ÖkonomenBlog-Autor Prof. Dr. Ulrich van Suntum braucht gerade einmal 2 Minuten und 18 Sekunden, um sein Modell zur Überwindung der Bankenkrise verständlich zu erklären. Nachlesen können Sie es hier.
Und gerade weil das Konzept der Bad Bank der einzige Ausweg aus dem Debakel ist, müssen auch endlich privaten Schuldnern ähnlich gelagerte Lösungen angeboten werden: die Personal Bad Banks.
Lesen Sie mehr darüber unter: http://rundruf.blogger.de/stories/1386711/
1) Annahme: Realisationswert für toxische Papiere tatsächlich Null
2) Banken haben Forderung gegen Staat von 100 aus Übernahme der Papiere (”Zerobond”)
a) Zerobond hat Fälligkeit: Staat tilgt trotz Erlösen von Null zu 100?
b) Zerobond hat keine Fälligkeit: Staat tilgt nie, aber Banken dürfen die 100 dennoch weiterhin voll bilanzieren?
Aus meiner Sicht bewirkt dieser Vorschlag genau das gleiche, als wenn man den Banken schlicht erlaubt, die toxischen Assets so lange zum Buchwert fortzuführen, bis man es sich aufgrund von Gewinnen aus zukünftigem Neugeschäft leisten kann, diese abzuschreiben.
Ob man die Assets formell in eine separate Gesellschaft auslagert, und der Bank Anleihen gibt, die irgendwann exakt zum Gegenwert des Verwertungserlöses rückzahlbar sind (sonst aber nicht), oder die Assets einfach dort stehen läßt, wo sie sind, ändert nichts am ökonomischen Effekt.
Wenn diese toxischen Papiere einen Wert von Null haben, der Staat aber mit 1000 Euro bürgt macht er nicht doch Verluste? Diese Konzept geht davon aus, dass diese Papiere noch etwas Wert sind, da man den Wert nicht kennt ist das natürlich reine Spekulation. Das heißt doch am Ende, dass der Staat auf einem Teil seiner Garantien sitzen bleibt oder nicht?
Dem Institut für Siedlungs- und Wohningswesen ist ein Förderverein angeschlossen. Wie man dem Internetauftritt entnehmen kann, gehören dem Förderverein BANKEN an.
Coole Idee. Der Steuerzahler spekuliert mit den Assets weiter, die mir einfach zu schrottig sind und dessen weiteren Besitz ich mir nicht mehr leisten kann. Ich weiß das klingt gemein und man könnte meinen man wolle ihen über’s Ohr hauen. Aber vielleicht geschieht ja ein Wunder und dann würde sich der Steuerzahler doch sicher freuen, wenn sich erweist, dass Dinger tatsächlich das wert sind was sie gekostet haben. Zocken mit Vollkasko. So macht es Spaß.
Da jeder weiss, dass von besagten Papieren zuviel in Reserve ist, und somit jede Preissteigerung eine Welle von Verkäufen auslöst, wird der Handel damit friktional bleiben. Bis also >= 100% erlösbar sind, kann man eine Ewigkeit warten…
Und zum Buchungswunder gibt es auch keinen Unterschied, sieht man mal vom abgewalzten Risiko ab.
Am 22. April 2009 um 17:53 Uhr
[...] (via ÖkonomenBlog) [...]
Am 22. April 2009 um 22:57 Uhr
Und gerade weil das Konzept der Bad Bank der einzige Ausweg aus dem Debakel ist, müssen auch endlich privaten Schuldnern ähnlich gelagerte Lösungen angeboten werden: die Personal Bad Banks.
Lesen Sie mehr darüber unter: http://rundruf.blogger.de/stories/1386711/
Am 23. April 2009 um 14:53 Uhr
Es geht noch kürzer!
Was bedeutet es, wenn der Staat für Schrott für einen Gegenwert bürgt, den der Schrott nicht hatt?
