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	<title>Kommentare zu: Reallöhne wachsen</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 16:17:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: hoefer</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/reallohne-wachsen/comment-page-1/#comment-570</link>
		<dc:creator>hoefer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 22:26:27 +0000</pubDate>
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		<description>@ chriwi
1. Wohl niemand wird leugnen, dass seit der Wende 1990 die Osteuropäer schneller wachsen als die entwickelten EU-Länder. Da sie auf einer sehr niedrigen Basis starteten - übrigens weil sie zuvor von einer Staatswirtschaft in den Ruin gewirtschaftet wurden -, ist dieses höhere Wachstum auch zu erwarten. Die Finanzmärkte haben die Wirtschaft überall angetrieben, am meisten die entwickelte USA, nicht das osteurpäische Moldawien... Länder wie die Ukraine leiden jetzt, weil sich diese Staaten so stark VERSCHULDET haben - was nichts mit der Finanzkrise, sondern mit unsolider Finanzgebarung des Staates zu tun hat. Je solider ein Staat war (Polen), desto besser liegt er in der Krise, je schlechter er haushaltete(Ungarn), desto härter trifft ihn die Krise. Die Lehre aus der Krise: Haushalte sanieren! Um vorbereitet zu sein. 
2. Nicht ich habe den Zeitraum 2007 bis 2008 gewählt, sondern der EU Bericht. Mir ging es darum, einen  falschen Eindruck zu korrigieren: Deutschland ist nicht Schlusslicht. UND 0, 1 % ist nicht viel, darauf wies ich hin, aber es ist eben auch kein Rückgang.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ chriwi<br />
1. Wohl niemand wird leugnen, dass seit der Wende 1990 die Osteuropäer schneller wachsen als die entwickelten EU-Länder. Da sie auf einer sehr niedrigen Basis starteten &#8211; übrigens weil sie zuvor von einer Staatswirtschaft in den Ruin gewirtschaftet wurden -, ist dieses höhere Wachstum auch zu erwarten. Die Finanzmärkte haben die Wirtschaft überall angetrieben, am meisten die entwickelte USA, nicht das osteurpäische Moldawien&#8230; Länder wie die Ukraine leiden jetzt, weil sich diese Staaten so stark VERSCHULDET haben &#8211; was nichts mit der Finanzkrise, sondern mit unsolider Finanzgebarung des Staates zu tun hat. Je solider ein Staat war (Polen), desto besser liegt er in der Krise, je schlechter er haushaltete(Ungarn), desto härter trifft ihn die Krise. Die Lehre aus der Krise: Haushalte sanieren! Um vorbereitet zu sein.<br />
2. Nicht ich habe den Zeitraum 2007 bis 2008 gewählt, sondern der EU Bericht. Mir ging es darum, einen  falschen Eindruck zu korrigieren: Deutschland ist nicht Schlusslicht. UND 0, 1 % ist nicht viel, darauf wies ich hin, aber es ist eben auch kein Rückgang.</p>
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		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/reallohne-wachsen/comment-page-1/#comment-560</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 05:27:48 +0000</pubDate>
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		<description>Werter Herr Höfer,

eine schlechtere Argumentationsstruktur habe ich selten erlebt. Fangen wir mit den Osteuropäern an. Ein Großteil des Wachstums wurde durch den Finanzmarkt virtuell generiert. Heißt also die Einkommen sind auf breiter Ebene nicht ganz so deutlich gestiegen und jetzt in der Finanzkrise sieht es übel aus.

Zu Deutschland kann ich Ihnen einiges mehr sagen. Wenn sie wirklich sriös analysieren wollten, würden sie sich nicht nur ein Jahr herauspicken in dem ihre Argumente gestützt werden. Der zweite Punkt ist, dass vor dem Hintergrund der vorher gesunkenen Löhne ein Anstieg um 0.1% ein Witz ist. Dem irgendetwas positives Abzugewinnen, weil die anderen noch schlechter sind, naja es wird sich immer jemand finden.
Ihre alles halb so schlimm These wird auch noch relativiert, wenn man sich einfach mal ausrechnet wie viel mehr das an Brutto bedeutet.

6*40*4*0.01=9.6Euro mehr im Monat für einen Niedriglohnjob.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Herr Höfer,</p>
<p>eine schlechtere Argumentationsstruktur habe ich selten erlebt. Fangen wir mit den Osteuropäern an. Ein Großteil des Wachstums wurde durch den Finanzmarkt virtuell generiert. Heißt also die Einkommen sind auf breiter Ebene nicht ganz so deutlich gestiegen und jetzt in der Finanzkrise sieht es übel aus.</p>
<p>Zu Deutschland kann ich Ihnen einiges mehr sagen. Wenn sie wirklich sriös analysieren wollten, würden sie sich nicht nur ein Jahr herauspicken in dem ihre Argumente gestützt werden. Der zweite Punkt ist, dass vor dem Hintergrund der vorher gesunkenen Löhne ein Anstieg um 0.1% ein Witz ist. Dem irgendetwas positives Abzugewinnen, weil die anderen noch schlechter sind, naja es wird sich immer jemand finden.<br />
Ihre alles halb so schlimm These wird auch noch relativiert, wenn man sich einfach mal ausrechnet wie viel mehr das an Brutto bedeutet.</p>
<p>6*40*4*0.01=9.6Euro mehr im Monat für einen Niedriglohnjob.</p>
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