Unternehmer wird man nicht in fünfzig oder fünfhundert Wochen. Um Unternehmer zu werden, braucht es eine Nacht, neun Monate und vierzig bis fünfzig Jahre Erfahrung. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

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5 vor 10: Grundeinkommen, Wachstum, Bitcoins, Becher, Investoren

Heute in den Linktipps: Wie das Experiment mit dem Grundeinkommen in Finnland läuft, warum sich Konsumenten zurückhalten und welche Höhen der Bitcoin noch erklimmen könnte. Außerdem: Der Streit um Kaffeebecher eskaliert und Deutschland wird zum Liebling ausländischer Investoren.

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1. So läuft Finnlands Experiment mit dem Grundeinkommen
(wiwo.de, Katharina Matheis)
Seit dem 1. Mai testet Finnland in einem Pilotprojekt ein bedingungsloses Grundeinkommen. Katharina Matheis hat sich angeschaut, wie der erste Test anläuft. Entlastet die Idee die Bürokratie oder werden alle faul?

2. Die Wirtschaft stagniert, weil die Menschen Angst haben
(project-syndicate.de, Robert Shiller)
Der US-Ökonom Robert Shiller sieht einen Grund in der andauernden Zurückhaltung vieler Konsumenten in ihrer Angst vor der Zukunft – wegen des technologischen Wandels würden viele Menschen um ihren Arbeitsplatz fürchten. Sein Gegenmittel: Optimismus verbreiten. „Wenn die Bevölkerung Angst vor Katastrophenszenarien hat, müssen die Politiker entsprechend reagieren“, fordert er.

3. Was hinter dem Kursanstieg des Bitcoins steckt
(zeit.de, Carla Neuhaus)
Vor sieben Jahren hatten 10.000 Bitcoins noch einen Gegenwert von 25 Dollar. Heute sind sie mehr als 20 Millionen Dollar wert. Während der Bitcoin für die einen ein unabhängiges Zahlungsmittel ist, ist es für andere eine Zockerwährung. Derzeit treiben zwei Nachrichten den Kurs: die Aussicht auf eine offizielle Zulassung in Japan und ein möglicher Bitcoin-Fonds.

4. Verschlimmbechert
(faz.net, Patrick Bernau)
In München fordert eine Initiative, Coffee-to-go-Becher zu verbieten. Dabei werde ein Problem übersehen, schreibt Patrick Bernau: Längst sei nicht klar, ob der Pappbecher wirklich so umweltschädlich ist. „Die Kampagne gegen den Pappbecher rollt an, doch sorgfältige Rechnungen sind kaum zu finden“, gibt er zu bedenken.

5. Das Großkapital will jetzt am liebsten nach Deutschland
(welt.de, Claudia Wanner)
Großbritannien zog in Europa seit jeher am meisten ausländisches Kapital an. Doch wegen des Brexit wird die Insel für Investoren unattraktiver. Inzwischen ist Deutschland bei den großen Investoren deutlich beliebter: Für kein anderes Land in der EU sind die Kapitalgeber optimistischer gestimmt.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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  • @Optimismus
    Die deutsche Bundesregierung zerählt den Bürgern wie toll es ihnen geht. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig und uns geht es so super wie nie.
    Wieviel positive Signale will man noch verbreiten, wenn die realen Zahlen dem gegenüber stehen. Schon lustig, wenn Ökonomen nicht mehr weiter wissen.