Wie viel Krise erwartet uns 2010?
Ökonomenblog-Podcast Folge 16 – mit Dr. Manfred Jäger
In zahlreichen Podcasts hat IW-Experte Dr. Manfred Jäger die Finanzkrise und ihre Folgen erklärt. In der letzten Aufzeichnung 2009 wagt er einen Ausblick auf das kommende Jahr: Wie viel Krise liegt noch vor uns? Wo lauern die nächsten Spekulationsblasen? Wird der Keynesianismus die kommenden Jahre bestimmen?
Adhocianer nennt Jäger die staatlichen Feuerwehrleute, die in der Krise Geld in die Märkte gepumpt haben. Jatzt müsse man aufpassen, dass sie sich nicht in Keynesianer verwandelten. Denn öffentliche Geldgeschenke können die nächste Blase begründen. Man könne gut beobachten, wie dank dieser Gelder die Spekulationsbereitschaft in die Höhe schieße. Die Goldpreisentwicklung (siehe Grafik) zeige das gut.
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Folge 16 mit Dr. Manfred Jäger: Wie viel Krise erwartet uns 2010?
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Tags: Finanzen, Finanzkrise, Finanzmarkt, Konjunktur, Kreditklemme, Krise, Wachstum, Weltwirtschaft

Am 26. Dezember 2009 um 13:30 Uhr
Keynesianismus?
Ich würde sagen, man hat Keynes nicht verstanden!
Tatsächlich ist die neoklassische Theorie, vor allem wegen der falschen Modellhaftigkeit, längst überholt. Keynes mag in aller Munde sein, nur reduziert man seine Erkenntnisse völlig und mißbraucht ihn als Pseudorettungsring!
Die Folgen dürften entsprechend sein. Momentan steht wohl eher die Voodooökonomie von Laffer auf dem Programm, dies wurde akut in der Krise ergänzt um Pseudokeynesianismus!
Am 28. Dezember 2009 um 12:29 Uhr
Gut, dass es noch “wackere” Ökonomen gibt, die Keynes verstehen -was bitte kann man an Keynes nicht verstehen?-.
Am 29. Dezember 2009 um 23:38 Uhr
@ Norbert
Man sollte halt Keynes nicht auf das Deficit Spending reduzieren, das war auch nicht seine Hauptaussage! Vor allem sollte man einzelne Aussagen von Keynes im Zusammenhang betrachten und nicht losgelöst von einander.
Am 31. Dezember 2009 um 16:09 Uhr
na, das sind ja schöne Aussichten für das kommende Jahr. Einerseits hat die Politik versucht im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, die mit Steuergeldern zu stützen, die letztendlich für die Krise verantwortlich sind. Dennoch reichen diese Maßnahmen nicht aus. Denn aus massenhafter Bilanzkosmetik ist das Vertrauen nicht zurückgekehrt und eine spürbare Entlastung in die eigentlichen Leistungsträger … DIE KONSUMENTEN… konnte nicht verzeichnet werden. Eines bleibt gewiss die MÄRKTkräfte habe funktioniert. Nur haben es einige immer noch nicht verstanden, das die Medallie zwei Seiten hat. Es wird Zeit, das nun die andere Seite der Medallie betrachtet wird …