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	<title>Kommentare zu: Kapitalismus &#8211; eine gute Idee</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
	<lastBuildDate>Sat, 13 Mar 2010 02:33:02 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Arne Krueger</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-698</link>
		<dc:creator>Arne Krueger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:19:23 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Todor,

ich denke das kann man so nicht pauschal sagen. Im Ordoliberalismus, wie er in der Zeit unter Erhard Einzug erhielt ist dies eben nicht so ( wie der Name schon sagt ORDOliberalismus ). In der westlichen Welt ( und natürlich haue ich hier nicht nur auf uns verbal ein, andere Jurisdiktionen haben auch ihre Probleme - keine Frage ) haben wir doch ein Phänomen, dass der Gewinn immer als das Negativum schlecht hin dargestellt wird. Aber ein Unternehmer zwingt ja auch niemanden seine Waren oder Dienstleistungen anzunehmen und sie zu &quot;verkonsumieren&quot;. Was will denn ein Unternehmer ? Natürlich will er &quot;Geld&quot; machen, aber er bietet doch auch einen Mehrwert für seinen Kunden an, oder nicht ? Ausserdem ist wirklicher Kapitalismus nur dann möglich, wenn es auch Wettbewerb innerhalb der verschiedenen Kasten gibt, was den Preis für den Normalbürger auch gegen 0 drückt. Das hat die DM nämlich wirklich stark gemacht - ein stabiles Finanzsystem ohne fiskalische und monetäre Entwertung. Aber der mind set bei uns ist eben für so etwas überhaupt nicht mehr empfänglich.

Es ist schon eine Schande was aus unseren Landstrichen wird. Ich sage Euch Allen, die westlichen Regierungen und der IMF werden das ganze System in den Abgrund reissen. Sie sind es, die eine Reform bedürfen, nicht das &quot;liberale Finanzsystem&quot;. Das gibt es nämlich nur in den Fantasien der debt driven westlichen Regierungen. Der ultimative Kollaps steht erst noch bevor. Entweder durch hyperinflation oder ( und daran will ich eigentlich gar nicht denken ) ernsthafte geopolitische Auseinandersetzungen. Aber wie es zur Zeit aussieht ziehen unsere Oberhäupter ( noch ) die Papierentwertung vor. 

Ihr entscheidet selber, was dies alles mit Kapitalismus zu tun hat ^^.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Todor,</p>
<p>ich denke das kann man so nicht pauschal sagen. Im Ordoliberalismus, wie er in der Zeit unter Erhard Einzug erhielt ist dies eben nicht so ( wie der Name schon sagt ORDOliberalismus ). In der westlichen Welt ( und natürlich haue ich hier nicht nur auf uns verbal ein, andere Jurisdiktionen haben auch ihre Probleme &#8211; keine Frage ) haben wir doch ein Phänomen, dass der Gewinn immer als das Negativum schlecht hin dargestellt wird. Aber ein Unternehmer zwingt ja auch niemanden seine Waren oder Dienstleistungen anzunehmen und sie zu &#8220;verkonsumieren&#8221;. Was will denn ein Unternehmer ? Natürlich will er &#8220;Geld&#8221; machen, aber er bietet doch auch einen Mehrwert für seinen Kunden an, oder nicht ? Ausserdem ist wirklicher Kapitalismus nur dann möglich, wenn es auch Wettbewerb innerhalb der verschiedenen Kasten gibt, was den Preis für den Normalbürger auch gegen 0 drückt. Das hat die DM nämlich wirklich stark gemacht &#8211; ein stabiles Finanzsystem ohne fiskalische und monetäre Entwertung. Aber der mind set bei uns ist eben für so etwas überhaupt nicht mehr empfänglich.</p>
