Archiv des Monats Juni 2012

David Graeber: Schulden – die ersten 5.000 Jahre, Stuttgart 2012

Das Mastermind der Occupy-Bewegung zeichnet in seinem neuen Werk die 5000 Jahre umfassende Geschichte der Schulden nach. Doch das Schulden auch zurückgezahlt werden müssen, findet er nicht. Besser sei, die Schulden aller zu löschen um in ein schuldenfreies Utopia einzutreten.

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Über 2 Billionen Euro Gesamtschulden sprechen eine eindeutige Sprache: Die Bundesrepublik muss sparen. Sparpotential gibt es genug. Alleine etwa 164 Milliarden an Subventionen werden jährlich ausgeschüttet. Davon 78 Milliarden an Unternehmen. Doch sind die Geldspritzen erst einmal gesetzt, sind sie nur schwer wieder zurückzufahren. Der Autor beschreibt, wie es dennoch gelingen könnte.

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“The Future we want” - so lautet der Titel der Abschlusserklärung des Nachhaltigeitsgipfels in Rio de Janiero Ende vergangener Woche.  Die Uno will die Wende zu einer grünen Weltwirtschaft. Man will den Verbrauch von Öl, Kohle und Gas eindämmen. Man will – mehr aber auch nicht.

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Paul Krugman: Vergesst die Krise – warum wir jetzt Geld ausgeben müssen, Frankfurt/New York 2012

Der Mann schreibt wie man ihn kennt – verständlich, kurz und leidenschaftlich. Paul Krugman zu lesen macht Spaß. Nur alles glauben muss man ihm deswegen nicht. Jetzt will er vor allem Deutschland das Sparen abgewöhnen.

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Während Griechenland und Italien mit einer hohen Staatsverschuldung kämpft, leidet Spanien unter einer Bankenkrise. Faule Immobilienkredite bringen die größten Banken des Landes ins Wanken. Nun schlüpft das Land unter den Rettungsschirm und stützt damit den Bankensektor. Dennoch: Alle Probleme sind damit nicht gelöst.

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