Der Osten holt auf

ÖkonomenBlog-Podcast Folge 5 –
Gespräch mit Dr. Joachim Ragnitz, ifo Dresden
20 Jahre nach dem Mauerfall haben die neuen Bundesländer fast Westniveau erreicht. Bei Einkommen und der Produktivität hinkt der Osten aber weiter hinterher. Wir lange der Angleichungsprozess noch andauern wird, erläutert Dr. Joachim Ragnitz vom Institut für Wirtschaftsforschung ifo Dresden. Dabei betont er: “Allein auf Grund struktureller Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern ist bestenfalls eine Angleichung auf 95 Prozent des deutschen Durchschnittniveaus möglich. Die strukturellen Unterschiede werden aber mit den Jahren geringer. Und das gibt dann auch die Hoffnung, dass sich die verfügbaren Einkommen real sogar angleich werden können.”
Tags: Arbeitslosigkeit, Bildung, Debatte, Deutschland, Finanzen, Gesellschaft, Jobs, Podcast, Reformen, Soziale Marktwirtschaft, Wachstum

Am 13. November 2009 um 13:21 Uhr
Einfach mal in das aktuelle Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen schauen und den Artikel noch mal überdenken
http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/download/gutachten/ga09_ana.pdf
Am 13. November 2009 um 14:37 Uhr
im Jahresgutachten wird eines vor allem deutlich: vor Steuern und Transfers erwirtschaften die Deutschen mehr Einkommen als im OECD-Mittel. Nach Abzug von Steuern und Transfers liegen wir unter dem Mittelwert. Da liegt der Hund begraben!