<p>Es ist schon eine Schande was aus unseren Landstrichen wird. Ich sage Euch Allen, die westlichen Regierungen und der IMF werden das ganze System in den Abgrund reissen. Sie sind es, die eine Reform bedürfen, nicht das &#8220;liberale Finanzsystem&#8221;. Das gibt es nämlich nur in den Fantasien der debt driven westlichen Regierungen. Der ultimative Kollaps steht erst noch bevor. Entweder durch hyperinflation oder ( und daran will ich eigentlich gar nicht denken ) ernsthafte geopolitische Auseinandersetzungen. Aber wie es zur Zeit aussieht ziehen unsere Oberhäupter ( noch ) die Papierentwertung vor. </p>
<p>Ihr entscheidet selber, was dies alles mit Kapitalismus zu tun hat ^^.</p>
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	<item>
		<title>Von: Todor</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-690</link>
		<dc:creator>Todor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:48:37 +0000</pubDate>
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		<description>Kapitalismus bedeutet doch eigentlich dass die Kohle das sagen hat. Und Soziale Marktwirtschaft ist eigentlich nur die Begrenzung des Systemausfalls. Sollten die Verhältnisse der Einkommen dermassen auseinanderdriften das die Kriminalitätsrate nahe einer Revolution steht, gibt es viel größere Verluste für die Gewinner (Kapitalisten). Also gibt man dem ganzen einen sozialen touch um möglichst lange die Zitrone auspressen zu können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kapitalismus bedeutet doch eigentlich dass die Kohle das sagen hat. Und Soziale Marktwirtschaft ist eigentlich nur die Begrenzung des Systemausfalls. Sollten die Verhältnisse der Einkommen dermassen auseinanderdriften das die Kriminalitätsrate nahe einer Revolution steht, gibt es viel größere Verluste für die Gewinner (Kapitalisten). Also gibt man dem ganzen einen sozialen touch um möglichst lange die Zitrone auspressen zu können.</p>
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		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-677</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:26:48 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Um bei uns wieder richtig den Motor zum brummen zu bringen brauchen wir wirklich radikale Einschnitte ( die über kurz oder lang sowieso durch den globalen Druck kommen werden ). Wir müssen den Leuten klar machen, dass wir in den nächsten 5 Jahren nicht viel auf die Reihe bekommen werden. Wir müssen das System arbeiten lassen und Unternehmungen kollabieren lassen.&quot;

Komisch, dass dies genau die Methoden vor dem 2. Weltkrieg waren. Der böse Weltmarkt, harte Einschnitte, das System wird es regeln. Es ist schon komisch, dass viele Probleme genau dann begannen, oder sich verschärften als genau diese Politik verfolgt wurde. Unter Thatcher und Reagan ebenso wie unter Rot/Grün und der GroKo. Statt Wirtschaftspolitik zu machen werden einige Konzerne gerettet. Statt Infrastruktur und Bildung auszubauen werden Banken gerettet und/oder die Bahn Privatisierung vorbereitet. Das sind die wirklichen Probleme. Wo wird denn investiert? Der Güterverkehr steigt und steigt, wird in das Güternetz der Bahn investiert? Nein. Die Schulen und Universitäten sind marode wird in deren Ausbau investiert? Kaum. Brücken? Straßen? Das sind alles nur Bauprojekte. Schaut man sich die Defizite der unteren 30% an sieht man, wenn die Löhne höher wären würden sie sofort kaufen. Aber durch Lohndumping und gezielte Steigerung der Eigenanteile bei Rente, Krankenversicherung, Arztbesuch wird gerade dort geschröpft wo konsumiert wird. Stattdessen werden die Steuern gesenkt. Es gibt keine Studie die zeigt, dass das Wirtschaftswachstum das entfacht wird das Schuldenwachstum durch Mehreinnahmen auffängt.
Das war Reagans Problem. 

