologischen Fortschritt profitieren könnten.

5. Jetset für alle
(economist.com, englisch)
Privatjets, Jachten oder Häuser voller Designermöbel – heute können sich auch weniger Reiche solchen Luxus leisten, zumindest auf Zeit: Unternehmen der Sharing-Economy wie NetJets, GetMyBoat and ThirdHome.com machen den Lifestyle auch für sie verfügbar. Der Economist analysiert, wie das die Gesellschaft verändert.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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