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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Politische Energie sinnvoll einsetzen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 07:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Michael Hüther
Bürokratieabbau, ein einfacheres Steuersystem, ein besseres Bildungssystem – das waren die Ziele, mit denen die schwarz-gelbe Koalition im vergangenen Jahr erfolgreich Wahlkampf geführt hat. Doch leider sind diese wichtigen Themen seither immer wieder aus dem Fokus der Regierung verschwunden. Stattdessen erhalten Themen eine politische Prominenz, die ihnen nicht zukommt.
Der zwischen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Prof. Dr. Michael Hüther</em></p>
<p>Bürokratieabbau, ein einfacheres Steuersystem, ein besseres Bildungssystem – das waren die Ziele, mit denen die schwarz-gelbe Koalition im vergangenen Jahr erfolgreich Wahlkampf geführt hat. Doch leider sind diese wichtigen Themen seither immer wieder aus dem Fokus der Regierung verschwunden. Stattdessen erhalten Themen eine politische Prominenz, die ihnen nicht zukommt.</p>
<p>Der zwischen den Parteien geführte Streit über den Ankauf von Steuersünderdateien mit rechtlich zweifelhafter Herkunft steht exemplarisch dafür. Sicher ist: der Rechtsstaat steht selbst bei Erwerb der CD nicht zur Disposition Und im Falle des Nichterwerbs erleiden weder die soziale Gerechtigkeit eine Niederlage, noch wird die Haushaltskonsolidierung daran scheitern. Die Regierungsparteien täten besser daran die politische Energie sinnvoller zu nutzten, als sich im Kleinen zu verzetteln.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Solar-Subvention senken</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/solar-subvention-senken/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Dr. Hubertus Bardt
Deutschland ist wahrlich nicht als Sonnenland bekannt. Dennoch gehört Deutschland  zu den Solarstrom-Welmarktführern. Im Jahr 2000 wurden in Deutschland Solaranlagen mit einer Gesamtleistung  von 100 Mega-watt-peak (MWp) betrieben. 10 Jahre später liegt dieser Wert achtzig mal so hoch. Grund dafür sind die üppigen staatlichen Subventionen und Garantien. Betreiber von Solaranlagen erhielten bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/solarboom.gif"><img class="size-medium wp-image-3047 alignleft" title="Entwicklung der Gesamtleistung in Deutschland betriebener Solaranlagen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/solarboom-300x265.gif" alt="" width="300" height="265" /></a></em><em>Von Dr. Hubertus Bardt</em></p>
<p>Deutschland ist wahrlich nicht als Sonnenland bekannt. Dennoch gehört Deutschland  zu den Solarstrom-Welmarktführern. Im Jahr 2000 wurden in Deutschland Solaranlagen mit einer <a title="Hier gehts zu einem Bericht des Bundesverband für Solarenergie." href="http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/content_files/Faktenblatt_PV_Nov09.pdf" target="_blank">Gesamtleistung  von 100 Mega-watt-peak (MWp) betrieben</a>. 10 Jahre später liegt dieser Wert achtzig mal so hoch. Grund dafür sind die üppigen staatlichen Subventionen und Garantien. Betreiber von Solaranlagen erhielten bis Ende 2009 je nach Anlagentyp bis zu 43 Cent für jede ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde &#8211; und das staatlich garantiert für 20 Jahre. Zum Vergleich: eine Kilowattstunde kostet an der Leipziger Strombörse nur etwa 6 Cent. Was einmal als Anschubfinanzierung gedacht war, ist längst zu einer Dauersubvention geworden. Zu Recht hatte <a title="Hier geht's zum Textarchiv des Deutschen Bundestags." href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/28410126_kw03_de_hh_umwelt/index.html" target="_blank">Umweltminister Röttgen bereits Ende 2009 von einer Überförderung des Solarstroms in Deutschland </a>gesprochen.</p>
<p>Die Last tragen die Stromverbraucher, denn sie müssen die Differenz zwischen dem Marktpreis und dem staatlich garantierten Abnahmepreis für Ökostrom ausgleichen, ob sie wollen oder nicht. Die Kosten dafür lauf Verbraucherschützern: rund 40 Milliarden Euro allein für die Anlagen, die noch bis 2013 gebaut werden. Höchste Zeit, die Subventionen zu senken.<a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/solarboom.gif"></a></p>
