Ein Marshallplan für Griechenland reicht nicht
Einen Marshallplan für Griechenland fordert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Doch reicht das aus? In welchen Bereichen soll die griechische Wirtschaft wachsen? Kann man sicher gehen, dass Investitionsmittel auch dahin fließen, wofür sie bestimmt sind? Griechenland braucht mehr als ein Wiederaufbauplan. Sonst bleibt nur noch eine Möglichkeit.
Die Griechen beugen sich dem Spardiktat. Das scheint zunächst für alle diejenigen eine gute Nachricht zu sein, die bisher nicht mehr an die Hellenen geglaubt hatten. Ob jedoch Griechenland tatsächlich bereit ist, die auferlegten Maßnahmen konsequent durchziehen wird, bleibt abzuwarten. Dennoch, die Hoffnung auf Besserung bleibt. Dass das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung vor wenigen Tagen einen „Marshallplan“ und damit eine Stärkung der industriellen Basis für Griechenland gefordert hat, ist ein weiteres Zeichen, dass auch viele Wirtschaftsexperten so schnell die Griechen nicht aufgeben wollen.
Die Haushaltssituation in Griechenland hat zwei wesentliche Ursachen: Zum einen hat man einfach zu lange fehlgewirtschaftet und schon vor Eintritt in die Eurozone über seine Verhältnisse gelebt. Zum anderen ist die Verschuldung vor allem auch auf die unzureichende Wirtschaftskraft des Landes zurückzuführen. Die Exportbasis ist schwach. Es gibt fast nur Produktion von überregional nicht handelbarer Gütern. Rettungspakete und Schuldenschnitt helfen zwar bestenfalls kurzfristig gegen die Schuldenlast, gegen die Strukturschwäche wirken sie aber sogar kontraproduktiv.
Wo soll das Wachstum herkommen? Viele hoffen auf den Tourismus. Auch gibt es Überlegungen, Griechenland für den Ausbau erneuerbarer Energien zu nutzen. Doch die Lobby der Staaten, die selbst Champion in der Produktion regenerativer Energien werden wollen, ist groß. Auch der Bau eines Verteilernetzes dieser möglichen Energie aus Griechenland nach Rest-Europa würde wohl Milliarden an Euro verschlingen.
In welche Geschäftsmodelle die EU-Mittel fließen sollen, ist bis heute nicht glaubwürdig beantwortet. Zudem ist aus den bisherigen Erfahrungen mit der griechischen Politik nicht sicher, ob solche Finanzmittel dann tatsächlich für Investitionen verwendet oder vielleicht doch gleich in den privaten Konsum umgeleitet würden.
Der Wandel in Griechenland müsste jetzt beginnen. Doch die Europäer sollten sich im Klaren sein, dass kein Land einem anderen eine neue Kultur aufzwingen kann – dann bliebe aber nur noch das, was bisher nur wenige ausgesprochen haben: Ein Austritt aus der Euro-Zone.


Lösung: Ende der Eurozugehörigkeit. Das scheint das bessere Argument. Warum soll nun die gesamte Eurozone zum eigenen Nachteil das Land stützen, und die eigene Wirtschaftsleistung riskieren?
Der Austritt wurde schon vielfach diskutiert. Aber es ist eben moralisch verwerflich. Ich bin kein Moralapostel. Also, sorry, aber so kann es nicht weitergehen.Schuldenschnitt 80%, neue Währung, Selbstverantwortung. Das wäre endlich ein Abschluss der stetigen Unsicherheit. Unsere Frau Merkel wird darüber noch ernsthaft nachdenken müssen.
Ich finde das Gerede von einem neuen “Marshallplan” irreführend. Der Marshallplan war damals längst nicht so entscheidend für den deutschen Wiederaufbau, wie oft behauptet wird. Weitaus bedeutsamer waren Preisfreigabe und Währungsreform. Eben das, was auch Griechenland jetzt benötigt.
Man kann noch so viel über Grichenland meckern, aber schonmal überlegt, wie relevant seine geografische Lage für Europa ist?
