John LanchesterJohn Lanchester: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt – die bizarre Geschichte der Finanzen, Stuttgart 2013, Klett-Cotta-Verlag

Wieder haben wir es hier mit einem Buch zu tun, das sich mit der Entstehung der Finanzkrise befasst. Langweilig, könnte man meinen, denn von denen gibt es schon reichlich. Neu ist allerdings, dass dieser Autor ausnahmsweise mal viel Verständnis für die Sorgen der Deutschen aufbringt. John Lanchester ist britischer Euro-Skeptiker.

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Was wäre, wenn Deutschland zur D-Mark zurückkehrt? Es gilt als unumstritten, dass die DM rasch gegenüber den anderen Währungen an Wert gewinnen würde. Dies würge den Export in Deutschland ab. Die Folge: Die Wirtschaft wächst weniger und die Arbeitslosigkeit steigt. Ob das stimmt, überprüft Prof. van Suntum in seinem neuesten Erklärvideo.


Alle Videos von Prof. van Suntum finden Sie hier.

LänderfinanzausgleichAuf Kosten anderer zu leben, gilt den meisten Menschen im privaten Lebensumfeld als verwerflich. Dass sich Anstrengung auch finanziell lohnen soll, ist allgemein akzeptiert. Wer gesund ist und im aktiven Erwerbsalter steht, hat zuerst und vor allem für sich selbst zu sorgen, ehe er staatliche Transfers zur Existenzsicherung beanspruchen kann, gilt der großen Mehrheit als selbstverständlich. Verantwortung und Haftung sind Begriffe, die in den persönlichen Werteeinstellungen der Bevölkerung verwurzelter zu sein scheinen als in den politischen Institutionen unserer Gesellschaft.

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Nassim Nicholas Taleb: Antifragilität – Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen, München 2012, Knaus-Verlag

Schon der Titel ist verwirrend: „Antifragilität“ strotzt zwar nur so von Wissen und klugen Zitaten, aber so richtig erhellend ist das alles nicht. Taleb rät uns, das tägliche Chaos schätzen zu lernen, so lange es sich überwinden lässt und uns nicht  zerstört. Und er haut drauf: Auf das Finanzsystem, bei dem er einst selbst prächtig verdient hat, auf Thomas Friedman und Alan Greenspan. Sich dafür durch seine fast 700 Seiten quälen zu müssen, ist eine Zumutung.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Erwartungen der Finanzmärkte und der Politik mal wieder erfüllt. Sie hat den Leitzins auf ein neues Rekordtief gesenkt. Mit der Sorge um die Rezession in weiten Teilen Europas wird die historische Niedrigstzinspolitik begründet, mit der die EZB immer stärker dem Kurs der amerikanischen und der japanischen Notenbanken folgt.

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