Was passiert, wenn nichts passiert?
Zur Zeit ist Wirtschaftskrise. Die Defizite steigen und der Staat gibt deutlich mehr aus als er einnimmt um die Konjunktur zu beleben. Das ist auch richtig so. Denn in der Rezession entstehen üblicherweise Defizite, die dann im Boom wieder abgebaut werden sollen. Da stellt sich natürlich sofort die Frage, was passiert, wenn die Programme im In- und Ausland nicht wie gewünscht wirken. Und hält sich die Regierung auch an die Regeln der Konjunkturpolitik?
Wenn die Pogramme nicht greifen, führt kein Weg an Ausgabenkürzungen vorbei. Auf Dauer kann Deutschland nicht so über seine Verhältnisse leben, wie es derzeit geschieht. Allerdings sind Einsparungen die schwierigste Aufgabe überhaupt für Politiker. Sie wollen etwas bewegen. Wie? Natürlich durch Geldausgeben. Dann sind aber Steuererhöhungen fast unvermeidlich. Dabei würde es wohl auf die Mehrwertsteuer hinauslaufen. Denn egal welche Partei die Wahl gewinnt, sie alle wollen bei der Einkommensteuer entlasten. Auch die SPD – trotz Erhöhung der Reichensteuer.
Aber auch wenn die Konjunktur anspringt, besteht die Gefahr von Steuererhöhungen. Denn in der Vergangenheit wurden die zusätzlichen Steuereinnahmen bei konjunkturellen Erholungen meist nicht zur Konsolidierung, sondern für Mehrausgaben verwendet – so auch in den Boomjahren 2007/2008. Wir werden sehen, ob sich die Bundesregierung nach der Wahl den Forderungen nach weiteren Wohltaten widersetzen kann und was Merkels Dementi zu Steuererhöhungen wert ist. Möglicherweise wird die Konjunktur der Politik wieder einmal keine andere Wahl lassen …
Zur Grafik: Laut Steuerschätzung steht der Staat vor einem Steuerloch. Das Gegenteil ist aber richtig: In der auslaufenden Legislaturperiode des Bundestages (2006 bis 2009) nahmen Bund, Länder und Gemeinden 2.114 Mrd. Euro durch Steuern ein. In der kommenden Legislaturperiode (in den Jahren 2010 bis 2013) wird der Staat nicht weniger, sondern nochmals mehr erwirtschaften – ein Plus von fast 50 Mrd. Euro.
Tags: Deutschland, Finanzen, Wirtschaft


Am 25. Mai 2009 um 00:25 Uhr
[...] ÖB: Was passiert, wenn nichts passiert? [...]
Am 25. Mai 2009 um 13:47 Uhr
Die Steuerschätzungen in der Grafik sind wohl etwas optimitisch. Die Arbeitslosenzahlen gehen nach oben, das Wachstum ist negativ der Export schwächelt. Wo sollen die Steuern herkommen?
Am 2. Juni 2009 um 01:55 Uhr
Klare Antwort auf eine einfache Frage: die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) noch in diesem Jahr. Was passieren muss, damit das nicht passiert, ist ebenfalls eindeutig: die Natürliche Wirtschaftsordnung (Himmel auf Erden) ab 1. Januar 2010 (jüngster Tag).
Was hat das mit Religion (Rückbindung auf einen künstlichen Archetyp) zu tun? Als noch niemand wusste, wie die ideale Makroökonomie zu gestalten ist, in der niemand einen unverdienten Knappheitsgewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) erzielen kann, durfte das arbeitende Volk nicht wissen, dass ein nachhaltiges Wirtschaften unter diesen Umständen unmöglich und der nächste Krieg unvermeidlich ist. Also wurden die Fehler der Makroökonomie – durch die gezielte Programmierung des kollektiv Unbewussten – aus dem Bewusstsein der halbwegs zivilisierten Menschheit ausgeblendet. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich Auferstehung (aus der religiösen Verblendung):
http://www.deweles.de/files/apokalypse.pdf
(Der Vorgang ist irreversibel.)
Am 3. Juni 2009 um 11:46 Uhr
Anscheinend wurde bei der Grafik vergessen die Inflation einzubeziehen. Es gab gemäß der Grafik einen Anstieg von ca. 5 Prozent. Inflation in diesem Zeitraum hochgerechnet auf drei Jahre war aber wesentlich höher. Somit ist auch das Ergebnis der Grafik hinfällig und es wird mit falschen Zahlen argumentiert.
Gemäß dem Motto “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast”