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12.09.2012 Soziales, Umwelt, Wachstum

Das EEG belastet vor allem Geringverdiener

Die Umlage für den Ausbau der Erneuerbare Energien treibt die Stromrechnung nach oben. Vor allem für Haushalte mit niedrigen Einkommen stellt dies eine große Belastung dar. Dabei könnte der Umbau der Stromversorgung zu weitaus geringeren Kosten erfolgen.

Als zentrales Instrument zur Förderung regenerativer Energien zur Stromerzeugung hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bisher für einen rasanten Anstieg der installierten Leistungen erneuerbarer Energien in Deutschland gesorgt. Falsche Anreize durch das EEG sorgen dafür, dass die Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ineffizient und zu weit höheren Kosten als notwendig, erfolgt.

Um Ausbau und Entwicklung regenerativer Technologien voranzutreiben, ist im EEG neben dem Vorrang erneuerbarer Energien im Stromnetz auch eine Mindestvergütung für die Betreiber grüner Anlagen gesetzlich verankert. Diese ist auf einen Zeitraum von 15-20 Jahren ausgelegt, variiert zwischen den einzelnen Technologien und ist abhängig von Anlagengröße und Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Insgesamt gibt es rund 3.000 unterschiedliche Vergütungstarife. Die Kosten dieses Fördermechanismus werden über die Stromrechnung an die Verbraucher weitergereicht. Vor allem für Geringverdiener ist die EEG-Umlage eine Last. Berechnungen auf Basis des SOEP 2010 machen die Verteilungswirkung der EEG-Lasten deutlich:

Setzt man das bedarfsgewichtete modifizierte Pro-Kopf Einkommen mit den entsprechenden Stromkosten und den anteiligen EEG-Kosten ins Verhältnis, wird deutlich, dass die relative Kostenbelastung mit steigendem Einkommen kaum zunimmt. Der ärmste Teil der deutschen Bevölkerung wird von der Umlage mit durchschnittlich 5,85€ pro Monat belastet, die reichsten 10% der Haushalte tragen monatlich 7,20€ zu den EEG-Kosten bei. Relativ gesehen liegt die Hauptlast also auf den Personen mit geringen Einkommen.

Diese Verteilungswirkung tritt bei Betrachtung des Anteils der EEG-Umlage am jeweiligen Nettoeinkommen noch klarer hervor: Während die Höchstverdiener nur 0,17% ihres Nettoeinkommens an die Finanzierung des EEG abtreten müssen, werden Geringverdiener mit einem Anteil von 1% zur Kasse gebeten. Das ist etwa die sechsfache Belastung. Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass sich in der Regel nur Haushalte mit einem höheren Einkommen eine Solaranlage leisten können und so von der Förderung profitieren.

Die Verteilungswirkungen der Energiewende werden zunehmend kritisch diskutiert. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn Strom bezahlbar bleibt. Die bisherige Förderung mit ihrer Kostendynamik kann so nicht weiter fortgeführt werden.


Eine Studie zu den Verteilungswirkungen und weitere Informationen zur Energiewende finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Energiewende finden Sie hier.

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  • C Hartmann

    Lieber Herr Bardt,
    das Rechenmodell ist ja sehr nett, gilt aber auch für Joghurt, Telefon, Benzin oder Bleistifte… Natürlich müssen Geringverdiener prozentual immer mehr für Dinge des täglichen Bedarfs ausgeben als Gut-, Besser- oder Spitzenverdiener. Am Strompreis eine Progression für die EEG Umlage einzuführen bedeutet nur am Symptom der Energiewendenfinanzierung herumzulaborieren. Hier muss Grundsätzlich nachgebessert werden. Das Problem ist die bereits gesetzlich verankerte Vergütung über 20 Jahre. Da wird der Spielraum eng!
    Mir fehlt eine Alternative, ein Gegenvorschlag.

