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	<title>Kommentare zu: Erfolgreich konsolidieren und (nebenbei) reformieren</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/erfolgreich-konsolidieren-und-nebenbei-reformieren/comment-page-1/#comment-1539</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 06:29:09 +0000</pubDate>
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		<description>Eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Man sollte sich im Gegenzug mal ansehen was zum Beispiel Irland für Probleme durch die Niedrigsteuerpolitik bekommen hat. Viele Banken siedelten sich an und mussten gerettet werden. Nun steht Irland deutlich schlechter da als vorher. Auch sind die Programme aller Länder nicht nur auf Kürzungen beschränkt gewesen. Von einem Professor erwarte ich schon, dass er mehr als einen Parameter beleuchten kann. Denn Ausgabensenkungen sind immer auch gleich Einnahmensenkungen. Das muss man im Hinterkopf haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Man sollte sich im Gegenzug mal ansehen was zum Beispiel Irland für Probleme durch die Niedrigsteuerpolitik bekommen hat. Viele Banken siedelten sich an und mussten gerettet werden. Nun steht Irland deutlich schlechter da als vorher. Auch sind die Programme aller Länder nicht nur auf Kürzungen beschränkt gewesen. Von einem Professor erwarte ich schon, dass er mehr als einen Parameter beleuchten kann. Denn Ausgabensenkungen sind immer auch gleich Einnahmensenkungen. Das muss man im Hinterkopf haben.</p>
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		<title>Von: Keynesianer</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/erfolgreich-konsolidieren-und-nebenbei-reformieren/comment-page-1/#comment-1533</link>
		<dc:creator>Keynesianer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 23:54:20 +0000</pubDate>
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		<description>@ Pincorrekt

Ich halte den Bericht für unseriös! Er versucht gezielt Dinge zu verschleiern und dort wo gewisse Behauptungen getroffen werden werden sie ohne Beleg als Wahrheit unterstellt! Die Einnahmepolitik von Schweden wünscht sich die INSM und ihre Finanziers mit Sicherheit nicht!

Unter der Ausgabenquote eines Staates ist das Verhältnis der Ausgaben des Staates zum Bruttoinlandsprodukt zu verstehen. Mehr nicht! PUNKT!

Wenn man vom wachsenden Kuchen (BIP) nicht weitgehende Bereiche der Bevölkerung von der Partizipation her abgehängt hätte, dann wäre es sehr gut möglich, daß der Kuchen noch etwas besser gewachsen wäre. 

Faktisch kann man aus Schulden nur herauswachsen. Aber auch das ist nicht so einfach. Weginflationieren würde mit gewissen Konsequenzen notfalls auch noch gehen. Zumindest als theoretische Möglichkeit. 

Volkswirtschaftliches Sparen ist mit Vorsicht zu genießen. Wo ein Haushalt eine Semmel weniger kauft, da spart zwar der Haushalt, aber dem Bäcker fehlen Einnahmen. Da muß man schon genauer hinsehen!

Angela Merkel hätte sich die Deregulierung der Finanzmärkte in Deutschland sparen können! In Kanada hat man das vergessen und zumindest sind dort Banken dadurch nicht am Tropf! SPD und Grüne haben angefangen und CDU, CSU und SPD haben das fortgesetzt inklusive einer Finanzmarktaufsicht nur mit &quot;Augenmaß&quot; (ORIGINAL!).  Auf gewisse Forderungen und Aussagen von Herrn Hans Tietmeyer (INSM) möchte ich gar nicht eingehen. Man kann da nur noch mit dem Kopf schütteln!

