Wenn wir die D-Mark noch hätten, wäre unser Export zusammengebrochen. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

- Linktipps

5 vor 10: Produktivität, Kanada, Jobs, Scheinselbstständigkeit, Brexit

Heute in den Linktipps: Was die Volkswirtschaften von Deutschland und Frankreich unterscheidet, warum sich Kanada vor Donald Trump fürchtet und welche Jobs in Zukunft überleben werden. Außerdem: In Deutschland arbeiten immer mehr Scheinselbstständige, und die Politik der britischen Regierung belastet das Pfund.

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1. Über die Produktivität in Frankreich und Deutschland
(piketty.blog.lemonde.fr, Thomas Piketty, englisch)
Der Ökonom Thomas Piketty hat sich mit den Volkswirtschaften der beiden wichtigen EU-Länder Frankreich und Deutschland beschäftigt. Das Positive: Die Produktivität beider Staaten ist erstaunlich hoch und kann sich mit den Vereinigten Staaten messen. Als problematisch empfindet er jedoch die großen Differenzen in den Leistungsbilanzen, die sich in Europa auftun.

2. Wann trifft es die nördlichen Nachbarn?
(nzz.ch, Karl Felder)
In Mexiko blickt man voller Sorge auf die künftige Handelspolitik des kommenden US-Präsidenten. Doch auch Kanada könnte durch stärkeren Protektionismus des großen Nachbarn in ernsthafte Schwierigkeiten kommen. Besonders die wichtige Autoindustrie ist bedroht.

3. Wer Karriere macht – und wer um seinen Job bangen muss
(manager-magazin.de, Kai Lange)
Automatisierung und Digitalisierung können zahlreiche Arbeitsplätze künftig überflüssig machen – doch im digitalen Wandel liegen trotz aller Befürchtungen vor allem Chancen, meint Change-Experte Stephan Penning. „Menschen entfalten erst dann ihr Potenzial und sind wirklich motiviert, wenn sie eine intellektuelle Herausforderung haben, etwas erschaffen, den Sinn erleben und selbstgesteuert handeln können“, sagt er. Und solche Jobs werde es künftig noch mehr geben.

4. Hunderttausende Scheinselbstständige in Deutschland
(faz.net, Sven Astheimer)
Die Zahl der Scheinselbstständigen wächst laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung. Das oft prekäre Arbeitsverhältnis schlägt sich den Ökonomen zufolge auch auf das Einkommen nieder: Der Rückstand beträgt rund 20 Prozent gegenüber abhängig Beschäftigten und 22 Prozent gegenüber den „echten“ Selbstständigen.

5. Im tiefen Tal
(handelsblatt.com, Katharina Slodczyk)
Das britische Pfund verliert durch den drohenden Brexit weiter an Wert. Regierungschefin May ist daran nicht unschuldig: Sie lässt Bürger und Investoren weiterhin im Unklaren darüber, wie sie aus der EU austreten will. Das schürt die Angst vor einem harten Bruch mit der Union.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.