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		<title>Kontrolle ist gut, Strafe ist besser</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/kontrolle-ist-gut-strafe-ist-besser/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 14:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Marc Feist
Erstmals macht die EU-Kommission einem ihrer Mitglieder wirtschaftspolitische Auflagen: Griechenland muss sparen und zwar drastisch. Das Staatsdefizit muss binnen zwei Jahren auf 2,8 Prozent gesenkt werden. Ein Rückgang von rund 10 Prozentpunkten im Vergleich zu heute. Gut so, denn die Ursachen der Schieflage sind hausgemacht. Nicht neu ist die schlechte Haushaltslage der Griechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/sparprogramm_griechenland.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-3074" title="Griechenland hat von der EU-Kommission einen strikten Sparkurs auferlegt bekommen. Bis 2012 mus das Staatsdefizit auf 2,8 Prozent des BIP sinken." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/sparprogramm_griechenland-300x264.gif" alt="Griechenland hat von der EU-Kommission einen strikten Sparkurs auferlegt bekommen. Bis 2012 mus das Staatsdefizit auf 2,8 Prozent des BIP sinken." width="300" height="264" /></a>Von Marc Feist</em></p>
<p>Erstmals macht die EU-Kommission einem ihrer Mitglieder wirtschaftspolitische Auflagen: Griechenland muss sparen und zwar drastisch. <a title="Hier geht es zu einem Beitrag aus der FAZ vom 03. Februar 2010" href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E6EA2DA54D1814866B7F042F29F8F4B56~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Das Staatsdefizit muss binnen zwei Jahren auf 2,8 Prozent gesenkt werden</a>. Ein Rückgang von rund 10 Prozentpunkten im Vergleich zu heute. Gut so, denn die Ursachen der Schieflage sind hausgemacht. Nicht neu ist die schlechte Haushaltslage der Griechen und seit Oktober ist bekannt, dass die Einführung des Euro durch Statistikfälschungen quasi erschlichen wurde.</p>
<p>Die Hoffnung der Hellenen auf Gelder der EU hat der Währungskommissar Almunia erst einmal zerschlagen. <a title="Hier kommen Sie zum Blog-Beitrag von Frank Schäffler." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/und-tschus/" target="_self">ÖkonomenBlog Autor Frank Schäffler stimmt dem zu: keine EU Hilfe für Griechenland</a>. Stattdessen droht die Kommission Griechenland Strafen an, wenn der auferlegte Sparplan nicht eingehalten wird. Doch wie hoch das Strafmass ausfällt bleibt offen. Viele Möglichkeiten hat die EU nicht: zwar kann man Defizitsündern die Zahlungen aus dem EU Topf streichen, doch diese Mittel sind im Haushalt längst eingeplant – eine Kürzung würde die Lage nur noch verschlimmern. Eine Exit-Option für Euro-Staaten, die sich nicht an die Regeln halten, gibt es auch nicht. Fest steht aber: eine klare Regelung mit konkretem Strafmaß ist unabdinglich. Denn mit Portugal und Spanien warten bereits die nächsten Pleitekandidaten.</p>
<hr />
<div><em><em>Hier geht’s zu weiteren Beiträgen zum Thema:</em><br />
<em>Prof. Dirk Meyer in Focus-Online: <a title="Prof. Dirk Meyer in Focus-Online: “Griechenland muss den Euro abgeben”" href="http://www.focus.de/finanzen/news/euro/waehrungsunion-griechenland-muss-den-euro-abgeben_aid_475368.html" target="_blank">“Griechenland muss den Euro abgeben”</a></em><br />
&#8220;<a title="Zum Handelsblatt-Artikel : Angst vor einem zweiten Griechenland wächst" href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/anleihemarkt-angst-vor-einem-zweiten-griechenland-waechst;2524456" target="_blank">Angst vor einem zweiten Griechenland wächst </a>&#8220;- Handelsblatt vom 04. Februar 2010</em></div>
<div><em>&#8220;<a title="Zum FTD-Artikel: &quot;EZB nimmt Griechen in die Pflicht&quot;" href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:sparplan-ezb-nimmt-griechen-in-die-pflicht/50069952.html" target="_blank">EZB nimmt Griechen in die Pflicht </a>&#8220;- FTD vom 04. Februar 2010</em></div>
<div><em>Prof. Peter Bofinger im SPIEGEL-Interview: <a title="Hier kommen Sie zum Spiegel-Interview mit Prof. Bofinger." href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,675931,00.html" target="_blank">&#8220;Der Euro könnte die Staatspleite verkraften&#8221;</a></em></div>
