Wann kommt der geldpolitische Exit?
Reis, Mais, Soja: Die Preise für Lebensmittel steigen wieder. Der Preis für Mais legte im August zeitweise um über 50 Prozent zu. Das weckt Erinnerungen an die Hungerkrise der Jahre 2007 und 2008. Damals wurde die Entwicklung durch den Zusammenbruch von Lehmann gestoppt. Auch die Schuldigen sind scheinbar schnell gefunden. Die Spekulanten sollen mit ihren Zockereien die Preisexzesse ausgelöst haben.
Doch ganz so einfach ist es nicht. Richtig ist: Spekulanten entfachen den Flächenbrand an den Rohstoffbörsen. Doch die Streichhölzer dazu liefern andere. Denn erst die Flutung der Märkte mit Zentralbankgeld macht die Preisexzesse möglich. Was wir an den Rohstoffbörsen beobachten können, sind die Vorboten der Inflation, die durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken verursacht wird. Und die fluten trotz anziehender Wirtschaft weiter die Märkte mit Liquidität. Die EZB ist zur Preisstabilität verpflichtet. Also wann kommt der geldpolitische Exit?
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Ich befürworte Inflation auch damit man die Staatsverschuldung schneller abtragen kann, vorher sollte man allerdings unser Sozialsystem auf ein BGE umstellen und alle Renten und Pensionen einfrieren. Damit würde zumindest einwenig für die Leistungs- und Generationsgerechtigkeit getan.
Außerdem wird es Zeit, dass man Geldmengenerhöhungen direkt an die Bürger gibt, da hat der Hubschrauber (Bernanke) verdammt recht, am besten nur den Armen.
Was die letzte Generation sich an Zukunftsversprechen selbst, auf die Kosten der nächsten Generationen gegeben hat, ist einfach abartig. Damit mein ich nicht die, die übern Tisch gezogen wurden, weil wir ja nur Erwerbsarbeit für die Umverteilung benutzen.
Ich befürworte die Abschaffung der Arbeit und Produktion und ersatzweise, dass Drucken einer Banknote mit der Wertangabe des aktuellen Schuldenstandes des Staates.
Damit sind wir die Schulden, nach Lesart der Monetaristen und Keynesianer los und können uns auf den Genuß im Schlaraffenland konzentrieren.
@ Norbert Haag
Die Produktion würde ich behalten^^, nur brauch man bald dafür eh fast keine Menschen mehr(siehe foxxcon).
Monetarismus hat doch nichts negatives. Als es den Goldstandard gab, hat man auch mehr Geld ausgegeben als Gold zur Deckung vorhanden war und außerdem welchen Wert hat Gold denn wirklich? Das Problem ist das man Banken diesen Hebel gibt, anstatt die Geldmengenerhöhung dem Bürger zu geben, der würde es zumindest verkonsumieren, wenn es die Reichen nicht machen bekommen sie halt nix (ich finde meine Ideen immer so lustig).
Eine Bank, die nur Geld verleihen könnte, dass sie zumindest in Teilen besitzt (EK-Quote) wären das was man braucht und würde derzeit zu eine gewaltigen Krdetklemme führen, was aber eigentlich total egal ist. Da man Geld ja bekanntlich unendlich vermehren kann.