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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Arbeit</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Globalisierung: Weg aus der Armutsfalle</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 07:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Jürgen Matthes
Über die Auswirkungen von Globalisierung wird seit Jahren heftig debattiert. Kritiker behaupten, dass durch die Globalisierung die Kluft zwischen reichen Industriestaaten und armen Entwicklungsländer stetig wachsen würde. Zweifelsohne: Nach wie vor herrscht in manchen Teilen der Welt große Armut. Doch die Globalisierung dafür verantwortlich zu machen, wäre fragwürdig. Im Gegenteil: Der Globalisierungsprozess bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/09/weniger_armut.gif"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/09/weniger_armut.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4466" title="Weltweit sank zwischen 1981 und 2005 die Zahl der armen Menschen um über 500 Millionen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/09/weniger_armut-300x245.gif" alt="Weltweit sank zwischen 1981 und 2005 die Zahl der armen Menschen um über 500 Millionen." width="300" height="245" /></a>Von Jürgen Matthes</em></p>
<p>Über die Auswirkungen von Globalisierung wird seit Jahren heftig debattiert. Kritiker behaupten, dass durch die Globalisierung die Kluft zwischen reichen Industriestaaten und armen Entwicklungsländer stetig wachsen würde. Zweifelsohne: Nach wie vor herrscht in manchen Teilen der Welt große Armut. Doch die Globalisierung dafür verantwortlich zu machen, wäre fragwürdig. Im Gegenteil: Der Globalisierungsprozess bietet die Chance, aus der Armut herauszuwachsen. Die Weltbank misst Armut in Entwicklungsländern mittels einer absoluten Armutsdefinition. Demnach gilt als arm, wem weniger als 1,25 Doller pro Tag zur Verfügung stehen.</p>
<p>Erfreulich ist: Die Zahl der Armen verringerte sich im Zeitraum von 1981 bis 2005 um gut 500 Millionen. Weniger erfreulich ist: Nicht überall ist der wachsende Wohlstand angekommen. Während vor allem Ostasien dank der gelungenen Integration in die Weltmärkte die Zahl der Armen um 751 Millionen verringerte (davon allein China um 627 Millionen), ist Armut in Subsahara-Afrika immer noch ein großes Problem: Dort ist lebten 2005 sogar 182 Millionen mehr Menschen in Armut als 1980. Bürgerkriege, Misswirtschaft, Korruption haben eine Teilhabe an den wachsenden Weltmärkten verhindert.</p>
<hr />
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>* </em><a title="Hier geht es zum IW-Dossier Globalisierung." href="http://www.iwkoeln.de/Publikationen/IWDossiers/tabid/126/articleid/30411/Default.aspx" target="_blank"><em>Hier</em></a><em> geht es zum vollständigen IW-Dossier Globalisierung.</em></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>* </em><a title="Hier geht es zum Bericht der Weltbank." href="http://www-wds.worldbank.org/servlet/WDSContentServer/WDSP/IB/2010/01/21/000158349_20100121133109/Rendered/PDF/WPS4703.pdf" target="_blank"><em>Hier </em></a><em>geht es zum Bericht der Weltbank.</em></p>
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		<title>Rede zur Freiheit</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 07:00:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wolfgang Clement, ehemaliger Ministerpräsident von NRW und Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, kritisierte bei seiner „Rede zur Freiheit“ der Friedrich-Naumann-Stiftung die ausufernde Bürokratie in Deutschland als freiheitsgefährdend.
