<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare f&#252;r INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)</title>
	<atom:link href="http://www.insm-oekonomenblog.de/comments/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.insm-oekonomenblog.de</link>
	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 07:48:54 +0200</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Kommentar zu Ausgaben runter – Überall! von Bernhard Hamilton</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/steuern/ausgaben-runter-%e2%80%93-uberall/comment-page-1/#comment-1975</link>
		<dc:creator>Bernhard Hamilton</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:48:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4395#comment-1975</guid>
		<description>„In dieser Zeit wurde die HRE mit über 100 Milliarden bedacht.“ 
Nicht ganz richtig – sie erhielt Garantien und keine Zuwendungen, das führt nicht unbedingt sofort – und in gleicher Höhe - zu Geldabflüssen.

„Das stützte unter anderem auch die Versicherer von denen Herr Raffelhüschen bezahlt wird.“
Herr Prof. Raffelhüschen ist Beamter und wird erst einmal vom Staat bezahlt. Während Andere üppige Mittel aus &quot;Ansprüchen&quot; aus den SED-Sonderversorgungssystemen und dem Staatshaushalt beziehen, setzen sich verantwortliche Leute dafür ein, dass Menschen in Freiheit (nicht in der DDR) seriöse Lösungen für die Versorgung im Alter suchen – und das ist richtig so. 

„Gleichzeitig wurden weite Banken mit Milliarden gestützt und Wachstumspakete geschnürt.“
Das suggeriert, dass die Unterstützung der Banken eine zweifelhafte Maßnahme gewesen sei. Wer die politische Verantwortung in der „Sozialen Marktwirtschaft“ ernst nimmt, darf den Interbanken-Markt nicht im Stich lassen, weil dies zu einer Welle von Bank-Zusammenbrüchen geführt hätte. Sieht man auf die Weltwirtschaftskrise, dann bildete diese Welle einen wesentlichen Hebel, der aus einem lokalen Börseneinbruch den Tsunami der Weltwirtschaft machte. Das hat die Politik diesmal verhindern können.

