Was wir dringend brauchen, um ökonomische Stabilität und Wirtschaftswachstum zu erreichen, ist eine Rückführung des staatlichen Einflusses. Milton Friedman, 1912-2006, amerik. Ökonom, Nobelpreisträger

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5 vor 10: Nettoexporte, Frankreich, FDP, Eurokurs, EU

Heute beschäftigen wir uns in den Linktipps mit dem privaten Konsum, den noch ausstehenden Reformen des französischen Präsidenten und den wirtschaftspolitischen Plänen der FDP. Zudem: der starke Euro und die Pläne des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. (mehr …)


1. Was ist der Beitrag der Nettoexporte zum BIP in der Eurozone?
(acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.de)
In Zeiten, in denen der Staat sparen muss und Unternehmen zögern zu investieren, sei es besonders der private Konsum, der das Wirtschaftswachstum ankurbeln könne, schreibt Nick Rowe Carleton, der an der University in Ottawa in Kanada als Wirtschaftsprofessor lehrt. Der Blogger Acemaxx analysiert, mit welchen Mitteln die Eurozone die Finanzkrise überwinden könnte.

2. Wie weit geht Macron?
(faz.net, Christian Schubert)
Der französische Präsident Emmanuel Macron verliert den Rückhalt in der Bevölkerung, das zeigen die jüngsten Umfragen. Wird der Reformer auch so weit gehen, den Abstand zwischen Mindestlohngehältern und dem Sozialhilfesatz zu vergrößern? Dieser Frage geht Christian Schubert, Wirtschaftskorrespondent der FAZ in Paris, nach.

3. Programm der FDP – Warum uns mit Merkels Praktikant die Krise droht
(neuewirtschaftswunder.de, Thomas Fricke)
Was von den wirtschaftspolitischen Plänen der FDP zu halten ist, hat Thomas Fricke mittels des Wahlprogramms analysiert. Die Partei sei gegen eine Steuer auf Finanzgeschäfte, eine staatliche Unterstützung neuer Technologien oder für den Ausbau des Emissionshandels. Frickes Fazit: Die Partei scheine an einem veralteten ökonomischen Weltbild festzukleben.

4. Der starke Euro ist ein gutes Zeichen für Europa
(sueddeutsche.de, Markus Zydra)
Der Euro ist mit einem Kurs von 1,20 Dollar so stark wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die Währungshüter der EZB glauben, dass diese neue Stärke die europäische Wirtschaft schwächen könnte. Markus Zydra beschreibt, dass der starke Euro einigen Exporteuren schaden würde, deutschen Firmen und auch Touristen aber würde er mit der gesteigerten Kaufkraft nutzen. Der starke Euro sei ein Zeichen, dass es der europäischen Wirtschaft gut gehe.

5. Jean-Claude Junckers Pläne für einen Neustart der EU
(welt.de, Florian Eder)
Der Präsident der EU-Kommission Jean-Claude Juncker möchte die Europäische Union weiter vertiefen, etwa mit einer stärkeren militärischen Kooperation oder einer sogenannten „Sozialunion”, in der Mindeststandards für Sozialleistungen und Löhne geschaffen werden. Florian Eder hat Jean-Claude Juncker im Interview gefragt, wie er dies in der aktuellen Situation umsetzen will.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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