  • christoph

    Hallo ja wie kann man so was entgegen tretten, ich finde hier in deutschland sollte man ein program entwickelt das heist reichtum verpflichte, damit es einem staat gut geht muss damit der kleine man versteht das er auch zahlen muss, ein wille sehen das der reiche mann es auch tut, warum kein energie soli bei einem einkommen ab 2500 brutto der so bei 1-2 prozent liegt, damit werden dann familien gefördert oder belohnt die es schaffen z.b 20 -bis 30 prozent ihres verbrauches zu senken. durch einen sparsammen zusätzlichen herd oder auch kühlschrank, im bereich des ersparten, dann das man energiesparlampen geringer besteuert oder für 5 jahre garnicht. genauso das es gefördert wird das es energie sparente geräte gibt die man günstiger kaufen kann als energie schleutern. in übrigen ich verdine im monat ein eikommen von 1250 brutto und bin der meinung das wenn ich zahlen muss, muss von besser verdienenten mehr kommen was geschied wenn gering verdiener auf die strasse gehen der reiche verdient nix mehr.

  • Mischa Beton

    Lieber Herr Hartmann,
    wenn ich daran denke, daß in “Ihren Joghurt” bereits ca. 50 % Zinsen eingerechnet sind, beschleicht mich das Gefühl, wir diskutieren an den wahren Problemen vorbei. Man stelle sich vor, dies wäre nicht so (ist natürlich Unsinn) wieviel Geld für die alternative Energie übrig bliebe. Was ich mir jedoch ernsthaft wünsche, ist eine breite Diskusion über ein nachhaltiges Geld/Finanzsystem. Dieser Sachverhalt wird völlig ausgeblendet und einigen “Esoterikern” überlassen die mir sagen ich soll Barfuss laufen und meine Radieschen am Balkon selber züchten. Das geballte Fachwissen, gerade der Autoren in diesem Blog wäre ein Segen für Deutschland. Die die “Naivität” meines Wunsches ist mir sehr wohl bewusst. Grüße Mischa, Bauarbeiter

  • Christian Höhle

    So ein Quatsch – hier werden wieder einmal Äpfel mit Birnen verglichen!

    Herr Bardt: Wenn Sie diese Argumentation gehen das EEG einsetzen wollen, dann ist die Betrachtung der Verteilung alleine nicht ausreichend. Statt dessen ist zu vergleichen, wie die Verteilung ohne und mit EEG aussieht. Die durch das EEG entstehende Veränderung in der Verteilung kann man dem EEG anlasten. Die grundsätzliche Verteilungswirkung jedoch ist Problem der sozial ungerechten Strompreismodells, nicht des EEGs.

    Logische Folge wäre also, nicht das EEG abzuschaffen, sondern Strompreise, die sich am Einkommen von Personen und der Wirtschaftskraft von Unternehmen orientieren.

    Übrigens: Mit dieser Argumentation müssten Sie nun eigentlich gegen die gesamte Wirtschaft ins Feld ziehen, denn nur sehr selten bieten Wirtschaftsunternehmen ihre Produkte zu Preisen an, die sich am Einkommen des Käufers orientieren ;-)

    Mit freundlichen Grüßen,
    Christian Höhle

  • Markus

    Diese Berechnung stellt nur eine Seite dar. Natürlich können sich nur finanziell starke Menschen die Investitionskosten einer zB PV Anlage leisten – auch weil nur dieser Personenkreis ein eigenes Dach besitzt!
    In der Regel haben Geringverdiener keine eigene Immobilie, womit die Grundvoraussetzung schon einmal gar nicht gegeben ist. Weiterhin unterstellen Sie, dass eine PV Anlage grundsätzlich rentabel ist und die Investition nach einigen Jahren zum Gewinn führt. Dies ist jedoch eine Annahme, welche Sie nicht belegen. In einer Berechnung von mir für meine DHH hat sich eine marginale Rendite nach 15 Jahren ergeben: Ca 3% Verzinsung. Das Risiko besteht weiterhin.

    Durch die Investition fallen 1) Steuern an (MwSt., EkSt.) und weiterhin werden Arbeitsplätze geschaffen und gesichert (irgendjemand muss letztlich die Anlagen installieren).

    Anmerkung:
    “Der ärmste Teil der deutschen Bevölkerung wird von der Umlage mit durchschnittlich 5,85€ pro Monat belastet, die reichsten 10% der Haushalte tragen monatlich 7,20€ zu den EEG-Kosten bei. Relativ gesehen liegt die Hauptlast also auf den Personen mit geringen Einkommen.”