&quot;Ich sage wir haben ” survival of the weakest”.&quot;
Das stimmt, denn wenn man sich in unsere Politiker- und Managerkaste umsieht hat das wenig mit verantwortungsvollen Arbeiten zu tun. Aber das wird im Kapitalismus ja nicht verlangt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Um bei uns wieder richtig den Motor zum brummen zu bringen brauchen wir wirklich radikale Einschnitte ( die über kurz oder lang sowieso durch den globalen Druck kommen werden ). Wir müssen den Leuten klar machen, dass wir in den nächsten 5 Jahren nicht viel auf die Reihe bekommen werden. Wir müssen das System arbeiten lassen und Unternehmungen kollabieren lassen.&#8221;</p>
<p>Komisch, dass dies genau die Methoden vor dem 2. Weltkrieg waren. Der böse Weltmarkt, harte Einschnitte, das System wird es regeln. Es ist schon komisch, dass viele Probleme genau dann begannen, oder sich verschärften als genau diese Politik verfolgt wurde. Unter Thatcher und Reagan ebenso wie unter Rot/Grün und der GroKo. Statt Wirtschaftspolitik zu machen werden einige Konzerne gerettet. Statt Infrastruktur und Bildung auszubauen werden Banken gerettet und/oder die Bahn Privatisierung vorbereitet. Das sind die wirklichen Probleme. Wo wird denn investiert? Der Güterverkehr steigt und steigt, wird in das Güternetz der Bahn investiert? Nein. Die Schulen und Universitäten sind marode wird in deren Ausbau investiert? Kaum. Brücken? Straßen? Das sind alles nur Bauprojekte. Schaut man sich die Defizite der unteren 30% an sieht man, wenn die Löhne höher wären würden sie sofort kaufen. Aber durch Lohndumping und gezielte Steigerung der Eigenanteile bei Rente, Krankenversicherung, Arztbesuch wird gerade dort geschröpft wo konsumiert wird. Stattdessen werden die Steuern gesenkt. Es gibt keine Studie die zeigt, dass das Wirtschaftswachstum das entfacht wird das Schuldenwachstum durch Mehreinnahmen auffängt.<br />
Das war Reagans Problem. </p>
<p>&#8220;Ich sage wir haben ” survival of the weakest”.&#8221;<br />
Das stimmt, denn wenn man sich in unsere Politiker- und Managerkaste umsieht hat das wenig mit verantwortungsvollen Arbeiten zu tun. Aber das wird im Kapitalismus ja nicht verlangt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Arne Krueger</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-672</link>
		<dc:creator>Arne Krueger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:38:42 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Ergebnisse sind verheerend: 20 Jahre nach dem Fall der Mauer sind die meisten Menschen mit dem Kapitalismus unzufrieden, ergab eine britische Studie, die in 27 Ländern durchgeführt wurde.&quot;

Was diese Menschen nicht verstehen ist, das wir bereits im Sozialismus angekommen sind ! Natürlich ist dies nicht gleich ersichtlich, da vieles durch das Bankensystem und in Preismechanismen versteckt wird ( hierzu zählen natürlich auch Bilanzierungsmanipulationen ).

Das big picture ist einfach, dass wir weiter abdriften ( ob nun real oder in Preisen, das spielt eigentlich keine Rolle ), denn die wirtschafts- wie geldpolitische Linie unserer &quot;heilvollen&quot; europäischen und angelsächsischen Oberhäupter ist einfach lächerlich. Da wird versucht vergeblich rotten assets zu stabilisieren anstatt sie einfach aus dem Weg zu räumen und von neuem durchzustarten. Es scheint fast so, als ob der Osten den Westen übernahm und nicht umgekehrt, aber ich möchte hier auch anführen, warum dies so ist: nach dem 2ten Weltkrieg ( und Gott, bitten wir darum, dass so etwas nie wieder passieren wird ) waren die bad debts, die während der Großen Depression angehäuft wurden ( zumindest in der westlichen Welt ) abgeschrieben und man konnte wieder durchstarten ( zugegeben, es lag auch alles brach ). Das war dann der westliche KAPITALISMUS ( Wettbewerb und Privateigentum ). Doch nach 20 Jahren wachsender Prosperität waren auch im Westen die Märkte mehr oder weniger gesättigt und man führte auch hier Staatskredite ein ( siehe fiskalische Defizite durch Reagan ) und die Öffnung Asiens durch Xiaoping begann langsam und verschob die globale Machtkonzentration weg von der westlichen Welt.

