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	<title>Kommentare zu: Goldene Regeln zwingen zum Sparen</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/goldene-regeln-zwingen-zum-sparen/comment-page-1/#comment-763</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 10:14:44 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Konkret sah die Deflationspolitik von Brüning vor die Steuer zu senken, dies belastete die schon von der Weltwirtschaftskrise angeschlagene deutsche Wirtschaft. Zudem sah er niedrigere Löhne für Beamte und dem öffentlichen Dienst vor, die Wirtschaft nahm dies zum Anlass auf breiter Front die Löhne von Arbeitern / Angestellten zu senken. Die Folge war eine weiter sinkende Kaufkraft.&quot;
http://www.hellfirez.de/web/referate/inhalte/Weimarer_Republik.htm

Kommt ihnen das bekannt vor. Durch genau diese Politik wurde die Weltwirtschaftskrise in Deutschland verstärkt und führte so zu eine Radikalisierung der Bevölkerung. Es gibt noch mehr Quellen falls sie es nicht glauben.

Zu den Ausgabensenkungen auf 1.6%. Haben sie schon mal was von einem Regelkreis gehört. Sie haben ein instabiles System (Volkswirtschaft) und wollen es regeln, dann ist es fatal es prozyklisch zu machen. Damit verschärfen sie die Folgen einer Krise. Was sie Vorschlagen hat noch nie funktioniert. In einer Krise muss man investieren. Wenn wir außerhalb einer Krise wären würde ich ihnen zustimmen, aber so vernachlässigen sie einfach mal lässig die Ursachen für die Mehrausgaben. Ebenso vernachlässigen sie, dass man Banken unterstützt hat ohne Gegenleistung. Wieso kommen keine Vorschläge über Steuern sich das Geld zurückzuholen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Konkret sah die Deflationspolitik von Brüning vor die Steuer zu senken, dies belastete die schon von der Weltwirtschaftskrise angeschlagene deutsche Wirtschaft. Zudem sah er niedrigere Löhne für Beamte und dem öffentlichen Dienst vor, die Wirtschaft nahm dies zum Anlass auf breiter Front die Löhne von Arbeitern / Angestellten zu senken. Die Folge war eine weiter sinkende Kaufkraft.&#8221;<br />
<a href="http://www.hellfirez.de/web/referate/inhalte/Weimarer_Republik.htm" rel="nofollow">http://www.hellfirez.de/web/referate/inhalte/Weimarer_Republik.htm</a></p>
<p>Kommt ihnen das bekannt vor. Durch genau diese Politik wurde die Weltwirtschaftskrise in Deutschland verstärkt und führte so zu eine Radikalisierung der Bevölkerung. Es gibt noch mehr Quellen falls sie es nicht glauben.</p>
<p>Zu den Ausgabensenkungen auf 1.6%. Haben sie schon mal was von einem Regelkreis gehört. Sie haben ein instabiles System (Volkswirtschaft) und wollen es regeln, dann ist es fatal es prozyklisch zu machen. Damit verschärfen sie die Folgen einer Krise. Was sie Vorschlagen hat noch nie funktioniert. In einer Krise muss man investieren. Wenn wir außerhalb einer Krise wären würde ich ihnen zustimmen, aber so vernachlässigen sie einfach mal lässig die Ursachen für die Mehrausgaben. Ebenso vernachlässigen sie, dass man Banken unterstützt hat ohne Gegenleistung. Wieso kommen keine Vorschläge über Steuern sich das Geld zurückzuholen?</p>
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		<title>Von: Frank Schäffler</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/goldene-regeln-zwingen-zum-sparen/comment-page-1/#comment-758</link>
		<dc:creator>Frank Schäffler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 15:02:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2727#comment-758</guid>
		<description>chriwi. sie scheinen etwas nicht verstanden zu haben. Es geht darum, nicht 7,3 Prozent mehr auszugeben, sondern lediglich 1,6 Prozent mehr auszugeben. Zu Massenarbeitslosigkeit und Diktatur haben u.a. billiges Geld der Notenbanken und damit einhergehend Inflation geführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>chriwi. sie scheinen etwas nicht verstanden zu haben. Es geht darum, nicht 7,3 Prozent mehr auszugeben, sondern lediglich 1,6 Prozent mehr auszugeben. Zu Massenarbeitslosigkeit und Diktatur haben u.a. billiges Geld der Notenbanken und damit einhergehend Inflation geführt.</p>
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		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/goldene-regeln-zwingen-zum-sparen/comment-page-1/#comment-756</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 09:40:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2727#comment-756</guid>
		<description>Herr Schäffler haben sie sich Brüning, und von Papens Sparpolitik im letzten Jahrhundert mal angesehen. Sie führten zu Massenarbeitslosigkeit und Diktatur. Eines haben sie auf jeden Fall nicht bewirkt und das war sinkende Staatsschulden.

