Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbes ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen. Walther Rathenau, 1867-1922, dt. Industrieller und Politiker

Wie sehr Wettbewerbsbeschränkungen auf Kosten der Verbraucher gehen können, hat anschaulich das so-genannte Personenbeförderungsgesetz anschaulich gezeigt. Es verbot Busverbindungen zwischen Städten, die durch eine Zugstrecke verbunden sind. Die Liberalisierung vor wenigen Jahren hat das Reisen innerhalb Deutschlands deutlich günstiger gemacht.  weiterlesen

Wenn die Waren wandern, müssen es die Menschen nicht. Die Vorstellung, bei freiem Handel könne der Produktionsfaktor Arbeit ruhig zuhause bleiben, die erhoffte Wohlfahrtssteigerung komme auch so zustande, stammt aus der ökonomischen Theorie. Die Realität aber zeigt, dass es ganz und gar nicht nützlich ist, sich zwischen beiden entscheiden zu müssen. Wer beides haben kann, ist besser dran. weiterlesen

Die Welt ist politisch unruhig wie lange nicht mehr. Der Populismus wächst. Viele fürchten um den Erhalt der demokratischen Werte – so wie sie wir heute definieren. Die Autoren führen den Leser ins Labor der großen Ideen über Freiheit, Gerechtigkeit und politische Ordnung – und bieten damit nicht nur einen Kompass in verworrener Zeit, sondern auch die Ermutigung, sich mehr für Demokratie einzusetzen.

Herfried Münkler, Grit Straßenberger: Politische Theorie und Ideengeschichte –  eine Einführung, C.H. Beck, München 2016

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Donald Trump hat Ernst gemacht. Nur drei Tage nach seiner Amtsübernahme machte Amerikas neuer starker Mann alle bisherigen Bemühungen für die Transpazifische Partnerschaft (TPP) zunichte. Der TPP-Vertrag zwischen zwölf Anrainerstaaten der Pazifikregion hätte noch im Januar vom US-Kongress ratifiziert werden sollen. Nun droht auch NAFTA, das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko, zu scheitern. – Warum diese Politik selbst jenen nichts bringen wird, für die Trump sie augenscheinlich macht, dem einfachen US-Arbeiter.

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Das versprochene Land. Das Land der Freiheit. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Vereinigten Staaten haben viele verheißungsvolle Namen. Lange schon herrschte ein Widerspruch zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Versprechen von Offenheit, Willkommenskultur und eigentlicher Flüchtlingspolitik, zwischen Demokratie zuhause und Interventionen im Nahen Osten und anderswo, zwischen Menschenrechten, dem eigenen Rechtssystem und Drohnenattacken, zwischen „American Dream“ für einige und Albtraum für viele. – Ein Bericht aus dem Epizentrum.

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Der gewerbliche Luftverkehr – gemeint ist hier ausschließlich die Beförderung von Personen – war bis Ende der 1980er Jahre streng reglementiert. Die Folgen dieser nationalen Abschottungsstrategien waren ein geringes Angebot an Flügen und hohe Preise, so dass das Fliegen hauptsächlich der wohlhabenden Bevölkerung und Geschäftsreisenden vorbehalten war.

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Die Steuern sprudeln. Wie immer. Die Metapher einer überbordenden Quelle für die Staatseinnahmen ist nach jahrelanger Wiederholung schon zum Allgemeinplatz geworden. Mit ein paar kleinen vernachlässigbaren Dellen nach der Subprime-Krise und während der Dotcom-Blase geht es in der jüngeren deutschen Vergangenheit immer aufwärts. Real. Seit 1991 sind etwa die Staatseinnahmen durchschnittlich jährlich um drei Prozent gestiegen.

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Der Mann bleibt auch nach seiner Wahl zum US-Präsidenten undurchschaubar. Trumps Charakter und Pläne lassen sich am besten an seinem bisherigen Verhalten analysieren. In der „Akte Trump“ zeichnet David Cay Johnston den Aufstieg und das Gebaren dieses seltsamen Mannes detailreich und spannend nach. Beruhigung verschafft das Buch allerdings nicht. Im Gegenteil.

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Die sogenannten Target-Salden waren immer wieder Gegenstand für Diskussionen. Während Krisenländer wie Spanien und Italien hohe Zahlungsbilanzdefizite aufweisen, ist Deutschland in der Gläubigerposition. Zum Problem werden diese Bilanzrisiken, sobald ein Land die Eurozone verlässt. Mario Draghi stellte nun in einem Brief klar, wer in diesem Fall die Schuld begleicht. Ein Kommentar der Finanzexperten Professor Gunther Schnabl und Raphael Fischer.

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