2.000.000.000.000
Unaufhaltsam schreitet die deutsche Staatsverschuldung voran. Ende dieses Jahres wird ein weiterer Negativrekord gebrochen: Deutschlands Staatsschulden werden den astronomischen Wert von 2.000.000.000.000 Euro übersteigen. Im Jahr 2010 sind 325 Milliarden Euro an neuen Schulden aufgetürmt worden. Damit haben die Schulden täglich im Durchschnitt um unfassbare 890 Millionen Euro zugenommen.
All dies hat dramatische Auswirkungen. So schätzt das Bundesfinanzministerium die Zinslasten für die Schulden für das Jahr 2010 auf 58,5 Milliarden Euro. Geld das für andere Zwecke, wie beispielsweise Bildung und Infrastruktur, nicht zur Verfügung steht. Und dabei liegen die Zinsen derzeit auf einem historischen Tief. Steigen sie künftig nur leicht, werden die Zinszahlungen des Staates kräftig in die Höhe schießen.
Vor dem Hintergrund dieser düsteren Aussichten könnte man meinen, dass die Politik nun endlich die große Wende einleitet: Raus aus der Schuldenfalle. Aber weit gefehlt. Angesichts der gewaltigen Herausforderungen sind die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung schlicht unzureichend. Dabei könnte die Politik bei den Subventionen Milliardenbeträge einsparen.
Dr. Alfred Boss ist Mitarbeiter im Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Seine Forschungsschwerpunkte sind Öffentliche Haushalte, Sozialversicherung, Steuerpolitik, Subventionswesen und Sozialpolitik.


Immer die gleiche Leier bei der INSM. Es soll konsolidiert werden und es sollen Steuern gesenkt werden. Dabei soll aber bitte schön die Wirtschaft auch noch wachsen. Wenn solche Ökonomen Ärzte wären, dann würden sie sich freuen das der Patient tot ist. Denn dann kann er schließlich nicht mehr krank werden.
Schulden sind die eine Seite und wie sieht es mit der Habenseite, mit den Gläubigern aus? Wie werden die Zinseinnahmen wohl verwendet? Über Neuanlagen, Neuinvestitionen und Konsum.
Diese Verwendung der Zinseinnahmen löst ebenfalls neben dem Beitrag zum Wirtschaftswachstum Steuereinnahmen aus und so geht es immer weiter…
So lange wie die Zinszahlungen geleistet werden, wird es kein politisches Umdenken geben. Wer wird das schon wollen? Wer möchte in dieser Volkswirtschaft Verzicht üben? All wir werden zum Konsum maßlos geführt, manipuliert und gedrängt. Man redet uns jeden Tag und von allen Seiten ein/an, dass wir immer noch mehr brauchen.
@ chriwi
Welche Vorschläge können Sie empfehlen?
Das der Schuldenberg so angestiegen ist, ist keine Entwicklung der letzten Jahre, sondern der letzten Jahrzehnte. Ursache ist: der Staat hat mehr ausgegeben, als eingenommen. Scheint simpel, ist es aber nicht. Bei einer Privatperson würde ein solches Verhalten auf Dauer nicht toleriert werden. Bei Staaten sind wir – die Bürger – da großzügiger; es ist ja meist das Geld der anderen Leute, das wir ausgeben. Deswegen wählen wir auch die Politiker, die uns das meiste versprechen. Das gilt für alle – Unternehmer, Angestellte, Einkommenslose usw. usw.. Wir müssen aber endlich begreifen, das “der Staat” keine anonyme Größe ist, auch wenn er oft so scheint. Die jetzt aufgetürmten Schulden werden übrigens nicht mehr zu tilgen sein. Weder von unserer, noch von künftigen Generationen – hier müssen völlig andere Lösungen her. Eins aber wird sicher nicht helfen: weiter Schulden auftürmen, die nur die bereichern, die das Geld dem Staat, also uns, leihen.
“All dies hat dramatische Auswirkungen. So schätzt das Bundesfinanzministerium die Zinslasten für die Schulden für das Jahr 2010 auf 58,5 Milliarden Euro. Geld das für andere Zwecke, wie beispielsweise Bildung und Infrastruktur, nicht zur Verfügung steht. ”
Herr Dr. Boss , wofür wurden denn die Schulden gemacht ?
Ist nicht die Verschuldung deshalb so hoch , weil viel Geld seit 1989 in die Infrastruktur der neuen Länder geflossen ist. So ist doch die Verschuldung gemessen am BIP alleine von 1989 bis 1996 um 18% gestiegen.
Frage deshalb an Sie.
Wie hoch wäre heute die Verschuldung ohne die Vereinigungskosten?
Ist bei der Zinslast schon die Kapitalertragssteuer und Solidarzuschlag der deutschen Gläubiger abgezogen?