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		<title>Harte Probe für Solidarität</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 08:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Knipping]]></category>
		<category><![CDATA[Reformen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialausgaben]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Oliver Knipping
„Nichts ist in der Regel unsozialer als der so genannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken lässt.“ Ludwig Erhard warnte damit vor dem Dilemma des Sozialstaates. Chancengleichheit in der Ausgangssituation und Unterstützung des Einzelnen durch die Gemeinschaft in Notsituationen, die er allein weder meistern noch vorhersehen konnte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/sozialleistungsempfaenger_f.gif"><img class="size-medium wp-image-3036 alignleft" title="Das Verhältnis zwischen Sozialleistungsempfängern und Beitragszahlern verschlechtert sich immer weiter. Rund 40 Prozent der Deutschen bezieht mittlerweile Sozialtransfers." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/sozialleistungsempfaenger_f-300x273.gif" alt="Das Verhältnis zwischen Sozialleistungsempfängern und Beitragszahlern verschlechtert sich immer weiter. Rund 40 Prozent der Deutschen bezieht mittlerweile Sozialtransfers." width="300" height="273" /></a>Von Dr. Oliver Knipping</em></p>
<p>„Nichts ist in der Regel unsozialer als der so genannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken lässt.“ Ludwig Erhard warnte damit vor dem Dilemma des Sozialstaates. Chancengleichheit in der Ausgangssituation und Unterstützung des Einzelnen durch die Gemeinschaft in Notsituationen, die er allein weder meistern noch vorhersehen konnte, sind unumstritten. Entsprechende Risiken sollten daher abgesichert werden. Eine weiter ausufernde Übernahme staatlicher Führsorge schwächt die Anreize zur Eigenverantwortung. Im ungünstigsten Fall lässt dies die Zahl der Leistungsempfänger steigen und die der Erwerbstätigen sinken. Diejenigen, die arbeiten, werden mit immer höheren Gebühren belastet.</p>
<p>Erhards Befürchtung ist mittlerweile Realität. Deutschland steckt tief im Dilemma. Das belegen die Zahlen: 1980 standen 26,4 Millionen Beitragszahlern rund 13,4 Millionen Leistungsempfänger gegenüber. 2007 ist das Verhältnis deutlich schlechter. Auf 33,5 Millionen Erwerbstätige kamen 26,4 Millionen Leistungsbezieher. 1,2 Menschen müssen das erwirtschaften, was eine Person erhält – Rentner noch nicht mitgerechnet. Bezieht man die Senioren mit ein, erhalten 42 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung Transferleistungen. Das führt zwangsläufig zu gefährlichen Verteilungskämpfen auf der politischen Bühne. Die Solidarität wird damit auf eine harte Probe gestellt.</p>
<p>Das Zieldatum der Agenda 2010 ist erreicht. Die Ziele aber noch nicht. Was wir brauchen, ist eine höhere Erwerbsbeteiligung. Und weniger Transfers. Nicht der Staat mit den meisten Hilfeempfängern ist sozial. Sondern der, bei dem die Kurve nach unten zeigt. Eine Ausweitung des sozialen Leistungsspektrums (siehe die Debatten über höhere Hartz IV-Regelsätze, Kindergeld und Rentengarantie) führt aber zum Gegenteil: ein solcher Weg führt geradewegs in die soziale Ungerechtigkeit statt der propagierten sozialen Gerechtigkeit.</p>
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		</item>
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		<title>Reformpolitik: Handlungen statt Grabenkämpfe</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/reformen/reformpolitik-handlungen-statt-grabenkampfe/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Hüther]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Michael Hüther
Politik braucht klare Ziele. Um erfolgreich Politik zu machen, reicht es aber nicht aus, Ziele zu benennen. Sie müssen auch mit aller Leidenschaft verfolgt werden. Politik wird die Führungsrolle im Prozess notwendiger Reformen nur ausfüllen können, wenn sie Reformen auch mutig umsetzt. In Deutschland wird leider mehr geredet als gehandelt.
