Archiv der Kategorie: "Ordnungspolitik"

Die Krise der Wirtschaft scheint auch eine Krise des ökonomischen Denkens zu sein. Medien und Brancheninsider schlagen Alarm: Neue Ökonomen braucht das Land. Dahinter steckt nicht nur die Verzweiflung über die verfahrene Situation der Euro-Krise und das hoffnungslose Suchen nach Lösungen, sondern auch ein sehr notwendiger Wunsch: Es sollten viel mehr Frauen über Wirtschaft nachdenken.

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Die Soziale Marktwirtschaft hat Deutschland zu einer der weltweit führenden Industrienationen aufsteigen lassen. Doch kann sie nur Wohlstand für alle bringen, wenn die grundlegenden Prinzipien: Freiheit, Wettbewerb, Haftung, Leistungsgerechtigkeit und Solidarität eingehalten werden. Was geschieht, wenn diese ignoriert werden, lässt sich besonders eindrucksvoll am Beispiel des Energiesektors zeigen.

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 Der von Kampagnen-Ökonomen wie Hans-Werner Sinn entfachte Streit um die richtige Euro-Politik ist eine Offenbarung der Eitelkeit. Er zeigt nicht nur die Profilierungsneurosen schlaumeierisch anmutender Wissenschaftler, sondern auch die Dünnhäutigkeit von Politikern, denen es um ihren Status geht. Was für ein schöner Mist! Das einzige, was die Bürger wirklich endlich brauchen, ist Orientierung.

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Graeme Maxton: Die Wachstumslüge – warum wir alle die Welt nicht länger Politikern und Ökonomen überlassen dürfen, München 2012, FBV

Das moralphilosophische Werk von Graeme Maxton kritisiert zu viel ebenso wie zu wenig staatliche Regulierung, spricht sich aber für die deutsche Soziale Marktwirtschaft aus. Im Fokus stehen im Besonderen das marktwirtschaftliche System der USA sowie die Kritik an Marktakteuren, Politikern, Ökonomen und NGOs gleichermaßen. Letztlich soll der erreichte Wohlstand aufgegeben werden, die Schulden abgebaut und alle leben nur von den verfügbaren Mitteln.

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Einigen maßgeblichen politischen Akteuren kommt die allgemeine Verunsicherung gerade Recht. Unter dem angeblichen Druck, die Märkte bändigen zu müssen, bereiten Sie nicht konsensfähige Zentralisierungsbestrebungen zu einem Europäischen Bundesstaat voran, dem niemand zugestimmt hat. Dabei werden der ESM, Euro-Bonds, gemeinsame Bankenhaftung und Wirtschaftsregierung die eigentliche Krise der mangelnden Haftung verantwortungsloser Politik noch weiter verschlimmern.

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Buchkritik: Loretta Napoleoni: China, der bessere Kapitalismus – was der Westen vom Reich der Mittel lernen kann, Zürich 2012. 

Ist mit dem Ende des Kalten Krieges die Niederlage des Kommunismus und der Sieg des Kapitalismus besiegelt worden? Das hält Loretta Napoleoni für höchst fragwürdig. Die Autorin geht unter anderem der Frage auf den Grund, wie gerecht unser westlicher Kapitalismus ist. Napoleoni behauptet, dass das Reich der Mitte uns einiges voraus hat.

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