    Und den Mittelstand lassen Sie aussen vor? In dieser Aufstellung suggerieren Sie, dass es diesen nicht gibt. Da Ihre Aufstellung grob unvollständig ist, sind die Zahlen populistisch. Da Sie auch stes von relationen sprechen dürfen Sie auch gerne mal die absoluten Zahlen nennen. Oder würde das Ihre Argumentation wohl aushebeln?

    Ihr Artikel dient vor Allem der Begründung der Überschrift des Artikels. Als Argumentation ist dieser Artikel jedoch grob unvollständig und sachlich mangelhaft.

    Und wie oben schon angesprochen: Stellen Sie doch mal die Rechnung ohne das EEG auf – nämlich genau dann verliert der Artikel die Basis.

  • Thomas

    Wie ein anderer Kommentator schon geschrieben hat, gilt diese Formel auch für Jogurt & Bleistifte… ganz besonders aber auch für andere Grundbedürfnisse wie Wohnraum, Wärme & Gesundheit.

    Wenn es einem ernsthaft um eine Entlastung für die Ärmsten (von der Gesellschaft abhängigen) gehen würde, dann würde man fordern, dass Stromkosten bis zu einem realistischen Verbrauch wie Mietkosten vom Staat direkt beglichen würden. Mehrverbrauch muss dann aus der eigenen Tasche bezahlt werden (Anreiz zum Sparen). Investitionen in sparsame Neugeräte könnten über Mikrokredit-Programme, welche sich über die Ersparnisse finanzieren, gefördert werden. (Macht die Tory/Liberal Regierung in England so)

    In einem Ökonomen-Blog könnte man auch davon ausgehen, dass man eine Volkswirtschaftliche Betrachtung macht. Wenn ein ALG2-Empfänger über die Stromrechnung Investionen mit refinanziert, welche in Deutschland getätigt wurden und für Arbeitsplätze sorgen, dann ist das sinnvoler als der Anteil der Stromrechnung, welcher für importierte Steinkohle & Gas verwendet werden.
    Besonders da das ALG2 durch Steuern finanziert wurden, welche der EE-Investor zahlt… auch über die Versteuerung der Einnahmen über die Einspeisevergütung.
    Die EEG-Vergütung unterscheidet sich also für die Ärmsten nicht von der MwSt.

    Aber hier wird natürlich nur verzweifelt Argumentiert um die Sponsoren dieser “Initiative” glücklich zu machen…

  • Sebastian

    Ich bin überrascht, wie viele Kommentatoren eine staatliche Abgabe (EEG) mit Marktpreisen gleichsetzen. Darin liegt ja gerade der Unterschied zwischen Markt und Staat: Während sich Marktpreise unabhängig vom individuellen Einkommen bilden versucht der Staat i.d.R. soziale Belange bei seinen Entscheidungen zu berücksichtigen. Warum dies beim EEG nicht geschehen ist bleibt wohl das Geheimnis seiner Erschaffer.

  • Kammerjäger

    Und ich schlage vor, dass man das EEG erst einmal auf alle Stromverbraucher anwendet, und nicht weitere Ausnahmeregeln für die FDP Klientel aufnimmt.

  • Markus

    @ Thomas
    Wie Sie sicherlich wissen, werden solchen Kosten wie zB Miete bei den “Ärmsten” bereits vom Staat übernommen.

    1) Wenn Sie jedoch einen Anreiz zum Sparen setzen wollen, dann erreichen Sie dies nur, wenn jeder für seine eigene Kosten aufkommt. Sobald Sie einen Flatrate (wenn auch nur bis zum Betrag X) definieren bin ich doch als Verbraucher motiviert, dieses Kontingent auch zu nutzen. Wo wird dann gespart?