Ein gutes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Prof. Dr. Michael Hüther</em></p>
<p>Politik braucht klare Ziele. Um erfolgreich Politik zu machen, reicht es aber nicht aus, Ziele zu benennen. Sie müssen auch mit aller Leidenschaft verfolgt werden. Politik wird die Führungsrolle im Prozess notwendiger Reformen nur ausfüllen können, wenn sie Reformen auch mutig umsetzt. In Deutschland wird leider mehr geredet als gehandelt.</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür ist das Thema Bildung. Seit Pisa ist sie ein Dauerthema. Es wurde viel gestritten – oftmals leider eher ideologisch als inhaltlich orientiert. Aber auch nachdem klare Reformziele erkannt worden sind, hapert es mit der Umsetzung. Richtigerweise sollte die frühe und individuelle Förderung verbessert werden. Mehr Autonomie für die Schulen war eine zentrale Losung. Was aber wurde bisher konkret erreicht? In der Praxis findet sich vieles allenfalls in Pilotprojekten wieder. Länder und Kommunen agieren gegen- statt miteinander. Erfolgreiche Reformpolitik sieht anders aus.</p>
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		<title>Nicht alle Banken sind gleich</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/nicht-alle-banken-sind-gleich/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 08:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Christoph Kaserer
Neben der zerstörerischen Wirkung, hat jede Krise auch ihr Gutes: denn systematische Ineffizienzen werden gnadenlos aufgezeigt und bereinigt. Jede Krise schöpft – frei nach Schumpeter – auch Neues und Besseres. Die aktuelle Krise zeigt das auf: hier werden vor allem die Schwächen in der internationalen Bankenaufsicht offen gelegt. Keine Aufsichtsbehörde hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/01/bilanzsummen_banken.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-3018" title="Die Bilanzsummen vor allem großer Banken haben sich vor der Krise extrem verlängert. Große Banken müssen anders reguliert werden als kleine, mein Prof. Kaserer" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/01/bilanzsummen_banken-300x216.gif" alt="Die Bilanzsummen vor allem großer Banken haben sich vor der Krise extrem verlängert. Große Banken müssen anders reguliert werden als kleine, mein Prof. Kaserer" width="300" height="216" /></a>Von Prof. Dr. Christoph Kaserer</em></p>
<p>Neben der zerstörerischen Wirkung, hat jede Krise auch ihr Gutes: denn systematische Ineffizienzen werden gnadenlos aufgezeigt und bereinigt. Jede Krise schöpft – frei nach Schumpeter – auch Neues und Besseres. Die aktuelle Krise zeigt das auf: hier werden vor allem die Schwächen in der internationalen Bankenaufsicht offen gelegt. Keine Aufsichtsbehörde hat die systematischen Risiken erkannt. In der gesamten OECD gab es kein System, welches den übrigen überlegen war und heute als Blaupause dienen kann. Um also zukünftige Risiken zu vermeiden, bedarf es etwas Neuem. Eine umfassende Änderung der Finanzmarktarchitektur muss her. Das Problem dabei: Überregulierung könnte die Gefahr einer Kreditklemme forcieren und die aufkeimende Wirtschaft wieder abwürgen.</p>
<p>Too big to fail – wie gehen wir mit systemrelevanten Banken zukünftig um? Und wie behandeln wir die Kleineren? Ich meine: die Großen müssen sich einer stärkeren Aufsicht unterwerfen. Die selbe Regulierung für alle, würde den kleineren Banken aber Luft zum atmen entziehen. Daher bietet sich eine zwei gegliederte Aufsicht an. In der ersten Stufe werden nur nicht-systemrelevante beaufsichtigt. Reguliert werden sie im Wesentlichen nach dem heute gültigen Regelwerk. Verbesserungsbedarf besteht hier vor allem in der Reduktion prozyklischer Effekte. Möglicherweise lassen sich die derzeitigen Regelungen für diese Banken auch vereinfachen. In der zweiten Stufe werden die großen, systemrelevanten Banken reguliert und kontrolliert. Die Institute müssen zusätzliche Anforderungen erfüllen, etwa im Bereich der Eigenkapitalqualität und der Liquiditätsversorgung. Zudem muss dieser Bereich der Aufsicht international koordiniert werden. Darüber hinaus brauchen wir ein bankenspezifisches Insolvenzrecht. Denn Bankenpleiten wird es immer geben – sie müssen aber zukünftig ohne Kollateralschäden abgewickelt werden können.</p>