Wenn nicht , beträgt die Zinslast für jeden Bundesbürger im Durchschnitt keine 50 Euro im Monat.
Dafür haben wir neben Frieden in Europa noch viele qkm und 16 Millionen Menschen dazu bekommen.
Ich finde den Preis dafür mehr als Ok.
“Eins aber wird sicher nicht helfen: weiter Schulden auftürmen, die nur die bereichern, die das Geld dem Staat, also uns, leihen.”
Das stimmt wohl. Warum also nicht wieder vernünftige Steuern einführen. Eine Erbschaftssteuer, welche den Namen verdient? Damit werden schließlich Tote belastet. In meinen Augen ist ein Erbe ein Einkommen desjenigen der erbt und muss somit vom Erben versteuert werden.
Dann kommen die Kapitalersträge. Warum muss ich knapp 48% Spitzensteuer zahlen. Bei einem ähnlichen Zinseinkommen, aber nur 25%. Die Einkommen sollten einfach addiert werden und dann nach der Einkommenssteuer besteurt werden.
Unternehmen sollten nicht Steuerfrei verkauft werden sollten. Wem nützt das was?
Aktien und Finanztitel werden ebenfalls steuerfrei gehandelt. Das heißt der Staat erachtet Lebensmittel als weniger wichtig für die Bevölkerung als Finanztitel. Im Gegenzug könnte man durch das gewonnene Geld Investitionen im Inland anregen. In meinen Augen ist das gerade für den Mittelstand attraktiver als Steuersenkungen.
Es gibt also eine Reihe von Maßnahmen, um das Verschuldungsproblem in den Griff zu bekommen. Der wesentlichste ist allerdings, dass man die Steuern nicht wieder senkt sobald Mehreinnahmen zu erwarten sind. Aktuell wurde darüber diskutiert. Die Steuerschätzer sagten ein großes Plus für 2010 vorraus. Es wurde über Steuersenkungen diskutiert. Dabei waren die Einnahmeerwartungen noch deutlich unter den Prognosen von 2007 (vor der Krise). Man kann sich die Hochrechnungen beim Bundesfinanzministerium anschauen. Hinterher kann man dann behaupten, dass Investitionen nur neue Schulden bringen. Die Chance sie durch die Mehreinnahmen abzubauen wird durch die Politik nicht wahrgenommen.
@ chriwi
Ihren Vorschlägen kann ich mich anschließen.
Ergänzen würde ich diese um eine Neustrukturierung der sozialen Sicherung sowie der Arbeitslöhne. Der Abstand zwischen diesen beiden “Einkommensarten” ist insbesondere im Lauf der letzten 10 Jahre zu sehr abgeschmolzen. Auch wenn es politisch unkorrekt klingt – Arbeit und Leistung haben sehr an Wert verloren – hier müsste ein Umdenken beginnen. Ebenso bei der sozialen Sicherung; hier werden – insbsondere von allen politischen Parteien – Versprechungen gemacht und dann schuldenfinanziert umgesetzt. Hier wäre ich dafür, dass nur das an sozialen Leistungen verteilt werden darf, was auch real eingenommen wurde (bereignigt um Investitionen und Fixkosten der öffentlichen Haushalte).
“Ebenso bei der sozialen Sicherung; hier werden – insbsondere von allen politischen Parteien – Versprechungen gemacht und dann schuldenfinanziert umgesetzt. Hier wäre ich dafür, dass nur das an sozialen Leistungen verteilt werden darf, was auch real eingenommen wurde”
In der Zeit von 2000 – 2009 sind die Löhne preisbereinigt un 4,5% gesunken.
Zum Vergleich: In Norwegen sind die Löhne im gleichen Zeitraum preisbereinigt um 25% gestiegen.
Vielleicht müssen ja auch deshalb Schulden gemacht werden.
Vielleich liegt es auch daran , weil man unsere Milliardäre und Multinillionäre begünstigt.
Wie schrieb Egon W. Kreutzer 2009 so schön:
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Zu deren Gunsten hat man aufgehört, Steuern auf Vermögen zu erheben,
Zu deren Gunsten wurde die Erbschaftssteuer reformiert, mit dem Zweck, Unternehmen ohne lästige Erbschaftssteuer zu vererben.
Zu deren Gunsten wurde die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge eingeführt, deren Steuersatz von 25% für “gewonnenes Geld” deutlich unter dem Satz von 42 Prozent für “erarbeitetes Geld” liegt, der den sogenannten Besserverdienenden am Ende der Lohnsteuerskala ab 52.552 Euro Jahreseinkommen zugemutet wird.
