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	<title>Kommentare zu: Briefe außer Konkurrenz</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 13:47:34 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/briefe-auser-konkurrenz/comment-page-1/#comment-867</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 06:34:19 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Durch diese von der Politik in Kauf genommene Verzerrung des Wettbewerbs ist die Marktdominanz der Deutschen Post nicht nur erhalten geblieben.&quot;

Herr Professor wann stellen sie sich dem Markt und seinen Löhnen anstatt sich vom Staat bezahlen zu lassen? Schon ein wenig scheinheilig meinen sie nicht? Auf ihrem gut bezahlten Posten über die Verherrlichung des Lohndumpings zu schreiben. Wettbwerb im Sinne der Ökonomenzunft geht aktuell über die Löhne nicht über Innovationen. In den meisten Ländern ist die Post staatlich (selbst in den USA). Scheinbar ist in diesem Bereich der Wettbewerb doch nicht so wichtig. Aber was staatliche Aufgaben sind müssen einige Ökonomen erst noch lernen. Natürlich ganz oben die Universitäten (damit der Lohn weiter fließt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Durch diese von der Politik in Kauf genommene Verzerrung des Wettbewerbs ist die Marktdominanz der Deutschen Post nicht nur erhalten geblieben.&#8221;</p>
<p>Herr Professor wann stellen sie sich dem Markt und seinen Löhnen anstatt sich vom Staat bezahlen zu lassen? Schon ein wenig scheinheilig meinen sie nicht? Auf ihrem gut bezahlten Posten über die Verherrlichung des Lohndumpings zu schreiben. Wettbwerb im Sinne der Ökonomenzunft geht aktuell über die Löhne nicht über Innovationen. In den meisten Ländern ist die Post staatlich (selbst in den USA). Scheinbar ist in diesem Bereich der Wettbewerb doch nicht so wichtig. Aber was staatliche Aufgaben sind müssen einige Ökonomen erst noch lernen. Natürlich ganz oben die Universitäten (damit der Lohn weiter fließt).</p>
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		<title>Von: Jörg Gastmann</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/briefe-auser-konkurrenz/comment-page-1/#comment-827</link>
		<dc:creator>Jörg Gastmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 12:41:10 +0000</pubDate>
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		<description>Post-Konkurrenten, deren Geschäftsgrundlage Billigstlöhne sind, haben keinerlei Existenzberechtigung. Das Mehrwertsteuerprivileg der Post ist völlig in Ordnung, da sie im Gegenzug flächendeckend von Flensburg bis nach St. Bartholomä am Konigssee präsent sein muss. Die Rosinenpickerei der profitabelsten Marktsegmente in Großstädten führt dazu, daß die Post Profite verliert und höhere Preise nehmen muss. Die Post subventioniert also die Privatunternehmen.

Verheerend ist die Ansicht, Lohnkosten müßten so weit wie möglich nach unten gedrückt werden.

Erstens zerstören Niedriglöhne und die &quot;Flexibilisierung&quot; die Existenzgrundlagen von Familien. Folge ist eine Geburtenrate von 1,35 Kindern pro Elternpaar. In jeder Generation fehlt ein Drittel, Deutschland überaltert, die Deutschen sterben aus.

Zweitens gibt es für Unternehmen nichts, aber auch gar nichts wichtigeres als die Kaufkraft ihrer Kunden. Und mit Billiglöhnen erodiert diese Kaufkraft.

Wer Billiglöhne propagiert, erdrosselt Deutschlands Menschen und Wirtschaft.

Und ist der Preis von Briefmarken wirklich ein so großes Problem?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Post-Konkurrenten, deren Geschäftsgrundlage Billigstlöhne sind, haben keinerlei Existenzberechtigung. Das Mehrwertsteuerprivileg der Post ist völlig in Ordnung, da sie im Gegenzug flächendeckend von Flensburg bis nach St. Bartholomä am Konigssee präsent sein muss. Die Rosinenpickerei der profitabelsten Marktsegmente in Großstädten führt dazu, daß die Post Profite verliert und höhere Preise nehmen muss. Die Post subventioniert also die Privatunternehmen.</p>
<p>Verheerend ist die Ansicht, Lohnkosten müßten so weit wie möglich nach unten gedrückt werden.</p>
<p>Erstens zerstören Niedriglöhne und die &#8220;Flexibilisierung&#8221; die Existenzgrundlagen von Familien. Folge ist eine Geburtenrate von 1,35 Kindern pro Elternpaar. In jeder Generation fehlt ein Drittel, Deutschland überaltert, die Deutschen sterben aus.</p>
<p>Zweitens gibt es für Unternehmen nichts, aber auch gar nichts wichtigeres als die Kaufkraft ihrer Kunden. Und mit Billiglöhnen erodiert diese Kaufkraft.</p>
<p>Wer Billiglöhne propagiert, erdrosselt Deutschlands Menschen und Wirtschaft.</p>
<p>Und ist der Preis von Briefmarken wirklich ein so großes Problem?</p>
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		<title>Von: Rainer Pauly</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/briefe-auser-konkurrenz/comment-page-1/#comment-825</link>
		<dc:creator>Rainer Pauly</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 13:14:24 +0000</pubDate>
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		<description>Die Marktsitation auf dem deutschen BRIEF-Markt mag auf ein hohe Marktanteile für die Deutsche Post hinweisen.

