Rente mit 67 reicht nicht!
In dieser Woche schreckten die Wirtschaftsweisen uns Deutsche mit der Botschaft auf, dass wir uns langfristig auf ein Renteneintrittsalter von 69 Jahren einzustellen hätten. Denn eine Gesellschaft, in der die Menschen statistisch immer gesünder immer älter werden, gleichzeitig aber die Zahl der Erwerbstätigen wegen des seit Jahrzehnten andauernden Geburtenrückgangs stark absinkt, könne die Pensions- und Rentenlasten nur mit einer parallel steigenden Lebensarbeitszeit schultern.
Das hören die meisten Bürgerinnen und Bürger nicht gern. Denn nichts ist uns Deutschen so heilig wie möglichst viel Urlaub und ein möglichst frühes Ausscheiden aus der Erwerbsphase. Nach wie vor ist die bereits seit Jahren im Gesetzblatt stehende Rente mit 67, die erst ab dem kommenden Jahr tatsächlich in kleinen Schritten beginnt und erst im Jahr 2029 (!) endgültig vollzogen sein wird, außerordentlich unpopulär. Gewerkschaften und Sozialverbände stimmten nicht ohne Resonanz deshalb in dieser Woche ihre alten Protestgesänge an.
Viele Deutsche hörten da doch lieber die Kritik der Bundeskanzlerin an der mangelnden Arbeitsproduktivität der Südeuropäer. Sie reisten zu viel und gönnten sich einen zu frühen Ruhestand! Angela Merkel bemüht Ressentiments, weil sie im Augenblick um die eigene Parlamentsmehrheit für den dauerhaften europäischen Stabilitätsmechanismus im Parlament fürchten muss. Der Ärger in der FDP- und Unionsfraktion über die sündhaft teuren Transfers zur Rettung der Euroländer Griechenland und Portugal ist verbreitet, auch in der Bevölkerung – und zwar weit über das Wählerspektrum des konservativ-liberalen Bürgertums hinaus.
Doch wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Tatsächlich gehen die beamteten Staatsdiener in Deutschland im Schnitt mit 60,2 Jahren in Ruhestand und auch das tatsächliche Renteneintrittsalter liegt bei 61,7 Jahren. Beide Zahlen liegen also durchaus signifikant unter dem aktuellen Renteneintrittsalter von 65 Jahren. Und mit unseren verbrieften Urlaubsansprüchen liegen wir Deutschen in allen statistischen Vergleichen stets auf den vorderen Plätzen. Nicht umsonst gelten wir als Reiseweltmeister. Da sollte nicht einmal der Stammtisch über andere lästern, erst recht nicht eine sonst kaum zu Populismus neigende Bundeskanzlerin.

Warum nicht das Renteneintrittsalter völlig freigeben? Wer mit 50 aufhören möchte, bitte. Wer bis 75 arbeiten möchte, gern. Es ist ja kein versicherungsmathematisches Hexenwerk, dann die individuelle Rentenhöhe zu berechnen.
Einheitslösungen für alle sind immer Mist und gehen an den Bedürfnissen der Menschen vorbei.
Jetzt kostet es uns in Deutschland richtig Geld. In weniger als zwei Monaten geht den Griechen das Geld aus. Sollten die EZB und der IWF bis dahin nicht genügend Hilfsgelder bereitstellen, wird das Land am 18. Juli zahlungsunfähig sein. Sehr schön, wir arbeiten, dass es den Griechen gutgeht. Warum auch nicht. Die einen müssen arbeiten, die anderen feiern. Nur was passiert, wenn die die arbeiten, nicht mehr arbeiten wollen.
“Denn nichts ist uns Deutschen so heilig wie möglichst viel Urlaub und ein möglichst frühes Ausscheiden aus der Erwerbsphase.”
Herr Metzger , woher stammt ihr Wissen?
Gut, manchmal findet auch ein blindes Huhn mal ein Korn.
Klar , dass ich bis zum 65. Lebensjahr mehr Urlaub hatte als Sie.
Mit 14 angefangen hatte ich bis zu dem Zeitpunkt , wo sie ihre Ausbildung geschmissen haben , schon 14 mal einen Jahresurlaub genossen.
Das jemand nach 51 Berufsjahren gerne aufhören möchte finde ich auch nicht aussergewöhnlich.
Einen Gleichstand würde Sie ja erst mit Ihrem 79. Lebensjahr erreichen.
Ich wette , dass Sie schon weit vorher ein Ruhegeld aus Ihrer politischen Tätigkerit einstreichen werden , das wesentlich höher ist.