Zu deren Gunsten werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, zur Rente, zur Krankenversicherung gesenkt, gedeckelt, begrenzt und die Arbeitgeberanteile eingefroren, denn was als Arbeitgeberanteil nicht an die Sozialkassen abgeführt werden muss, fließt als Gewinn an die Aktionäre.
Zu deren Gunsten wurden die Hartz-Gesetze erlassen, denn was der Staat nicht an die Sozialkassen überweisen muss, dass kann man per Steuergesenk an die Unternehmen und deren Eigentümer durchreichen.
Zu deren Gunsten werden Banken gerettet, denn es sind ihre Vermögen, die erhalten werden, wenn der Staat wertlose Schrottpapiere ankauft und dafür Schulden aufnimmt, für deren Zinsen am Ende das ganze Volk in alle Ewigkeit durch mehr Arbeit für weniger Geld aufkommen muss, solange nicht eine hilfreiche Inflation daherkommt.
Zu deren Gunsten fährt die EZB eine strikte Anti-Inflations-Politik, denn Inflation vernichtet große Vermögen, Deflation erhöht ihren Wert.
Zu deren Gunsten stehen deutsche Soldaten wieder in aller Welt im Einsatz, um den Zugriff auf die Ressourcen zu sichern, von denen sie glauben, sie hätten ein angestammtes Recht darauf (und dabei tun sie nichts anderes, als alle Ressourcen innerhalb kürzester Zeit in Schrott und Müll zu verwandeln und sich goldene Nasen daran zu verdienen).
Zu deren Gunsten wurde die Abwrackprämie ausgeschüttet, denn es sind ihre Fabriken, die erhalten werden, damit sie trotz der bestehenden Überkapazitäten weiter gut daran verdienen können.
Zu deren Gunsten ist Deutschland Exportweltmeister und produziert Exportüberschüsse. Was hat die werteschaffende Bevölkerung denn davon, dass mehr exportiert wird, als importiert wird?
Absolut nichts. Was über die Grenze in den Export geschickt wird, kann im Inland niemand nutzen – und was nicht importiert wird, kann auch niemand nutzen. Die Differenz ist der pure Gewinn für die Eigentümer der Exportwirtschaft. Was im Inland benötigt wird, wäre auch ohne Exportüberschuss verfügbar – man könnte sogar die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich reduzieren.
Zu deren Gunsten ist Deutschland in den “Standort Deutschland” verwandelt worden,
Zu deren Gunsten wurden und werden öffentliche Einrichtungen und Unternehmen privatisiert, oft zu Spottpreisen verhökert,
Zu deren Gunsten wird per PPP (Privat-Public-Partnership) die Beteiligung von Privatpersonen an allen staatlichen Aufgaben ermöglicht und vorangetrieben
Zu deren Gunsten ist die Schuldenbremse vereinbart und Gesetz geworden, damit der Staat sich künftig aus reinem Geldmangel nicht mehr selbst zu helfen weiß und von den eigenen Gesetzen gezwungen wird, immer noch mehr Aufgaben in die Hände gewinnorientierter Unternehmer zu legen.
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Und wir kleinen Leuten sitzen einen Tag vor Heiligabend hier und ärgern uns , dass der Staat immer mehr von uns haben möchte um seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden.
“Und wir kleinen Leuten sitzen einen Tag vor Heiligabend hier und ärgern uns , dass der Staat immer mehr von uns haben möchte um seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden.”
Der Staat sind wir – wir ärgern uns letztlich über uns selbst. Aber ich weiß, wie Sie es gemeint haben und bin da bei Ihnen. Und auch zum Thema Lohnzurückhaltung bin ich bei Ihnen.
Nur würden wir damit das Thema Schulden nicht (mehr) in den Griff bekommen. Die absoluten Zahlen sind zu hoch und alle Anstrengungen der Notenbanken die Zinsen niedrig zu halten, laufen auf ihr Ende zu. Es werden zunehmend wieder höhere -risikoadäquate – Zinsen gefordert. In diese Risikoadäquanz wird auch zunehmend das Ausfallrisiko eingepreist. Es sind ganz einfache Markmechanismen, denen sich keine Notenbank entziehen kann. Notenbanken können zwar Liquidät schöpfen (siehe dazu mein Eintrag) und in Europa über Euro-Bonds nachdenken (auch dazu mein Eintrag) aber eins können sie nicht: dem Markt auf Dauer etwas vormachen.
schön, dass mein Kommentar entfernt wurde. Anscheinend hat hier jemand etwas gegen Kritik!
Ich sags in einem Satz: Ohne die oben genannten “Superreichen” wären wir arm dran!
Der Dank zeigts: Die Wirtschaftswoche hat Stefan Heinig (GF KiK) zu einem schlechten Manager gekührt. Ist auch irrelevant, dass er zigtausende Arbeitsplätze in Deutschland und auf der Welt geschaffen hat. Ist auch ne normale Leistung, ein Unternehmen jährlich über 15% Wachstum zu verschaffen.
