Lange galt der US-Vermögensverwalter Blackrock in der Finanzbranche als Vorbild. Doch nun hagelt es Kritik. Der US-Investor Carl Icahn bezeichnet die Firma als „extrem gefährlich“. Da kommt Heike Buchters Buch gerade richtig. Sie schaut hinter die Kulissen dieser „unheimlichen Weltmacht, die nach unserem Geld greift“. Und findet so einige Ungereimtheiten.

Heike Buchter: Black Rock – eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld, Campus-Verlag 2015, Frankfurt Main 2015

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Wie kann ein Buch, das vor dem großen Flüchtlingsansturm geschrieben wurde und das auf keiner Seite das Wort “Migration” verwendet, einen Beitrag zur Flüchtlingsdebatte leisten? “Sollen und Können”, das aktuelle Buch des großen Wirtschaftsethikers Karl Homann, gelingt dies ohne Probleme. Weil es ein Buch über die Voraussetzungen gelingenden Lebens in modernen Gesellschaften ist. Es lehrt bezüglich der Flüchtlingsdebatte zwei Dinge: Erfolgreiche Integration ist keine Frage der Moral, sondern guter Ordnungspolitik. Und: Kein Gesellschaftssystem ist für das friedvolle und produktive Zusammenleben unterschiedlicher Menschengruppen besser geeignet als die Marktwirtschaft. Als gemeinsamen Nenner braucht es lediglich eine einzige von allen anerkannte Regel.

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Die Welt braucht eine wirkungsvolle Neuausrichtung der Finanzsysteme. Davon sind die Autoren überzeugt. Die Mittel dazu: Empathie, Mitgefühl, Altruismus. Was wie ein frommer Wunsch klingt, ist ernst gemeint: Uneigennützigkeit stimuliert nicht nur die Seele, sondern auch unser wirtschaftliches Handeln.

Tania Singer, Matthieu Ricard: Mitgefühl in der Wirtschaft – ein bahnbrechender Forschungsbericht, Knaus-Verlag, München 2015

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In der Debatte um die Bologna-Reform hagelt es immer wieder Kritik. Oft ist dabei die Rede von Verschulung der Studiengänge und dem Bachelor-Abschluss als ungenügende Qualifikation. Auch der hohe Druck auf die Studierenden und die geringere Flexibilität werden kritisch gesehen. Doch die Vorwürfe entsprechen nicht der Faktenlage, wie eine Sonderauswertung im aktuellen INSM-Bildungsmonitor zeigt.

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Mit dem Klimawandel ist es wie mit der Vormacht von Bayern München in der Fußball-Bundesliga: Denjenigen, die beides nicht wahrhaben wollen, gehen immer mehr die Argumente aus. Umso wichtiger sind die UN-Klimakonferenzen. Dass die dort teilnehmenden Klimadiplomaten allerdings ständig nur heiße Luft erzeugen, ist nicht richtig. Da ist sich Nick Reimer sicher. Allerdings bezweifelt er die Ernsthaftigkeit der Politik und fordert, dass Bürgerbewegungen weltweit den Klimawandel zu ihrem Thema machen.

Nick Reimer: Schlusskonferenz –Geschichte und Zukunft der Klimadiplomatie, Oekom-Verlag, München 2015

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