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	<title>Kommentare zu: Hartz IV hat sich bewährt</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 20:22:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/hartz-iv-hat-sich-bewahrt/comment-page-1/#comment-1012</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:45:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann den anderen Kommentaren nur zustimmen - ich sehe nicht wo sich Harz IV so toll bewährt haben sollte.
Heute wurden auch Zahlen von 6,5 Millionen Harz IV Empfängern veröffentlicht davon sind es so um die 1,6 Millionen.
ich weiß nicht ob diese Entwicklung bei der Einführung von Harz IV schon voraussehbar war oder auch schon vorausgesehen und in Kauf genommen wurde. Die derzeitige Regierung wird natürlich glücklich darüber sein wie viele &quot;billige Arbeitskräfte&quot; dadurch der Wirtschaft zur Verfügung stehen.
Dass alle diese Billigarbeitsplätze nichts oder wenig zum Steuereinkommen, zur Rentenversicherung und zur Krankenversicherung beitragen wird in Kauf genommen - und wird uns allen aber irgendwann mal auf den Kopf fallen.
Natürlich ist die derzeitige Regierung sicher sehr zufrieden der Industrie so billige Arbeitskräfte zur Verfügung stellen zu können - und die Argumente gegen einen Mindestlohn kann ich auch nicht mehr hören.
mag sein dass in Berlin ein Mindestlohn für Wäschereiarbeiter dazu geführt hat, dass die Hotels nun in Polen waschen lassen - aber wollen wir wirklich dadurch konkurrieren, dass wir eben die Löhen von Polen übernehmen?
Wenn wir das so weiter machen werden wir eben auch wirtschaftlich bald eine ähnliche Situation wie Polen haben (nicht dass die unerträglich schlecht wäre - aber ein G7 Land ist Polen mal sicher nicht).  
Ich glaube, dass Harz IV eine Abwärtsspirale an Lohn maßgeblich ausgelöst hat und kann daher aber schon gar nichts von &quot;bewährt&quot; anerkennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann den anderen Kommentaren nur zustimmen &#8211; ich sehe nicht wo sich Harz IV so toll bewährt haben sollte.<br />
Heute wurden auch Zahlen von 6,5 Millionen Harz IV Empfängern veröffentlicht davon sind es so um die 1,6 Millionen.<br />
ich weiß nicht ob diese Entwicklung bei der Einführung von Harz IV schon voraussehbar war oder auch schon vorausgesehen und in Kauf genommen wurde. Die derzeitige Regierung wird natürlich glücklich darüber sein wie viele &#8220;billige Arbeitskräfte&#8221; dadurch der Wirtschaft zur Verfügung stehen.<br />
Dass alle diese Billigarbeitsplätze nichts oder wenig zum Steuereinkommen, zur Rentenversicherung und zur Krankenversicherung beitragen wird in Kauf genommen &#8211; und wird uns allen aber irgendwann mal auf den Kopf fallen.<br />
Natürlich ist die derzeitige Regierung sicher sehr zufrieden der Industrie so billige Arbeitskräfte zur Verfügung stellen zu können &#8211; und die Argumente gegen einen Mindestlohn kann ich auch nicht mehr hören.<br />
mag sein dass in Berlin ein Mindestlohn für Wäschereiarbeiter dazu geführt hat, dass die Hotels nun in Polen waschen lassen &#8211; aber wollen wir wirklich dadurch konkurrieren, dass wir eben die Löhen von Polen übernehmen?<br />
Wenn wir das so weiter machen werden wir eben auch wirtschaftlich bald eine ähnliche Situation wie Polen haben (nicht dass die unerträglich schlecht wäre &#8211; aber ein G7 Land ist Polen mal sicher nicht).<br />
Ich glaube, dass Harz IV eine Abwärtsspirale an Lohn maßgeblich ausgelöst hat und kann daher aber schon gar nichts von &#8220;bewährt&#8221; anerkennen.</p>
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		<title>Von: Kritiker</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/hartz-iv-hat-sich-bewahrt/comment-page-1/#comment-905</link>
		<dc:creator>Kritiker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 07:57:06 +0000</pubDate>
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		<description>Der Niedriglohnbereich ist oft genug kein Einstieg in Arbeit, sondern vielmehr eine Sackgasse und das unabhängig davon, ob es sich um Leiharbeit oder direkte Arbeitsverhältnisse handelt. Es ist ein Wahnsinn, dass bei jedem Hartzer, der mal 100 Euro zuviel kassiert hat, gleich alle Medien auf den &quot;Schmarotzer&quot; zeigen, aber bei Unternehmen, welche einen Teil der Lohnzahlung dem Steuerzahler überlassen oder bei der Kurzarbeit betrügen, als &quot;clever&quot; oder &quot;sozial&quot; dargestellt werden. 

