Geld erwerben, erfordert Klugheit; Geld bewahren, erfordert eine gewisse Weisheit, und Geld schön auszugeben, ist eine Kunst. Berthold Auerbach, (eigentlich: Moses Baruch Auerbacher), 1812-1882, dt. Schriftsteller, Philosoph

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5 vor 10: Unternehmensbesteuerung, Liberalismus, Arbeitsethik, Terror, Bildung

Heute geht es in den Linktipps um Pläne für die Unternehmensbesteuerung innerhalb der EU, die Krise des Liberalismus und was dagegen zu tun ist und die Kosten des Terrors für eine Volkswirtschaft. Außerdem: Sollte der Staat Schulen betreiben? Und: Wann ist Arbeit würdevoll?

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1. Deutschland fordert EU-Mindeststeuersatz für Unternehmen
(sueddeutsche.de, Cerstin Gammelin)
Die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung von Unternehmen soll vereinheitlicht und ein Mindeststeuersatz innerhalb der EU eingeführt werden. Bislang sind solche Pläne an den Bundesländern gescheitert. Cerstin Gammelin erklärt, warum mittelständische Unternehmen von den Plänen profitieren dürften.

2. Das Jahr 2016 verstehen
(economist.com, englisch)
Für all jene, die an offene Gesellschaften und freien Handel glauben, sei 2016 ein schlechtes Jahr gewesen. Nationalismus und Autoritarismus seien auf dem Vormarsch, die Globalisierung auf dem Rückzug. Der Economist erklärt, warum Liberale jetzt Antworten für jene Menschen finden sollten, die nicht von Digitalisierung und Globalisierung profitieren.

3. Über den Zusammenhang von Würde und Arbeit
(bloomberg.com, Noah Smith, englisch)
Straßen kehren oder Müll einsammeln – sind solche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen würdevoll? Noah Smith erklärt, weshalb ein Job wichtig sei, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Einen alten Menschen zu pflegen oder ein Haus zu renovieren, schaffe für die Gesellschaft zudem mehr Wert als etwa der Hochfrequenzhandel.

4. Die hohen Kosten des Terrors für unser Land
(welt.de, Thomas Straubhaar)
Die Folgekosten von Terroranschlägen für eine Volkswirtschaft könnten beträchtlich werden, schreibt Thomas Straubhaar. Die Verunsicherung der Bevölkerung und das sinkende Vertrauen in die staatlichen Institutionen fördere Misstrauen und mache die Menschen weniger risikofreudig. Das sei makroökonomisch kritisch.

5. Sollte der Staat Schulen betreiben?
(fee.org, Daniel J. Mitchell, englisch)
Die öffentlichen Ausgaben für die Schulbildung pro Schüler seien seit den fünfziger Jahren in den USA massiv angestiegen, ausgezahlt habe sich dies aber nicht: Obwohl die Ausgaben und die Zahl der Lehrer überproportional angestiegen sind, haben sich die Leistungen der Schüler etwa im Lesen und Rechnen nicht verbessert. Sind öffentliche Schulen zum Scheitern verurteilt?

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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