Das höchste Ziel des Kapitals ist nicht, Geld zu verdienen, sondern der Einsatz von Geld zur Verbesserung des Lebens. Henry Ford, 1863-1947, US-amerikanischer Unternehmer

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5 vor 10: Arbeitslosigkeit, Uber, Katalonien, Brexit, Kredite

Heute in den Linktipps: Wie reagieren Frauen auf Arbeitslosigkeit ihrer Männer? Ist Uber Taxiunternehmen gleichzusetzen? Welche Folgen hat die Unruhe in Katalonien? Kommt der Brexit überhaupt? Außerdem erklären wir, wie es sein kann, dass sich viele Unternehmen ganz ohne Kredite von der Finanzkrise erholt haben.

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1. Arbeitslose Männer, arbeitende Frauen
(voxeu.org, Julia Bredtmann, Sebastian Otten und Christian Rulff, englisch)
Wie reagieren Frauen, wenn ihre Männer arbeitslos werden? Dieser Frage gehen die Ökonomen Julia Bredtmann, Sebastian Otten und Christian Rulff auf Voxeu nach. Die Wissenschaftler haben Daten aus den Jahren 2004 bis 2013 aus allen europäischen Ländern ausgewertet. Ihr Fazit: Dort, wo der Wohlfahrtsstaat weniger generös ist, suchen sich die Frauen eher einen Job.

2. Richter entzaubern Fahrvermittler Uber
(sueddeutsche.de, Jan Schmidbauer und Jan Willmroth)
Das Angebot des Fahrdienstvermittlers Uber sei mit dem Angebot herkömmlicher Taxiunternehmen vergleichbar, urteilten die Richter des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg. Jan Schmidbauer und Jan Willmroth analysieren, welche Folgen sich für das Unternehmen und europäische Verbraucher ergeben.

3. Die katalanische Unruhe wird teuer
(wiwo.de, Karin Finkenzeller)
Die unklare Lage der nach Unabhängigkeit strebenden Region Katalonien werde diese mindestens 20 Prozent des Wachstums kosten, prophezeien Experten. Karin Finkenzeller erklärt, weshalb so viele Unternehmen von der Mitgliedschaft in der EU profitieren, welche Folgen ein Austritt infolge der Unabhängigkeit hätte und weshalb Investitionen schon seit Monaten in der Warteschleife stecken.

4. Fake-Brexit oder kein Brexit
(project-syndicate.org, Anatole Kaletsky, englisch)
Die Brexit-Verhandlungen seien zur Farce verkommen, kommentiert Anatole Kaletsky auf Project Syndicate. Premierministerin Theresa May hätte ihre Verhandlungsposition im Laufe des Jahres verschlechtert. Nun sei die Option, einen Status ähnlich dem Norwegens anzunehmen, allerdings zu den Regeln der EU – was wieder enorme Kosten verursachen würde. Sollte sie den Brexit stattdessen abblasen?

5. Wachstum fast ohne Kredit
(blogs.faz.net/fazit, Gerald Braunberger)
Nach der Finanzkrise sind viele Unternehmen wieder auf die Beine gekommen, ohne dabei auf Kredite zurückgreifen zu müssen, zeigt eine neue Untersuchung des Internationalens Währungsfonds, die Gerald Braunberger im Fazit-Blog vorstellt. Er erläutert, wie es dazu kommen kann und wieso dies womöglich mit einem Bedeutungsverlust der Banken einhergehen könnte.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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