<hr /><em>Die  Studie &#8220;Reformbedarf und Reformoptionen im Finanzdienstleistungssektor– Lehren aus der Finanzkrise&#8221;  von Prof. Kaserer können sie <a title="Hier können Sie die Studie im Auftrag des vbw downloaden." href="http://www.ifm.wi.tum.de/files/publications/Gutachten_Lehren%20aus%20der%20Finanzmarktkrise_Langfassung.pdf" target="_blank">hier </a>downloaden.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf Staatsdiener verzichten</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/auf-staatsdiener-verzichten/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 08:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Metzger]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Oswald Metzger
Nach wie vor ist es das Tabuthema der Politik: Das Berufsbeamtentum. Fast 1,7 Millionen Beamtinnen und Beamte dienen Staat und Gesellschaft. Verfassung und Beamtengesetze weisen ihnen vielfältige Privilegien zu: schön für die Betroffenen, teuer für die Steuerzahler.
Privileg 1: Die lebenslange Beschäftigungsgarantie. Außer Beamten gibt es keinen in unserer Marktwirtschaft mit so viel Sicherheit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/01/beschaeftigte_oeffentlicher.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-3031" title="Nach wie vor sind die meisten Beschäftigten im öffentlichen Dienst beamte. Zu viele, meint Oswald Metzger" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/01/beschaeftigte_oeffentlicher-300x295.gif" alt="Nach wie vor sind die meisten Beschäftigten im öffentlichen Dienst beamte. Zu viele, meint Oswald Metzger" width="300" height="295" /></a>Von Oswald Metzger</em></p>
<p>Nach wie vor ist es das Tabuthema der Politik: Das Berufsbeamtentum. Fast 1,7 Millionen Beamtinnen und Beamte dienen Staat und Gesellschaft. Verfassung und Beamtengesetze weisen ihnen vielfältige Privilegien zu: schön für die Betroffenen, teuer für die Steuerzahler.</p>
<p>Privileg 1: Die lebenslange Beschäftigungsgarantie. Außer Beamten gibt es keinen in unserer Marktwirtschaft mit so viel Sicherheit. Privileg 2: Die Versorgungszusage im Ruhestand. Im Vergleich zu Millionen Rentnern sind die Pensionen teilweise obszön hoch. Privileg 3: Beihilfe im Krankheitsfall. Der Beamte muss über eine private Krankenversicherung nur die Hälfte, im Ruhestand gar oft nur 30% des Risikos selbst versichern. Der Vergleich macht deutlich: Mit dem gleichen Bruttogehalt kommen Beamte durch fehlende Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge zu einem um 11% höheren Nettoeinkommen. Natürlich weiß ich: viele Menschen im einfachen und mittleren Dienst sind in eine sehr niedrige Besoldung eingestuft. Doch die Beamtenschaft wird inzwischen ganz überwiegend von Mitarbeitern im gehobenen und höheren Dienst geprägt. Und die verfügen über Nettoeinkommen, die höher als in vergleichbaren Funktionen in der Privatwirtschaft sind – zuzüglich der absoluten Arbeitsplatzgarantie. Und im Ruhestand hängen sie alle anderen Berufsgruppen deutlich ab. Die Beamtenpension verschlingt immer mehr Geld. Das fehlt der Politik dann oft für Bildungs- und Verkehrsinfrastruktur. Wer hier investieren will, muss auf den Beamtenstatus in Zukunft verzichten.</p>
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		<item>
		<title>Die nächste Runde für Hayek und Keynes</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/die-nachste-runde-fur-hayek-und-keynes/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:12:34 +0000</pubDate>
