Das Angebot schafft sich seine Nachfrage. Ganz salopp gesagt: Wo ein Krankenhaus ist, liegt auch ein Kranker drin. Norbert Blüm, *1935, deutscher Politiker

Archiv der Kategorie: "Wachstum"

NextopiaMicael Dahlén: Nextopia. Freu dich auf die Zukunft – Du wirst ihr nicht entkommen! Frankfurt Main 2013, Campus-Verlag

Die Welt verändert sich so rasant, dass viele Menschen kaum noch mithalten können, meint Micael Dahlén. Der Shootingstar unter den schwedischen Ökonomen ist sich sicher, dass wir in einer Erwartungsgesellschaft leben, die nur auf das fixiert ist, was morgen kommt. Es ist ein Buch, das sich mit knalligem Layout und der Attitüde intellektueller Flockigkeit an den Mainstream richtet – und ziemlich viel Schaum schlägt.

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Wie viel ist Genug? - Von Robert & Edward SkidelskyRobert & Edward Skidelsky: Wie viel ist genug? Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens, Verlag Antje Kunstmann, München 2013

Unser Hunger auf Konsumgüter ist unersättlich, die Macht des Kapitals übermächtig – das sind keine neuen Thesen. Dass den Autoren dennoch mit ihrem Werk ein Bestseller gelungen ist, scheint vor allem daran zu liegen, dass sie eine Art Ratgeberbuch geschrieben haben. Sie machen Mut, Wirtschaft wieder neu zu entdecken. Und was für sie zu einem guten Leben gehört, sind Gesundheit, Sicherheit, Respekt, Persönlichkeit, Harmonie mit der Natur, Freundschaft – und 46.000 Euro jährlich.

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Annette Jensen: Wir steigern das Bruttosozialglück – von Menschen, die anders wirtschaften und besser leben, Herder-Verlag

Dass das Bruttosozialprodukt als Rechenhilfe für Wohlstand und gelebtes Glück nicht ausreicht, ist nicht neu. Auch die Diskussion um Ersatzbegriffe wie Bruttosozialglück nicht. Neu dagegen ist, dass immer mehr Menschen nicht mehr reden, sondern handeln wollen, um ihr Glück zu finden. Von diesen Vorreitern erzählt Annette Jensens anekdotenreiches Buch.

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Jorgen Randers: 2052 – eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre, München 2012, Oekom-Verlag

40 Jahre nach dem Bericht die Grenzen des Wachstum schaut einer der Autoren noch mal vorn vier Dekaden nach vorn. Ergebnis: Die Zukunft sieht ungemütlich aus. Doch Rettung ist möglich – sie kommt ausgerechnet aus China.

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Wie können wir unseren Wohlstand dauerhaft sichern und ausbauen? In dem wir technischen Fortschritt realisieren und zwar in einem sehr umfassenden Sinne. Wir müssen mit den vorhanden Ressourcen möglichst weit kommen und möglichst bald Technologien finden, durch welche endliche Rohstoffe ersetzt werden können, erklärt Prof. Dr. Joachim Weimann von der Universität Magdeburg.

Die meisten Rohstoffe sind endlich. Mit den Wohlstandsteigerungen in den Schwellen- und Entwicklungsländern steigt aber auch dort der Bedarf nach Ressourcen und Umweltgütern. Eng damit verbunden steigen die weltweiten Treibhausgasemissionen immer weiter an. Sollte Wachstum eingeschränkt werden? Oder ist Wachstum sogar der Schlüssel zu mehr Umweltschutz?

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