5 Steuern und Finanzen

Fakten, Fakten, Fakten: Wie sich die Steuereinnahmen des Staates entwickeln

Jahr für Jahr steigen in Deutschland die Steuereinnahmen. Der Staat ist so fett wie nie.  Unsere Giantgrafik zeigt, in welchen Bereichen der Staat überall zugreift und wie hoch die Belastung der Steuerzahler ist. Viel Spaß beim Lesen!

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

  • Was sieht man in den Bildern und Aussagen?
    Seit 1980 hat sich die Belastung faktisch nicht geändert. Sie schwankt um die 50%.
    Die INSM sieht in Steuern und Sozialabgaben nur eine Belastung. Der Nutzen wird nicht gegengerechnet. Irgendwer bekommt ja das Geld. Streng genommen müsste man den Nutzen für den Einzelnen mit einrechnen. Dann hätte man eine Belastungsanalyse.
    Bei der Entlastung zeigt sich, dass die geringen Steuersenkungen nichts bringen. Wenn als Gegenfinanzierung dieser Steuersenkungen eine Maut eingeführt wird und/oder man privat vorsorgen muss sind 48 Euro im Jahr schnell weg.

    Fazit
    Wer billigen Populismus in bunten Bildern sehen möchte, ist hier richtig.

  • steinweg

    Man muss doch erkennen, dass dem Arbeitnehmer nichts an Hoffnung auf ein Leben vor dem Tod bleibt. Was zur Erhaltung des normalen Jobs erwirtschaftet werden musss, und das, was dem Menschen zu Leben übrigbleibt, das birgt Sprengstoff. Kein hoffnungsvolles Leben ohne Erbschaft. Wie soll das in zwei Generationen aussehen ? Das muss schon in die politische Diskussion, denn es geht um ungleiche Behandlung.

  • Ich kann da nicht mitgehen. Die 50% Belastungsbehauptung ist etwas für Einschrittdenker. Warum? Ganz einfach. Streichen wir mal die ganzen Sozialversicherungen. Ich habe mehr Netto. Aber ich muss mich auf einmal privat versichern. Das wird für ein ähnliches Absicherungsniveau ähnlich teuer werden. Was ist dabei gewonnen? Nichts. Im Allgemeinen wird es aber teurer werden. Denn es gibt einige die nicht einzahlen. D.h. wir tragen deren kostenlose Notfallversorgung mit. Wenn ein Versicherer pleite geht, dann wird er vom Staat gerettet, usw. Am Ende wird die Gemeinschaft also immer haften, bzw. zahlen. Ohne eine Darstellung der Leistungen die wir erhalten ist die Kostenfrage müßig. Die Leistungen sind üppig
    Man kann in Deutschland nachts auf die Straße gehen ohne Angst zu haben. Man hat ein relativ gutes Gesundheitssystem. Man wird nicht verhungern. Man hat halbwegs saubere Straßen, saubere Luft. Man hat relativ hohe Nahrungsmittelstandards. Man hat sichere Autos, Fabriken und Flugzeuge. Man hat die Pressefreiheit,usw.
    Das alles kostet eben Geld. Ich möchte nicht darauf verzichten. Die Frage warum die Löhne seit Jahren stagnieren. Die wird hier nicht gestellt. Sollte man aber. Die Menschen leisten immer mehr und werden schlechter bezahlt.

  • steinweg

    Die Frage ist doch bei Ihrer Liste, was kostet das denn effektiv. Man muss auch die Rente von Zusatzkosten befreien. Aber feststellen wird man, dass Pensionen u ÖD die Kosten sind. Bei einer Zukunfts-Betrachtung zum Renten-System tauchen Faktoren auf, die jede Hoffnung auf Rentabilität zunichte machen. Da bleibt wirklich nur der Steuertopf. Die Sozial-Vers ist eine Steuer mit diffusen Versprechen.

  • “Die Frage ist doch bei Ihrer Liste, was kostet das denn effektiv. Man
    muss auch die Rente von Zusatzkosten befreien. Aber feststellen wird
    man, dass Pensionen u ÖD die Kosten sind.”

    Ich verstehe die Aussage nicht. Natürlich wird ein Rechtssystem von Menschen am Leben gehalten. Diese werden bezahlt. Das ist in der Wirtschaft nicht anders. Wir bezahlen eine Dienstleistung. Die Frage ist doch, ob diese Dienstleistung zu teuer ist.

    “Bei einer Zukunfts-Betrachtung zum Renten-System tauchen Faktoren auf, die jede Hoffnung auf Rentabilität zunichte machen.”

    Dass das so ist, ist politisch gewollt. Es spricht nichts dagegen, die gesetzliche Rente nachhaltig zu gestalten. Österreich macht es vor, soweit ich weiß. Und wie ich schrieb, die private Rente wäre nur eine Scheinalternative. Auch sie müsste von mir bezahlt werden, ist aber teurer und unsicherer.

    “Da bleibt wirklich nur der Steuertopf.”
    Das ist die Frage wie man die Sache finanziert.
    Fakt ist, dass man keine private Krankenversicherung als Risikogruppe für den Preis einer gesetzlichen Krankenkasse bekommen würde. Nicht umsonst kriegen die privaten Kassen aktuell Probleme. Die Zinsen sind niedrig, die Mitglieder werden langsam älter. Am Ende werden die Privatvorsorger wieder in den öffentlichen Systemen landen, weil es zu teuer wird.