Von daher sollten Sie sich eigentlich nur zu Dingen äussern, von denen Sie auch nur den Hauch einer Ahnung haben.
Manchmal kommt es mir so vor , dass sich seit Zeiten des königlichen Ökonomierates A.R.Schloch nicht viel verändert hat.
Seit über 250 Jahren erzählen uns Ökonomen , dass es uns besser geht , wenn wir dieses oder jenes tun.
Es ist aber so , dass dieses uns , aber meist nicht auf uns zutrifft , sondern meist nur auf die Schreiberlinge und auf die, die schreiben lassen.
Der Spiegel berichtet von der Übergabe dieses ” bewegenden Werkes ” mit der Bezeichnung Wirtschaftsweisenbericht u. führt einige von Franz genannte
Gründe für eine ” weitsichtige Erkenntnis “.
Aber für einen großen Teil dieser Leute gibt es ja eine Art ” Vorruhestand “.
Im Alter von ca. 50 bis 55 Jahren werden sie entlassen, dürfen das, was sie
evt. gespart haben, bis auf einen kleinen Teil aufbrauchen u. bekommen dann
das beliebte Hartz 4. Vielleicht haben sie ja Glück u. kommen in ein Programm
mit dem Namen 50 – Plus, dürfen dann für einen Euro zusätzlich zum üppigen
Hartz 4 – Geld arbeiten, sind befreit von den lästigen Beitragszahlungen in die
Sozialsysteme u. passen so ihre Rentenhöhe dank Sonder – Vorruhestand all -
mählich den politischen Vorstellungen an.
Denn Rentner, das wissen wir ja alle, sind doch Ausbeuter der Jugend.Das be-
richten doch immer die Experten, die aber, das mag merkwürdig klingen, ei -
gentlich noch nie oder nur sehr selten wirklich gearbeitet haben u. ausge -
sprochen gut von dem leben, was man ihnen ( wie z.B. Franz oder Rürup ) so
aus dem Topf derer gibt, die, bis sie ins Ausbeutungsalter gekommen sind, mit
Steuern diese ” Experten ” von Kindesbeinen an durchgefüttert haben, im Kin-
desalter mit Krippenplatz, Kita, Schule, Hochschule, Studium u. dann für einen
Job im ” posierenden Denken “.
Wenn die junge Generation fürchtet, später mal zu wenig Rente zu bekommen
, dann hat sie recht, aber die Weichen dafür werden seit nunmehr 30 Jahren
JETZT gestellt. Die Demografie ist ein reines Scheinargument, das man immer
dann anwendet, wenn man der Bevölkerung verkaufen will, dass man ihr noch
mehr nehmen muss.
Warum werden diese viel zu langfristigen Rechnungen durchgeführt u. an -
schließend fast täglich dramatisch vorgeführt ?
Versucht diese Regierung tatsächlich bis zum Jahre 2050 zu planen ? ( Dies
entspricht einer Planung Adenauers im Jahre 1956 für heute ! )
War die Auswahl des Jahres mit der höchsten ” Dramatik ” Zufall oder politisch
beauftragt ?
Will man die Löhne u. Gehälter der A,nehmer von der Teilhabe am Produktivi-
tätsfortschritt langfristig abkoppeln ? Dann wären die A,nehmer tatsächlich nicht so leicht in der Lage, die Versorgung der Jungen u. Älteren zu überneh -
men.
Das hätte allerdings weniger mit den ” unausweichlichen ” Folgen des Alter -
ungsprozesses zu tun, sondern wäre eine bewusste, politische Entscheidung in
Fragen der Verteilung des gesellschaftlichen Reichstums !
@ Tim
das haben wir bereits – siehe Vorruhestand. Hiklft uns aber so auch nicht weiter. Sinn ist einfach, dass man weniger bekommt. Sonst nichts. Kommt einer rentenkürzung gleich und ist einSchlag ins Gesicht vieler Arbeitnehmer.
Aber fargen wir mal körperlich arbeitende menschen, ob die wirklich die Wahl haben? Eher nicht, und das ist die grundlegende Gemeinheit.
Da hilft es auch nciht viel, wenn man über Beamte schimpft. In einer Relation verändert sich zwar das Verhältnis, aber nicht der absolute Zustand. es macht es nicht besser.
aber grundsätzlich:
Die bematenpensionen sind immens, und heir kann man in der Zukunft einsparen. heute sehe ich kaum eine andere Lösung als das renteneintrittsalter zu erhöhen, mit den genannten Gründen der demographischen Wandlung und der zunehmenden Gesundheit.