Es lässt sich darüber diskutieren, ob es nicht bessere Strategien des Krisenmanagements gegeben hätte. Eindeutig ist, dass massiv gespart werden muss – und kann. Die Belastung von Neugeborenen (wie der Lebenden) mit hohen Staatsschulden ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte (Artikel 1 der UN-Menschenrechtsdeklaration) und muß (!) beendet werden. Sozialtransfers sind auf die wirklich Bedürftigen zu konzentrieren, die Sozialversicherungssysteme müssen demografiefest werden, die Staatsaufgaben können umfassend entrümpelt werden. 
Verzichtet man auf eine solche Konsolidierung, dann begibt sich das heutige Bundesdeutschland den gleichen Weg wie der Links-Sozialismus der DDR.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„In dieser Zeit wurde die HRE mit über 100 Milliarden bedacht.“<br />
Nicht ganz richtig – sie erhielt Garantien und keine Zuwendungen, das führt nicht unbedingt sofort – und in gleicher Höhe &#8211; zu Geldabflüssen.</p>
<p>„Das stützte unter anderem auch die Versicherer von denen Herr Raffelhüschen bezahlt wird.“<br />
Herr Prof. Raffelhüschen ist Beamter und wird erst einmal vom Staat bezahlt. Während Andere üppige Mittel aus &#8220;Ansprüchen&#8221; aus den SED-Sonderversorgungssystemen und dem Staatshaushalt beziehen, setzen sich verantwortliche Leute dafür ein, dass Menschen in Freiheit (nicht in der DDR) seriöse Lösungen für die Versorgung im Alter suchen – und das ist richtig so. </p>
<p>„Gleichzeitig wurden weite Banken mit Milliarden gestützt und Wachstumspakete geschnürt.“<br />
Das suggeriert, dass die Unterstützung der Banken eine zweifelhafte Maßnahme gewesen sei. Wer die politische Verantwortung in der „Sozialen Marktwirtschaft“ ernst nimmt, darf den Interbanken-Markt nicht im Stich lassen, weil dies zu einer Welle von Bank-Zusammenbrüchen geführt hätte. Sieht man auf die Weltwirtschaftskrise, dann bildete diese Welle einen wesentlichen Hebel, der aus einem lokalen Börseneinbruch den Tsunami der Weltwirtschaft machte. Das hat die Politik diesmal verhindern können.</p>
<p>Es lässt sich darüber diskutieren, ob es nicht bessere Strategien des Krisenmanagements gegeben hätte. Eindeutig ist, dass massiv gespart werden muss – und kann. Die Belastung von Neugeborenen (wie der Lebenden) mit hohen Staatsschulden ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte (Artikel 1 der UN-Menschenrechtsdeklaration) und muß (!) beendet werden. Sozialtransfers sind auf die wirklich Bedürftigen zu konzentrieren, die Sozialversicherungssysteme müssen demografiefest werden, die Staatsaufgaben können umfassend entrümpelt werden.<br />
Verzichtet man auf eine solche Konsolidierung, dann begibt sich das heutige Bundesdeutschland den gleichen Weg wie der Links-Sozialismus der DDR.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Staatsverschuldung nährt sich selbst von Bernhard Hamilton</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/die-staatsverschuldung-nahrt-sich-selbst/comment-page-1/#comment-1974</link>
		<dc:creator>Bernhard Hamilton</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:46:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4391#comment-1974</guid>
		<description>Der stete Tropf der Umverteilung läuft über die Sozialkassen wie den Staatshaushalt – aber gleichzeitig hat sich die industrielle Basis der östlichen Bundesländer im Zuge der Wiedervereinigung weitgehend in Luft aufgelöst. Übrig geblieben sind üppige Versorgungssysteme und noch üppigere Ansprüche. 
Deutschlands weltmeisterliches Sozialbudget – bald 40% der wahlberechtigten Bürger (zzgl. der mitfinanzierten Familienmitglieder erhalten ihr hauptsächliches Einkommen aus Sozialtransfers) wird einer schrumpfenden Zahl an Aktiven aufgebürdet. Und die demographische Entwicklung führt dazu, dass die Zahl der Aktiven in jeder Generation um ein Drittel sinkt, im Osten noch stärker als im Westen. Die Umlageverfahren verlangen, dass eine schrumpfende Zahl von Menschen weiterhin die „Ansprüche“ anderer bedient, Der Anspruch des Einen ist die Pflicht des Anderen - die Transferökonomie frisst ihre Kinder. 
Während die derzeitigen Leistungsempfänger eine Rendite ihrer Einzahlungen in die Sozialsysteme von 5-6% erwarten können, erhalten die zukünftigen Leistungsbezieher des Jahres 2020 vielleicht noch um 2% auf ihre Leistungen (bezogen auf die Gesamtlaufzeit). Die heutigen Zahler werden für gleiche Leistungen nur 1/3 der Beträge - zurück - erhalten, die den derzeitigen Rentnern ausgezahlt werden. Die derzeit aktive Generation muss dadurch Konsumverzicht bis zur Armutsgrenze leisten. Man soll aber nicht glauben, dass sich junge, gut qualifizierte Menschen eine solche Einseitigkeit bieten lassen, für die sie nichts erhalten außer der Besserstellung ihrer Elterngeneration.
Und NEIN – eine Begleichung der Versprechungen, die die deutsche Links-Diktatur gemacht hat, ist keine legitime Staatsaufgabe. Tatsächlich hat der Staat im Rahmen der „Sozialen Marktwirtschaft“ eine „Aufgabe der staatlichen Fürsorge“. Die bezieht sich jedoch nur auf eine Grundsicherung gegen Armut, nicht darauf, das hohe Ost-Rentenniveau inklusive der SED-Sonderversorgungssysteme zu sichern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der stete Tropf der Umverteilung läuft über die Sozialkassen wie den Staatshaushalt – aber gleichzeitig hat sich die industrielle Basis der östlichen Bundesländer im Zuge der Wiedervereinigung weitgehend in Luft aufgelöst. Übrig geblieben sind üppige Versorgungssysteme und noch üppigere Ansprüche.<br />
Deutschlands weltmeisterliches Sozialbudget – bald 40% der wahlberechtigten Bürger (zzgl. der mitfinanzierten Familienmitglieder erhalten ihr hauptsächliches Einkommen aus Sozialtransfers) wird einer schrumpfenden Zahl an Aktiven aufgebürdet. Und die demographische Entwicklung führt dazu, dass die Zahl der Aktiven in jeder Generation um ein Drittel sinkt, im Osten noch stärker als im Westen. Die Umlageverfahren verlangen, dass eine schrumpfende Zahl von Menschen weiterhin die „Ansprüche“ anderer bedient, Der Anspruch des Einen ist die Pflicht des Anderen &#8211; die Transferökonomie frisst ihre Kinder.<br />
Während die derzeitigen Leistungsempfänger eine Rendite ihrer Einzahlungen in die Sozialsysteme von 5-6% erwarten können, erhalten die zukünftigen Leistungsbezieher des Jahres 2020 vielleicht noch um 2% auf ihre Leistungen (bezogen auf die Gesamtlaufzeit). Die heutigen Zahler werden für gleiche Leistungen nur 1/3 der Beträge &#8211; zurück &#8211; erhalten, die den derzeitigen Rentnern ausgezahlt werden. Die derzeit aktive Generation muss dadurch Konsumverzicht bis zur Armutsgrenze leisten. Man soll aber nicht glauben, dass sich junge, gut qualifizierte Menschen eine solche Einseitigkeit bieten lassen, für die sie nichts erhalten außer der Besserstellung ihrer Elterngeneration.<br />
Und NEIN – eine Begleichung der Versprechungen, die die deutsche Links-Diktatur gemacht hat, ist keine legitime Staatsaufgabe. Tatsächlich hat der Staat im Rahmen der „Sozialen Marktwirtschaft“ eine „Aufgabe der staatlichen Fürsorge“. Die bezieht sich jedoch nur auf eine Grundsicherung gegen Armut, nicht darauf, das hohe Ost-Rentenniveau inklusive der SED-Sonderversorgungssysteme zu sichern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ausgaben runter – Überall! von Surp</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/steuern/ausgaben-runter-%e2%80%93-uberall/comment-page-1/#comment-1971</link>
		<dc:creator>Surp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 17:21:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4395#comment-1971</guid>
		<description>Schön wäre es doch, wenn man endlich alle Menschen freisetzt, die nur bezahlt werden, weil es überflüssigen Gesetzte, Subventionen, Bürokratie, Betreuung, Bevormundung etc. gibt.

Das würde enorm Ausgaben sparen und einen äußerst positiven Effekt für unsere Wirtschaft haben. Außerdem wäre es gut für die meisten Menschen, weil sie erkennen würden wie geisteskrank unsere derzeitige Arbeitswelt funktioniert. Dies würde dazu führen, dass man endlich an Lösunge arbeitet und nicht nur Probleme verändert.

Wieso sagt eigentlich nie jemand, dass der Großteil unsere Erwerbsarbeit uns arm macht, zumindest einen Großteil unserer Bevölkerung.

Achja stimmt, wir brauchen quantitatives Wachstum und Arbeitsplätze, egal um welchen Preis.