Was also bei ALLEN immer wieder als &quot;Untergang&quot; des Kapitalismus zu erhören ist, ist vielmehr das totale Gegenteil. Es ist er Staat ( die westlichen ) der untergeht. Die USA sind weltgrößter Schuldner ( UK und die westlichen Staaten der EU sind da natürlich nicht viel besser dran ). Die assets liegen heute in Asien, wo auch die Prosperität gedeiht. Weite Teile der westlichen Wirtschaft können sich nur noch durch REPOs über die Zentralbank refinanzieren. Der Kreislauf ist gestört wenn nicht sogar irreversibel.

Nun, warum schreibe ich dies ? Um bei uns wieder richtig den Motor zum brummen zu bringen brauchen wir wirklich radikale Einschnitte ( die über kurz oder lang sowieso durch den globalen Druck kommen werden ). Wir müssen den Leuten klar machen, dass wir in den nächsten 5 Jahren nicht viel auf die Reihe bekommen werden. Wir müssen das System arbeiten lassen und Unternehmungen kollabieren lassen. Ansonsten zahlen Mitglieder unserer Gesellschaft die nichts damit zu tun haben die Zeche für Misswirtschaft und falsche Entscheidungen weiterhin. Wollen wir das wirklich ? Im Kapitalismus, heisst es &quot;survival of the fittest&quot;. Ich sage wir haben &quot; survival of the weakest&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Ergebnisse sind verheerend: 20 Jahre nach dem Fall der Mauer sind die meisten Menschen mit dem Kapitalismus unzufrieden, ergab eine britische Studie, die in 27 Ländern durchgeführt wurde.&#8221;</p>
<p>Was diese Menschen nicht verstehen ist, das wir bereits im Sozialismus angekommen sind ! Natürlich ist dies nicht gleich ersichtlich, da vieles durch das Bankensystem und in Preismechanismen versteckt wird ( hierzu zählen natürlich auch Bilanzierungsmanipulationen ).</p>
<p>Das big picture ist einfach, dass wir weiter abdriften ( ob nun real oder in Preisen, das spielt eigentlich keine Rolle ), denn die wirtschafts- wie geldpolitische Linie unserer &#8220;heilvollen&#8221; europäischen und angelsächsischen Oberhäupter ist einfach lächerlich. Da wird versucht vergeblich rotten assets zu stabilisieren anstatt sie einfach aus dem Weg zu räumen und von neuem durchzustarten. Es scheint fast so, als ob der Osten den Westen übernahm und nicht umgekehrt, aber ich möchte hier auch anführen, warum dies so ist: nach dem 2ten Weltkrieg ( und Gott, bitten wir darum, dass so etwas nie wieder passieren wird ) waren die bad debts, die während der Großen Depression angehäuft wurden ( zumindest in der westlichen Welt ) abgeschrieben und man konnte wieder durchstarten ( zugegeben, es lag auch alles brach ). Das war dann der westliche KAPITALISMUS ( Wettbewerb und Privateigentum ). Doch nach 20 Jahren wachsender Prosperität waren auch im Westen die Märkte mehr oder weniger gesättigt und man führte auch hier Staatskredite ein ( siehe fiskalische Defizite durch Reagan ) und die Öffnung Asiens durch Xiaoping begann langsam und verschob die globale Machtkonzentration weg von der westlichen Welt.</p>
<p>Was also bei ALLEN immer wieder als &#8220;Untergang&#8221; des Kapitalismus zu erhören ist, ist vielmehr das totale Gegenteil. Es ist er Staat ( die westlichen ) der untergeht. Die USA sind weltgrößter Schuldner ( UK und die westlichen Staaten der EU sind da natürlich nicht viel besser dran ). Die assets liegen heute in Asien, wo auch die Prosperität gedeiht. Weite Teile der westlichen Wirtschaft können sich nur noch durch REPOs über die Zentralbank refinanzieren. Der Kreislauf ist gestört wenn nicht sogar irreversibel.</p>
