Zehn Jahre Agenda 2010: Vollbeschäftigung ist keine Utopie
Der Erfolg der vor zehn Jahren eingeleiteten Hartz-Reformen ist unter Ökonomen wenig umstritten. Auf politischer Ebene ist die größte bundesdeutsche Arbeitsmarktreform der Nachkriegszeit jedoch Objekt heftiger Auseinandersetzungen. Da es sich um einen bunten Strauß an Maßnahmen handelte, lohnt sich ein differenzierender Blick auf die einzelnen Bestandteile.
Kein Wachstum ohne Kinder
Warum der Niedriglohnsektor gut für den Arbeitsmarkt ist
Immer mehr Menschen arbeiten im Niedriglohnsektor – das besagen neuste Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Holger Schäfer vom IW Köln erklärt, warum dies dennoch kein Grund zur Sorge ist, sondern Ausdruck eines beschäftigungspolitischen Erfolgs.
Sprungbrett Niedriglohn
Warum mehr Arbeitslose in Hartz IV fallen
Jeder Vierte, der arbeitslos wird, gerät in Hartz IV, so Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Da Arbeitslose direkt auf das Grundsicherungsniveau fallen würden, stellt der DGB die Sicherungsfunktion des sozialen Netzes infrage. Schaut man genauer hin, ergibt sich aber ein differenzierteres Bild.
6 Punkte für Vollbeschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt trotzt der Krise. Im Dezember 2011 wurde ein Rekord gebrochen: 41,6 Millionen Erwerbstätige waren hierzulande verzeichnet. Da kann man schnell ins Träumen von der Vollbeschäftigung geraten. Doch diese muss kein Traum bleiben: Werden 6 Stellschrauben beachtet, kann der Traum Wirklichkeit werden.
Energieversorgung: Ein Fossil wird sauberer
Die Energiepolitik der Bundesregierung steht in der Kritik. Durch die Kosten der Energiewende droht ein weiterer Anstieg der Strompreise. Das würde Arbeitsplätze in Deutschland gefährden, insbesondere in energieintensiven Branchen. Mit modernen Braunkohlekraftwerken könnte die Versorgungssicherheit in Deutschland gestärkt und damit letztlich Arbeitsplätze gesichert werden.