Man sollte aber Zahlen immer einmal absolut betrachten: Verdient ein Postler mit 8,50-11,50 Euro Brutto wirklich zu viel? Dies zu bejahen, wäre höchst unsozial, das auch diese Löhne eigentlich nicht ausreichend für ein Leben sind, was hinlängliche Entfaltungsmöglichkeiten bietet. 

Der Autor dieses Artikels soilte sich fragen, ob er aus bloßer Vorteilsname private Postdienstleister mehr ausbeuten will, als er das mit der Deutschen Post tun kann. Arbeit muss ordentliche Löhne erwitschaften - und wer keine anständigen Löhne für eine bestimmte Arbeit zahlen kann, soll Sie doch selbst leisten. Und wer will bewerten, ob 55 Cent für einen Standartbrief (Kleinkundenpreis) wirklich zuviel sind (wobei Werbepost für die absendenden Firmen nur einen Bruchteil dessen kostet.

Was soll eigentlich dieser ganze Artikel? Höhere Löhne brauen wir, nicht niedrigere. Oder womit so ein Niedriglöhner Umsätze machen? Wie soll er konsumieren? Geht es den Schweizern oder Luxemburgern (=Hochlohnländer) im allgemeinen gut oder eher schlecht? Wie sieht es in Niedriglohnländern (z.B. Polen ) aus? Schreibt mir an rainer.pauly@ddp-partei.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Marktsitation auf dem deutschen BRIEF-Markt mag auf ein hohe Marktanteile für die Deutsche Post hinweisen.</p>
<p>Man sollte aber Zahlen immer einmal absolut betrachten: Verdient ein Postler mit 8,50-11,50 Euro Brutto wirklich zu viel? Dies zu bejahen, wäre höchst unsozial, das auch diese Löhne eigentlich nicht ausreichend für ein Leben sind, was hinlängliche Entfaltungsmöglichkeiten bietet. </p>
<p>Der Autor dieses Artikels soilte sich fragen, ob er aus bloßer Vorteilsname private Postdienstleister mehr ausbeuten will, als er das mit der Deutschen Post tun kann. Arbeit muss ordentliche Löhne erwitschaften &#8211; und wer keine anständigen Löhne für eine bestimmte Arbeit zahlen kann, soll Sie doch selbst leisten. Und wer will bewerten, ob 55 Cent für einen Standartbrief (Kleinkundenpreis) wirklich zuviel sind (wobei Werbepost für die absendenden Firmen nur einen Bruchteil dessen kostet.</p>
<p>Was soll eigentlich dieser ganze Artikel? Höhere Löhne brauen wir, nicht niedrigere. Oder womit so ein Niedriglöhner Umsätze machen? Wie soll er konsumieren? Geht es den Schweizern oder Luxemburgern (=Hochlohnländer) im allgemeinen gut oder eher schlecht? Wie sieht es in Niedriglohnländern (z.B. Polen ) aus? Schreibt mir an <a href="mailto:rainer.pauly@ddp-partei.de">rainer.pauly@ddp-partei.de</a></p>
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		<title>Von: Kammerjäger</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/briefe-auser-konkurrenz/comment-page-1/#comment-822</link>
		<dc:creator>Kammerjäger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 20:06:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2839#comment-822</guid>
		<description>Wenn Sie Löhne sind wie andere größen (z.B. Energiepreise) als exogene Größe ansehen, wird sich das Unternehmen durchsetzen, dass aus den gleichen Inputfaktoren die bestmögliche Leistung erbringt.

Ein Verzicht auf Mindestlöhne gewinnt derjenige Konkurrent, dessen Sozialstandards am weitesten unten liegen. 

Ich verzichte diese Art von Wettbewerb gerne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie Löhne sind wie andere größen (z.B. Energiepreise) als exogene Größe ansehen, wird sich das Unternehmen durchsetzen, dass aus den gleichen Inputfaktoren die bestmögliche Leistung erbringt.</p>
<p>Ein Verzicht auf Mindestlöhne gewinnt derjenige Konkurrent, dessen Sozialstandards am weitesten unten liegen. </p>
<p>Ich verzichte diese Art von Wettbewerb gerne.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Keynesianer</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/briefe-auser-konkurrenz/comment-page-1/#comment-817</link>
		<dc:creator>Keynesianer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 19:50:56 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Wettbewerbsentwicklung sollte aber möglichst über Leistung gehen und nicht darüber wer durch Dumpinglöhne am meisten Lohnkosten (Aufstockung) auf den Staat abwälzen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Wettbewerbsentwicklung sollte aber möglichst über Leistung gehen und nicht darüber wer durch Dumpinglöhne am meisten Lohnkosten (Aufstockung) auf den Staat abwälzen kann.</p>
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