Author Archives: ÖkonomenBlog-Redaktion

Fast alle Parteien fordern ihn: Den Mindestlohn. Über dessen Folgen gibt es – zumindest auf politischer Ebene – noch Streit. Vernichtet ein Mindestlohn Arbeitsplätze oder nicht? Schützt er vor Armut oder verschärft er sie? Ist ein Kombilohn eine Subvention für Arbeitgeber? Für Antworten darauf braucht es nicht viel: Nur einen Professor mit Baseballmütze und 15 Minuten Zeit. (Aktualisiert am 14.03.2013; 16:55 Uhr)

Nachtrag vom 14.03.2013 (16:55 Uhr):

Der zwischenzeitlich erschienene zweite Teil zum Mindestlohn wollen wir an dieser Stelle nicht vorenthalten:

Wie wirkt ein Mindestlohn (II)?


Weitere Videos von Prof. Ulrich van Suntum:
Hat der Euro noch eine Zukunft?

Wir trauern um unseren langjährigen Botschafter Prof. Dr. Johann Eekhoff, der im Alter von 71 Jahren am 3. März 2013 verstorben ist. Als liberaler Ökonom begleitete und prägte Eekhoff die Aktivitäten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) von Beginn an entscheidend mit. Er war stets Fürsprecher der Ordnungspolitik und ein Verfechter der wirtschaftlichen und individuellen Freiheit. Als Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln brachte er seinen ökonomischen Sachverstand nicht nur in diversen wissenschaftlichen Institutionen ein, sondern setzte auch in der Politik als Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Anfang der neunziger Jahre wichtige marktwirtschaftliche Impulse.

Mit seinem Tod verliert die Soziale Marktwirtschaft eine überzeugende Stimme und die INSM einen kompetenten Berater und langjährigen, wertvollen Wegbegleiter. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihm ein würdiges Andenken bewahren.

Heute jährt sich zum fünften Mal der Welttag der sozialen Gerechtigkeit. Doch was  sich genau hinter dem Begriff sozialer Gerechtigkeit verbirgt ist nicht eindeutig und oft missverständlich. Die INSM wollte wissen, was die Deutschen unter sozialer Gerechtigkeit verstehen und hat das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) damit beauftragt, die Bevölkerung zu verschiedenen Aspekten der sozialen Gerechtigkeit zu befragen. Im folgenden Video präsentiert die IfD-Geschäftsführerin Renate Köcher die Ergebnisse.


Weitere Informationen zur Allensbach Umfrage finden Sie hier.

Wie können wir unseren Wohlstand dauerhaft sichern und ausbauen? In dem wir technischen Fortschritt realisieren und zwar in einem sehr umfassenden Sinne. Wir müssen mit den vorhanden Ressourcen möglichst weit kommen und möglichst bald Technologien finden, durch welche endliche Rohstoffe ersetzt werden können, erklärt Prof. Dr. Joachim Weimann von der Universität Magdeburg.

Der alte und neue Präsident der USA Barack Obama steht vor großen Herausforderungen. 16 Billionen Euro Schulden drücken die Vereinigten Staaten. An der Bewältigung dieser Mammutaufgabe muss sich Obama messen lassen. Warum mehr Wachstum der Königsweg vom Schuldenberg der USA ist, erklärt der Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung Marc Beise in seinem VideoBlog.

Der Ausbau der Erneuerbare Energien wird immer teurer.  Auf rund 5 Cent wird die Umlage wahrscheinlich im nächsten Jahr steigen. Dabei könnten die gleichen Ausbauziele wesentlich kostengünstiger erreicht werden. Dazu ist eine vollständige Neuausrichtung der Ordnungspolitik für die Energiewende notwendig. In einem Video der INSM erklärt Prof. Manuel Frondel, wie ein geeigneter Ordnungsrahmen aussieht.

Weitere Informationen zur Energiewende finden Sie hier.