    2) Mikrokredit: Sie wollen also den “Ärmsten” einen Kredit aufschwatzen? Zusätzliche Verschuldung? Bei sehr geringem EInkommen? Die Industrie bedankt sich, die Menschen bringen Sie so in die Armut. Ökonomisch betrachtet setzen Sie einen Anreiz, zB einen funktionierenden Kühlschrank zu entsorgen und dafür einen neuen zu kaufen. Das ist Wertvernichtung, Ressourcenvernichtung und daher nicht plausibel. Die Produktion eines neuen Kühlschranks und die Entsorgung des alten würde so viel Energie verbrauichen, dass Sie den alten gerne noch 10 Jahre nutzen können. Die Vorteile sind bei jeder Neuanschaffung zu berechnen, alles andere ist grüne Naivität. Denn die Kühlschränke der “Ärmsten” sind nicht unser Ökoproblem.
    Dieser Vorschlag wurde im Übrigen vor rund 2-3 Jahren (glaube ich) von Sigmar Gabriel gemacht. Eine Abwrackprämie für solche Grossgeräte wurde auch schon mehrfach diskutiert – aber alleine schon bei der Abwrackprämie für KFZ haben Sie erkennen können, wie ökologisch und ökonomisch sinnfrei diese Subvention war.

    Wenn mein Kühlschrank kaputt geht, bin ich als Verbraucher dann gefragt: Ich kaufe mir ein energieeffizientes Gerät, wenn es sich wirtschaftlich lohnt (der Aufpreis die Einsparung also nicht übersteigt). Das gilt ebenso für Autos, usw.. Wofür brauchen wiralso einen Anreiz? Die Preise für die Endgeräte würden steigen – denn dadurch erhöhen Sie die Nachfrage! Ökonomisch nicht haltbar und gewiss nicht im Sinne des Verbrauchers.

  • Harald

    Also ich meine das Ernst , man sollte windkraft und sonnenenergie verwenden um den armen strom usw. zum Nulltarif zu Liefern ,möglich ist das technisch auf jeden Fall und wenn es eben auch nur zum Halben Preis ist es geht nut fehlt der WiLLE die Finanzen wären da , sind doch für entwicklungsländer auch da !
    Wir sind technisch Total begabt in Deutschland also es muß was geschehen .

  • Markus

    @ Harald,
    genau, und jeder der ein Einkommen hat bezahlt es.
    Vielleicht denken Sie mal weiter und fragen sich, warum die 4 grossen Energiekonzerne in Deutschland Mrd.-Gewinne ausweisen? Und warum hunderte Unternehmen far nichts für ihren Strom bezahlen?
    Vielleicht sorgen Sie sich erstmal um die Basis, bevor Sie Wohltaten vollbringen.

  • Sebastian Richter

    Diese ganze EEG Hetze ist echt der Wahnsinn. Vielleicht sollten sich viele mal zum Thema Merit Order belesen und dann hinterfragen wieso das EEG soooo schelcht für alle zu sein schint. Das EEG schmält nur die Gewinne der Großkonzerne:)

  • Helmut

    Also ehrlich, wenn man die Sache mal nüchtern betrachtet: Die Politiker beschließen schnell etwas, werden von der Realität eingeholt und das Volk muß blechen.
    So war´s und ist es beim Euro und so ist es jetzt beim EEG. Die Stromkonzerne zocken uns über die Strompreise ab, haben Milliardengewinne, aber für´s EEG muß der Bürger dank seiner Politiker auch nochmal blechen.
    Armas Deutschland!!

  • https://www.facebook.com/pages/World-Peace-Cafe-Berlin/386057338107547 christian vogel

    mal lesen wer dahintersteckt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Initiative_Neue_Soziale_Marktwirtschaft

    vor dem hintergrund, dass die größten stromverbraucher deutschlands, wie markus ganz richtig schreibt, fast nichts für ihren strom bezahlen ist der beitrag von hr. bardt nichts als lobbyarbeit für die energiekonzerne, so wie die insm nichts als lobbyarbeit für neoliberalismus und turbokapitalismus ist. auch beim geld gilt: “der klügere gibt nach” lieber arm und glücklich als reich und doof