Das ist nicht kreativ und auch nicht gerecht – aber wer kennt eine bessere Lösung?
Besondere Aufmerksamkeit verdient der letzte Abschnitt des Beitrages. Super! Wenn das tatsächliche R$entenalter bei noch nichteinmal 62 Jahren liegt, wie kann man denn dann ruhigen Gewissens von einer gesetzlichen Erhöhung des Eintrittsalters reden? Wissen denn die Politiker wirklich nicht wie die Wirtschaft funktioniert? Und wieso maßen sich die Politiker eine Generalisierung an? Beispiel? Bitte: Wollen Sie einen Beamten mit einem Gleisbauer gleich stellen? Wollen Sie das wirklich mit Ihrem Beitrag ausdrücken? Das nenn ich mal perfide. Wie wäre es wenn die Damen und Herren Beamten auch mal in die Sozialkassen einzahlen würden? Wie wäre es wenn Politiker gleiches täten? Wie wäre es wenn Sie den Arbeitsmarkt weniger gängeln würden? Fangen Sie an den richtigen Stellen an – wenn Sie einen wirklich körperlich schwer arbeitenden Menschen mit einem verbeamteten Lehrer gleich setzen dann fällt es schwer den Beitrag für voll zu nehmen.
Ein Eintrag den ich eher unter “Am besten vergessen einordnete”.
Karl-Heinz hat die Arroganz aus diesem Eintrag ziemlich genau ausgedrückt. Und wir reden wohl von den gleichen Voodo-Ökonomen die die diversen Rettungsschirrme als “alternativlos” bezeichen.
Ach ja und wenn ein Deutscher nicht merh für andere bezahlen will, dann sind das Ressentiments, Wenn Deutschland etwas fordert ist das “faschistisch”
Nun machen wir es uns doch einfacher. Deutschland tritt aus dem Euro aus und lässt Europa einfach mal “machen”..
Aber Deutschland profitiert vom Euro, vor Allem die Wirtschaft.
@ Silvio
So ist es. Aber genau von solchen “Erkenntnissen” werden wir durch die Politik regiert. Sie haben völlig recht. Leider.
Aber bitte die Pauschalisierung bei beamten nicht immer gleich übertreiben. beamte sind zB auch Polizisten, welche regelmäßig bei Fussballspielen von irgendwelchen Vollpfosten, sog. Fans, bespuckt, geschlagen, getreten und aufs übelste beleidigt werden.
Dieser beamte ist ein ganz anderer als der im baudezernat oder im zollamt an der Abfertigung.
“Denn eine Gesellschaft, in der die Menschen statistisch immer gesünder immer älter werden, gleichzeitig aber die Zahl der Erwerbstätigen wegen des seit Jahrzehnten andauernden Geburtenrückgangs stark absinkt, könne die Pensions- und Rentenlasten nur mit einer parallel steigenden Lebensarbeitszeit schultern.”
Schön geschrieben Herr Metzger, aber leider falsch. Zum einen wissen sie gar nicht wie alt die Menschen in einigen Jahrzehnten werden. Sie wissen nur wie alt sie heute werden. Ob die Lebenszeit sich weiter verlängert weiß man nicht mit Sicherheit. Gehen wir davon aus, dass sie sich verlänget. Selbst dann spielt die Zahl der Erwerbstätigen eine Nebenrolle. Interessanter ist wie viel diese Erwerbstätigen produzieren. Nach ihrer Logik Herr Metzger, müssten in Afrika die Menschen sehr früh in den Ruhestand gehen können. Dort bekommt man viele Kinder, welche einen versorgen sollen. Nur die Produktivität ist gering. Somit benötigt man eine hohe Zahl Arbeitskräfte. Hinzu kommt, dass selbst heute nicht alle Menschen Arbeit finden, welche Arbeit suchen. Wenn noch nicht einmal das komplette Erwerbstätigenpotential ausgeschöpft ist, warum muss man es erweitern? Auch vernachlässigen sie Imigration aus dem Ausland. Werden die Arbeitskräfte knapp, müssten die Löhne steigen und es wird für Ausländer attraktiver hier zu arbeiten. Vielleicht denken sie einfach mal über die paar Ansätze nach bevor sie ihre Thesen verbreiten. Diese haben nichts mit der Realität zu tun.
@ Markus
Ist das so? Ich dachte immer, Vorruhestand und Alterszeit würden subventioniert und auf diese Weise künstlich attraktiv gemacht?