Die Reichen sind unser aller Kapital – also fördert dieses Kapital!
Klingt doof – ist aber so.
@ Markus
von der ÖkonomenBlog Redaktion werden in der Regel keine Kommentare gelöscht. Falls das dennoch so geschehen sein sollte, kann es sich nur um ein Versehen handeln. Auf dem ÖkonomenBlog darf jeder seine Meinung äußern, ob kritisch oder nicht.
@ markus
Ist das Ihr Ernst, oder eher Sarkasmus?
Weil immer mehr Menschen bei “Discountern” wie KiK kaufen MÜSSEN, soll das eine beachtliche Leistung sein?
Die Bevölkerung Deutschlands wird durch den Großteil der Erwerbsarbeit systematisch verarmt, wer hat denn davon überhaupt einen Nutzen?
Superreiche sind superreich, weil der Rest sie dazu gemacht hat, nicht nur weil sie eine gute Idee hatten. Inzwischen sind es sogar eher ihre Erben, die niemals etwas tolles geleistet haben.
Wir haben den Kapitalismus in eine komplett falsche Richtung gelenkt, langsam sollte man mal umdrehen und ihn für die Menschen arbeiten lassen, was sehr leicht umsetzbar wäre, wenn man denn wollte.
“Ich sags in einem Satz: Ohne die oben genannten “Superreichen” wären wir arm dran!”
Die “Superreichen” wären ohne den Rest der Bevölkerung arm dran. Die Superreichen sind durch 80% der Bevölkerung reich geworden. Sie vertauschen Ursache und Wirkung. Des weiteren erklärt es nicht, warum ein Hedgefondmanager, welcher keinerlei Werte schafft reich wird.
ok, ich sags mal so: ist es das Verschulden vom Gründer von KiK? Nein. Wer hat den Nutzen? Alle Angestellten die dadurch ein Einkommen haben. Schuld sind die Rahmenbedingungen, aber nicht diese Unternehmer der Discounter – diese sind faktisch die Nießnutzer.
Natürlich hat ein “Superreicher” das erlangt, weil andere dies für ihn erwirtschaftet haben. ganz klar. Diese Erkenntnis ist älter als Adam Smiths unsichtbare Hand.
Der Hedgefondmanager: Er ist nur Instrument. Wenn Sie heute 1000 Euro anlegen, und in einem Jahr 1500 zurückbekommen, dann sind Sie auch glücklich. Dass dies keinen materiellen wert schafft ist bekannt – siehe Immobilienpreise USA oder Bewertung von Facebook und Twitter etc.
Und wenn ich auf die Erben schimpfe klingt das sehr nach Neid. Klar haben die “nichts tolles” gemacht (betrifft nicht alle Industrieerben). Na und? Wären Sie demnach dafür, nach dem Tod das gesamte Vermögen der Allgemeinheit zukommen zu lassen? ich glaube das nennt man Enteignung und wäre schon gar nicht im Sinne der sozialen Marktwirtschaft – siehe Privaterbrecht.
Die andere Seite:
Wer kauft einen Porsche Panamere? –> MwSt ca 20.000 Euro!
Wer kauft die E-Klasse oder S-Klasse?
Wer kauft die Wohnungen in München und Hamburg?
Wer kauft in den Edelboutiquen a la Gucci?
Wer fördert Hochschulen und Vereine mit hohen Beträgen?
Wer vergibt Venture Capital an Start-Ups?
Wer investiert in Fonds, wo dann auch kleine Beträge mitwirken können?
usw.
Der aufwändige Konsum der Superreichen und Reichen beschert dem Staat eine Menge MwSt. und erhält damit auch Arbeitsplätze.
Ist es besser, alles Geld in Deutschland auf die Gesamtbevölkerung zu verteilen (pro Kopf, schön gerecht) oder ist es genau dieses Ungleichgewicht, welches unsere Wirtschaft am Leben hält? Ist Neid nicht auch gleichzeitig ein Antrieb, mehr haben zu wollen un demnach Leistung zu bringen?
Das Vermögen kommt manchmal von einer brillianten Idee, gepaart mit enorm viel Engegement und auch Risiko. Fragen Sie doch mal einen Herrn Ackermann, wieviele Stunde er pro Woche arbeitet?