  • Markus

    Das Problem liegt doch gar nicht beim EEG sondern ermangelt sich am Wettbewerb. Dieses Quasimonopol der 4 grossen Anbieter steuert den Markt und die Preise.
    Hier und da liest man von recht kleinen, autarken Unternehmungen, welche jedoch zumeist an bürokratischem Aufwand und durch aktive Blockaden der Netzbetreiben in die Knie gezwungen werden.
    Solange es keinen echten Wettbewerb in dieser Branche gibt, solange wird der Verbraucher immer mehr bezahlen, als notwendig ist. Für die Konzerne ist dies sicherlich recht komfortabel – und mit obigen Rechnungen bzgl. EEG und Geringverdiener lässt sich dann noch die Realität verdrehen und die Konzerne als Gutmenschen erscheinen. Tatsächlich ist der Verbraucher bzw. Kunde schlichtweg ausgeliefert – denn ohne Strom geht nichts. Die Abhängigkeit vom Produkt und das Quasimonopol ist eine marktwirtschaftlich höchst brisante Mischung.
    Dass das EEG dämlich ist nach Ansicht der Lobby ist nur logisch – denn wenn jeder seinen eigenen Strom produziert, setzen die Konzerne weniger ab. Also werden die Preise überproportional erhöht (man hat eine Ausrede) und schimpft auf das EEG und verweist auf die armen Geringverdiener.
    Das ist Sarkasmus. Dumm nur, dass es leider die meisten Menschen glauben, weil die vielen Artikel hierüber durchweg plausibel klingen, jedoch eben nur die halbe Wahrheit wiedergeben.

  • Werner

    Gleich kotz ich! Jeder erzählt was von EEG Umlagen, keiner sieht das die Strompreise an der Börse rund 20% günstiger gehandelt werden, dieses aber weder den Unternehmern noch dem privaten Endkunden durchgereicht werden, sondern den Energieriesen als Gewinne zugehen. Wer kann rechnen? Ich meine so richtig rechnen! Nicht nur Milchmädchen Halbwahrheiten? EEG Umlage rauf , Basispreis 20% runter ! Wo sind wir denn dann liebe Rechengenies? Richtig ! Ich glaub es kaum, unter dem Aktuellen Strompreis! Sowas aber auch! (Traue keiner Statisti, die Du nicht selbst manipuliert hast!) Gab es da im Grundgesetz nicht die Verankerung der Billigkeitsverpflichtung dem zu versorgenden Bürger durch die Versorger gegenüber? Ich höre immer nur Gewinne für den Aktionär. Warum liegen die Strompreiserhöhungen immer nur so dicht bei den Dividenden. Ebenfalls wer jetzt investiert nimmt jetzt Geld in die Hand , das ist unumstritten Richtig. Jede Anlage produziert aber auch nach zwanzig Jahren Strom, der dann weit billiger ist, als die fossile Einsatzenergie, von der auch nur noch 30% beim Endkunden ankommen. Gerade in dem Bereich Politik und Energiewirtschaft finde ich die größten Lügen , nur damit man nach Ablauf der aktiven Zeit in der Politik sein warmen Bürostuhl bei einem dieser Großkonzerne gesichert hat. Wenn ich daran nur denke benötige ich keinen Finger mehr um im satten Strahl brechen zu können.
    Ich bin selbst kein Großverdiener, sehe Ihre Auslegung allerdings als sehr Fragwürdig. Eher stell ich mir nach diesem Bericht die Frage, welches Sponsoring dahinter steckt.

  • Ole

    Stimmt, die Forschung für Atomkraft und Atommüll-Endlager sowie Steinkohletagebau wird hingegen über die Steuern finanziert – und somit vor allem von Mehr-Verdienern getragen.

  • Surp

    @ Ole

    “Steinkohletagebau .”

    äh, sowas gibt es vieleicht in China und was auch lustig ist, woher stammen die meisten Steuern?

    Sie sollten sich auch mal fragen, warum Menschen mehr verdienen als andere.
    Es hat oft sehr wenig mit Leistung zu tun, der Großteil der Mehrverdiener sind der Dreck den unsere Gesellschaft durchziehen muss.

Der Autor:

Dr. Hubertus Bardt

ist stellv. Leiter des Wissenschaftsbereiches II und Leiter der Forschungsstelle Umwelt- und Energieökonomik am Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

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