Steht in Italien die nächste Krise an? Befördern die niedrigen Leitzinsen im Norden der Eurozone eine Blase? Ist der Mindestlohn eine Lachnummer? Diese Fragen beschäftigen uns heute bei 5vor10. Außerdem erfahren Sie, wie ein kleines niedersächsisches Dorf den Weg in die Energie-Autarkie meistert und auf welche Weise der US-Einzelhandel seine Kunden ausspioniert. weiterlesen

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Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) gewinnen für den Industriestandort Deutschland und seine Wettbewerbsfähigkeit mehr und mehr an Bedeutung. Insgesamt 36 Prozent der Industrieunternehmen hierzulande haben seit Anfang 2013 Innovationen eingeführt, für die IKT ausschlaggebend waren. Doch sind die Innovationspotenziale, die sich aus neuen Anwendungen wie Big Data, Cloud Computing oder Industrie 4.0 ergeben, noch stark ausbaufähig. Vor allem, wenn die Bundesrepublik auf diesem Gebiet in Zukunft international Schritt halten will. weiterlesen

Hat der Soli ausgedient?Will die Kanzlerin dem „Soli“ ernsthaft, wenn auch nur allmählich, den Garaus machen, Arm in Arm mit Seehofer? Der Süddeutschen Zeitung zumindest war dieser taktische Testballon in dieser Woche einen Aufmacher wert. SPD-Chef Sigmar Gabriel tappte prompt in die Falle, indem sich ausgerechnet der um Reputation in der Unternehmerschaft buhlende Wirtschaftsminister sofort gegen diese vermeintliche Unionssteuersenkung positionierte. So haben es die Unionsstrategen gern: Sie zetteln eine Steuersenkungsdebatte an, erfreuen das Herz des Mittelstands – und scheitern an den Sozialdemokraten.

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150303_Lütge_Ethik desWettbewerbsChristoph Lütge: Ethik des Wettbewerbs – über Konkurrenz und Moral, C.H. Beck, München 2014

Für viele bedeutet Wettbewerb Aggression, Kampf, Verdrängung. Doch solche Wettbewerbsvorbehalte sind von vorgestern, meint Christoph Lügte. In seinem neuen Buch beschreibt der Wirtschaftsethiker, warum Wettbewerb ein notwendiges, fruchtbares und aus ethischer Sicht sogar willkommenes Konzept darstellt. Seine wichtigste Botschaft: Der Wettbewerb ist ein Verbündeter der Bürger, wenn er fair geführt wird.

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Im Grundsatz stimmen sicher die meisten Menschen in unserer Gesellschaft dem Postulat zu: Leistung muss sich lohnen! Wer sich anstrengt, soll Anerkennung ernten: oft materiell, aber nicht nur. Nicht alle Leistungen können sich finanziell auszahlen. Doch wenn die Chancen auf individuellen Mehrwert überwiegen, motivieren sie zum eigenen Engagement. Viele Eltern kümmern sich schon zeitig um frühkindliche Bildungsförderung. Sie ermöglichen ihren Kindern eine möglichst qualifizierte Schullaufbahn, ein Studium oder eine Facharbeiterausbildung. Auch die Metapher vom lebenslangen Lernen steht für eine Haltung, die aus dem Leistungsgedanken resultiert.

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Peter Thiel: Zero to One – wie Innovation unsere Gesellschaft rettet, Campus-Verlag, Frankfurt 2014Peter Thiel: Zero to One – wie Innovation unsere Gesellschaft rettet, Campus-Verlag, Frankfurt 2014

Peter Thiel, Gründer des Online-Bezahldienstes PayPal, hat gut reden. Der Mann ist reich, unabhängig und wohl auch deswegen frech genug, jederzeit gegen den Strich zu bürsten. In seinem neuen Buch schickt er nichts anderes als den „Wettbewerb“ zum Teufel und erklärt die Monopolbildung zum wahren Erfolgsgaranten der Marktwirtschaft – eine unterhaltsame Provokation für alle, die Unternehmer sind oder werden wollen.

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Joseph Schumpeter nannte sie die „schöpferische Kraft der Zerstörung“, die hinter der ständigen Innovationskraft des Neuen und Besseren steckt. Er sah in der Schöpfungskraft des Unternehmers die eigentliche Triebfeder unserer Wirtschaftsordnung. Das Neue verdrängt das Alte, zerstört überkommene und überholte Strukturen, sorgt für mehr Effizienz und größeren Wohlstand. Der Prozess läuft nicht geradlinig, sondern in Schüben. Und dieser fortwährende Ausleseprozess produziert selbstverständlich nicht nur Sieger, sondern immer wieder auch Verlierer.

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