Fragen Sie doch mal bei Apple oder Ikea nach. Fragen Sie Herrn Schwarz von Lidl oder Anton Schlecker oder besser: Rheinhold Würth! Ohne diese Menschen (und viele Weitere) gäbe es diese Unternehmen nicht – und auch nicht die angeschlossenen Arbeitsplätze welche vielen Familien ein gutes Einkommen und ein gutes Leben beschert. Und jetzt auf diese Menschen herumhacken ist nicht angemessen. Fragen Sie doch mal die Porschemitarbeiter, was diese von herrn Wiedeking halten – einer der besten Manager in Deutschland (und der Undank und Rosenkrieg bei VW hat Ihn fortgejagt…die übermotivierten Politiker inkl. Fr. Dr. Merkel immer mit dabei…)!
es scheint einen Grundanspruch der Bevölkerung auf Wohlstand und hohem Einkommen zu geben. Man sieht gerne nur das Geld, aber ungerne, was dahinter steckt und auch welcher Einsatz, welches Engagement und welcher massive Verzicht auf Freizeit. Und wer maßt sich an, und will festlegen wieviel Geld für eine Person genug ist?
Hat sich mal jemand bei Bill Gates bedankt? Und wer jetzt fragt, wegen was, ist hier falsch.
@ Markus
“Und wenn ich auf die Erben schimpfe klingt das sehr nach Neid. Klar haben die “nichts tolles” gemacht (betrifft nicht alle Industrieerben). Na und? Wären Sie demnach dafür, nach dem Tod das gesamte Vermögen der Allgemeinheit zukommen zu lassen? ich glaube das nennt man Enteignung und wäre schon gar nicht im Sinne der sozialen Marktwirtschaft – siehe Privaterbrecht.”
Was hat das Bitte mit Neid zu tun, wenn jemand etwas bekommt wofür er nichts geleistet hat ist das keine Leistung, das widersprciht meinem Leistungsdenken und auch dem Leistungsgedanken eines echten Neoliberalen.
Amerika hat da einer weit gesündere Grundhaltung als wir:
Reich werden ist beachtenswert, reich sterben eine Schande.
Das Hochlied auf unsere Erwerbsarbeit sollten sie mal besser lassen, die meisten Menschen (ca. 60%) schaden uns wenn sie arbeiten, dabei spielt es keien Rolle wieviel sie machen, um so mehr sie tun, umso mehr schaden sie den anderen, darüber sollten sie mal nachdenken.
Fragen sie sich doch mal lieber wie ein Mensch wie Herr Ackermann, der für eine Institution arbeitet, die fast keine Produktivität hat, die eigentlich nur umverteilt, so ein hohes Gehalt beziehen kann und dann sind sie schnell bei unserer Art (vorallem der der FED) der Geldmengenerhöhung udn der viel zu starken Kapitalkonzentration.
Wiedeking hat sich verzockt und seine ganze Lebensleistung, die wirklich beachtenswert war, zerstört.
Vorallem Menschen wie Anton Schlecker und die Aldi-Brüder etc. besitzen ihr Vermögen, da wir es ihnen gegeben haben. Wie war das noch Reichtum verpflichtet (Ludwig Erhardt), da merke ich inzwischen nichts mehr von.
Ihre Illussion, dass Reiche konsumieren ohne Ende ist komplett flasch, das kann man in den Kapitalabflüssen, der letzten Jahre aus BRD sehen, das Geld wurde hier abgezogen um woanders mehr Renditen zu erzielen, einfache Menschen geben ihr Geld für den Konsum aus und sparen wenn nur marginal, wenn sie es denn überhaupt können.
Lieber Markus, es wird Zeit das sie aufwachen oder glauben sie tatsächlich irgendwann mal zu den 5% der Bevölkerung zu gehören die fast alles besitzen bzw. vieleicht ein gutbezahlter Lakei von diesen zu werden?
“Schuld sind die Rahmenbedingungen, aber nicht diese Unternehmer der Discounter – diese sind faktisch die Nießnutzer.”
Stimmt zu 100% und genau deshalb müssen Regeln wie ein Mindestlohn her. Vor allem, wenn man den Mai 2011 im Blick hat. Dann sind dürfen die osteuropäischen Länder Arbeitskräfte zu ihrem Lohn nach Deutschland schicken.
“Der aufwändige Konsum der Superreichen und Reichen beschert dem Staat eine Menge MwSt. und erhält damit auch Arbeitsplätze. ”
Er verschwendet aber auch eine Menge Ressourcen sinnlos. Ohne Edelkonsum würde es auch gehen. Nur würde sich der Konsum verlagern.
“Ist Neid nicht auch gleichzeitig ein Antrieb, mehr haben zu wollen un demnach Leistung zu bringen?”
Ich hab nichts gegen Ungleichgewichte. Die Frage ist, wie stark sind sie. Wenn man sich die Entwicklung der Vermögensverteilung der letzten 10 Jahre ansieht, dann kann man kaum davon reden, dass die Mehrheit gewonnen hätte. In einer Demokratie in der die Meinung der Mehrheit regiert ist so etwas eigentlich unmöglich. Stattdessen wurde alles getan, um die Reichen reicher zu machen. Neid mag ja ein Antrieb sein. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Kind aus einer Hartz 4 Familie reich wird und wie wahrscheinlich, dass es ein Kind aus einer reichen Familie wird (Erbe, Beziehungen, Startkapital, etc.)? Es ist eine Scheinmotivation.