Zu Hilmar Schneider muss man wissen, dass dieser vom &quot;Institut zur Zukunft der Arbeit&quot; kommt und dieses Institut schon immer für Workfare, also Zwangsarbeit gegen Sozialleistung, trommelt. Damit ist es eigentlich genauso unglaubwürdig wie die INSM selbst und es erstaunt mich nicht, dass solche Leute untereinander auf ihre menschenverachtenden Ergüsse verweisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Niedriglohnbereich ist oft genug kein Einstieg in Arbeit, sondern vielmehr eine Sackgasse und das unabhängig davon, ob es sich um Leiharbeit oder direkte Arbeitsverhältnisse handelt. Es ist ein Wahnsinn, dass bei jedem Hartzer, der mal 100 Euro zuviel kassiert hat, gleich alle Medien auf den &#8220;Schmarotzer&#8221; zeigen, aber bei Unternehmen, welche einen Teil der Lohnzahlung dem Steuerzahler überlassen oder bei der Kurzarbeit betrügen, als &#8220;clever&#8221; oder &#8220;sozial&#8221; dargestellt werden. </p>
<p>Zu Hilmar Schneider muss man wissen, dass dieser vom &#8220;Institut zur Zukunft der Arbeit&#8221; kommt und dieses Institut schon immer für Workfare, also Zwangsarbeit gegen Sozialleistung, trommelt. Damit ist es eigentlich genauso unglaubwürdig wie die INSM selbst und es erstaunt mich nicht, dass solche Leute untereinander auf ihre menschenverachtenden Ergüsse verweisen.</p>
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		<title>Von: Keynesianer</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/hartz-iv-hat-sich-bewahrt/comment-page-1/#comment-896</link>
		<dc:creator>Keynesianer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 21:59:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hartz-IV hat vor allem statt zu Eigenverantwortung der Unternehmen, durch immer mehr Dumpinglöhne und Aufstocker zu einer immer größer werdenden Sozialisierung der Lohnseite von Unternehmen geführt. Es ist sozusagen ein Wirtschaftssubventionsgesetz!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hartz-IV hat vor allem statt zu Eigenverantwortung der Unternehmen, durch immer mehr Dumpinglöhne und Aufstocker zu einer immer größer werdenden Sozialisierung der Lohnseite von Unternehmen geführt. Es ist sozusagen ein Wirtschaftssubventionsgesetz!</p>
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		<title>Von: Wolfgang Lörcher</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/hartz-iv-hat-sich-bewahrt/comment-page-1/#comment-887</link>
		<dc:creator>Wolfgang Lörcher</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 16:36:01 +0000</pubDate>
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		<description>Bewährt hat sich Hartz IV hauptsächlich durch die enorme Schaffung von Arbeitsplätzen im Niedriglohnbereich, dem Ausbau von Mini- und Midijobs, bei gleichzeitiger Verdrängung von normal bezahlter Arbeit. Volkswirtschaftlich ist Hart IV ein Disaster. Immer mehr Menschen sind trotz Arbeit von staatlicher Unterstützung abhängig, gleichzeitig zahlen immer weniger Menschen ins Sozialsystem ein. Kurzfristig war es ein Erfolg für die Arbeitgeber, konnten sie doch die Löhne drücken. 