Die Lehman-Pleite hat gezeigt, wie relativ kleine Schocks die globalen Finanzmärkte ins Wanken bringen können. Muss der Staat deshalb Banken retten? Kann mehr Eigenkapitalunterlegung zukünftig Bankenkrisen verhindern? In der INSM-Video-Blog Reihe “Wirtschaftspolitik verstehen”, die zusammen mit dem Think Tank Econwatch erstellt wird, wurde dazu die Wirtschaftsweise Claudia Buch befragt.

 

Welchen Stellenwert hat Wirtschaftswachstum in unserer Gesellschaft? Warum wollen wir eigentlich immer weiterwachsen? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Wohlstand und Lebenszufriedenheit und wie kann Wirtschaftswachstum nachhaltiger werden. Mit diesen und weiteren Fragestellungen wird sich die neue Wachstumsserie im ÖkonomenBlog auseinandersetzen. In einem bis zwei Beiträgen pro Woche diskutieren und interpretieren Wirtschaftsexperten den Wachstumsbegriff und geben Antworten.

Lesen Sie hier den ersten Beitrag aus dem WachstumsBlog:

Prof. Dr. Axel Plünnecke – Innovationen: Deutschland kann mehr!

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Der Euro-Sondergipfel hat ein neues Rettungsprogramm für Griechenland beschlossen. Zu den bereits gewährten 110 Mrd. Euro aus dem vergangenen Jahr erhält Griechenland weitere 109 Mrd. Euro für fällige Anleihen und Schulden aus dem Rettungsfonds EFSF. Zudem werden die Laufzeiten von 7,5 auf 15 Jahre verlängert und die Zinsen für die Kredite auf 3,5 Prozent gesenkt. Der private Sektor beteiligt sich mit 37 Mrd. Euro bis zum Jahr 2014 am Fonds. Durch den Rückkauf von griechischen Anleihen mit einem Abschlag kommen weitere 12,6 Mrd. Euro hinzu. War das der große Durchbruch oder bleibt Griechenland ein Fass ohne Boden?

Der FDP-Finanzexperte und ÖkonomenBlog Autor Frank Schäffler sagt gegenüber Spiegel-Online: “Ohne eine Austrittsmöglichkeit aus dem Euro bringt der Schuldenschnitt nichts, sondern Griechenland wird weiter dauerhaft am Tropf der Geberländer hängen. (…). Das Modell widerspricht auch dem Beschluss des Bundestags zum Euro vom Februar, in dem festgelegt wurde, keine Rückkaufprogramme für Schulden zu finanzieren.“

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Prof. Wolfgang Franz, hält die vereinbarte Umschuldung griechischer Anleihen für nicht ausreichend. “Eine weitergehende Entschuldung um 50 Prozent wäre für Griechenland sicher besser gewesen“, sagte er der Rheinischen Post. Prof. Peter Bofinger stimmt dem zu. “Die Schuldenlast hätte um 50 Prozent reduziert werden müssen, damit das Land auf die Beine kommen und an die Kapitalmärkte zurückkehren kann”, sagte das Mitglied des Sachverständigenrats. Positiv hingegen bewertet Bofinger die vereinbarte Zinssenkung. “Das ist für mich der entscheidende Punkt: Wenn öffentliche und private Gläubiger Griechenland die Kredite für Zinsen von nur noch 3,5 Prozent geben, ist das ein großer Fortschritt”

Deutliche Kritik an den Vereinbarungen übte der Direktor des Münchner Ifo-Instituts Hans-Wernder Sinn. Der FAZ sagte er: „Die Sozialisierung der Schulden in Europa geht munter weiter. (…) Das zusätzliche Geld, das den Griechen jetzt fast schon geschenkt wird, wird nie wieder zurückkommen.“ Ohne Zinsunterschiede falle die Disziplinierung durch die Märkte weg.

Auch der Bund der Steuerzahler übt deutliche Kritik: “Es ist fahrlässig, dass die EU-Regierungschefs den Steuerzahlern weitere Haftungsrisiken für Griechenland im Umfang von 109 Milliarden Euro unter Beteiligung des Internationalen Währungsfonds aufgebürdet haben”, sagt Verbandsvizepräsident Reiner Holznagel dem Handelsblatt.

Eine Überischt über die Ergebnisse des Euro-Sondergipfels finden Sie hier.