<p>Nun, warum schreibe ich dies ? Um bei uns wieder richtig den Motor zum brummen zu bringen brauchen wir wirklich radikale Einschnitte ( die über kurz oder lang sowieso durch den globalen Druck kommen werden ). Wir müssen den Leuten klar machen, dass wir in den nächsten 5 Jahren nicht viel auf die Reihe bekommen werden. Wir müssen das System arbeiten lassen und Unternehmungen kollabieren lassen. Ansonsten zahlen Mitglieder unserer Gesellschaft die nichts damit zu tun haben die Zeche für Misswirtschaft und falsche Entscheidungen weiterhin. Wollen wir das wirklich ? Im Kapitalismus, heisst es &#8220;survival of the fittest&#8221;. Ich sage wir haben &#8221; survival of the weakest&#8221;.</p>
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		<title>Von: lukas</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-669</link>
		<dc:creator>lukas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 12:43:18 +0000</pubDate>
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		<description>Adlib, ich hatte mich damit auf die von chriwi verlinkten Grafiken bezogen, nicht auf Ihren Beitrag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Adlib, ich hatte mich damit auf die von chriwi verlinkten Grafiken bezogen, nicht auf Ihren Beitrag.</p>
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	<item>
		<title>Von: Adlib</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-667</link>
		<dc:creator>Adlib</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:22:04 +0000</pubDate>
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		<description>@ Thorsten S. Wachstum ist per se nichts Verkehrtes, sondern notwendig. Welches Wachstum das ist, das ist die Frage. Wachstum entsteht nicht nur durch ein immer mehr an Waren und Dienstleistungen, sondern auch durch eine höhere Produktivität und eine besser Qualität der Waren. Qualitatives Wachstum ist also das Gebot der Stunde. Leider beschäftigt sich Schwarz-Gelb mit diesem Gedanken überhaupt nicht. Die Koalition hängt immer noch den Wirtschaftswunderzeiten an, die längst vergangen sind. Der Wachstumsbegriff muss nicht abgeschafft, sondern inhaltlich neu gefüllt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thorsten S. Wachstum ist per se nichts Verkehrtes, sondern notwendig. Welches Wachstum das ist, das ist die Frage. Wachstum entsteht nicht nur durch ein immer mehr an Waren und Dienstleistungen, sondern auch durch eine höhere Produktivität und eine besser Qualität der Waren. Qualitatives Wachstum ist also das Gebot der Stunde. Leider beschäftigt sich Schwarz-Gelb mit diesem Gedanken überhaupt nicht. Die Koalition hängt immer noch den Wirtschaftswunderzeiten an, die längst vergangen sind. Der Wachstumsbegriff muss nicht abgeschafft, sondern inhaltlich neu gefüllt werden.</p>
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		<title>Von: Adlib</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-666</link>
		<dc:creator>Adlib</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:18:33 +0000</pubDate>
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		<description>@ lukas: Das ist doch lächerlich. Habe ich mit keiner Silbe behauptet. Es kommt darauf an, wie sich der wohlhabende Teil der Bevölkerung verhält. Insbesondere wie er sich um Gedanken der gesellschaftlichen Solidarität verhält. Und da denke ich, geht Schwarz-gelb einen gefährlichen Weg, wenn sie den Gedanken aufgibt, dass finanzielle Solidarität sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bemisst. Die Idee, dass die Putzfrau genau so viel für ihre Krankenversicherung bezahlen soll, wie der Manager, dessen Büro sie putzt, ist mir zuwider. Wobei: Der Manager ist wahrscheinlich privat versichert und damit aus dem System der solidarisch finanzierten Versicherung ohnehin ausgestiegen. Das untergräbt die Solidarität, nicht die Tatsache, dass er Geld hat. Da kann er meinetwegen so viel haben, wie er will. Mir geht es um den Beitrag zum