22. April 2009

Ausweg in 2:18 Minuten

ÖkonomenBlog-Autor Prof. Dr. Ulrich van Suntum braucht gerade einmal 2 Minuten und 18 Sekunden, um sein Modell zur Überwindung der Bankenkrise verständlich zu erklären. Nachlesen können Sie es hier.

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11 Reaktionen zu “Ausweg in 2:18 Minuten”

  1. Sinnvolles Bad Bank-Modell schnell erklärt | Die Börsenblogger

    [...] (via ÖkonomenBlog) [...]

  2. Hardie White

    Und gerade weil das Konzept der Bad Bank der einzige Ausweg aus dem Debakel ist, müssen auch endlich privaten Schuldnern ähnlich gelagerte Lösungen angeboten werden: die Personal Bad Banks.
    Lesen Sie mehr darüber unter: http://rundruf.blogger.de/stories/1386711/

  3. Nicht-Dogmatiker

    Es geht noch kürzer!

    Was bedeutet es, wenn der Staat für Schrott für einen Gegenwert bürgt, den der Schrott nicht hatt?

    1. Ein erhebliches Risiko bluten zu müssen.
    2. Eine Verschiebung der Problematik nach hinten.

  4. Thomas Strobl

    Enttarnung als Nebelkerze in weniger als 1 Minute

    1) Annahme: Realisationswert für toxische Papiere tatsächlich Null
    2) Banken haben Forderung gegen Staat von 100 aus Übernahme der Papiere (”Zerobond”)

    a) Zerobond hat Fälligkeit: Staat tilgt trotz Erlösen von Null zu 100?

    b) Zerobond hat keine Fälligkeit: Staat tilgt nie, aber Banken dürfen die 100 dennoch weiterhin voll bilanzieren?

    Oder wie stellen Sie sich das sonst vor?

  5. Ausweg in 2:18, Enttarnung in 0:15 — WEISSGARNIX

    [...] dem verheissungsvollen Titel “Ausweg in 2:18” zeigt die INSM den nachfolgenden Clip, in dem unser lustiger Wirtschaftsexperte seinen Plan [...]

  6. Kaiserbubu

    So einen Schwachsinn habe ich selten gehört.
    Eine genaue Analyse dazu finden sie hier.
    http://www.weissgarnix.de/?p=2078&cpage=1#comment-24460
    Viel Spaß

  7. Thomas

    Aus meiner Sicht bewirkt dieser Vorschlag genau das gleiche, als wenn man den Banken schlicht erlaubt, die toxischen Assets so lange zum Buchwert fortzuführen, bis man es sich aufgrund von Gewinnen aus zukünftigem Neugeschäft leisten kann, diese abzuschreiben.

    Ob man die Assets formell in eine separate Gesellschaft auslagert, und der Bank Anleihen gibt, die irgendwann exakt zum Gegenwert des Verwertungserlöses rückzahlbar sind (sonst aber nicht), oder die Assets einfach dort stehen läßt, wo sie sind, ändert nichts am ökonomischen Effekt.

  8. chriwi

    Wenn diese toxischen Papiere einen Wert von Null haben, der Staat aber mit 1000 Euro bürgt macht er nicht doch Verluste? Diese Konzept geht davon aus, dass diese Papiere noch etwas Wert sind, da man den Wert nicht kennt ist das natürlich reine Spekulation. Das heißt doch am Ende, dass der Staat auf einem Teil seiner Garantien sitzen bleibt oder nicht?

  9. Nicht-Dogmatiker

    Dem Institut für Siedlungs- und Wohningswesen ist ein Förderverein angeschlossen. Wie man dem Internetauftritt entnehmen kann, gehören dem Förderverein BANKEN an.

    Direktor des Institutes ist…

    Nicht schwer zu erraten!
    http://www.wiwi.uni-muenster.de/insiwo/organisation/mitarbeiter.html

    Weiß jemand welche Banken?

  10. willi

    Coole Idee. Der Steuerzahler spekuliert mit den Assets weiter, die mir einfach zu schrottig sind und dessen weiteren Besitz ich mir nicht mehr leisten kann. Ich weiß das klingt gemein und man könnte meinen man wolle ihen über’s Ohr hauen. Aber vielleicht geschieht ja ein Wunder und dann würde sich der Steuerzahler doch sicher freuen, wenn sich erweist, dass Dinger tatsächlich das wert sind was sie gekostet haben. Zocken mit Vollkasko. So macht es Spaß.

  11. Simon

    Da jeder weiss, dass von besagten Papieren zuviel in Reserve ist, und somit jede Preissteigerung eine Welle von Verkäufen auslöst, wird der Handel damit friktional bleiben. Bis also >= 100% erlösbar sind, kann man eine Ewigkeit warten…

    Und zum Buchungswunder gibt es auch keinen Unterschied, sieht man mal vom abgewalzten Risiko ab.

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