“es scheint einen Grundanspruch der Bevölkerung auf Wohlstand und hohem Einkommen zu geben.”
Wenn die deutsche Volkswirtschaft jedes Jahr mehr Reichtum hervorbringt, dieser aber fast zu 100% bei einer kleinen Elite landet, dann sollte man dies hinterfragen. Die Reichen in unserem Land jammern auf sehr hohem Niveau. Faktisch jede Statistik spricht gegen die Ausbeutung der selbigen. Sie gehören zu den Gewinnern, weil sie Politik machen können (siehe Ackermanngeburtstag im Kanzleramt).
“Und wer maßt sich an, und will festlegen wieviel Geld für eine Person genug ist?”
Das ist ein Problem. Mir würde es aber schon reichen, wenn die Bankenrettungen durch die finanziert werden würden die davon profitieren. Das sind nun mal diejenigen die bei den Banken Kapital liegen haben. Somit gerade diejenigen mit viel Kapital. Es wäre auch ein Anfang, dass die Reichsten im Land regelmäßig steuerlich geprüft werden, das Erbschaften wie Einkommen behandelt werden,ebenso wie Kapitaleinkünfte. Wenn mann 100 tausend Euro erarbeitet, dann ist das ein Einkommen und man zahlt den Spitzensteuersatz abzüglcih der Freibeträge. Als Erbe zahlt man unter Umständen 0%, bei Kapitalerträgen 25%. So viel zur Motivation und dem leistungslosen Wohlstand.
@ Surp:
Privaterbrecht. Das gilt. Was gibts für ne Alternative? Arm sterben ist sicherlich edel. Aber eben die Entscheidung des Einzelnen. Und: Durch das Erbe stirbt faktisch jeder arm. Ioder geben Sie einem Superreichen nich nen Goldbarren ins Grab wie bei den Pharaonen? das Geld wird eben innerhalb der Familie verteilt und nicht auf die Allgemeinheit.
Schlecker /Aldi, etc.
Wenn diese Unternehmer ihren Konzern zukunftsfähig gestalten, dann können wir billig konsumieren und gleichzeitig werden Arbeitsplätze erhalten. Ist das denn keine Leistung? Wenn mein Chef meinen Arbeitsplatz erhält, hat er seine Aufgabe erledigt. nicht, dass ein zB Anton Schlecker sein Vermögen verdient hat?
Konsum der Reichen:
Wenn ein Porsche Panamera gekauft wird, dann fallen ca 20.000 Euro Mwst an. Wenn Sie einen Golf kaufen, sind es 4000 Euro. Trotzdem haben dann beide jeweils nur ein Auto.
Nicht alle Reichen sind so, wie es gerne im Privat Tv dargestellt wird.
Ohne die Reichen gäbe es viele Firmen nicht. Und ich erkenne jetzt nicht, warum zB Porsche, Gucci, Rolex etc. soonst existieren könnten, wo es gut bezahlte Arbeitsplätze gibt (Vgl. auch Audi, BMW, Daimler, usw.). Von den Gewerbsteuern und den letztlich daraus resultierenden Lohnsteuern etc will ich nicht sprechen.
Was glauben Sie denn, wer unser technischen Entwicklungen bezahlt? Sicherlich nicht der Golf-Käufer!
Es ist richtig, dass viel Geld abgezogen wird. Warum? Weil es hoch versteuert wird. Und weil die Allgemeinheit auf die Reichen schimpft.
Nichts ist rationaler als sein Geld zu verlagern. Wollen Sie dies vorwerfen?
Ach übrigens: ich will nicht zu diesen 5% gehören, aber mein Streben gibt es natürlich. Denn wer alles hat wird antriebslos. Wissen Sie, der Aufstieg ist schöner als der Gipfel.
was ich darstellen will: Es kann nicht sein, dass wir stetig Einkommensgruppen stigmatisieren. Reich oder arm – egal, alles pauschalisiert. Hauptsache die Mitte macht alles richtig.
Surp
Welches Gehalt wäre zB für Herr Ackermann angemessen und warum?
@ chriwi
danke – damit gehe ich einher. Wir sehen hier die gleichen probleme aus unterschiedlichen Perspektiven. Eigentlich ein idealer Ansatz für ein Buch ;-)
Ich sehe ebenfalls mit Sorge den Lobbyismus, die wachsende Schere der Einkommensverteilung und die steuerliche Bevorzugung der Vermögenden.