“Denn eine Gesellschaft, in der die Menschen statistisch immer gesünder immer älter werden, gleichzeitig aber die Zahl der Erwerbstätigen wegen des seit Jahrzehnten andauernden Geburtenrückgangs stark absinkt, könne die Pensions- und Rentenlasten nur mit einer parallel steigenden Lebensarbeitszeit schultern.”
Oder man ändert einfach unser bescheuertes System und versucht soviel wie möglich zu automatisieren.
Die produktive Erwerbsarbeit wird seit Jahrzenhten immer weniger, wir erfinden immer nur neue, damit wir das System nicht ändern müssen.
Aber ich weiß ja, dass Herr Metzger für solche Überlegungen zu einfach gestrikt ist bzw. zu gut bezahlt wird.
“…die Regierung wird von links nach rechts und von rechts nach links pendeln, und jeder Pendelschlag wird nur die Verwirrung, die Hilf- und Ratlosigkeit vermehren…”
Silvio Gesell, 1930
In einer Zinsgeld-Ökonomie werden Politiker nicht gewählt, sie werden abgewählt. Die Nachfolger sind nicht klüger als ihre Vorgänger (das intellektuelle Gefälle von Erhard bis Merkel ist beachtlich) und werden nur vorübergehend vom kollektiv Unbewussten für das vermeintlich geringere Übel gehalten.
Tatsächlich ist die einzige Hoffnung, dass der Weltfrieden (Natürliche Wirtschaftsordnung) endlich begriffen wird, die Atombombe. Ohne die ultimative Abschreckung wäre es höchstwahrscheinlich schon in den 1980er Jahren zum 3. Weltkrieg gekommen! Die Angst vor dem Krieg konnte Lernunwillige noch nie davon abhalten, Kriege zu führen; aber die Angst vor dem Atomkrieg ist etwas anderes: Alle – selbst jene, deren Begriffsvermögen deutlich geringer ist als ihre “gesellschaftliche Position” – müssen einsehen, dass es keine Fluchtmöglichkeiten mehr gibt.
Vor dem finalen Atomkrieg, dem Ende mit Schrecken, kann sich niemand mehr in Sicherheit bringen; das gilt aber genauso für den Schrecken ohne Ende, die globale Liquiditätsfalle (Armageddon). Wenn in einer globalisierten Wirtschaft der Zinsgeld-Kreislauf zusammenbricht, gibt es kein “Zurück in die Zivilisation”! Bräche die Arbeitsteilung zusammen, müssten innerhalb kurzer Zeit über 90 Prozent aller heute lebenden Menschen verhungern und würden bis dahin auch vor Kannibalismus nicht zurückschrecken.
Im Herbst 2008 konnte die größte anzunehmende Katastrophe noch dadurch abgewendet werden, dass die Industrienationen den Zinsgeld-Kreislauf mit staatlichen Bürgschaften absicherten und “Konjunkturpakete” ins Rennen schickten. Die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz – sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten – läuft jedoch ungehindert weiter und muss in absehbarer Zeit wieder die gleiche Situation herbeiführen – und zwar umso schneller, je mehr heute auf “Sparpolitik” gesetzt wird!
Ein “selbsttragender Aufschwung” wäre unter Beibehaltung unserer seit jeher fehlerhaften Geld- und Bodenordnung nur noch möglich durch eine weitere umfassende Sachkapitalzerstörung, wie zuletzt durch den 2. Weltkrieg geschehen, um den Zinsfuß wieder auf eine für den Kapitalismus lukrative Höhe anzuheben. Ein 3. Weltkrieg (die Frage “Wer gegen wen?” ist dabei irrelevant) ohne den Einsatz von Atomwaffen ist aber kaum vorstellbar.
Folglich bleibt als einzige Lösung das einzig Wahre:
http://www.anww.de
Weil die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft) neben anderen Unsinnigkeiten auch die “hohe Politik” überflüssig macht, ist nicht zu erwarten, dass diese mit dem Denken beginnt, bevor die Weltwirtschaft endgültig zusammenbricht. Sobald der Schrumpfungsprozess aber erneut einsetzt, werden weitere mit Schulden finanzierte “Konjunkturpakete” auch vom dümmsten Wahlvolk nicht mehr akzeptiert werden.
@ Marcus….vielen Dank für den Hinweis. Polizisten, Feuerwehr usw. die hab ich nicht gemeint. Gemeint habe ich die, die fast nur Schreibtischarbeiten tun. Das sind auch of Jobs die nicht unbedingt von Beamten erledigt werden müssen……ich hoffe ich konnte das ein wenig gerade stellen :-)
Sorry….Ich meinte Markus mit k :-)
@ Silvio
Und schon haben wir das problem von “gewollten” und “ungewollten” beamten. Nun wird es schwierig, hier eine Trennung zu finden – ich bin aber hierbei ihrer Meinung.