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Wer ist Friedrich August von Hayek? John Maynard Keynes dürften momentan zumindest alle kennen. Beide Ökonomen trugen in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts einen erbitterten wissenschaftlichen Kampf aus. Überzeugungen können unterschiedlicher nicht sein. Keynes meinte: der Staat müsse lenkend in den Markt eingreifen. Konjunkturzyklen mit Steuergeld bekämpfen. Hayek war anderer Auffassung: der Staat soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="303" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/d0nERTFo-Sk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="303" src="http://www.youtube.com/v/d0nERTFo-Sk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Wer ist Friedrich August von Hayek? John Maynard Keynes dürften momentan zumindest alle kennen. Beide Ökonomen trugen in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts einen erbitterten wissenschaftlichen Kampf aus. Überzeugungen können unterschiedlicher nicht sein. Keynes meinte: der Staat müsse lenkend in den Markt eingreifen. Konjunkturzyklen mit Steuergeld bekämpfen. Hayek war anderer Auffassung: der Staat soll sich aus dem Marktgeschehen heraus halten und lediglich einen Ordnungsrahmen vorgeben. Die erste Runde ging an Hayek. Denn nach dem New Deal und der daraus resultierenden Staatsverschuldung der USA verstaubten Keynes Lehren die nächsten 80 Jahre in den Schubladen der Universitätsbibliotheken. Erst die Krise hat Keynes Theorien wieder an die Oberfläche gespült. Plötzlich sind wieder alle Keynesianer – wirklich alle? Der Kampf geht in die nächste Runde.</p>
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		<title>Exempel Griechenland</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 09:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Marco Mendorf
Selten habe ich eine so klare und konsequente politische Agenda in Form eines Interviews gelesen. Der griechische Finanzminister Georgios Papaconstantinou hat sich viel vorgenommen. Zack-Zack: So rattert er seinen brachialen Konsolidierungskurs in der FAZ am Mittwoch nur so runter: Verbrauchsteuern anheben, pauschale Ausgabenkürzungen aller Ressorts von 10 Prozent, Gehaltseinbußen im öffentlichen Dienst. Zudem: Steuerreform, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/01/anleihen_griechenland_deutschland.gif"><img class="size-medium wp-image-3016 alignleft" title="Griechenland kann seine Staatsanleihen nur noch durch hohe Risikozuschläge am Markt platzieren. Derzeit werden griechische Staatsanleihen mit rund 6% verzinst." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/01/anleihen_griechenland_deutschland-300x241.gif" alt="Griechenland kann seine Staatsanleihen nur noch durch hohe Risikozuschläge am Markt platzieren. Derzeit werden griechische Staatsanleihen mit rund 6% verzinst." width="300" height="241" /></a>Von Marco Mendorf</em></p>
<p>Selten habe ich eine so klare und konsequente politische Agenda in Form eines Interviews gelesen. Der griechische Finanzminister Georgios Papaconstantinou hat sich viel vorgenommen. Zack-Zack: <a title="Agenda in Griechenland:  „Der erste ernste Test für die Euro-Zone“ – FAZ-Interview mit dem Finanzminister Georgios Papakonstantinou" href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E50E27F8DD0434EEA98149214BDBB915D~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank">So rattert er seinen brachialen Konsolidierungskurs in der FAZ am Mittwoch nur so runter</a>: Verbrauchsteuern anheben, pauschale Ausgabenkürzungen aller Ressorts von 10 Prozent, Gehaltseinbußen im öffentlichen Dienst. Zudem: Steuerreform, Sozialreformen, weniger Verwaltung und Bürokratie. Hut ab. So eine Rosskur könnte auch der deutschen Volkswirtschaft nicht schaden. </p>