Erinnrt mich immer an “Riskio” wer Neu Gunea verteidigen kann, gewinnt zu 90% immer.
“… wie relevant seine geografische Lage für Europa ist”
unbedeutend, ersetzbar. nicht alternativlos. Griechenland verschwindet nicht vom Planeten. Auch die Airtschaftsbeziehungen werden in entsprechenden Rahmen weitergeführt.
“Viel Import, wenig Export”
Könnte dies unter anderem mit den Lohnsenkungen des Export (später Vize)- Weltmeisters innerhalb einer Währungsunion zu tun haben? Schön ist das dieser Meister es schafft einen Teil seiner Absatzmärkte mittels Sparforderungen auszutrocknen, seine Binnennachfrage konsequent unter den Werten von 1998 hält und dennoch vermutet, dass seine Wettbewerbsfähigkeit zu neuen Wachstumsrekorden führt. Das böse Erwachen wird kommen.
@ markus
Wenn Griechenland aus der EU austreten muss, wird es viel komplizierter, sie verstehen glaube ich nicht wie relevant das Land wirklich ist und warum man es mit Waffen zumüllt.
Der Großteil der Flüchtlingsströme läuft über dieses Land, da sie scheinbar konservativ sind, sollte man schon verstehen, wie wichtig dieses Land unter diesem Aspekt ist.
@ chriwi
Deutschland ist defintiv die Drecksau der EU, da sie alle die nicht Vermögenden in (relative) Armut zwingt bzw. ihnen nicht die entsprechenden Möglichkeiten eröffnet.
@ Surp
faktisch hätte Griechenland nie in der EU sein sollen. Faktisch kann auch das Flüchtlingsargument keinesfalls den Verbleib in der EU rechtfertigen. Das ist ein verfrorenes Scheinargument. Halten Sie ernsthaft Griechenland für den “Puffer” zwischen der EU und dem Rest der Welt??? Und dies soll rechtfertigen, dass ein Land, dessen Volkswirtschaft faktisch den bach runtergeht, die gesamte EU in die Rezession zwingen kann? Geht es Ihnen gut?
Ihr altes Lied: Aber dennoch haben auch “Nicht Vermögende” realistische Chancen, in deutschland eine Karriere zu machen. Sie sehen immer nur das Negative. Und wird es in der Masse am Ende auch nur einen geben, der es nicht schafft. dann ist genau dies Ihr Anker. Machen Sie doch endlich die Augen auf!
@ Markus
Griechenland ist nicht arm und kann sehr schnell eine erfolgreiche Volkswirtschaft werden.
Man muss nicht exportieren umn erfolgreich zu sein, dass Paradebeispiel ist Deutschland oder auch China, da ist nämlich nichts wirklich erfolgreich.
Wire lassen uns blanden von Idioten, die sich Elite nennen, da ist unser Problem.
“faktisch hätte Griechenland nie in der EU sein sollen”
Es kommt darauf an, welche Ziele die EU verfolgen soll. Ist es ein kooperatives oder eben ein rein wettbewerbsorientiertes Projekt. Im ersten Fall haben sie etwas drin zu suchen im zweiten nicht.
@ chriwi
stimmt. Ich meinte bzgl. der Diskussion auch den genannten zweiten Fall. Denn dies ist in den Rahmenverträgen auch so hinterlegt. Die Kooperation entsteht m.E. erst durch die Erfüllung der Rahmenverträge.
@ Surp
“Griechenland ist nicht arm und kann sehr schnell eine erfolgreiche Volkswirtschaft werden.”
Jetzt muss ich mal ganz herzlich lachen…
“Man muss nicht exportieren umn erfolgreich zu sein,…”
..und der Komik scheint nichts genug zu sein…
Naja, aber ich weiss. Sie definieren “Erfolg” etwas anders. Die übliche Definition der Kennzahl “Erfolg” ist wohl hier nicht gemeint. Wie wäre es, wenn Sie hinter ihre fröhliche These einen Nebensatz formulieren, zB eingeleitet durch das nette Wörtchen “weil”.