P.S.: Ich mein das nicht sarkastisch, sondern sehr ernst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön wäre es doch, wenn man endlich alle Menschen freisetzt, die nur bezahlt werden, weil es überflüssigen Gesetzte, Subventionen, Bürokratie, Betreuung, Bevormundung etc. gibt.</p>
<p>Das würde enorm Ausgaben sparen und einen äußerst positiven Effekt für unsere Wirtschaft haben. Außerdem wäre es gut für die meisten Menschen, weil sie erkennen würden wie geisteskrank unsere derzeitige Arbeitswelt funktioniert. Dies würde dazu führen, dass man endlich an Lösunge arbeitet und nicht nur Probleme verändert.</p>
<p>Wieso sagt eigentlich nie jemand, dass der Großteil unsere Erwerbsarbeit uns arm macht, zumindest einen Großteil unserer Bevölkerung.</p>
<p>Achja stimmt, wir brauchen quantitatives Wachstum und Arbeitsplätze, egal um welchen Preis.</p>
<p>P.S.: Ich mein das nicht sarkastisch, sondern sehr ernst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ausgaben runter – Überall! von chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/steuern/ausgaben-runter-%e2%80%93-uberall/comment-page-1/#comment-1970</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:10:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4395#comment-1970</guid>
		<description>&quot;dennoch gelang es nicht damit die Ausgaben zu decken.&quot;

Ich sehe, dass 2007 eine Deckung erfolgt ist. 2008 zu Beginn der Wirtschaftskrise ist ebenfalls etwa eine Deckung erreicht worden. In dieser Zeit wurde die HRE mit über 100 Milliarden bedacht. Das stützte unter anderem auch die Versicherer von denen Herr Raffelhüschen bezahlt wird. Danach brach das Wachstum zusammen. Gleichzeitig wurden weite Banken mit Milliarden gestützt und Wachstumspakete geschnürt. Diese Fakten sollten sie nicht vergessen udn ebenfalls fordern die Unterstützung der Banken mittels Steuern zurückzuholen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;dennoch gelang es nicht damit die Ausgaben zu decken.&#8221;</p>
<p>Ich sehe, dass 2007 eine Deckung erfolgt ist. 2008 zu Beginn der Wirtschaftskrise ist ebenfalls etwa eine Deckung erreicht worden. In dieser Zeit wurde die HRE mit über 100 Milliarden bedacht. Das stützte unter anderem auch die Versicherer von denen Herr Raffelhüschen bezahlt wird. Danach brach das Wachstum zusammen. Gleichzeitig wurden weite Banken mit Milliarden gestützt und Wachstumspakete geschnürt. Diese Fakten sollten sie nicht vergessen udn ebenfalls fordern die Unterstützung der Banken mittels Steuern zurückzuholen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Staatsverschuldung nährt sich selbst von Karl-Heinz</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/die-staatsverschuldung-nahrt-sich-selbst/comment-page-1/#comment-1969</link>
		<dc:creator>Karl-Heinz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:32:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4391#comment-1969</guid>
		<description>&quot;Der Zuschuß an die Rentenkassen bildet die zentrale Subventionsleistung des Staates. Aktuell fließen ca. 80 Mrd. € p.a. aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkassen. Nur so lassen sich die Leistungsversprechen an die heutigen Ruhegeldbezieher gerade noch bedienen.&quot;


Auszug aus Wikipedia
----Die versicherungsfremden Lasten in der GRV, die aus dem Bundeszuschuss zum Teil abgedeckt werden, d. h. ohne dass die Rentner dafür versicherungstechnisch äquivalente Beiträge gezahlt haben, setzen sich zum Beispiel zusammen aus folgenden Positionen:

Familienausgleich (Kinderzeiten für vor 1921 geborenen Frauen, Waisenrenten) 
Berücksichtigungszeiten, Kindererziehungszeiten, Zuschläge zur Witwenrente bei Müttern 
Renten wegen Todes (außer Splittingrenten) 
Renten für Ersatzzeiten (Kriegsdienst, Gefangenschaft etc.) 
Integration von Vertriebenen und Aussiedlern 
Transfere in die neuen Bundesländer 
Beteiligung an Absicherung bei Arbeitslosigkeit, Renten wegen Arbeitsmarktlage 
Vorgezogene Renten (z. B. Altersteilzeit) 
Mindestrenten 
Anerkennung für Ausbildungszeiten, Höherbewertung der ersten 3 Versicherungsjahre 
Ansprüche Behinderter in geschützten Einrichtungen 
Krankenversicherung der Rentner (KVdR), (die Pflegeversicherung der Rentner PVdR) tragen die Rentner selbst) 
Zusatzabkommen mit USA, Israel, Kanada 
Rentenanteile, soweit sie in der Höhe des Barwertes der Rente bezogen auf die Lebenserwartung von der durchschnittlichen Lebenserwartung einer Mannesrente ab 65. Lj. bzw. 67. Lj. abweichen 
Durchlaufende Posten, bei denen die GRV nur als Verwalter tätig ist (z. B. Knappschaftzuschüsse, DDR-Zusatzversorgung) 
Neben diesen über den allgemeinen Haushalt zu finanzierenden Posten hat der Bund im Rahmen seiner Finanzverantwortung außerdem Bundesmittel bereitzustellen für:

Demografische Last 
Organisations- und Gestaltungshoheit durch den Bund 
Mitfinanzierung anderer Sozialsysteme durch die GRV (z. B. Reha, Berufsförderung etc.) 
Anteilige Verwaltungskosten für fremde Leistungen 
Geht man für die Zweckbestimmung der GRV davon aus, dass sie die Versorgung ihrer Versicherten im Alter und bei Invalidität sicherstellen soll, dann zeigt sich deutlich, dass die nicht beitragsgedeckten Leistungen bei begünstigten Renten einen allgemeinen sozialpolitischen Hintergrund haben. Mit der Versichertengemeinschaft der beitragszahlenden Arbeitnehmer in der GRV haben sie nur im Rahmen allgemeiner staatlicher Fürsorge, die alle Bürger betrifft, zu tun. Leistungen staatlicher Fürsorge sind nach allgemeiner Auffassung jedoch aus dem Staatshaushalt zu finanzieren.