Das nun auf dem Blog der INSM etwas vom &quot;Sparen&quot; erklärt wird, das finde ich einfach nur noch skuril!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Pincorrekt</p>
<p>Ich halte den Bericht für unseriös! Er versucht gezielt Dinge zu verschleiern und dort wo gewisse Behauptungen getroffen werden werden sie ohne Beleg als Wahrheit unterstellt! Die Einnahmepolitik von Schweden wünscht sich die INSM und ihre Finanziers mit Sicherheit nicht!</p>
<p>Unter der Ausgabenquote eines Staates ist das Verhältnis der Ausgaben des Staates zum Bruttoinlandsprodukt zu verstehen. Mehr nicht! PUNKT!</p>
<p>Wenn man vom wachsenden Kuchen (BIP) nicht weitgehende Bereiche der Bevölkerung von der Partizipation her abgehängt hätte, dann wäre es sehr gut möglich, daß der Kuchen noch etwas besser gewachsen wäre. </p>
<p>Faktisch kann man aus Schulden nur herauswachsen. Aber auch das ist nicht so einfach. Weginflationieren würde mit gewissen Konsequenzen notfalls auch noch gehen. Zumindest als theoretische Möglichkeit. </p>
<p>Volkswirtschaftliches Sparen ist mit Vorsicht zu genießen. Wo ein Haushalt eine Semmel weniger kauft, da spart zwar der Haushalt, aber dem Bäcker fehlen Einnahmen. Da muß man schon genauer hinsehen!</p>
<p>Angela Merkel hätte sich die Deregulierung der Finanzmärkte in Deutschland sparen können! In Kanada hat man das vergessen und zumindest sind dort Banken dadurch nicht am Tropf! SPD und Grüne haben angefangen und CDU, CSU und SPD haben das fortgesetzt inklusive einer Finanzmarktaufsicht nur mit &#8220;Augenmaß&#8221; (ORIGINAL!).  Auf gewisse Forderungen und Aussagen von Herrn Hans Tietmeyer (INSM) möchte ich gar nicht eingehen. Man kann da nur noch mit dem Kopf schütteln!</p>
<p>Das nun auf dem Blog der INSM etwas vom &#8220;Sparen&#8221; erklärt wird, das finde ich einfach nur noch skuril!</p>
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		<title>Von: Nixda</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/erfolgreich-konsolidieren-und-nebenbei-reformieren/comment-page-1/#comment-1531</link>
		<dc:creator>Nixda</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 14:52:44 +0000</pubDate>
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		<description>Sie schreiben, ist das &quot;Kaputtsparen&quot; durch Haushaltskonsolidierung wäre kein Problem, weil man langfristige dynamische Effekte berücksichtigen müsste. Das  mag in einer wirtschaftlichen Situation richtig sein, wo die Kreditnachfrage des Staates den Finanzierungsbedarf der Industrie beschneidet. Diese Situation ist in Deutschland allerdings nicht gegeben. Im Gegenteil exportiert Deutschland schon heute Kapital in die Defizitländer wie USA, GB und die PIIGS Staaten.

Eine Haushaltskonsolidierung würde zunächst Anleger dazu zwingen, auf ausländische Kreditnehmer zweifelhafter Bonität auszuweichen. Die Deutsche Wirtschaft würde noch stärker Industriegüter exportieren, und Lehmanzeritfikate als Bezahlung nehmen.

Zu zweiten wäre ein starker Bremseffekt dadurch gegeben, da Staatsnachfrage und Transferleistungen quasi unmittelbar als Konsumnachfrage wirken. Leidtragende einer solchen Politik wäre Handwerk, Handel und andere Wirtschaftszweige, die von der inländischen Nachfrage abhängen.

Eine Erhöhung der Einnahmen aus Quellen, die kaum Konsumeffekte nach sich ziehen, würden diese Schrumpfungseffekte vermeiden. Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer, Körperschaftssteuer, Finanztransaktionssteuer wären weitgehend unschädlich für die Wirtschaftsentwicklung, oder könnten bei einer gleichzeitigen Absenkung der Mehrwertssteuer sogar konjunkturförderlich sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben, ist das &#8220;Kaputtsparen&#8221; durch Haushaltskonsolidierung wäre kein Problem, weil man langfristige dynamische Effekte berücksichtigen müsste. Das  mag in einer wirtschaftlichen Situation richtig sein, wo die Kreditnachfrage des Staates den Finanzierungsbedarf der Industrie beschneidet. Diese Situation ist in Deutschland allerdings nicht gegeben. Im Gegenteil exportiert Deutschland schon heute Kapital in die Defizitländer wie USA, GB und die PIIGS Staaten.</p>
<p>Eine Haushaltskonsolidierung würde zunächst Anleger dazu zwingen, auf ausländische Kreditnehmer zweifelhafter Bonität auszuweichen. Die Deutsche Wirtschaft würde noch stärker Industriegüter exportieren, und Lehmanzeritfikate als Bezahlung nehmen.</p>
<p>Zu zweiten wäre ein starker Bremseffekt dadurch gegeben, da Staatsnachfrage und Transferleistungen quasi unmittelbar als Konsumnachfrage wirken. Leidtragende einer solchen Politik wäre Handwerk, Handel und andere Wirtschaftszweige, die von der inländischen Nachfrage abhängen.</p>
<p>Eine Erhöhung der Einnahmen aus Quellen, die kaum Konsumeffekte nach sich ziehen, würden diese Schrumpfungseffekte vermeiden. Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer, Körperschaftssteuer, Finanztransaktionssteuer wären weitgehend unschädlich für die Wirtschaftsentwicklung, oder könnten bei einer gleichzeitigen Absenkung der Mehrwertssteuer sogar konjunkturförderlich sein.</p>
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		<title>Von: Karl Röckl</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/erfolgreich-konsolidieren-und-nebenbei-reformieren/comment-page-1/#comment-1528</link>
		<dc:creator>Karl Röckl</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 19:16:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann pincorrect nur zustimmen. Die Staatsverschuldungen in früheren Jahren wurden zumeist durch Kriege hervorgerufen. Durch Kriege verursachtes Leid und Zerstörung sind zwar schlimm genug, führen aber nicht zu einer einseitigen Vertreibung von Leistungsträgern und zu einer Verzerrung der Bevölkerungsstruktur hin zur staatlichen Alimentierung einer Mehrheit – unser heutiger Umverteilungsstaat allerdings schon. 

