Große Banken an die Kette?
ÖkonomenBlog-Podcast Folge 8 – mit Dr. Manfrd Jäger
Schwarz-Gelb will den Finanzmarkt stärker kontrollieren – Großbanken sollen im Zweifel sogar zerschlagen werden. Finanzexperte Dr. Manfred Jäger ist skeptisch: es komme nicht auf die Größe, sondern auf die Verteilung der Risiken an. Wichtig sei für die Zukunft, dass Risiken früher erkannt werden.
In der Folge 8 des ÖkonomenBlog-Podcast skizziert Jäger die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer besseren Bankenregulierung. Dabei unterstützt er die Bestrebung der neuen Bundesregierung, sich sehr eng mit den internationalen Institutionen abzustimmen. Höhere Eigenkapitalanforderungen für Banken und die Installierung eines Restrukturierungs- und Abwicklungsverfahrens seien auch Gegenstand der Baseler Kommission für die Bankenaufsicht. Den aktuellen Diskussionsstand können Sie hier nachlesen.
Sollen große Banken zukünftig zerschlagen werden? Jäger ist skeptisch. Das Problem sei: Große Banken könnten im Krisenfall den Staat erpressen. Eine vorherige Zerschlagung schwäche allerdings die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Banken. Wichtiger sei es, die großen Banken intensiver zu regulieren und kontrollieren. Dazu gehöre auch ein Krisenplan für jede Bank, für den Fall, dass sie in eine Schieflage gerät. Wenig hilfreich sei eine höhere Besteuerung der Finanzhäuser – das schwäche deren Ertragskraft.
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Tags: Bad Bank, Debatte, Deutschland, Finanzkrise, Finanzmarkt, G-20, Inflation, Koalition, Krise, Märkte, Podcast, Steuern, Weltwirtschaft

Am 22. November 2009 um 20:39 Uhr
Die zu starke Regulierung war also schuld an der Bankenkrise? Etwas anderes kann man von diesem INSM-Blog eigentlich auch nicht erwarten…
Am 26. November 2009 um 20:14 Uhr
hallo zusammen,
banken als solches haben ausgedient, denn diese spielen die wirtschaftenden unternehmer gegeneinander aus. Nein, das was wir brauchen ist eine neue bank kutur. z.b. maschinenhersteller beziehen das geld durch kredite von maschinenhersteller großfirmen. das wär doch mal was. die menschen müssen kappieren das arbeitsteilung zur erleichterung des lebens geschaffen wurde und nicht zum profiet des einzelnen. oder Bauern beziehen nur so viel kredite wie verkauft wurde. na ja nur beispiele aber besser so als das banken bestimmen wieviel geld sie verdienen. allternativen schaffen statt hungern
Am 29. November 2009 um 22:04 Uhr
Das “Problem” der Banken liegt eindeutig darin, das es sich um Privatfirmen handelt, die mit uns machen was sie wollen. Geldschöpfung in öffentliche Hand, und Finanztransaktionssteuer für Geschäftsbanken, dann können die von mir aus machen was sie wollen. Ziemlich einfach durchzuführen-muß aber politisch gewollt sein.
Am 1. Dezember 2009 um 15:53 Uhr
[...] INSM – ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM … [...]