@ Markus (meine Markus 1)
Welches Gehalt ist für Ackermann angemessen?
Ich denke das eines mittelständischen Unternehmers, wenn überhaupt. Das hat aber damit zu tun, dass Banken fast keine Produktivtät besitzen und wohl auch ihren volkswirtschaftlichen Aufgaben nicht erfüllen können/wollen. Das Problem ist nicht Herr Ackermann, sondern die Funktionsweise unseres Finanzsystems (Ackermann ist nur seine Gallionsfigur) als auch die unglaubliche Kapitalkonzentration, Herr Ackermann ist da auch nur ein Lakei, wenn man ehrlich ist, aber ein sehr gut bezahlter.
Wären wir in der Finanzkrise marktradikal gewesen gäbe es keine Deutsche Bank in der derzeitigen Form mehr. Man hätte nur überlegen müssen wie man die Realwirtschaft und die Bürger vor dieser Krise schützt, die Bankenrettung war in meinen Augen die dümmste Idee. Dies stellt sich auch immer stärker heraus. Das einzige was man gekauft hat ist Zeit, für einen unvorstellbar hohen Preis.
Das Kapital wurde abgezogen, da es woanders bessere Renditen gab, siehe Irland, Spanien, Grichenland, BRICs etc.. Was da nun wirklich hinter steckte sieht man jetzt ganz gut. Nur haften nicht die Gläubiger, sondern alle anderen. Des Weiteren ist Deutschland ein Steuerparadies für Reiche, falls Sie dies nocht nicht wußten.
Die technischen Entwicklungen egal in welcher Branche werden durch die Konzerne doch eher behindert als gefördert, oder haben sie dies noch nicht gemerkt?
Jede “echte” Innovation kommt aus dem Mittelstand.
Niemand wird jemals alles besitzen, das wäre sehr einfältig zu glauben, also ist wohl niemand Antriebslos nach ihrer Theorie. Die neuste Hirnforschung geht eh von einem inneren Antrieb eines jeden Menschen aus, sobald er das für ihn Richtige tut, auch belegt sie, dass sowohl Belohnungs- als auch Bestrafungssysteme keine Auswirkungen darauf haben.
Ich habe mal eine andere Frage, warum sollte es nicht möglich sein, dass jeder eine Rolex trägt oder einen Porsche fährt oder ein Haus besitzt. Nur weil Sie es sich nicht vorstellen können?
Wie gesagt ich bin für eine radikale Steuer- und SV-Reform sowie ein BGE, finanziert über Konsumsteuer und Feige-Tax (Finanztransaktion), dann brauch man auch keinen Mindestlohn und keine Angst vor Arbeitskräften aus Osteuropa haben. Außerdem gibt es dann ganz viele hochqualifizierte Arbeitslose (vorallem WiWis, Soz.-Päds, Juristen), die endlich was sinnvolles lernen können, somit auch keinen Fachkräftmangel. Die Liste lässt sich unendlich fortführen, aber ich habe das alles schonmal geschrieben.
Ausserdem bin ich dafür, dass der Staat sich fast komplett zurückzieht, nur bei Bildung sollte er dies nicht tun, damit zumindest einwenig Chancengleichheit herrscht. Aber da Jobs eh fast nur über Netzwerke vergeben werden, bringt Bildung zurzeit fast nix, wenn man nicht die entsprechenden Personen kennt.
Die Allgemeinheit begreift immer stärker, dass eine zu starke Kapitalkonzentration gefährlich für eine Gesellschaft ist. Für dies Feststellung brauch man kein Sozialist sein, die Entwicklung der letzten Jahre zeigt dies extrem. Kapital fließt zwangsläufig immer von unten nach oben, die einzige Frage ist: Wieviel gönne ich denen, die nicht reich sind?
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass unsere Ressourcenallokation komplett verkehrt ist. Wir bauen Bürogebäude in den Himmel und renovieren diese alle 5 Jahre und die Wohnungsmieten in den Städten explodieren, da nicht genug adäquater Wohnraum vorhanden ist, was ist das bitte für eine geisteskranke Entwicklung?
Unsere Erwerbsarbeitsplätze sind zu 60% überflüssig oder schädlich für unseren Wohlstand, wie oft soll ich das noch sagen. UNSERE ERWERBSARBEIT UND VORALLEM DESSEN FIANZIERUNG MACHT DEN GROßTEIL UNSERER BEVÖLKERUNG ARM!
@ Surp
gebe da grundsätzlih recht, möchte fogendes ergänzen:
Ein Porsche / Luxusgut verkauft sich gut weil nicht jeder einen hat. Machen Sie den Porsche zum Golf und das war es mit Zuffenhausener Sportwagengeschichte.