Die Rentner in den neuen Bundesländern hierbei pauschal als Subventionsempfänger aufzuführen, weil deren Bewohner „in die westdeutsche GRV niemals eingezahlt haben“, scheint einigen Quellen nicht gerechtfertigt, weil damit der Eindruck erweckt wird, als müssten die westdeutschen Beitragszahler oder die Bundeskasse alle dortigen Renten finanzieren. Weil es sich um eine Umlagefinanzierung handelt, begann am Tage der Wiedervereinigung die Beitragszahlung der dortigen Pflichtversicherten und die Zahlung der dortigen Renten. Durch den Einbruch bei den Beiträgen durch die Arbeitslosigkeit, letzteres jedoch in stärkerem Maße als in den alten Bundesländern ist tatsächlich ein höherer Zuschuss aus Steuermitteln erforderlich, der jedoch genau so zu bewerten ist wie andere Wiedervereinigungskosten.-----


Was bleibt also von dem Bundeszuschuss für die Menschen die ihr Leben lang Beiträge gezahlt haben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Zuschuß an die Rentenkassen bildet die zentrale Subventionsleistung des Staates. Aktuell fließen ca. 80 Mrd. € p.a. aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkassen. Nur so lassen sich die Leistungsversprechen an die heutigen Ruhegeldbezieher gerade noch bedienen.&#8221;</p>
<p>Auszug aus Wikipedia<br />
&#8212;-Die versicherungsfremden Lasten in der GRV, die aus dem Bundeszuschuss zum Teil abgedeckt werden, d. h. ohne dass die Rentner dafür versicherungstechnisch äquivalente Beiträge gezahlt haben, setzen sich zum Beispiel zusammen aus folgenden Positionen:</p>
<p>Familienausgleich (Kinderzeiten für vor 1921 geborenen Frauen, Waisenrenten)<br />
Berücksichtigungszeiten, Kindererziehungszeiten, Zuschläge zur Witwenrente bei Müttern<br />
Renten wegen Todes (außer Splittingrenten)<br />
Renten für Ersatzzeiten (Kriegsdienst, Gefangenschaft etc.)<br />
Integration von Vertriebenen und Aussiedlern<br />
Transfere in die neuen Bundesländer<br />
Beteiligung an Absicherung bei Arbeitslosigkeit, Renten wegen Arbeitsmarktlage<br />
Vorgezogene Renten (z. B. Altersteilzeit)<br />
Mindestrenten<br />
Anerkennung für Ausbildungszeiten, Höherbewertung der ersten 3 Versicherungsjahre<br />
Ansprüche Behinderter in geschützten Einrichtungen<br />
Krankenversicherung der Rentner (KVdR), (die Pflegeversicherung der Rentner PVdR) tragen die Rentner selbst)<br />
Zusatzabkommen mit USA, Israel, Kanada<br />
Rentenanteile, soweit sie in der Höhe des Barwertes der Rente bezogen auf die Lebenserwartung von der durchschnittlichen Lebenserwartung einer Mannesrente ab 65. Lj. bzw. 67. Lj. abweichen<br />
Durchlaufende Posten, bei denen die GRV nur als Verwalter tätig ist (z. B. Knappschaftzuschüsse, DDR-Zusatzversorgung)<br />
Neben diesen über den allgemeinen Haushalt zu finanzierenden Posten hat der Bund im Rahmen seiner Finanzverantwortung außerdem Bundesmittel bereitzustellen für:</p>
<p>Demografische Last<br />
Organisations- und Gestaltungshoheit durch den Bund<br />
Mitfinanzierung anderer Sozialsysteme durch die GRV (z. B. Reha, Berufsförderung etc.)<br />
Anteilige Verwaltungskosten für fremde Leistungen<br />
Geht man für die Zweckbestimmung der GRV davon aus, dass sie die Versorgung ihrer Versicherten im Alter und bei Invalidität sicherstellen soll, dann zeigt sich deutlich, dass die nicht beitragsgedeckten Leistungen bei begünstigten Renten einen allgemeinen sozialpolitischen Hintergrund haben. Mit der Versichertengemeinschaft der beitragszahlenden Arbeitnehmer in der GRV haben sie nur im Rahmen allgemeiner staatlicher Fürsorge, die alle Bürger betrifft, zu tun. Leistungen staatlicher Fürsorge sind nach allgemeiner Auffassung jedoch aus dem Staatshaushalt zu finanzieren.</p>
<p>Die Rentner in den neuen Bundesländern hierbei pauschal als Subventionsempfänger aufzuführen, weil deren Bewohner „in die westdeutsche GRV niemals eingezahlt haben“, scheint einigen Quellen nicht gerechtfertigt, weil damit der Eindruck erweckt wird, als müssten die westdeutschen Beitragszahler oder die Bundeskasse alle dortigen Renten finanzieren. Weil es sich um eine Umlagefinanzierung handelt, begann am Tage der Wiedervereinigung die Beitragszahlung der dortigen Pflichtversicherten und die Zahlung der dortigen Renten. Durch den Einbruch bei den Beiträgen durch die Arbeitslosigkeit, letzteres jedoch in stärkerem Maße als in den alten Bundesländern ist tatsächlich ein höherer Zuschuss aus Steuermitteln erforderlich, der jedoch genau so zu bewerten ist wie andere Wiedervereinigungskosten.&#8212;&#8211;</p>
<p>Was bleibt also von dem Bundeszuschuss für die Menschen die ihr Leben lang Beiträge gezahlt haben?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ingenieurmangel bremst Aufschwung von chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/ingenieurmangel-bremst-aufschwung/comment-page-1/#comment-1968</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 06:34:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4345#comment-1968</guid>
		<description>&quot;sich Jahr fuer Jahr in D verschlechtert.&quot;
Zur steigenden Entwicklung.
http://www.wko.at/statistik/eu/europa-lohnstueckkosten.pdf

Komisch ist wohl auch, dass zwar in Frankreich die Lohnstückkosten 12 Prozent niedriger lagen, Frankreich dennoch seit Jahren mehr importiert als nach Deutschland exportiert. Wenn Deutschland weltweit so schlecht dastehen würde wie behauptet, warum waren wir jahrelang Exportweltmeister? Warum schaffen es nur die Chinesen besser zu sein und das bei 16 facher Bevölkerung?

