Archiv der Kategorie: "Soziales"

Verspielt nicht eure Zukunft - Von Hans-Wernde SinnHans- Werner Sinn: Verspielt nicht Eure Zukunft, München 2013, Redline-Verlag

Er polarisiert, er spaltet. Vielleicht liegt es daran, dass nur die wenigsten Hans-Werner Sinns Werke auch von vorn bis hinten lesen wollen. Zehn Jahre nach Beschluss der Agenda 2010 legt er nun ein übersichtliches Bändchen im Brusttaschenformat vor, mit neuen Vorschlägen. Es ist eine anregende und kurzweilige Lektüre geworden – für Freund und Feind.

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Sandel_GerechtigkeitMichael J. Sandel: Gerechtigkeit – wie wir das Richtige tun, Ullstein-Verlag, Berlin 2013

Wieder einmal gelingt es Michael J. Sandel ein Buch leicht und verführerisch wie Crème Caramel vorzulegen. Es ist sicherlich nicht so eindrucksvoll wie die Seminarreihe „Justice“, die im Internet den Harvard-Professor als Meisterprediger von Moral und Gerechtigkeit zeigt. Und auch ist es nicht so tiefgründig wie Werke seiner Kollegen aus Philosophie und Ökonomie. Aber Sandels Buch zeigt, dass der oft schwerfällig wirkende Begriff der Gerechtigkeit massentauglich und lebendig diskutiert werden kann. Und muss.

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Michael J.SandelMichael J. Sandel: Was man für Geld nicht kaufen kann – die moralischen Grenzen des Marktes, Berlin 2012, Ullstein-Verlag

Über die fortschreitende Ökonomisierung zu schreiben, ist in. Insofern ist Michael J. Sandels Buch nicht gerade originell. Ein paar interessante Gedanken gelingen ihm aber doch. Und ein paar lustige Konsumententipps – ungewollt.

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Die Zahl der Leistungsempfänger hat deutlich abgenommen.Der Erfolg der vor zehn Jahren eingeleiteten Hartz-Reformen ist unter Ökonomen wenig umstritten. Auf politischer Ebene ist die größte bundesdeutsche Arbeitsmarktreform der Nachkriegszeit jedoch Objekt heftiger Auseinandersetzungen. Da es sich um einen bunten Strauß an Maßnahmen handelte, lohnt sich ein differenzierender Blick auf die einzelnen Bestandteile.

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Sind wir Deutschen nun eine arme oder reiche Gesellschaft? Ist die Kluft zwischen Arm und Reich in den vergangenen Jahren wirklich größer geworden? Müssen aus Gründen des sozialen Ausgleichs nicht ganz hohe Einkommen radikal begrenzt werden: durch Festlegung von gesetzlichen Einkommensobergrenzen?

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Frank Schirrmacher: Ego – Das Spiel des Lebens, München 2013, Blessing-Verlag

Frank Schirrmacher hat den Diskurs über die Ökonomisierung des Lebens neu entfacht. Man muss seiner These der Wirtschaftsdiktatur und der damit verbundenen gesellschaftlichen Selbstdestruktion nicht folgen. Aber Schirrmacher zu ignorieren, wäre genauso ein Fehler.

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Wer über seinen Lebensstatus nachdenkt, vergleicht sich meist mit vermeintlich besser Gestellten. Das gilt auch für die Gesamtgesellschaft. So wähnt sich Deutschland zusehends in einer Klassengesellschaft. Mit der Realität hat das wenig zu tun: Heute geht es vielfach gerechter zu als früher. Nur im Bildungssystem steckt noch viel Potenzial – mit Studiengebühren zum Beispiel.

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Heute jährt sich zum fünften Mal der Welttag der sozialen Gerechtigkeit. Doch was  sich genau hinter dem Begriff sozialer Gerechtigkeit verbirgt ist nicht eindeutig und oft missverständlich. Die INSM wollte wissen, was die Deutschen unter sozialer Gerechtigkeit verstehen und hat das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) damit beauftragt, die Bevölkerung zu verschiedenen Aspekten der sozialen Gerechtigkeit zu befragen. Im folgenden Video präsentiert die IfD-Geschäftsführerin Renate Köcher die Ergebnisse.


Weitere Informationen zur Allensbach Umfrage finden Sie hier.

Soziale GerechtigkeitDeutschland geht es wirtschaftlich so gut wie selten zuvor. Gleichzeitig wird die soziale Ungleichheit immer auffälliger. Die Deutschen empören sich über das Auseinanderkaffen von reich und arm. Doch zwei Dinge scheinen ihnen noch wichtiger als der Gerechtigkeitsbergriff: Demokratie und Freiheit.

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