Unternehmer wird man nicht in fünfzig oder fünfhundert Wochen. Um Unternehmer zu werden, braucht es eine Nacht, neun Monate und vierzig bis fünfzig Jahre Erfahrung. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

Die aktuelle Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank entlastet den Schuldenstand in Deutschland. Doch wenn es zur Zinswende kommt, braucht es einen Plan, um die steigenden Belastungen zu kompensieren. Dr. Tobias Hentze und Dr. Martin Beznoska, beide IW Köln, haben in einem Gutachten „Ein Schuldentilgungsplan für Deutschland“ (Download als PDF) einen solchen Plan erstellt. In diesem Blogbeitrag lesen Sie die Zusammenfassung des Gutachtens.

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Hinter der Idee der Lebensleistungsrente stecken ehrenwerte Absichten: Wer viele Jahre lang Beiträge gezahlt hat, soll im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen sein. Doch manchmal ist „gut gemeint“ eben genau das Gegenteil von „gut gemacht“. // In einer vierteiligen Serie beleuchten wir, wie Politik auf Kosten der jüngeren Generation gemacht wird. Im zweiten Teil geht es um die sogenannte Lebensleistungsrente.

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Obwohl die Deutschen immer älter werden, arbeiten sie kaum länger. Das muss sich dringend ändern, sonst ist das Rentensystem auf Dauer nicht zu finanzieren. // In einer vierteiligen Serie beleuchten wir, wie Politik auf Kosten der jüngeren Generation gemacht wird. Im ersten Teil geht es um die Frage nach dem angemessenen Renteneintrittsalter.

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Früher gingen Humanisten in eine Bücherei und wählten frei einen Titel. Heute gehen „Dataisten“ zu Amazon und Google und lassen sich bevormunden. Der Historiker Yuval Noah Harari zeichnet in seinem neuen Buch kein allzu sympathisches Bild von der schönen, neuen Welt. Schon heute wissen Datenkonzerne alles über uns, steuern die Menschen und empfehlen den Partner fürs Leben. Die Ära der Computer-Algorithmen wirft uns zurück in eine „niedrige Lebensform“.

Yuval Noah Harari: Homo Deus – eine Geschichte von Morgen, C.H. Beck, München 2017

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In Europa geht es zu wie in einem Zirkus mit einem wahrlich spektakulären Programm. Nur ohne Zirkusdirektor und Ablaufplan. Kompetenzen und Verantwortlichkeiten sind schlecht verteilt, Irritationen und Fehlentwicklungen damit vorprogrammiert. Die Autoren wollen klarere Regeln. So analysieren sie Pech und Pannen im Euro-Raum und entwickeln daraus ihre Reformvorschläge.

Johannes Becker und Clemens Fuest: Der Odysseus-Komplex – ein pragmatischer Vorschlag zur Lösung der Eurokrise, Hanser Verlag, München 2017

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Eine Zahl geistert durch Deutschland: 40 Prozent der Deutschen seien vom Wohlstand abgekoppelt, weil sie 2015 real weniger verdient haben als Mitte der 90er Jahre. So steht es aktuell im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. „Das demonstriert“, schreibt etwa Alexander Hagelüken in der Süddeutschen Zeitung, „wie unfair der Erfolg im Boomland Deutschland verteilt wird.“ Dabei führt die Zahl nachweislich in die Irre. Eine Widerlegung in drei Schritten.
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