1. Ein erhebliches Risiko bluten zu müssen.
2. Eine Verschiebung der Problematik nach hinten.
Am 23. April 2009 um 19:19 Uhr
Enttarnung als Nebelkerze in weniger als 1 Minute
1) Annahme: Realisationswert für toxische Papiere tatsächlich Null
2) Banken haben Forderung gegen Staat von 100 aus Übernahme der Papiere (”Zerobond”)
a) Zerobond hat Fälligkeit: Staat tilgt trotz Erlösen von Null zu 100?
b) Zerobond hat keine Fälligkeit: Staat tilgt nie, aber Banken dürfen die 100 dennoch weiterhin voll bilanzieren?
Oder wie stellen Sie sich das sonst vor?
Am 23. April 2009 um 20:04 Uhr
[...] dem verheissungsvollen Titel “Ausweg in 2:18” zeigt die INSM den nachfolgenden Clip, in dem unser lustiger Wirtschaftsexperte seinen Plan [...]
Am 23. April 2009 um 20:57 Uhr
So einen Schwachsinn habe ich selten gehört.
Eine genaue Analyse dazu finden sie hier.
http://www.weissgarnix.de/?p=2078&cpage=1#comment-24460
Viel Spaß
Am 23. April 2009 um 20:58 Uhr
Aus meiner Sicht bewirkt dieser Vorschlag genau das gleiche, als wenn man den Banken schlicht erlaubt, die toxischen Assets so lange zum Buchwert fortzuführen, bis man es sich aufgrund von Gewinnen aus zukünftigem Neugeschäft leisten kann, diese abzuschreiben.
Ob man die Assets formell in eine separate Gesellschaft auslagert, und der Bank Anleihen gibt, die irgendwann exakt zum Gegenwert des Verwertungserlöses rückzahlbar sind (sonst aber nicht), oder die Assets einfach dort stehen läßt, wo sie sind, ändert nichts am ökonomischen Effekt.
Am 24. April 2009 um 08:32 Uhr
Wenn diese toxischen Papiere einen Wert von Null haben, der Staat aber mit 1000 Euro bürgt macht er nicht doch Verluste? Diese Konzept geht davon aus, dass diese Papiere noch etwas Wert sind, da man den Wert nicht kennt ist das natürlich reine Spekulation. Das heißt doch am Ende, dass der Staat auf einem Teil seiner Garantien sitzen bleibt oder nicht?
Am 24. April 2009 um 20:15 Uhr
Dem Institut für Siedlungs- und Wohningswesen ist ein Förderverein angeschlossen. Wie man dem Internetauftritt entnehmen kann, gehören dem Förderverein BANKEN an.
Direktor des Institutes ist…
Nicht schwer zu erraten!
http://www.wiwi.uni-muenster.de/insiwo/organisation/mitarbeiter.html
Weiß jemand welche Banken?
Am 24. April 2009 um 22:02 Uhr
Coole Idee. Der Steuerzahler spekuliert mit den Assets weiter, die mir einfach zu schrottig sind und dessen weiteren Besitz ich mir nicht mehr leisten kann. Ich weiß das klingt gemein und man könnte meinen man wolle ihen über’s Ohr hauen. Aber vielleicht geschieht ja ein Wunder und dann würde sich der Steuerzahler doch sicher freuen, wenn sich erweist, dass Dinger tatsächlich das wert sind was sie gekostet haben. Zocken mit Vollkasko. So macht es Spaß.
Am 27. April 2009 um 21:08 Uhr
Da jeder weiss, dass von besagten Papieren zuviel in Reserve ist, und somit jede Preissteigerung eine Welle von Verkäufen auslöst, wird der Handel damit friktional bleiben. Bis also >= 100% erlösbar sind, kann man eine Ewigkeit warten…
Und zum Buchungswunder gibt es auch keinen Unterschied, sieht man mal vom abgewalzten Risiko ab.