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	<title>Kommentare zu: Hartz ist zu teuer</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Von: Adlib</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/hartz-ist-zu-teuer/comment-page-1/#comment-703</link>
		<dc:creator>Adlib</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:20:26 +0000</pubDate>
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		<description>Wie sehen die Strukturreformen konkret aus? Herr Schäfflers Beitrag ist mal wieder ein typischer Fall: Nach Reformen schreien, aber keine konkreten Vorschläge für deren Ausgestaltung vorlegen. Aus der These &quot;Hartz ist zu teuer&quot; folgt dem Tenor des Post gemäß: Ausgaben kürzen. Nur, wen das genau treffen soll, sagt er nicht. Wie immer bei solchen Argumentationen, fehlt auch eine genau Beschreibung der &quot;wirklich Bedürftigen&quot;. Wer ist damit gemeint? Implizit führt Herr Schäffler hier wieder den Typ &quot;Sozialschmarotzer&quot; ins Feld, der Leistungen zu Unrecht bezieht. Danke, mit diesen Feindbildern fährt die Bild-Zeitung schon genügend Kampagnen. Was Herr Schäffler leider verkennt: Florida-Rolf ist die Ausnahme, nicht die Regel. Es sollte doch klar sein, dass in Zeiten der krisenbedingt steigenden Arbeitslosigkeit auch die Kosten für die Arbeitslosensicherung steigen. Da hilft es niemandem, mit dem Finger auf vermeintliche Missbrauchs-Täter zu zeigen und die gesellschaftliche Solidarität ein weiteres Mal zu unterminieren. Was Herr Schäffler hier geschickt formuliert ist also nichts weiter als eine simple Stammtisch-Parole.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sehen die Strukturreformen konkret aus? Herr Schäfflers Beitrag ist mal wieder ein typischer Fall: Nach Reformen schreien, aber keine konkreten Vorschläge für deren Ausgestaltung vorlegen. Aus der These &#8220;Hartz ist zu teuer&#8221; folgt dem Tenor des Post gemäß: Ausgaben kürzen. Nur, wen das genau treffen soll, sagt er nicht. Wie immer bei solchen Argumentationen, fehlt auch eine genau Beschreibung der &#8220;wirklich Bedürftigen&#8221;. Wer ist damit gemeint? Implizit führt Herr Schäffler hier wieder den Typ &#8220;Sozialschmarotzer&#8221; ins Feld, der Leistungen zu Unrecht bezieht. Danke, mit diesen Feindbildern fährt die Bild-Zeitung schon genügend Kampagnen. Was Herr Schäffler leider verkennt: Florida-Rolf ist die Ausnahme, nicht die Regel. Es sollte doch klar sein, dass in Zeiten der krisenbedingt steigenden Arbeitslosigkeit auch die Kosten für die Arbeitslosensicherung steigen. Da hilft es niemandem, mit dem Finger auf vermeintliche Missbrauchs-Täter zu zeigen und die gesellschaftliche Solidarität ein weiteres Mal zu unterminieren. Was Herr Schäffler hier geschickt formuliert ist also nichts weiter als eine simple Stammtisch-Parole.</p>
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		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/hartz-ist-zu-teuer/comment-page-1/#comment-679</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:00:42 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Sparen soll sich lohnen&quot;
Das ist natürlich ein deutliches Zeichen in einem Wirtschaftssystem, welches auf Konsum beruht.

&quot;Schonvermögen für ALG-II-Bezieher von 250 Euro auf 750 Euro ausweiten wird. Diese Maßnahme soll die private Altersvorsorge fördern und damit Altersarmut verhindern. &quot;
Bei 0.4% der Hartz 4 Empfänger tritt diese Problem auf. Das nenne ich wirklich an der Welt vorbeigeschrieben Herr Schäffler.

&quot;bis September 2009 auf insgesamt 3,4 Millionen Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 4,74 Millionen erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen an.&quot;

Willkommen in einer Wirtschaftskrise. Wen wird es wohl zu erst treffen? Natürlich diejenigen die keinerlei Absicherung haben und sofort wieder auf Hartz 4 rutschen.

&quot;Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt muss effektiver erfolgen.&quot;
Als ob wir ein Vermittlungsproblem haben. Es gibt einfach keine Arbeitsstellen schon mal daran gedacht?

&quot;Strukturreformen dringend nötig&quot; Weiß man nicht mehr weiter, wird einfach das gleiche Rezept wieder und wieder durchgeführt. Wie wäre es denn mit einer Wirtschaftspolitik die nicht nur auf den Export ausgerichtet ist und gut bezahlte Arbeit schafft? Dann löst sich das Problem von selber. Aber den Schritt konnte von Papen auch nicht gehen in den 30ern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sparen soll sich lohnen&#8221;<br />
Das ist natürlich ein deutliches Zeichen in einem Wirtschaftssystem, welches auf Konsum beruht.</p>
<p>&#8220;Schonvermögen für ALG-II-Bezieher von 250 Euro auf 750 Euro ausweiten wird. Diese Maßnahme soll die private Altersvorsorge fördern und damit Altersarmut verhindern. &#8221;<br />
Bei 0.4% der Hartz 4 Empfänger tritt diese Problem auf. Das nenne ich wirklich an der Welt vorbeigeschrieben Herr Schäffler.</p>
<p>&#8220;bis September 2009 auf insgesamt 3,4 Millionen Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 4,74 Millionen erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen an.&#8221;</p>
<p>Willkommen in einer Wirtschaftskrise. Wen wird es wohl zu erst treffen? Natürlich diejenigen die keinerlei Absicherung haben und sofort wieder auf Hartz 4 rutschen.</p>
<p>&#8220;Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt muss effektiver erfolgen.&#8221;<br />
Als ob wir ein Vermittlungsproblem haben. Es gibt einfach keine Arbeitsstellen schon mal daran gedacht?</p>
<p>&#8220;Strukturreformen dringend nötig&#8221; Weiß man nicht mehr weiter, wird einfach das gleiche Rezept wieder und wieder durchgeführt. Wie wäre es denn mit einer Wirtschaftspolitik die nicht nur auf den Export ausgerichtet ist und gut bezahlte Arbeit schafft? Dann löst sich das Problem von selber. Aber den Schritt konnte von Papen auch nicht gehen in den 30ern.</p>
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