Besitztum: In USA geht man davon aus, dass ein Gehalt über 75.000 Dollar die Zufriedenheit nur noch unterproportional steigert. So war es gemeint, und nciht dass einer alles besitzt, das ist Quatsch.
Und natürlich kann ich Menschen über Bonus/ Malus steuern. Waren Sie bei der Bundeswehr – da wird/ wurde das praktiziert. In der Schule gibt es Note – als Bonus oder Malus – je nach Leistung. Und viele lernen nicht aus Spass, sondern weil es muss – und als Belohnung gibts die Zensur. WO ist da der innere Antrieb –> Sie sprechen letztlich von intrinsischer Motivation. Doch sind nahezu alle Handlungen extrinsisch motiviert. Es gibt einen inneren Antrieb, doch diesen kann ich leicht manipulieren. Beispiel: Ca 70% aller Konsumeinkäufe sind sog. Spontankäufe, also ungeplant. Warum? Weil man daraufhin manipuliert wurde.
Ich halte es für ideologie zu behaupten, dass sich der Mensch wirklich selbst unter Kontrolle hat und halte es für falsch anzunehmen, dass wir unsere Entscheidungen stets frei und aus eigenem Antrieb, eigener Motivation fällen. Unsre Unterbewusstsein lässt sich sehr gut – ohne es zu bemerken – manipulieren.
Mit allem anderen bin ich weitgehend einer Meinung. Übers BGE müsste man nochmal im Detail sprechen ;-)
@ Markus
Das Ergebnis aus der Glücksforschung habe ich auch gelesen, daher sollte es das Ziel sein, jedem dieses Einkommen zu ermöglichen. Dies wird aber mit unserer derzeitigen Arbeitswelt nicht funktionieren.
Bonus/Malus wirkt laut neuster Hirnforschung fast garnicht, natürlich kann man Menschen Angst machen, deshalb leisten sie aber nicht mehr.
Der Mensch ist manipulierbar, spielt doch keine Rolle. Nur finde ich immer erschreckend, dass einige immer besser wissen wollen, was für den Anderen gut ist. Warum läßt man das Individuum nicht selbst entscheiden und für Entscheidungen brauch man in unserer Gesellschaft Kaufkraft.
@ Surp
wenn Bonussysteme nicht wirken machen da tausende Unternehmen mit Ihren Aussendienstlern was falsch. Das wage ich zu bezweifeln.
Wenn Bonussysteme nciht wirken, warum gibts dann bei Wettkämpfen Medaillen?
Der Mensch kann nicht immer die richtige Entscheidung treffen – für sich selbst vielleicht aber zu Lasten der Allgemeinheit. Darum haben wir ein System namentlich Demokratie genannt.
Beispiel: Warum gitb es beim Autofahren die Gurtpflicht? Kann es nicht jeder selbst entscheiden, wozu brauchen wir dann eine Regel die bei Missachtung bestraft wird? –> Weil man manche Menschen eben vor sich selbt schützen muss – und das hat mit Bildung und Einkommen nichts zu tun.
Warum gibt es die Pflicht, Kleinkinder zu regelmäßigen Untersuchungen zu bringen?
Warum gibt es eine Versicherungspflicht?
Warum eine Schulpflicht?
usw.
Eben weil es doch manche gibt, die glauben, oben genanntes sei Überflüssig. Ist es das? (frage für jeden selbst zu beantworten)
@Johannes
Sie verfallen genau dem Trugschluss, dem so viele unterliegen. Den Schulden des Staates stehen auf der anderen Seite mmer Einnahmen gegenüber. Viele Menschen in unserem Land haben soviel Geld, dass sie es in Papiere und Staatsanlehen anlegen. Diese vererben sie auch teilweise ihren Kindern, sodass den Schulden immer auch Einnahmen gegenüber stehen, die nachfolgende Generationen erben. Unser Staat ist nicht deshalb so hoch verschuldet, weil er in der Vergangenheit zuviel ausgegeben hätte, sondern, weil er durch unsäglche und nutzlose Jahrhundertreformen im Steuerrecht auf Einnahmen verzichtet hat und weiterhin verzichtet. Der Staat hätte jährlich 50 Millionen mehr Einnahmen, wenn er denen, die ohnehin schon viel haben nicht noch mehr durch Steuererleichterungen zuschanzen würde. Vor allem die Steuergeschenke an Unternehmen haben nichts gebracht, die Investitionsquote in Deutschland ist erschreckend niedrig. Und wir haben Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau, wenn man die Statistik der BA für Arbeit richtig liest. Wr haben in den letzten 10 Jahren im Ausland 1000 Milliarden an Kaptal gebilde vn dem ein großer Teil durch Zahlungsunfähigkeit der Staaten nicht zurückgezahlt werden. Hier liegt unser Problem nicht in der Staatsverschuldung.