“Die Kooperation entsteht m.E. erst durch die Erfüllung der Rahmenverträge.”
Ja und zwar von allen Teilnehmern. Da muss sich Deutschland auch an die eigene Nase fassen. Allerdings nützen Rahmenverträge sehr wenig, wenn sie nicht koordiniert, überwacht und Verfehlungen sinnvoll bestraft werden. Das wird sehr schwer durchsetzbar sein. Die kleinen müssen sich an alle Verträge halten und die großen wie Deutschland und Frankreich können sich rauswinden. Man sieht das daran wie wenig in Deutschland das Lohndumping als Mitursache thematisiert wird. Auch die Regeln zu Exportüberschüssen sind sehr deutschlandfreundlich und nicht auf Basis der Vernunft getroffen. Die Regierungen müssen also beim Aushandeln der Rahmenverträge (theoretisch) ihre Eigeninteressen hinten anstellen, damit Verträge herauskommen die Sinn machen.
@ chriwi
“..Verfehlungen sinnvoll bestraft ..”
und genau hier sehe ich das gleiche Problem. Weder die Sanktionen noch die allgemeine Gleichstellung ist gegeben. Und dies ist für einen solchen übergreifenden vertrag eigentlich das Aus. Mitunter sehe ich dies als Grund, warum genau diese Europäische Union auf einer solchen Ebene scheitern muss.
“Mitunter sehe ich dies als Grund, warum genau diese Europäische Union auf einer solchen Ebene scheitern muss.”
Ähmliches passiert ständig auf der Ebene zur Förderung der ämrsten Länder der Erde. Zwar werden Schulden erlassen und Schulen gebaut, aber fair behandelt werden sie noch lange nicht. Zölle werden nur in eine Richtung abgebaut, Sanktionen sind für kleine Länder schmerzhafter als für die Großen. Die Mentalität der Zusammenarbeit muss vorhanden sein, sonst funktioniert das ganze einfach nicht.
Das wird nie der Fall sein, denn es herrscht ein grundlegendes Ungleichgewicht. Und warum sollte ein Staat seine Macht aufgeben? Auch dies wäre nicht ökonomisch. Wenn auch im Sinne der Gleichsetzung erstrebenswert.
Es ist sich jeder selbst der Nächste, sei es in der Mikro- oder Makroökonmie. Bittere Wahrheit. Schauen Sie doch auch mal die Meinung der Bevölkerungs Deutschlands zum Thema Griechenland-Rettung an. Da wird es deutlich.
Tja, die EU ist bereits gescheitert. Rahemnverträge ohne Sanktionen bzw. eine sanktionierende Erfolgskontrolle, das sit wie Schule ohne Zeugnisse: Sinnlos. Man mag sich einmal fragen, was die ökonomischen Ecken der Gründerzeit gewesen sind, dass daraus Prosperität erwuchs: Einigkeit, Recht, Freiheit/Freizügigkeit, unifomres Zivil-(und Steuer-)recht, Währungsunion. Genau in dieser Reihenfolge. Ich weis, dass der Erste Teil bekannt klingt. Aber vergleichen wir es mit der EU: upsidedown. FDGO? Weit gefehlt; Recht, uniform? Nix: Spezial-Über-EU-Recht, zur spezifischen nationalen Interpretation vorgesehen. Freizügigkeit? Partiell (Kaufen Sie inmal ein Grundstück in Polen oder Nordschleswig. Genau, geht nicht). Aber eine Währungsunion.
In Griechenland gibt es so viel zu tun. Aber wenn man was aendern will – stoesst man auf Widerstand.
Es geht nicht darum ob die Griechen bereit sind die Massnahmen umzusetzen, sie sind vielmehr gar nicht in der Lage dies zu tun.
So aendern alle Sparmassnahmen nichts, wenn die Arbeitslosigkeit und die Geschaeftsschliessungen zunehmen.
