Ein Geldgespenst geht durch Europa – denn billiges Geld feuert zwar die Wirtschaft an, bläst sie aber unnachgiebig auf. Für die Autoren ist es höchste Zeit, die aktuelle Strategie der Zentralbanken zu hinterfragen. Mögliche Alternativen wie Regionalwährungen, Tauschsysteme, Free Banking oder auch das System von Zeitbanken stehen bereit. Das Buch bietet einen intelligent erzählten und unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen der Geldwirtschaft.

Ottmar Schneck, Felix Buchbinder: Eine Welt ohne Geld – Alternativen zum bisherigen Geldsystem, UVK Verlagsgesellschaft Konstanz, München 2015

weiterlesen

Der Arbeitgeber-Beitrag zur Krankenversicherung ist bekanntlich “eingefroren”. Preissteigerungen schlagen somit ausschließlich beim Arbeitnehmer-Anteil auf. Tragen die Arbeitnehmer deshalb auch ausschließlich die Kosten solcher Preisanstiege? In der Zeitung Die Welt zum Beispiel ist das so zu lesen. Der Ökonom Markus Hessler erklärt, warum das Unsinn ist. weiterlesen

In diesem Monat wurde in Sofia das erste bulgarische Schwarzbuch der Steuergeldverschwendung veröffentlicht. Die Parallelen zwischen bulgarischen und deutschen Fällen von Steuergeldverschwendung sind nicht zu übersehen. Immer wieder zeigt sich die Anfälligkeit staatlicher Verwaltungen, zu sorglos mit dem Geld der Bürger umzugehen. Fünf Beispiele. weiterlesen

INSM-Autoren

Alle Autoren

„Wir schaffen das“ ist die prägende Formulierung des Jahres. Ähnlich wie mit „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“ ist der nüchternen Physikerin Angela Merkel einmal wieder ein sprachlicher Coup geglückt. Man kann wahrhaft vieles kritisieren im Umgang der Bundesregierung mit der Flüchtlingskrise. Doch dieser Satz war ein Signal, das genau zur richtigen Zeit kam und genau die richtige Botschaft transportiert hat. Eine Begründung. weiterlesen

Dass der Westen mit seinem Lebensmodell in der Krise steckt, ist schon länger ausgemachte Sache. Da helfen weder ein paar politische Schönheitsoperationen noch großzügig verordnete Finanzspritzen – der Westen muss sich endlich neu erfinden, fordert jetzt auch Udo di Fabio. Ökonomische, wissenschaftliche, technische und militärische Kraft kann sich auf Dauer nur entfalten, wenn sie auf gemeinsamen sittlichen und ideellen Werten beruht. Daran mangelt es dem Westen inzwischen jedoch erheblich.

Udo di Fabio: Schwankender Westen – wie sich ein Gesellschaftsmodell neu erfinden muss, C.H. Beck, München 2015

weiterlesen

Gefährliche Chlorhühnchen, gesundheitsschädigender Maissirup als Zuckerersatz und internationale Schiedsgerichte, die nationales Recht unterlaufen – gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA gibt es die unterschiedlichsten Bedenken. Doch worum geht es eigentlich wirklich und was steht auf dem Spiel, wenn sich TTIP zerschlägt? Freier Handel kann zu mehr Wohlstand führen, aber er ist vor allem ein Ausdruck einer offenen Gesellschaft.

weiterlesen

Seit Juli 2014 gilt die Rente mit 63 – eines der umstrittensten Arbeitsmarktprojekte der großen Koalition. Doch was die Bundesregierung nicht bedacht hat, zeigt sich jetzt immer deutlicher: Der subventionierte Vorruhestand entzieht dem deutschen Arbeitsmarkt naturwissenschaftliche Facharbeiter – bisher mindestens 10.000! Und das macht alle früheren Bemühungen zunichte, ältere Mitarbeiter länger im Berufsleben zu halten und Fachkräfteengpässen vorzubeugen.

weiterlesen

Die Digitalisierung revolutioniert die Bildung – mit Big Data und personalisiertem Lernen. Im digitalen Wandel liegt die Chance auf eine echte Demokratisierung des Bildungssystems: Durch Computer, Laptop oder iPad kann jeder Interessierte daran teilhaben. Doch der freie Zugang ist nur ein erster Schritt, um Aufstiegschancen für alle zu ermöglichen. Was fehlt, ist ein „individualisiertes Bildungsangebot“.

Jörg Dräger / Ralph Müller-Eiselt: Die digitale Bildungsrevolution – der radikale Wandel und wie wir ihn gestalten können, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2015

weiterlesen

Die Erderwärmung nimmt zu, aber die Politik tut sich weiter schwer, sich auf Umsetzungsziele zu einigen. Dabei gäbe es mit einem weltweiten Emissionshandelssystem eigentlich ein einfaches und effizientes Instrument, um den CO2-Ausstoß zu begrenzen. Aber es mangelt am politischem Willen, meint die unabhängige Politikberatung Econwatch. Die Gründe sind vor allem politik-ökonomischer Natur. weiterlesen

Die 21. UN-Klimakonferenz in Paris soll ein konkretes Ergebnis bringen: Die Ablösung des Kyoto-Protokolls durch ein neues globales Abkommen mit verbindlichen Klimazielen. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu den Verhandlungspositionen der einzelnen Länder zeigt: Selbst bei der Ausgestaltung der institutionellen Rahmenbedingen sind sich die Vertreter der 195 Teilnehmerstaaten derzeit noch uneinig – was einen Schatten auf die bevorstehenden Verhandlungen in Paris wirft.

weiterlesen

Die gesamtwirtschaftlichen Investitionen sind in den letzten Jahrzehnten in Deutschland zurückgegangen. Die Politikberatung Econwatch fordert, die Rahmenbedingungen für Investitionen zu verbessern. Konkret: Beschäftigungshürden auf dem Arbeitsmarkt abbauen, Steuerpolitik wachstumsfreundlich ausrichten, soziale Sicherungssysteme demografiefest machen, Energiepolitik effizient gestalten, Bildungssystem stärken und Innovationsbedingungen verbessern. weiterlesen