In neuerer Zeit ist Wachstum zum wichtigsten Heilmittel gegen Arbeitslosigkeit geworden. John Kenneth Galbraith, 1908-2006, Ökonom

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5 vor 10: Handel, Finanzmarkt , Gesundheit, Autisten, Trump

Heute geht es in den Linktipps um ein Modehaus in der Provinz, das dem Onlinehandel trotzt, um Autisten im Job und den wachsenden Gesundheitssektor. Zudem räumen wir mit drei gängigen Thesen zum Finanzmarkt auf und erörtern, warum Donald Trump es zum US-Präsidenten geschafft hat.

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1. Wie ein Modehaus in der Provinz der Übermacht trotzt
(wiwo.de, Harald Schumacher, Mario Brück und Henryk Hielscher)
Viele deutsche Innenstädte sterben aus: Fachgeschäfte, Boutiquen, sogar die Filialen namhafter Textilunternehmen schließen. Ein Grund dafür: der Onlinehandel. Doch in Minden, einer Stadt in Ostwestfalen, gibt es Hoffnung. Harald Schumacher, Mario Brück und Henryk Hielscher haben eine Frau porträtiert, die im Traditionshaus Hagemeyer das Ruder rumreißen will.

2. Die Bundesbank ist schlauer als viele Leute am Finanzmarkt
(blogs.faz.net/fazit, Gerald Braunberger)
Das Geld sei bei einem Leitzins von null nichts mehr wert. Oder: Die Zinsen können nicht steigen, weil dann alles zusammenbricht. Warum Thesen wie diese falsch sind, erklärt Gerald Braunberger im Fazit Blog. So zeige ein Leitzins nahe null beispielsweise vielmehr, dass der Geldwert sehr stabil ist.

3. Der Gesundheitssektor wächst
(washingtonpost.com, Carolyn Y. Johnson, englisch)
Die USA geben mehr für die Gesundheit aus als andere Länder. Carolyn Y. Johnson erklärt, für welche Posten das Geld drauf geht: Am meisten wird für die chronischen Krankheiten Diabetes, Erkrankungen am Herzen und Nacken- und Rückenschmerzen fällig. Im nächsten Jahrzehnt soll der Gesundheitssektor schon ein Fünftel der US-Wirtschaft ausmachen.

4. Autisten im Job
(theatlantic.com, Bourree Lam, englisch)
Firmen wie Ernst & Young oder Microsoft integrieren zunehmend Autisten in das Berufsleben. Bourree Lam hat nachgeforscht, warum bislang 58 Prozent der Autisten in den USA erwerbslos sind, weshalb Firmen ihre Fähigkeiten nun besser nutzen wollen und was sich an der Unternehmenskultur ändern muss, damit dies gelingt.

5. Alle gegen Trump?
(project-syndicate.org, Alan S. Blinder, englisch)
Ein Großteil der US-Amerikaner glaubt, Donald Trump besitze ein schlechtes Urteilsvermögen. Eine Mehrheit hält ihn außerdem für leichtsinnig, ergaben jüngste Umfragen. Ist Trump also vielmehr wegen seiner politischen Agenda gewählt worden? Alan S. Blinder, Professor für Economics an der Princeton University, hat sich angesehen, was die Umfragewerte zum Beispiel in Sachen Klimapolitik, in der Arbeitsmarktpolitik oder in Sachen Steuerpolitik ergeben und erklärt, was das für Donald Trump bedeutet.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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