Ich sehe aber nahezu täglich die Pauschalisierung, und die ist eben falsch. Obgleich das richtige gemeint ist.
Für mich gibt es tatsächlich eine ganz klare Definition wann jemand zu verbeamten ist: Meine persönliche Definition ist: Wenn jemand die laut Grundgesetz gewährten Rechte einzuschränken in der Lage ist – dann erfüllt er einen Staatsauftrag auch gegen den Willen des Betroffenen und ist somit zu verbeamten. Das bedeutet: Feuerwehr schränkt Bewegungsrechte (Freiheitsrechte) zur Gefahrenabwehr ein, Justiz schränkt Freiheitsrechte ein. Polizei als vollziehende Gewalt vor Ort schränkt ebenfalls die Grundrechte ein. Alle anderen Berufe können sich dem Wettbewerb aussetzen, können ihren Anteil am Sozialsystem leisten egal ob Politiker, einige Professoren, Lehrer, Ärzte, in den Amtsstuben sitzende und Entscheidende Behördenmitarbeiter usw. Die bräuchten ALLE nicht das sichere Leben führen das sie haben. Dann würde vieles schneller gehen.
@ Silvio
Fidne die Defintion gut und zeigt wie krank unser derzeitiges System ist. Alle anderen Berufsgruppen brauchen nicht verbeamtet werden.
Wobei unser Sozialsystem defintiv grundüberholt werden müsste. Dann wäre die Diskussion mit SV endlich beendet, das Ding ist einfach für unsere derzeitieg Gesellschaft untragbar und unglaublich ungerecht.
@ Surp……ja der Meinung – bezüglich Sozialsysteme – bin ich auch. Wir hätten soviel Reformbedarf worüber sich unsere Politiker und selbsternannten Experten den Kopf zerbrechen könnten. Dann würden nicht derartige Beiträge wie die von Herrn Metzger auch noch Gehör finden. Und das in einem Ökonomenblog….
@ Silvio
Die Definition ist eine der besten, die ich seit langem gehört habe. Kurz, präzise und wirklich auf den Punkt gebracht. Sehr gut, danke.
[...] der nicht nur den Rentenversicherungen sondern auch den Krankenkassen hohe Mehrkosten beschert Rente mit 67 reicht nicht INSMDenn nichts ist uns Deutschen so heilig wie möglichst viel Urlaub und ein möglichst [...]
Arroganz und Anmaßung der Unfehlbarkeit der Alphas unter den Menschen sind die Bremse auf dem zum Ideal. Würde sich der ach so hochentwickelte Mensch das Sozialverhalten eines Tierrudels in der freien Natur zum Vorbild nehmen, wären manche Diskussionen überflüssig.
” auf dem Weg zum Ideal”, bitte beachten
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.“
Jesus von Nazareth
„Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.“
Silvio Gesell
„The greatest tragedy in mankind’s entire history may be the hijacking of morality by religion.“
Arthur C. Clarke
Die Aussagen von wahren Genies bleiben für gewöhnliche Menschen unverständlich, und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten können sie nur mit Mühe sinnhaftig werden.
Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ stammt von dem Freiwirtschaftler Otto Lautenbach, der im Januar 1953 die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (ASM) gründete. In enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Wirtschaftsminister und späteren Bundeskanzler Ludwig Erhard sollte erstmalig eine „freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus“ (echte Soziale Marktwirtschaft) verwirklicht werden.
Im Juli 1954 verstarb Otto Lautenbach, die ASM zerfiel im Streit (eine Organisation gleichen Namens existiert heute noch, sie verfügt aber über keinerlei makroökonomische Kompetenz mehr). Für die makroökonomische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland wurde ein von der so genannten „katholischen Soziallehre“ beeinflusstes Konzept von Alfred Müller-Armack übernommen, eine „sozial gesteuerte Marktwirtschaft“ (kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem „Sozialstaat“), für die sich später der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ einbürgerte.
Wie sich die echte Soziale Marktwirtschaft von der Perversion, in der wir (noch) existieren, unterscheidet, erfahren Sie hier:
http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf
Warum ist das so schwer zu verstehen? Fragen Sie die „heilige katholische Kirche“:
http://www.deweles.de/files/himmel_auf_erden.pdf
Mit freiwirtschaftlichem Gruß
Stefan Wehmeier
http://www.deweles.de