&quot;weitere Variablen&quot;
Da stimme ich ihnen absolut zu. Das die Gewerkschaften zu stark seien kann ich nicht teilen. Die Streikstunden in Deutschland sind sehr gering. Die Löhne steigen auch nur sehr wenig. Andere Dinge wie Infrastruktur und Bildung werden sträflich vernachlässigt. Über den Einfluss des Staates kann man streiten. Sicher hat der deutsche Staat einigen Einfluss, allerdings ist dieser Einfluss in anderen Ländern meist nicht deutlich geringer.

&quot;Der Bericht unterstreicht ferner, welche Aspekte nicht berücksichtigt sind. Dazu gehören z.B. die Korruptionswerte auf dem jeweiligen Markt, Bildungsstand der Bevölkerung, Qualität der Infrastruktur. Des Weiteren konzentriert sich der Bericht auch nicht auf spezielle nationale Vorschriften über ausländische Investitionen. Der Bericht betont, dass es nicht alle Faktoren, sondern nur zehn Stufen im Lebenszyklus eines Unternehmens - von seiner Gründung bis zu seiner Auflösung - auswertet. Die Studie beruht auf Standardszenarien, so wird z.B. bei der Bewertung des Verfahrens zur Unternehmensgründung die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung in der größten Stadt des Landes vorausgesetzt. Der Bericht versteht sich selbst als &quot;Cholesterintest&quot;, der nicht alle relevanten Daten über den Gesundheitszustand liefert, es aber bezweckt, durch die Umstellung bestimmter Verhaltensweisen den Allgemeinzustand zu verbessern.&quot;
http://www.gtai.de/fdb-SE,MKT201003158007,Google.html

Einige wichtige Parameter werden also gar nicht angegangen. Wie viel sagt also diese Studie wirklich aus?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;sich Jahr fuer Jahr in D verschlechtert.&#8221;<br />
Zur steigenden Entwicklung.<br />
<a href="http://www.wko.at/statistik/eu/europa-lohnstueckkosten.pdf" rel="nofollow">http://www.wko.at/statistik/eu/europa-lohnstueckkosten.pdf</a></p>
<p>Komisch ist wohl auch, dass zwar in Frankreich die Lohnstückkosten 12 Prozent niedriger lagen, Frankreich dennoch seit Jahren mehr importiert als nach Deutschland exportiert. Wenn Deutschland weltweit so schlecht dastehen würde wie behauptet, warum waren wir jahrelang Exportweltmeister? Warum schaffen es nur die Chinesen besser zu sein und das bei 16 facher Bevölkerung?</p>
<p>&#8220;weitere Variablen&#8221;<br />
Da stimme ich ihnen absolut zu. Das die Gewerkschaften zu stark seien kann ich nicht teilen. Die Streikstunden in Deutschland sind sehr gering. Die Löhne steigen auch nur sehr wenig. Andere Dinge wie Infrastruktur und Bildung werden sträflich vernachlässigt. Über den Einfluss des Staates kann man streiten. Sicher hat der deutsche Staat einigen Einfluss, allerdings ist dieser Einfluss in anderen Ländern meist nicht deutlich geringer.</p>
<p>&#8220;Der Bericht unterstreicht ferner, welche Aspekte nicht berücksichtigt sind. Dazu gehören z.B. die Korruptionswerte auf dem jeweiligen Markt, Bildungsstand der Bevölkerung, Qualität der Infrastruktur. Des Weiteren konzentriert sich der Bericht auch nicht auf spezielle nationale Vorschriften über ausländische Investitionen. Der Bericht betont, dass es nicht alle Faktoren, sondern nur zehn Stufen im Lebenszyklus eines Unternehmens &#8211; von seiner Gründung bis zu seiner Auflösung &#8211; auswertet. Die Studie beruht auf Standardszenarien, so wird z.B. bei der Bewertung des Verfahrens zur Unternehmensgründung die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung in der größten Stadt des Landes vorausgesetzt. Der Bericht versteht sich selbst als &#8220;Cholesterintest&#8221;, der nicht alle relevanten Daten über den Gesundheitszustand liefert, es aber bezweckt, durch die Umstellung bestimmter Verhaltensweisen den Allgemeinzustand zu verbessern.&#8221;<br />
<a href="http://www.gtai.de/fdb-SE,MKT201003158007,Google.html" rel="nofollow">http://www.gtai.de/fdb-SE,MKT201003158007,Google.html</a></p>
<p>Einige wichtige Parameter werden also gar nicht angegangen. Wie viel sagt also diese Studie wirklich aus?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mehr Subventionen? Nein Danke! von chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/mehr-subventionen-nein-danke/comment-page-1/#comment-1967</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 06:17:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4360#comment-1967</guid>
		<description>@Pincorrect

Nehmen sie aktuelle Zahlen. Dann sind sie bei Photovoltaik bei 28-39cent/kHh und bei Wind (on shore) 4.5-8.5. Die Kosten sinken also, da das Ende der Subventionen absehbar ist. 

Was würde sich am Strompreis ändern, wenn wir die AKWs abschalten?

Nun erst einmal gar nichts. Denn die Preise am Markt werden durch das teuerste Kraftwerk bestimmt. Das ist der Grund warum die Energiebetreiber die abgeschriebenen AKWs weiter betreiben wollen. Sie erhalten einen Differenzbetrag von über 20 cent/kWh als Reingewinn. Die Versorgungssicherheit wäre auch nicht gefährdet. Wir sind Stromexporteur. Schalten wir alle AKWs jetzt ab haben wir nur ein Defizit von 2 AKWs übrig. Das sollte durch flexiblere Gaskraftwerke als Ausgleich zu den erneuerbaren Energien kompensierbar sein.