Wer soll den die Erträge zur Rückzahlung der Staatsschulden erwirtschaften? Etwa Sozialhilfeempfänger? Oder doch Akademiker, d.h. die, die noch da sind – Sozialpädagogen und Politologen? Welcher Wirtschaftszweig soll diese Leistung erbringen? Vielleicht die florierende und aus Steuermitteln gespeiste Sozialindustrie? Andere Industriezweige werden unter der auferlegten Steuerlast kein Wirtschaftswunder erleben!

Historisch gesehen ist die Rückzahlung einer so immensen Staatsschuld nicht die Regel sondern die Ausnahme. Der Vergleich der heutigen Situation mit den wenigen Fällen, in denen das gelungen ist, zeigt, dass auch diesmal Herr und Frau Niemand für die Staatsschulden gerade stehen werden. Sinnigerweise genau dasselbe Ehepaar, das im Fall der Fälle auch die staatlichen Pensionen der Verantwortlichen schultern wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann pincorrect nur zustimmen. Die Staatsverschuldungen in früheren Jahren wurden zumeist durch Kriege hervorgerufen. Durch Kriege verursachtes Leid und Zerstörung sind zwar schlimm genug, führen aber nicht zu einer einseitigen Vertreibung von Leistungsträgern und zu einer Verzerrung der Bevölkerungsstruktur hin zur staatlichen Alimentierung einer Mehrheit – unser heutiger Umverteilungsstaat allerdings schon. </p>
<p>Wer soll den die Erträge zur Rückzahlung der Staatsschulden erwirtschaften? Etwa Sozialhilfeempfänger? Oder doch Akademiker, d.h. die, die noch da sind – Sozialpädagogen und Politologen? Welcher Wirtschaftszweig soll diese Leistung erbringen? Vielleicht die florierende und aus Steuermitteln gespeiste Sozialindustrie? Andere Industriezweige werden unter der auferlegten Steuerlast kein Wirtschaftswunder erleben!</p>
<p>Historisch gesehen ist die Rückzahlung einer so immensen Staatsschuld nicht die Regel sondern die Ausnahme. Der Vergleich der heutigen Situation mit den wenigen Fällen, in denen das gelungen ist, zeigt, dass auch diesmal Herr und Frau Niemand für die Staatsschulden gerade stehen werden. Sinnigerweise genau dasselbe Ehepaar, das im Fall der Fälle auch die staatlichen Pensionen der Verantwortlichen schultern wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: pincorrect</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/erfolgreich-konsolidieren-und-nebenbei-reformieren/comment-page-1/#comment-1526</link>
		<dc:creator>pincorrect</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 14:21:29 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist nicht einzusehen, warum Deutschland nicht auch zu einer nachhaltigen Finanzpolitik in der Lage sein sollte?

Warum dies nicht möglich ist kann man ganz einfach erklären : Die Mehrheit der Bevölkerung gehört zu den Leistungsempfängern - 20 Millionen Rentner , 4 Millionen Arbeitslose + X entscheiden die Wahlen alleine.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht einzusehen, warum Deutschland nicht auch zu einer nachhaltigen Finanzpolitik in der Lage sein sollte?</p>
<p>Warum dies nicht möglich ist kann man ganz einfach erklären : Die Mehrheit der Bevölkerung gehört zu den Leistungsempfängern &#8211; 20 Millionen Rentner , 4 Millionen Arbeitslose + X entscheiden die Wahlen alleine.</p>
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