Das höchste Ziel des Kapitals ist nicht, Geld zu verdienen, sondern der Einsatz von Geld zur Verbesserung des Lebens. Henry Ford, 1863-1947, US-amerikanischer Unternehmer

Archiv der Kategorie: "Finanzmarkt"

Bereits in den 1930er Jahren haben die Zentralbanken versucht durch Währungsdumping die nationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Folgen waren gravierend. Nicht zuletzt Japan und Frankreich haben die Diskussion über eine aktive Wechselkurspolitik wieder angeheizt. Droht nun erneut ein Abwertungswettlauf der Währungen?

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Zum Jahresbeginn herrscht Optimismus: Der Euro wertete auf und auch der Dauerpatient Griechenland scheint auf dem Weg der Besserung. Die ersten Politiker erklärten die Eurokrise für beendet. Doch die Unsicherheit ist nach wie vor groß. Kleine Verunsicherungen bringen die Märkte wieder ins Wanken. Unklar ist auch welche Beruhigungsspritzen die EZB gesetzt hat. Und vor allem: Wie kommt die EZB aus ihrer Rolle wieder raus?

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Robert J. Shiller: Märkte für Menschen – so schaffen wir ein besseres Finanzsystem, Frankfurt am Main 2012, Campus-Verlag

Der Finanzkapitalismus macht die Welt gerechter – das zumindest glaubt der Yale-Ökonom Robert J. Shiller. Er ist sich sicher: Für ihn ist das Finanzsystem kein Selbstzweck, sondern steht im Dienst des guten Lebens einer Gesellschaft. Wohlan! Jetzt müssen wir uns nur noch die passenden Menschen dazu backen.

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Im Laufe der Eurokrise wurden die Deutschen Zeuge wie beachtliche Mengen ihres Geldes in die Schuldenstaaten wanderten, während gut situierte Griechen sich nach Kräften bemühten, ihr Vermögen ins Ausland zu schaffen – außer Reichweite der öffentlichen Hand. Das hat verständlicherweise zu viel Ärger und fälschlicherweise zu dummen Vorurteilen geführt.

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Hans-Werner Sinn: Die Target-Falle – Gefahren für unser Geld und unsere Kinder, München 2012, Hanser

Wer will schon hören, wie schlimm es wirklich um unser Geld bestellt ist?! Hans-Werner Sinn schert sich nicht drum. Was Politiker verschweigen, deckt er schonungslos auf: Das Zahlungssystem „Target“ reißt Europa in den Abgrund: Entweder die reichen Länder retten die Euro-Zone bis zum Sankt-Nimmerleinstag oder wir müssen das ganze System ändern.

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Paul Kirchhof: Deutschland im Schuldensog – der Weg vom Bürgen zurück zum Bürger, München 2012, Beck-Verlag

Wer den „Professor aus Heidelberg“ nicht ernst nimmt, kann nur ein Kamel sein. Oder ein Ex-Kanzler. Paul Kirchhof hat ein kluges Buch geschrieben. Seine Kritik gilt dem deutschen Schuldenstaat. Er analysiert ohne anzuklagen. Und er präsentiert konkrete Lösungsvorschläge, um der Schuldenfalle zu entkommen.

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