Allgemeinwohl. In unserer Gesellschaft - und wenn man es mit der Sozialen Marktwirtschaft ernst meint - ist sich eben nicht jeder selbst der nächste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ lukas: Das ist doch lächerlich. Habe ich mit keiner Silbe behauptet. Es kommt darauf an, wie sich der wohlhabende Teil der Bevölkerung verhält. Insbesondere wie er sich um Gedanken der gesellschaftlichen Solidarität verhält. Und da denke ich, geht Schwarz-gelb einen gefährlichen Weg, wenn sie den Gedanken aufgibt, dass finanzielle Solidarität sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bemisst. Die Idee, dass die Putzfrau genau so viel für ihre Krankenversicherung bezahlen soll, wie der Manager, dessen Büro sie putzt, ist mir zuwider. Wobei: Der Manager ist wahrscheinlich privat versichert und damit aus dem System der solidarisch finanzierten Versicherung ohnehin ausgestiegen. Das untergräbt die Solidarität, nicht die Tatsache, dass er Geld hat. Da kann er meinetwegen so viel haben, wie er will. Mir geht es um den Beitrag zum Allgemeinwohl. In unserer Gesellschaft &#8211; und wenn man es mit der Sozialen Marktwirtschaft ernst meint &#8211; ist sich eben nicht jeder selbst der nächste.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lu</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-663</link>
		<dc:creator>Lu</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:46:01 +0000</pubDate>
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		<description>@ Mendorf
Kann sich die INSM sich nicht vorstellen, daß sie der Akzeptanz der Marktwirtschaft schadet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Mendorf<br />
Kann sich die INSM sich nicht vorstellen, daß sie der Akzeptanz der Marktwirtschaft schadet?</p>
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		<title>Von: mendorf</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-661</link>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 17:13:36 +0000</pubDate>
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		<description>@ Adlib: ja klar gibt es die INSM, weil damit die Verankerung der Sozialen Marktwirtschaft gestärkt werden soll. Es ist ja nun auch nicht so, als sagen uns die Umfragen, alle Menschen sind mit dem bestehenden System zufrieden. wie auch? Es gibt ja noch genug zu tun, die Soziale Marktwirtschaft besser und zukunftfest zu machen: vor allem Bildung und Erziehung stärken, damit die Menschen von den Chancen der freie Marktwirtschaft auch gebrauch machen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Adlib: ja klar gibt es die INSM, weil damit die Verankerung der Sozialen Marktwirtschaft gestärkt werden soll. Es ist ja nun auch nicht so, als sagen uns die Umfragen, alle Menschen sind mit dem bestehenden System zufrieden. wie auch? Es gibt ja noch genug zu tun, die Soziale Marktwirtschaft besser und zukunftfest zu machen: vor allem Bildung und Erziehung stärken, damit die Menschen von den Chancen der freie Marktwirtschaft auch gebrauch machen können.</p>
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	<item>
		<title>Von: lukas</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/kapitalismus-eine-gute-idee/comment-page-1/#comment-653</link>
		<dc:creator>lukas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:42:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2379#comment-653</guid>
		<description>Deutschland ist also unsozial, weil&#039;s zu viele reiche Leute gibt. Wie gesagt, jeder hat eine andere Definition...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist also unsozial, weil&#8217;s zu viele reiche Leute gibt. Wie gesagt, jeder hat eine andere Definition&#8230;</p>
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