Dass Haftung und Risiko zusammengehören, ist keine linke Idee, sondern ein Grundprinzip der Marktwirtschaft. Peer Steinbrück, *1947, dt. Politiker

5 FinanzmarktSteuern und Finanzen

Wie viel Krise erwartet uns 2010?

Entwicklung des Goldpreises 2009Ökonomenblog-Podcast Folge 16  – mit Dr. Manfred Jäger

In zahlreichen Podcasts hat IW-Experte Dr. Manfred Jäger die Finanzkrise und ihre Folgen erklärt. In der letzten Aufzeichnung 2009 wagt er einen Ausblick auf das kommende Jahr: Wie viel Krise liegt noch vor uns? Wo lauern die nächsten Spekulationsblasen? Wird der Keynesianismus die kommenden Jahre bestimmen?

Adhocianer nennt Jäger die staatlichen Feuerwehrleute, die in der Krise Geld in die Märkte gepumpt haben. Jatzt müsse man aufpassen, dass sie sich nicht in Keynesianer verwandelten. Denn öffentliche Geldgeschenke können die nächste Blase begründen. Man könne gut beobachten, wie dank dieser Gelder die Spekulationsbereitschaft in die Höhe schieße. Die Goldpreisentwicklung (siehe Grafik) zeige das gut.

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Folge 16 mit Dr. Manfred Jäger: Wie viel Krise erwartet uns 2010?

 

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  • Keynesianer

    Keynesianismus?
    Ich würde sagen, man hat Keynes nicht verstanden!
    Tatsächlich ist die neoklassische Theorie, vor allem wegen der falschen Modellhaftigkeit, längst überholt. Keynes mag in aller Munde sein, nur reduziert man seine Erkenntnisse völlig und mißbraucht ihn als Pseudorettungsring!

    Die Folgen dürften entsprechend sein. Momentan steht wohl eher die Voodooökonomie von Laffer auf dem Programm, dies wurde akut in der Krise ergänzt um Pseudokeynesianismus!

  • Norbert

    Gut, dass es noch “wackere” Ökonomen gibt, die Keynes verstehen -was bitte kann man an Keynes nicht verstehen?-.

  • Keynesianer

    @ Norbert

    Man sollte halt Keynes nicht auf das Deficit Spending reduzieren, das war auch nicht seine Hauptaussage! Vor allem sollte man einzelne Aussagen von Keynes im Zusammenhang betrachten und nicht losgelöst von einander.

  • sundek

    na, das sind ja schöne Aussichten für das kommende Jahr. Einerseits hat die Politik versucht im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, die mit Steuergeldern zu stützen, die letztendlich für die Krise verantwortlich sind. Dennoch reichen diese Maßnahmen nicht aus. Denn aus massenhafter Bilanzkosmetik ist das Vertrauen nicht zurückgekehrt und eine spürbare Entlastung in die eigentlichen Leistungsträger … DIE KONSUMENTEN… konnte nicht verzeichnet werden. Eines bleibt gewiss die MÄRKTkräfte habe funktioniert. Nur haben es einige immer noch nicht verstanden, das die Medallie zwei Seiten hat. Es wird Zeit, das nun die andere Seite der Medallie betrachtet wird …

  • “Das Janusgesicht der Staatsschulden” – Staatsschulden sind Bürgervermögen heute unbedingt FAZ lesen http://tiny.cc/dyzam