Es koennen auch keine Steuern von fiktiven Einkommen eingezogen werden, wenn die Buerger KEIN Einkommen haben.
“In Griechenland gibt es so viel zu tun. Aber wenn man was aendern will – stoesst man auf Widerstand.”
Die Frage ist doch – warum muss Deutschlanbd hierfür den Kopf hinhalten? Warum müssen wir als deutsche Steuerzahler ein Land retten, dass strukturell betrachtet gar nicht gerettet werden kann? Kein Arbeitnehmer würde heute sein geld in zB Schlecker Anleihen investieren. Aber Griechenland – da hat man anscheinend keine Wahl, und niemand will der böse Realist sein.
Es ist ganz klar: KEINE Rettungsgelder mehr nach Griechenland. Raus aus der Währungsunion, und dann Hilfestellung in der Restrukturierung. Griechenland muss von innen heraus gerettet werden. Wann verstehen das unsere tollen Politiker endlich?
Einkommen: Die massive Steurhinterziehung in Griechenland auszutrocknen wäre vermtulich schon rund 30% der gesamten Arbeit. In Griechenland muss dringend dies herangezogen werden. Nach validen Schätzungen kann durch die strikte Steuerfahndung der Staat (in Verbindung mit weiteren Maßnahmen) saniert werden. Und diese Steuern hinterzieht nicht der Tavernenbesitzer, sondern die Gutverdiener und sehr Vermögenden. Schauen Sie doch mal, wieviel Miliarden in die Schweiz transefriert wurden! Griechenland hat kjein Abkommen. Das ist dumm. Aber Deutschland. Also müssen wir diese Gelder in der Schweiz ausfindig machen und an die griechische Regierung weiterleiten. Das ist doch der Witz an der Sache.
@ Markus
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/0301/griechenland.php5
So ganz unrecht hat Ingrid nicht. Der Reflex aus der Sicht eines Steuerzahlers “…hierfür den Kopf hinhalten?” ist verständlich.
Man muss einfach ein Land bereisen und die Menschen dort kennenlernen. Mit ihen sprechen und ihre Erfahrungen sammeln. Es ist im übrigen ein sehr schönes Land. Nur leider tragen die Berichte nicht poritiv dazu bei es sehen zu wollen. Fürchte ich. Griechenland hat eine Chance verdient.
@ LiFe
Ich möchte auch nicht gegen die Griechen als Menschen vorgehen oder diskriminieren, sondern ich betrachte Griechenland als Wirtschaftsfaktor bzw ökonomische Einheit. Wenn ich auf die menschliche Ebene gehe, dann muss ich jedem Land helfen. Aber das ist hier nicht gefragt. Auch wenn ich mit den Griechen grundsätzlich sympathisiere, so kann es doch auch nicht sein, dass meine Leistung durch Arbeit in ein solches Fass abfliesst. Wieso sollen wir die Griechen als menschen verstehen – wer versteht denn mal diejenigen, die dieses Debakel tatsächlich bezahlen? Wo ist das Verständnis für den geschröpften Steuerzahler, der jeden Monat mit nneuen Belastungen zu kämpfen hat und sich deshalb auch zurecht langsam die Frage stellt: Wofür eigentlich? Weil die Griechen eine Chance verdient haben? hatten sie nicht durch den Beitritt zur Währungsunion bereits die Chance erhalten und diese aber klassisch versemmelt? Wieviele Retteungsgelder, pardon, Chancen denn noch? Wer braucht die nächste Chance? Portugal? Spanien? Italien?
@ Markus
Die Ursache ist eine andere. Es geht nicht um Hilfe, die die Menschen dort von uns (Steuerzahler) erwarten. Das hatten mir die Menschen zu denen ich ein gutes Verhältnis habe versichert. Im Gegenteil, sie liessen mich erfahren, dass das Land über Bodenschätze verfügt, aber aus irgendeinem Grund würden die Förderungen blockiert werden. Ich habe später recherchiert und bin auf erstaunliche Informationen (Scandic Org) gestossen. In Google braucht man nur Griechenland und Bodenschätze eingeben. Da fallen einem die Schuppen von den Augen was man so lesen kann!