&quot;Jeder subventionierte Arbeitsplatz für erneuerbare Energien vernichtet mindestens die doppelte Anzahl an Arbeitsplätzen in der unsubventionierten Wirtschaft!&quot;
Die Studie die das beweisen kann möchte ich mal lesen. Ist das eine Annahme wie von Herrn Sarrazin, dass 80% der Intelligenz genetisch bedingt ist? Übertreibung ist eben anschaulich.

&quot;Der feste Glaube an das Recht des Stärkeren, sich selbst zu privilegieren – und vice versa Minderheiten zu diskriminieren&quot;
Aber Mehrheiten dürfen durch die Stärkeren diskriminiert werden? Wer zahlte für die Bankenrettung und wer kassiert den Gewinn? Wer subventionierte die Kernenergieforschung und kümmert sich jedes Jahr aufs neue um den Schutz bei den Atommülltransporten und wer kassiert die Gewinne? Wem werden die Sozialleistungen gekürzt (man kann sich ja teuerer privat Versorgen), um im Gegenzug die Spitzensteuern zu senken? 

Um Macht zu haben muss man nicht in der Mehrheit sein. Sadam Hussein und seine Gefolgsleute waren auch in der Minderheit im Irak. Trotzdem konnten sie sich jahrelang durchsetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Pincorrect</p>
<p>Nehmen sie aktuelle Zahlen. Dann sind sie bei Photovoltaik bei 28-39cent/kHh und bei Wind (on shore) 4.5-8.5. Die Kosten sinken also, da das Ende der Subventionen absehbar ist. </p>
<p>Was würde sich am Strompreis ändern, wenn wir die AKWs abschalten?</p>
<p>Nun erst einmal gar nichts. Denn die Preise am Markt werden durch das teuerste Kraftwerk bestimmt. Das ist der Grund warum die Energiebetreiber die abgeschriebenen AKWs weiter betreiben wollen. Sie erhalten einen Differenzbetrag von über 20 cent/kWh als Reingewinn. Die Versorgungssicherheit wäre auch nicht gefährdet. Wir sind Stromexporteur. Schalten wir alle AKWs jetzt ab haben wir nur ein Defizit von 2 AKWs übrig. Das sollte durch flexiblere Gaskraftwerke als Ausgleich zu den erneuerbaren Energien kompensierbar sein.</p>
<p>&#8220;Jeder subventionierte Arbeitsplatz für erneuerbare Energien vernichtet mindestens die doppelte Anzahl an Arbeitsplätzen in der unsubventionierten Wirtschaft!&#8221;<br />
Die Studie die das beweisen kann möchte ich mal lesen. Ist das eine Annahme wie von Herrn Sarrazin, dass 80% der Intelligenz genetisch bedingt ist? Übertreibung ist eben anschaulich.</p>
<p>&#8220;Der feste Glaube an das Recht des Stärkeren, sich selbst zu privilegieren – und vice versa Minderheiten zu diskriminieren&#8221;<br />
Aber Mehrheiten dürfen durch die Stärkeren diskriminiert werden? Wer zahlte für die Bankenrettung und wer kassiert den Gewinn? Wer subventionierte die Kernenergieforschung und kümmert sich jedes Jahr aufs neue um den Schutz bei den Atommülltransporten und wer kassiert die Gewinne? Wem werden die Sozialleistungen gekürzt (man kann sich ja teuerer privat Versorgen), um im Gegenzug die Spitzensteuern zu senken? </p>
<p>Um Macht zu haben muss man nicht in der Mehrheit sein. Sadam Hussein und seine Gefolgsleute waren auch in der Minderheit im Irak. Trotzdem konnten sie sich jahrelang durchsetzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Staatsverschuldung nährt sich selbst von Bernhard Hamilton</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/die-staatsverschuldung-nahrt-sich-selbst/comment-page-1/#comment-1964</link>
		<dc:creator>Bernhard Hamilton</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:47:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4391#comment-1964</guid>
		<description>Der Zuschuß an die Rentenkassen bildet die zentrale Subventionsleistung des Staates. Aktuell fließen ca. 80 Mrd. € p.a. aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkassen. Nur so lassen sich die Leistungsversprechen an die heutigen Ruhegeldbezieher gerade noch bedienen. Dabei verkümmern jedoch die Anwartschaften der aktiven Jahrgänge, die derzeitigen Renten gehen zu Lasten der nachfolgenden Generationen. Eine durch Geburt eingegangene Verpflichtung, Leistungen ohne Anspruch auf annähernd gleiche Leistungen zu erbringen, hebelt nicht nur das Prinzip von Leistung und Gegenleistung aus. Eine Leistungspflicht ohne Ausschlagungsrecht tritt die Grundrechte der Kinder mit Füßen. 
Jede Rechtsnorm basiert auf der Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG. Der Staat hat die Würde jedes einzelnen Menschen zu achten und zu schützen, darin konkretisiert sich die grundlegende Vereinbarung zwischen Staat und den Bürgern. Staatlichen „Schutz“ zu „erkaufen“ indem später eintretende Menschen mit geringerem Schutz - aufgrund der hohen Verschuldung - ausgestattet werden, macht diesen zum Privileg der einen Gruppe.

Erklärung der Menschenrechte vom 10 Dezember 1948 - Article 1:  
Tous les êtres humaines naissent libres et égaux en dignité et en droit.