&quot;Es wurde über die eigenen Verhältnisse gelebt.&quot;
Am Ende der Legislaturperiode ging die Wirtschaftskrise los. Sie außen vor zu lassen zeigt, dass sie nur billige Propaganda betreiben Herr Schäffler.

&quot;Nicht mehr der leistungsfähigste und effizienteste Anbieter ist erfolgreich, sondern derjenige, der besonders nahe am politischen Entscheidungsprozess ist.&quot; 

Noch kurz zu diesem Unsinn. Ob Staat oder nicht trifft diese Aussage nicht zu. Eine Frage wozu braucht man Werbung wenn der leistungsfähigste und effizienteste Anbieter sich durchsetzt? Wieso haben kleine Softwarefirmen kaum eine Chance gegen Riesen wie Microsoft? Wieso kann Nike für ein Baumwoll T-Shirt ein vielfaches von dem fordern, was sie könnten? Macht, Geld, Bekanntheitsgrad, Psychologie beeinflussen den Menschen. Mit Effektivität hat es auch was zu tun aber nur am Rande.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Schäffler haben sie sich Brüning, und von Papens Sparpolitik im letzten Jahrhundert mal angesehen. Sie führten zu Massenarbeitslosigkeit und Diktatur. Eines haben sie auf jeden Fall nicht bewirkt und das war sinkende Staatsschulden.</p>
<p>&#8220;Es wurde über die eigenen Verhältnisse gelebt.&#8221;<br />
Am Ende der Legislaturperiode ging die Wirtschaftskrise los. Sie außen vor zu lassen zeigt, dass sie nur billige Propaganda betreiben Herr Schäffler.</p>
<p>&#8220;Nicht mehr der leistungsfähigste und effizienteste Anbieter ist erfolgreich, sondern derjenige, der besonders nahe am politischen Entscheidungsprozess ist.&#8221; </p>
<p>Noch kurz zu diesem Unsinn. Ob Staat oder nicht trifft diese Aussage nicht zu. Eine Frage wozu braucht man Werbung wenn der leistungsfähigste und effizienteste Anbieter sich durchsetzt? Wieso haben kleine Softwarefirmen kaum eine Chance gegen Riesen wie Microsoft? Wieso kann Nike für ein Baumwoll T-Shirt ein vielfaches von dem fordern, was sie könnten? Macht, Geld, Bekanntheitsgrad, Psychologie beeinflussen den Menschen. Mit Effektivität hat es auch was zu tun aber nur am Rande.</p>
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		<title>Von: Heinrich Köppen</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/goldene-regeln-zwingen-zum-sparen/comment-page-1/#comment-754</link>
		<dc:creator>Heinrich Köppen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 18:35:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2727#comment-754</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Schäffler!

Wie lauten denn nun Ihre 9 Goldenen Regeln bzw. die des Koalitionsvertrags? Ihrem Beitrag waren sie nicht zu entnehmen.
Bitte um Mitteilung. Danke im Voraus für Ihre Mühe.

       MfG
Heinrich Köppen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schäffler!</p>
<p>Wie lauten denn nun Ihre 9 Goldenen Regeln bzw. die des Koalitionsvertrags? Ihrem Beitrag waren sie nicht zu entnehmen.<br />
Bitte um Mitteilung. Danke im Voraus für Ihre Mühe.</p>
<p>       MfG<br />
Heinrich Köppen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Hönnig</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/goldene-regeln-zwingen-zum-sparen/comment-page-1/#comment-752</link>
		<dc:creator>Michael Hönnig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 12:59:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2727#comment-752</guid>
		<description>Um es mal im LM-IS-Modell zu sagen: 

IS-Kuve nach rechts schieben (Neuverschuldung) ist sicherlich der falsche Weg. Aber alternativ ein abfallendes BIP verursachen, wäre im derzeitigen System ein sich selbst verstärkender Effekt: Preisdeflation wäre die Folge, damit verschiebt sich die LM-Kurve nach oben, das BIP wird weiter fallen müssen. Ein Todeskreislauf.

Den richtigen Vorschlag hat hier immer noch Prof. Dr. van Suntum gemacht: Negative Zinsen auf Geldbasis. Das verschiebt die LM-Kurve nach unten! Damit entsteht ein System, welches bei steigendem und bei fallendem fallendem BIP funktioniert.