<p>Griechenland steht allerdings vor deutlich größeren Problemen als wir. Seine extrem hohe Staatsverschuldung führt zu aktuten Finanzierungsengpässen: Nur durch erhebliche Zinsaufschläge ist es der griechischen Regierung überhaupt noch möglich, Staatsanleihen auf den Markt zu bringen. Das Land hat jahrelang über seine Verhältnisse gelebt &#8211; und seinen Kunsum auf Pump finanziert, schreibt Otmar Issing heute in einem lesenswerten Beitrag in der FAZ. Und nun? Müssten die Euro-Länder ihrem größten Sorgenkind jetzt nicht finanziell unter die Arme greifen? Issing meint: Nein. Falsch verstandene Solidarität führe mittelfristig zu gefährlichen Anreizen. Immerhin stehen Spanien, Italien und Irland auch schon auf der Matte. <a title="ÖkonomenBlog-Autor Frank Schäffler: Und Tschüs." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/und-tschus/" target="_self">ÖkonomenBlog-Autor Frank Schäffler meint </a>zudem: Finanzhilfen sind mit der No-bail-out Klausel nicht zu machen. Was neben dem Stabilitäts- und Wachstumspakt fehlt, ist eine überzeugende Exit-Variante für chronische Spielverderber.</p>
<p>Jetzt also hart bleiben? <a title="Sprengstoff in der Währungsunion - Leitartikel in er FAZ." href="http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc~EB50819C08C29416BAF62E4560CE56A50~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Werner Mussler (FAZ) schreibt heute in seinem Leitartikel</a>: &#8220;Nicht nur Griechenland, auch der Stabilitätspakt steht (wieder) vor einer Bewährungsprobe. Dass er in der Vergangenheit ausgehöhlt wurde, ist kein Argument dafür, ihn jetzt zu vergessen.&#8221; Also: an den Griechen jetzt ein weitreichendes Exempel statuieren? Zumindest erscheint es lohnenswert, die athener Regierung bei der Umsetzung ihrer mehr als ambitionierten Sanierungsagenda zu unterstützen. So kann aus einem Exempel vielleicht noch ein Vorbild für andere werden.</p>
<hr />
<div><em>Prof. Dirk Meyer in Focus-Online: &#8220;<a title="Hier kommen Sie zum Interview mit Prof. Dirk Meyer" href="http://www.focus.de/finanzen/news/euro/waehrungsunion-griechenland-muss-den-euro-abgeben_aid_475368.html" target="_blank">Griechenland muss den Euro abgeben&#8221;</a></em></div>
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		<title>Post ohne Mindestlohn</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 15:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein ordnungspolitischer Sündenfall ist jetzt wieder vom Tisch: Der Post-Mindestlohn in Höhe von 9,80 Euro ist rechtswidrig &#8211; das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden. Grund: Verletzung des Wettbewerbs. Private Postdienstleister wurden bisher in erheblichem Maß behindert &#8211; viele Arbeitsplätze gingen bereits verloren. Das Urteil gibt Hoffnung auf einen neuen freien Postdienstmarkt. Vorraussetzung ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ordnungspolitischer Sündenfall ist jetzt wieder vom Tisch: Der Post-Mindestlohn in Höhe von 9,80 Euro ist rechtswidrig &#8211; das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden. Grund: Verletzung des Wettbewerbs. Private Postdienstleister wurden bisher in erheblichem Maß behindert &#8211; viele Arbeitsplätze gingen bereits verloren. Das Urteil gibt Hoffnung auf einen neuen freien Postdienstmarkt. Vorraussetzung ist aber, die Diskriminierung privater Anbieter auch bei der Mehrwertsteuer aufzuheben. Erst dann heißt es wieder: Ab die Post.</p>
<p>Prof. Dr. Justus Haucap: <a title="Auch die Mehrwertsteuer verzerrt den Wettbewerb." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/briefe-auser-konkurrenz/" target="_self">Briefe außer Konkurrenz</a><br />
WELT-online vom 28.1.2010: <a title="Der aktuelle Kommentar in Welt online" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article6017970/Endlich-ist-Schluss-mit-der-Mindestlohn-Trickserei.html" target="_blank">Endlich ist Schluss mit der Mindestlohn-Trickserei</a></p>
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