Alle (!) Menschen sind frei geboren – ein unveräußerliches Kennzeichen ihrer Würde wie ihrer Rechte. Sie sind sowohl frei von privaten Dienstbarkeiten wie auch von einer Finanz-Leibeigenschaft zu einem Staatswesen. Damit kann ein System intergenerativ verzerrter Vergünstigungen und Belastungen – Staatsverschuldung – nicht mit dem Konzept menschlicher Würde vereinbar sein. 
Die Verschuldung des heutigen Deutschland von ca. 270% des BIP ist das Ergebnis einer unzureichend beschränkten Staatsherrschaft. Im rechtlichen Fundament der Bundesrepublik wurden zentrale Weichen falsch gestellt. Das Grundgesetz verdinglicht die Aktiven zugunsten der Leistungsempfänger – es steht im Konflikt mit der „Deklaration der Menschenrechte“ von 1948. Nur deswegen konnte der bundesdeutsche Staat jeden Winkel der menschlichen Existenz durchregulieren, aber die individuellen Freiheits-Grundrechte vernachlässigen. Irgendwann ist jedoch der Topf leer und die Gesellschaft, die ihn bezahlen musste, verarmt - siehe (u.a.) die Kohlesubventionen und das hochverschuldete Nordrhein-Westfalen. 
Durch die falsche Toleranz gegenüber einer massiven Verschuldung ist die Situation eingetreten, dass das Grundgesetz ungerechtes „Recht“ zuläßt. Aber was der Ausnahme-Jurist Lothar Kreyssig sogar einem „Führer“ zu bestreiten wagte, gilt heute unverändert weiter: Wo die Regularien einer geltenden Ordnung zwar noch formales Recht verkörpern, aber gleichzeitig Unrecht darstellen, greift die Augustinus zugeschriebene Feststellung, dass ... ein ungerechtes Gesetz auch kein „Recht“ darstellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zuschuß an die Rentenkassen bildet die zentrale Subventionsleistung des Staates. Aktuell fließen ca. 80 Mrd. € p.a. aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkassen. Nur so lassen sich die Leistungsversprechen an die heutigen Ruhegeldbezieher gerade noch bedienen. Dabei verkümmern jedoch die Anwartschaften der aktiven Jahrgänge, die derzeitigen Renten gehen zu Lasten der nachfolgenden Generationen. Eine durch Geburt eingegangene Verpflichtung, Leistungen ohne Anspruch auf annähernd gleiche Leistungen zu erbringen, hebelt nicht nur das Prinzip von Leistung und Gegenleistung aus. Eine Leistungspflicht ohne Ausschlagungsrecht tritt die Grundrechte der Kinder mit Füßen.<br />
Jede Rechtsnorm basiert auf der Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG. Der Staat hat die Würde jedes einzelnen Menschen zu achten und zu schützen, darin konkretisiert sich die grundlegende Vereinbarung zwischen Staat und den Bürgern. Staatlichen „Schutz“ zu „erkaufen“ indem später eintretende Menschen mit geringerem Schutz &#8211; aufgrund der hohen Verschuldung &#8211; ausgestattet werden, macht diesen zum Privileg der einen Gruppe.</p>
<p>Erklärung der Menschenrechte vom 10 Dezember 1948 &#8211; Article 1:<br />
Tous les êtres humaines naissent libres et égaux en dignité et en droit.</p>
<p>Alle (!) Menschen sind frei geboren – ein unveräußerliches Kennzeichen ihrer Würde wie ihrer Rechte. Sie sind sowohl frei von privaten Dienstbarkeiten wie auch von einer Finanz-Leibeigenschaft zu einem Staatswesen. Damit kann ein System intergenerativ verzerrter Vergünstigungen und Belastungen – Staatsverschuldung – nicht mit dem Konzept menschlicher Würde vereinbar sein.<br />
Die Verschuldung des heutigen Deutschland von ca. 270% des BIP ist das Ergebnis einer unzureichend beschränkten Staatsherrschaft. Im rechtlichen Fundament der Bundesrepublik wurden zentrale Weichen falsch gestellt. Das Grundgesetz verdinglicht die Aktiven zugunsten der Leistungsempfänger – es steht im Konflikt mit der „Deklaration der Menschenrechte“ von 1948. Nur deswegen konnte der bundesdeutsche Staat jeden Winkel der menschlichen Existenz durchregulieren, aber die individuellen Freiheits-Grundrechte vernachlässigen. Irgendwann ist jedoch der Topf leer und die Gesellschaft, die ihn bezahlen musste, verarmt &#8211; siehe (u.a.) die Kohlesubventionen und das hochverschuldete Nordrhein-Westfalen.<br />
Durch die falsche Toleranz gegenüber einer massiven Verschuldung ist die Situation eingetreten, dass das Grundgesetz ungerechtes „Recht“ zuläßt. Aber was der Ausnahme-Jurist Lothar Kreyssig sogar einem „Führer“ zu bestreiten wagte, gilt heute unverändert weiter: Wo die Regularien einer geltenden Ordnung zwar noch formales Recht verkörpern, aber gleichzeitig Unrecht darstellen, greift die Augustinus zugeschriebene Feststellung, dass &#8230; ein ungerechtes Gesetz auch kein „Recht“ darstellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ingenieurmangel bremst Aufschwung von Michael Klein</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/ingenieurmangel-bremst-aufschwung/comment-page-1/#comment-1963</link>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:52:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4345#comment-1963</guid>
		<description>@chriwi
soweit ich sehe, jammern die Unternehmen, weil sie keine deutschen Ingenieure bzw. keine Ingenieure in Deutschland bekommen und zumindest fuer KMU der Weg aufs internationale Parkett immer noch etwas Ungewohntes. Die KMU, die international taetig sind, sind laengst dabei, Ihre R&amp;D zu verlagern, z.B. Meggle, das mit JV Interchem (Pharmaunternehmen aus der Ukraine, dort marktbeherrschend), in der Ukraine gemeinsam R&amp;D im Hinblick auf die Anwendung von Laktose in Arzneimitteln macht. Im uebrigen ist es nicht einfach, die Ingenieure zu bekommen, wenn man nicht outsourcen will. Der Wettbewerb um die entsprechenden Ingenieure ist hart und Deutschland zaehlt nicht zu den Laendern erster Wahl, wenn es darum geht, sich als Ingenieur fuer einen Arbeitsplatz zu entscheiden.