Langfristig wird diese Rechnung aber auch nicht aufgehen. Arbeitslöhne sind nicht nur Kosten, sondern sind auch das Einkommen der potentiellen Kunden. Gerade im Gastronomiebereich zeigt sich, immer weniger Menschen können sich einen Gaststätten- oder Hotelbesuch leisten. Wenn sich kaum noch Menschen die Produkte leisten können, die sie produzieren, dann geht es auch mit den Produzenten bergab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bewährt hat sich Hartz IV hauptsächlich durch die enorme Schaffung von Arbeitsplätzen im Niedriglohnbereich, dem Ausbau von Mini- und Midijobs, bei gleichzeitiger Verdrängung von normal bezahlter Arbeit. Volkswirtschaftlich ist Hart IV ein Disaster. Immer mehr Menschen sind trotz Arbeit von staatlicher Unterstützung abhängig, gleichzeitig zahlen immer weniger Menschen ins Sozialsystem ein. Kurzfristig war es ein Erfolg für die Arbeitgeber, konnten sie doch die Löhne drücken.<br />
Langfristig wird diese Rechnung aber auch nicht aufgehen. Arbeitslöhne sind nicht nur Kosten, sondern sind auch das Einkommen der potentiellen Kunden. Gerade im Gastronomiebereich zeigt sich, immer weniger Menschen können sich einen Gaststätten- oder Hotelbesuch leisten. Wenn sich kaum noch Menschen die Produkte leisten können, die sie produzieren, dann geht es auch mit den Produzenten bergab.</p>
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	<item>
		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/hartz-iv-hat-sich-bewahrt/comment-page-1/#comment-885</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 06:56:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2917#comment-885</guid>
		<description>Ich gratuliere ihnen zu diesem unglaublich schlechten Artikel. Erst einmal sind die Zahlen mehr asl fragwürdig. Denn sind sie in einer Weiterbildung (Bewerbungstraining), privaten Arbeitsvermittlung oder haben einen Ein Euro Job fallen sie aus der Statistik. Nur kann man ja wohl kaum behaupten, dass ein Ein Euro Job eine vollwertige Arbeitsstelle ist oder? Ich weiß auch nicht wieso man die Ausweitung eines Niedriglohnsektors feiern sollte. Würde sie für das Geld arbeiten gehen? Wenn nein warum nicht? Die Lohndrückerei bringt im wesentlichen dem Exportzuwächse. Was haben wir von diesem Kapital?
Hartz 4 ist offensichtlich nicht so toll wie sie glauben. Denn es ist teuerer als das vorhergehende System und das BGV hält es für Verfassungswidrig.

Auch der Satz &quot;Menschen, die eigentlich nicht hilfsbedürftig sind, sollten aus meiner Sicht auch keine staatlich finanzierten Mittel erhalten!&quot; ist schon richtig. Deshalb sollte es einen Mindestlohn geben. Wieso finanziere ich die Gewinne von Unternehmen über meine Steuergelder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gratuliere ihnen zu diesem unglaublich schlechten Artikel. Erst einmal sind die Zahlen mehr asl fragwürdig. Denn sind sie in einer Weiterbildung (Bewerbungstraining), privaten Arbeitsvermittlung oder haben einen Ein Euro Job fallen sie aus der Statistik. Nur kann man ja wohl kaum behaupten, dass ein Ein Euro Job eine vollwertige Arbeitsstelle ist oder? Ich weiß auch nicht wieso man die Ausweitung eines Niedriglohnsektors feiern sollte. Würde sie für das Geld arbeiten gehen? Wenn nein warum nicht? Die Lohndrückerei bringt im wesentlichen dem Exportzuwächse. Was haben wir von diesem Kapital?<br />
Hartz 4 ist offensichtlich nicht so toll wie sie glauben. Denn es ist teuerer als das vorhergehende System und das BGV hält es für Verfassungswidrig.</p>
<p>Auch der Satz &#8220;Menschen, die eigentlich nicht hilfsbedürftig sind, sollten aus meiner Sicht auch keine staatlich finanzierten Mittel erhalten!&#8221; ist schon richtig. Deshalb sollte es einen Mindestlohn geben. Wieso finanziere ich die Gewinne von Unternehmen über meine Steuergelder?</p>
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	<item>
		<title>Von: Tweets die INSM – ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) » Blog Archiv » Hartz IV hat sich bewährt erwähnt -- Topsy.com</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/hartz-iv-hat-sich-bewahrt/comment-page-1/#comment-884</link>
		<dc:creator>Tweets die INSM – ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) » Blog Archiv » Hartz IV hat sich bewährt erwähnt -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 19:43:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=2917#comment-884</guid>
		<description>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von INSM, Klaus Haase erwähnt. Klaus Haase sagte: RT @insm ÖkonomenBlog Hartz IV hat sich bewährt http://bit.ly/84gPDp [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von INSM, Klaus Haase erwähnt. Klaus Haase sagte: RT @insm ÖkonomenBlog Hartz IV hat sich bewährt <a href="http://bit.ly/84gPDp" rel="nofollow">http://bit.ly/84gPDp</a> [...]</p>
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