Archiv der Kategorie: "Ordnungspolitik"

Wettbewerbslösungen werden in Deutschland oft kritisch beäugt. Sei es im Gesundheitswesen oder bei Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz, dem Wettbewerb wird oft nicht zugetraut, Leistungen für die Allgemeinheit zu erbringen. Dabei werden im selben Atemzug oft Kritik an Wettbewerb, Ökonomisierung, Kommerzialisierung oder Vermarktung gleichzeitig vorgebracht. weiterlesen

Ulrike Ackermann (Hg.): Freiheitsindex Deutschland 2013 – des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung, Verlag Humanities Online, Frankfurt am Main 2014Ulrike Ackermann (Hg.): Freiheitsindex Deutschland 2013 – des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung, Verlag Humanities Online, Frankfurt am Main 2014

Überspitzt könnte der aktuelle Gesellschaftstrend für Deutschland lauten: Sicherheit geht vor Freiheit. Das zeigte sich zuletzt nicht nur in Umfragen unter Studenten, die nach ihrem Berufswunsch gefragt wurden und sich in großen Teilen nichts lieber als eine Stelle beim Staat erträumten. Nun bestätigt sich dieser Drang auch für die Allgemeinheit: Die Freiheit ist in Deutschland gegenüber anderen Werten wie Sicherheit und Gleichheit ins Hintertreffen geraten ist – so eines der wichtigsten Ergebnisse des nun erschienenen „Freiheitsindex Deutschland 2013“, initiiert vom John Stuart Mill Institut.

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Lisa Herzog: Freiheit gehört nicht nur den ReichenLisa Herzog: Freiheit gehört nicht nur den Reichen – Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus, München 2014, Verlag C.H. Beck

Philosophen verbinden mit Freiheit eher bürgerliche Freiheitsrechte, Ökonomen meist die Freiheit des Marktes. Für die Ökonomin und Philosophin Lisa Herzog war der Liberalismus in seiner Rolle als eine Art Virenschutz gegen staatliche Willkür immer schon falsch. Die liberale Idee ist für die Autorin der Humus einer gesunden Gesellschaft. Sie will Staat und Markt in eine gesunde Balance zu bringen.

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NewBusinessOder_Cover_131021.inddChristoph Giesa / Lena Schiller Clausen: New Business Order – wie Start-ups Wirtschaft und Gesellschaft verändern, Hanser Verlag, München 2014

Der neue Arbeitnehmer ist mobil, autonom und findet Erfüllung in immer neuen Arbeitsprojekten. Seine Welt ist hipp, schick und das Gegenteil von jedem, der sein Glück in Konzernkarrieren sucht. Neu ist das alles nicht. Kritiker bejubeln das Buch „New Business Order“ dennoch als Pflichtlektüre für die neue Arbeitswelt. Dass es an vielen Stellen ziemlich aufgeblasen wirkt, liegt wohl eher an der gespreizten Sprache als an fehlender Kompetenz.

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Ökonomen retten die Welt. Malte Buhse: Ökonomen retten die Welt – wie Volkswirte Verbrecher jagen, den Klimawandel bekämpfen und Leben retten, Finanzbuchverlag, München 2014

Malte Buhse bricht eine Lanze für die bei vielen als realitätsfremd verrufenen Ökonomen. In seinem anekdotenreichen Werk retten sie Menschen, bekämpfen den Klimawandel und decken Verbrechen auf. Wer wieder an das Gute im Ökonomen glauben will, sollte dieses Buch lesen.

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Viele Stromverbraucher sind noch Kunde ihres Grundversorgers, der oft teurer ist als kleinere Versorger.Der Trend zur Rekommunalisierung setzt sich fort. Erst Ende September haben die Hamburger Bürgerinnen und Bürger dafür gestimmt die Netze für Gas, Wasser und Strom zu rekommunalisieren. Am 3. November sind nun 2,5 Millionen Berliner Bürgerinnen und Bürger zum Volksentscheid aufgerufen. Ökonomisch betrachtet macht die Rekommunalisierung allerdings keinen Sinn.

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