Deutschland will eine offene Gesellschaft sein. Doch das geht nicht, ohne Veränderungen zuzulassen. Wer sich eine freiheitliche, offene und tolerante Lebensweise wünscht, muss akzeptieren, dass sich althergebrachte Ansichten, über das, was deutsch sein ausmacht, längst überholt haben. Den beiden Autoren ist der schwierige Spagat gelungen, eine Definition zu formulieren, die die Werte unserer Gesellschaft bewahrt und gleichzeitig Neues zulässt – eine Definition, die provoziert.

Herfried Münkler, Marina Münkler: Die neuen Deutschen – ein Land vor seiner Zukunft. Rowohlt Verlag, Berlin 2016

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Die Energiewende kostet 520 Milliarden Euro bis 2025. Das ist das Ergebnis der Studie “Kosten der Energiewende” des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomik (DICE) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ergeben. Die Kostenschätzung falle zu hoch aus, sagen Kritiker und monieren Annahmen der Studie. Eine Replik von Studienleiter Prof. Dr. Justus Haucap.

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Der Auftrag kommt eigentlich ganz unscheinbar daher: Rechnen Sie bitte aus, wie viel Geld Familie Mustermann im Jahr 2030 verliert, wenn sich jene Stimmen durchsetzen, die ein höheres oder zumindest gleich bleibendes Rentenniveau fordern. Zwar ist eine solche Berechnung nur auf der Grundlage von Annahmen möglich und sollte deshalb nicht als Prognose missverstanden werden – die Ergebnisse haben es gleichwohl in sich.

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Wieder ein Buch von Thilo Sarrazin. Und wieder steht die Frage im Raum, welche angeblich so unbequemen Wahrheiten er jetzt auftischt. Außer viel Belehrung ist nicht so viel Neues drin. Nach der Lektüre auch dieses Sarrazin-Buches steht jedenfalls fest: Man muss nicht seiner Meinung sein – Querdenkertum hilft, den eigenen Gedankenquark zu überwinden. Aber: Sarrazins Eitel- und wohl auch Verletzlichkeit sind nur schwer zu ertragen.

Thilo Sarrazin: Wunschdenken – Europa, Währung, Bildung, Einwanderung- warum Politik so häufig scheitert, DVA, München 2016

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Europa muss sich neu erfinden. Das stand schon vor dem Brexit fest. Insofern ist den drei Autoren ein halbwegs hellseherischer Titel gelungen. Sie kündigen die nächste Stufe der europäischen Integration an. Diese hat aus Sicht der Autoren vor allem mit einem reformierten Finanzsystem und Kapitalmarkt zu tun. Leider wird man das Gefühl nicht los, dass es sich hier eher um die Rettung der europäischen Banken als um das Wohl des Kontinents dreht.

Luc Frieden, Nicolaus Heinen, Stephan Leithner: Europa 5.0 – ein Geschäftsmodell für unseren Kontinent. Campus Verlag Frankfurt am Main 2016

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