&quot;hoehere Kosten&quot;
Richtig, nicht die Hoehe der Kosten ist entscheidend, sondern das Verhaeltnis von Kosten und Produktivitaet und dieses Verhaeltnis hat sich Jahr fuer Jahr in D verschlechtert. Ausserdem kommen noch weitere Variablen dazu, wenn ich eine Standordentscheidung treffe, z.B. die rechtlichen Verhaeltnisse, die Macht von Gewerkschaften, die Eingriffe des Staates in die Betriebsfuehrung usw. Und da steht Deutschland, wie der letzte &quot;Doing Business&quot; Report der Weltbank abermals zeigt, nicht gut da.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@chriwi<br />
soweit ich sehe, jammern die Unternehmen, weil sie keine deutschen Ingenieure bzw. keine Ingenieure in Deutschland bekommen und zumindest fuer KMU der Weg aufs internationale Parkett immer noch etwas Ungewohntes. Die KMU, die international taetig sind, sind laengst dabei, Ihre R&amp;D zu verlagern, z.B. Meggle, das mit JV Interchem (Pharmaunternehmen aus der Ukraine, dort marktbeherrschend), in der Ukraine gemeinsam R&amp;D im Hinblick auf die Anwendung von Laktose in Arzneimitteln macht. Im uebrigen ist es nicht einfach, die Ingenieure zu bekommen, wenn man nicht outsourcen will. Der Wettbewerb um die entsprechenden Ingenieure ist hart und Deutschland zaehlt nicht zu den Laendern erster Wahl, wenn es darum geht, sich als Ingenieur fuer einen Arbeitsplatz zu entscheiden.</p>
<p>&#8220;hoehere Kosten&#8221;<br />
Richtig, nicht die Hoehe der Kosten ist entscheidend, sondern das Verhaeltnis von Kosten und Produktivitaet und dieses Verhaeltnis hat sich Jahr fuer Jahr in D verschlechtert. Ausserdem kommen noch weitere Variablen dazu, wenn ich eine Standordentscheidung treffe, z.B. die rechtlichen Verhaeltnisse, die Macht von Gewerkschaften, die Eingriffe des Staates in die Betriebsfuehrung usw. Und da steht Deutschland, wie der letzte &#8220;Doing Business&#8221; Report der Weltbank abermals zeigt, nicht gut da.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Staatsverschuldung nährt sich selbst von Surp</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/die-staatsverschuldung-nahrt-sich-selbst/comment-page-1/#comment-1962</link>
		<dc:creator>Surp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:15:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=4391#comment-1962</guid>
		<description>Lösungen sind simpel:

BGE einführen (mindestens 50% des BIP besser mehr!, damit man endlich einen mündigen Verbraucher hat) und gesamtes derzeitiges Sozialsystem abschaffen. Renten- und Pensionsystem (oder besser Beamtenstatus)abschaffen. KV für alle einführen.

Alle Gesetzte, Verordnungen, Subventionen abschaffen, die man nicht braucht (fast alle). Alle Mitarbeiter freisetzten, die jetzt nicht mehr gebraucht werden. Kündigungsschutz entfernen.

Dazu eine Steuerreform mit maximal 2 verbleibenden Steuern (es darf keine Unternehmenssteuern geben) ohne jedwede Absetzungmöglichkeit, entweder Einkommmen + Konsum, besser Finanztransaktion + Konsum), dazu PKW-Maut auf allen Straßen. Dann wieder alle unnötigen Menschen freisetzten 
Steuerberater, Finanzbeamte, Wirtschaftsprüfer etc..

Sowas wäre für die Wirtschaftskraft eines Landes und für eine echte Dienstleistungsgesellschaft sinnvoll. Nur welcher WiWi, Sozialpädagoge, Jurist würde da mitmachen, es würden unglaubliche viele arbeitslos und hätten nur das BGE.

Andererseits könnte man argumentieren, sie hätten es sich schon lange genug auf Kosten der Anderen Gut gehen lassen (Da is sie, die &quot;spätrömische Dekadenz&quot;, es gibt sie tatsächlich).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lösungen sind simpel:</p>
<p>BGE einführen (mindestens 50% des BIP besser mehr!, damit man endlich einen mündigen Verbraucher hat) und gesamtes derzeitiges Sozialsystem abschaffen. Renten- und Pensionsystem (oder besser Beamtenstatus)abschaffen. KV für alle einführen.</p>
<p>Alle Gesetzte, Verordnungen, Subventionen abschaffen, die man nicht braucht (fast alle). Alle Mitarbeiter freisetzten, die jetzt nicht mehr gebraucht werden. Kündigungsschutz entfernen.</p>
<p>Dazu eine Steuerreform mit maximal 2 verbleibenden Steuern (es darf keine Unternehmenssteuern geben) ohne jedwede Absetzungmöglichkeit, entweder Einkommmen + Konsum, besser Finanztransaktion + Konsum), dazu PKW-Maut auf allen Straßen. Dann wieder alle unnötigen Menschen freisetzten<br />
Steuerberater, Finanzbeamte, Wirtschaftsprüfer etc..</p>
<p>Sowas wäre für die Wirtschaftskraft eines Landes und für eine echte Dienstleistungsgesellschaft sinnvoll. Nur welcher WiWi, Sozialpädagoge, Jurist würde da mitmachen, es würden unglaubliche viele arbeitslos und hätten nur das BGE.</p>
<p>Andererseits könnte man argumentieren, sie hätten es sich schon lange genug auf Kosten der Anderen Gut gehen lassen (Da is sie, die &#8220;spätrömische Dekadenz&#8221;, es gibt sie tatsächlich).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