In Arta (gr. Apta) bei Igouminitsa, so berichtete mir eine Griechin, da gab es eine Saftfabrik. Plötzlich eigneten sich angeblich die heimischen Zitrusfrüchte nicht zur Herstellung der Säfte. Die Früchte, so wurde beschlossen (EU?) sollten aus einem bestimmten Land importiert werden, das muss man sich vorstellen, völlig absurd, damit diese zu Säfte verarbeitet werden können. Kein Mensch in Arta hat diesen Unsinn verstanden! Bis heute nicht! Wer kam nur auf diese vollkommenen blödsinnige Regulierung? Ist das nicht kontraproduktiv? Wer kommt denn auf so eine Idee? Das hat die Menschen in Wahrheit wütend gemacht. Unsere, von aussen oder von oben gesteuerte Reaktion: Wir halten hierfür nicht die Köpfe etc. kann nur die Griechen eher enttäuscht haben! Doch zurück zum Saftbetrieb. Fazit: Die Kosten (Einkauf der Früchte) ruinierten den Betrieb und die Fabrik musste schliessen! Die Menschen wollten/wollen produktiv sein! Sie wollen arbeiten und ihre Souveränität behalten. Man lässt sie nicht! @ Ingrid schrieb dies bereit. Was ich meinte mit: die Griechen haben eine Chance verdient, das bezog sich nicht auf Hilfe, sondern, dass wir in Gesprächen mit ihnen bleiben. Mit etwas Empathie kann man viel erreichen. Denn umgekehrt wissen sie, die Griechen, dass wir Menschen, sie lieber Markus die restliche Bevölkerung und ich arg lädiert sind/wären, sollten wir hierfür die Köpfe hinhalten müssen! In Portugal kaufen Chinesen, so viel ich weiß staatliche Eigentümer auf.
Sie habe ja auch recht, und ihr Saftbeispiel zeigt dies – es gibt viele ähnliche Fälle. Aber wirklich, wer ist dafür verantwortlich, fragen SIe doch mal nach, bevor sie spekulieren. Wenn es einen EU Erlass aus Brüssel gibt, so ist dieser dokumentiert.
Ich sehe auch nicht die Griechen als “Problem”, sondern das System. Wir müssen aber dringend unterscheioden zwischen den Griechen als Menschen und als Wirtschaftssytem. Klar, beides gehört zusammen. Aber ich binb mal so frech und behaupte, dass es in Russland recht ähnlich ist. Menschlich völlig ok, aber wirtschaftlich betrachtet…naja, so muss man es eben differenzieren, denn die Rettungsfonds dienen eben nicht den menschen, sondern der Wirtschaft. Der Tavernenbesitzer hat rein gar nichts von den rettungsmassnahmen, wenn die Regierung diese nicht “richtig” einsetzt. Und genau das ist eben das Problem. Faktisch ahben wir in Griechenland nicht nur ein Strukturproblem und ein Finanzproblem, sondern ein hausgemachtes Regierungsproblem. Was glauben Sie, wer von den Staatshilfen tatsächlich profitiert? Schauen Sie mal nach, wohin die Gelder abfliessen, und wo der Rest investiert wird. Griechenland wird so niemals aus der aktuellen Situation kommen.
Deshalb: Ende der EU für Griechenland. Ich bin der absoluten Überzeugung, dass die der richtige neuanfang wäre. Finanziell, ökonomisch und für die Griechen durch mehr Selbstbestimmung auch persönlich. Denn jetzt haben wir Fremdbestimmung, und das ist nicht gut.
Ach ja, diese wahnsinnige EU-Richtlinen betreffen überigens auch usnere heimische Industrie. Das aber nur am Rande.
[...] Exportbasis ist schwach. Es gibt fast nur Produktion von überregional nicht handelbarer Gütern (Quelle). Hans-Werner Sinn argumentiert, dass der einzig mögliche Weg aus dieser Misere darin besteht, [...]