So gehen gleich mehrere namhafte Ökonomen von einem derzeit negativen Gleichgewichtszins auf dem mikroökonomischen Kreditmarkt aus: Prof. Paul Krugman in http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/05/02/liquidity-preference-loanable-funds-and-niall-ferguson-wonkish (auch er in dem Artikel die Staatsverschuldung teilweise verteidigt), Prof. Willem Buiter  in http://blogs.ft.com/maverecon/2009/05/negative-interest-rates-sharia-law-and-tech-stocks sowie Prof. Greg Mankiw in http://gregmankiw.blogspot.com/2009/04/observations-on-negative-interest-rates.html

Und Prof. Ulrich van Suntum schlägt eben passend dazu einen Negativzins auf Geldbasis vor: http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/konjunkturzins-statt-nutzlose-projekte/

Wer gegen Mindestlohn ist, muss auch gegen staatlich garantierten Mindestzins (oberhalb des Gleichgewichtszinses) sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um es mal im LM-IS-Modell zu sagen: </p>
<p>IS-Kuve nach rechts schieben (Neuverschuldung) ist sicherlich der falsche Weg. Aber alternativ ein abfallendes BIP verursachen, wäre im derzeitigen System ein sich selbst verstärkender Effekt: Preisdeflation wäre die Folge, damit verschiebt sich die LM-Kurve nach oben, das BIP wird weiter fallen müssen. Ein Todeskreislauf.</p>
<p>Den richtigen Vorschlag hat hier immer noch Prof. Dr. van Suntum gemacht: Negative Zinsen auf Geldbasis. Das verschiebt die LM-Kurve nach unten! Damit entsteht ein System, welches bei steigendem und bei fallendem fallendem BIP funktioniert.</p>
<p>So gehen gleich mehrere namhafte Ökonomen von einem derzeit negativen Gleichgewichtszins auf dem mikroökonomischen Kreditmarkt aus: Prof. Paul Krugman in <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/05/02/liquidity-preference-loanable-funds-and-niall-ferguson-wonkish" rel="nofollow">http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/05/02/liquidity-preference-loanable-funds-and-niall-ferguson-wonkish</a> (auch er in dem Artikel die Staatsverschuldung teilweise verteidigt), Prof. Willem Buiter  in <a href="http://blogs.ft.com/maverecon/2009/05/negative-interest-rates-sharia-law-and-tech-stocks" rel="nofollow">http://blogs.ft.com/maverecon/2009/05/negative-interest-rates-sharia-law-and-tech-stocks</a> sowie Prof. Greg Mankiw in <a href="http://gregmankiw.blogspot.com/2009/04/observations-on-negative-interest-rates.html" rel="nofollow">http://gregmankiw.blogspot.com/2009/04/observations-on-negative-interest-rates.html</a></p>
<p>Und Prof. Ulrich van Suntum schlägt eben passend dazu einen Negativzins auf Geldbasis vor: <a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/konjunkturzins-statt-nutzlose-projekte/" rel="nofollow">http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/konjunkturzins-statt-nutzlose-projekte/</a></p>
<p>Wer gegen Mindestlohn ist, muss auch gegen staatlich garantierten Mindestzins (oberhalb des Gleichgewichtszinses) sein.</p>
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		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/goldene-regeln-zwingen-zum-sparen/comment-page-1/#comment-751</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 12:39:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2727#comment-751</guid>
		<description>Sollte mich freuen wenn das mit den Goldenen Regeln so klappt. Ich kann den Willen zu Sparen aber bisher nirgends in der Regierung entdecken, weder bei CDU/CSU noch bei der FDP. Subventionen für Solaranlagenbauer zu streichen erfordert eben doch mehr Rückgrat, Mut und Überzeugungskraft als das Kürzen der MWSt. für Hotels... Herr Schäffler, überzeugen sie erstmal ihre eigene Partei von der Notwendigkeit der Einhaltung der Goldenen Regeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte mich freuen wenn das mit den Goldenen Regeln so klappt. Ich kann den Willen zu Sparen aber bisher nirgends in der Regierung entdecken, weder bei CDU/CSU noch bei der FDP. Subventionen für Solaranlagenbauer zu streichen erfordert eben doch mehr Rückgrat, Mut und Überzeugungskraft als das Kürzen der MWSt. für Hotels&#8230; Herr Schäffler, überzeugen sie erstmal ihre eigene Partei von der Notwendigkeit der Einhaltung der Goldenen Regeln.</p>
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