Nur mit Respekt sowohl vor dem freien Markt und dem freien Unternehmertum als auch vor dem staatlichen Gebot des sozialen Ausgleichs lässt sich erfolgreich Wirtschaftspolitik betreiben. Otto Graf Lambsdorff, (1926 - 2009), deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft, Bundesvorsitzender der FDP

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5 vor 10: Chips, Intelligenz, Umwelthilfe, Euro, Japan

Heute in den Linktipps: Immer mehr Menschen lassen sich Chips implantieren, und zwei Milliardäre streiten über künstliche Intelligenz. Außerdem: Wer steckt eigentlich hinter der Umwelthilfe, wie hoch steigt der Euro noch, und warum werden dieses Jahr so viele japanische Unternehmen 100 Jahre alt?

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1. Unternehmen pflanzen Chips in ihre Mitarbeiter
(verge.com, Adi Robertson, englisch)
Die US-Firma Three Square Market bietet ihren Angestellten an, künftig einen Chip unter ihre Haut zu implantieren. Damit können die Mitarbeiter dann unter anderem in der Cafeteria bezahlen. Unterdessen ersetzen in Schweden Chips sogar schon Fahrkarten in der Bahn.

2. „Sein Verständnis der Sache ist begrenzt“ – Zoff zwischen Musk und Zuckerberg
(manager-magazin.de, Lukas Schürmann)
Die Milliardäre Mark Zuckerberg und Elon Musk haben eine Meinungsverschiedenheit. Musk hatte künstliche Intelligenz als „fundamentale Bedrohung der Existenz menschlicher Zivilisation“ bezeichnet. Zuckerberg dagegen sieht darin eine wichtige Zukunftstechnologie, welche das Leben der Menschen enorm verbessern werde.

3. Kreuzzug der Diesel-Jäger
(faz.net, Rüdiger Soldt)
Die Umwelthilfe gehört zu den schärfsten Kritikern der Auto-Industrie. Doch sie nimmt nicht nur die großen Konzerne ins Visier. Auch kleine Unternehmen werden von ihr immer wieder abgemahnt – woran die NGO recht gut verdient.

4. Die unheimliche Stärke des Euro
(welt.de, Frank Stocker)
Der Euro steigt und steigt. Das freut die Verbraucher. Doch die teurer werdende Währung erschwert die Geschäfte der europäischen Exportindustrie. Die EZB könnte sich deswegen schon bald zu Gegenmaßnahmen gezwungen sehen – auf Kosten der Sparer.

5. Japans total verrücktes Jahr
(sueddeutsche.de, Christoph Neidhart)
Mehr als tausend japanische Unternehmen erinnern 2017 an ihre Gründung vor hundert Jahren. Der Grund für die hohe Zahl der Jubilare lag in Europa: Der Erste Weltkrieg beschleunigte die Industrialisierung Japans rapide.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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