Die Regulierungswut tobt 
Und das bedeutet, dass wir nicht eine neue soziale Marktwirtschaft, wohl aber neue Antworten im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft benötigen, die uns sehr wohl in die Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wolfgang Clement, ehemaliger Ministerpräsident von NRW und Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, kritisierte bei seiner „Rede zur Freiheit“ der Friedrich-Naumann-Stiftung die ausufernde Bürokratie in Deutschland als freiheitsgefährdend.</h3>
<blockquote><p><em><strong>Die Regulierungswut tobt</strong> </em></p>
<p><em>Und das bedeutet, dass wir nicht eine neue soziale Marktwirtschaft, wohl aber neue Antworten im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft benötigen, die uns sehr wohl in die Lage versetzen, im globalen Wettbewerb der Systeme und – europäisch gesprochen – der großen Weltregionen bestehen zu können. Der starke Staat setzt auf freie und eigenverantwortlich handelnde, auf starke Bürger – nicht auf deren hoheitliche Bevormundung. An dieser Elle gemessen, sind wir kein starker Staat. </em></p>
<p><em>Seit hierzulande ein unabhängiger „Normenkontrollrat“ am Werke ist, wissen wir: Allein im Bestand des Bundesrechts befanden sich gegen Ende 2008 über <strong>80.000 Rechtsvorschriften</strong>, darin (und in europäischen Rechtsakten) sind allein 10.407 Informations- und Berichtspflichten der Wirtschaft enthalten, die dafür nach der anerkannten Standardkostenrechnung <strong>jährlich 47,6 Milliarden Euro</strong> aufwenden muss. </em></p>
<p><em>Die Regulierungswut tobt sich wohl am nachdrücklichsten im Bau- und Planungsrecht, im Arbeits- und Sozialrecht sowie im Umwelt- und Steuerrecht aus. Hier kann man lernen: Der deutsche Hang zur Einzelfallgerechtigkeit löst keine Probleme, aber treibt die Bürokratie und übrigens auch die Beratungskosten. </em></p>
<p><em>In Deutschland haben inzwischen fast 90.000 Steuerberater überwiegend gut zu tun. Das ist nahezu die Hälfte aller in der EU tätigen Steuerberater. Wer nur die absurden, eines modernen Staates unwürdigen Regelungen und Erläuterungen zu den <strong>Sieben-Prozent-Privilegien</strong> <strong>zur Mehrwertsteuer</strong> zur Hand nimmt, braucht für diese deutsche „Vormachtstellung“ keine weitere Begründung. </em><em>Ich behaupte, die zunehmende Regelungswut und Bürokratie in unserem Land ist inzwischen </em><em>freiheitsgefährdend. Sie erstickt Initiative und Innovation.</em></p></blockquote>
<hr />
<div>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Die vollständige Rede von Wolfgang Clement finden Sie </em><a href="http://www.freiheit.org/files/62/RzF_Clement.pdf" target="_blank"><em>hier</em></a><em>.</em></p>
</div>
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		<title>Studiengebühren: 500 Euro sind ungerecht</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Dominique Döttling
Gewaltig war der Aufschrei nach dem Beschluss einzelner Bundesländer Studiengebühren einzuführen. Neben der grundsätzlich ablehnenden Haltung wurde damals auch heftig über die Höhe Gebühr gestritten. Die von einigen Ländern später eingeführten 500 Euro pro Semester wurden dabei von den Gegnern als viel zu hoch kritisiert. Von viel Ungerechtigkeit war die Rede. „Ungerechtigkeit“ diente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/09/studiengebuehren_2.gif"><img class="size-medium wp-image-4415 alignright" title="Um die Kosten der Ausbildung eines Akademikers vollständig zu decken, müssten die Studiengebühren weit über 500 Euro pro Semester liegen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/09/studiengebuehren_2-300x245.gif" alt="Um die Kosten der Ausbildung eines Akademikers vollständig zu decken, müssten die Studiengebühren weit über 500 Euro pro Semester liegen." width="300" height="245" /></a>Von Dominique Döttling</em></p>
<p>Gewaltig war der Aufschrei nach dem Beschluss einzelner Bundesländer Studiengebühren einzuführen. Neben der grundsätzlich ablehnenden Haltung wurde damals auch heftig über die Höhe Gebühr gestritten. Die von einigen Ländern später eingeführten 500 Euro pro Semester wurden dabei von den Gegnern als viel zu hoch kritisiert. Von viel Ungerechtigkeit war die Rede. „Ungerechtigkeit“ diente dann auch als Legitimation Studiengebühren in einigen Ländern wieder abzuschaffen. Eine sachliche Debatte, ob Studiengebühren von 500 Euro wirklich unangemessen und ungerecht sind, blieb aber leider oft aus.</p>
<p>Tatsächlich reicht dieser Betrag nicht einmal aus. Auf das gesamte Leben betrachtet, kostet die Ausbildung eines Akademikers den Staat weitaus mehr, als er später in Form von Steueranteilen direkt an die Hochschulen zurückgibt. Rein rechnerisch, müsste ein Student der Fachhochschule bei einem Studium in der Regelstudienzeit pro Semester 2.101 Euro entrichten, ein Universitätsstudent sogar 5.332 wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln berechnet hat. Wer also mehr Gerechtigkeit schaffen will, darf Studiengebühren nicht abschaffen, sondern müsste sie eigentlich erhöhen.</p>
<hr /><em><span style="text-decoration: underline;">Zur Grafik</span>: Der von Akademikern in Laufe ihres Berufslebens durch Steuern direkt an die Hochschule zurückgezahlte Betrag reicht nicht aus, um die Ausbildungskosten zu decken. Auch bei 500 Euro Studiengebühren pro Semester bleibt eine Finanzierungslücke. Um beispielsweise die Finanzierungslücke eines Mediziners vollständig zu decken, müssten die Studiengebühren bei 29.358 Euro pro Semester liegen.</em></p>
<div><em>Die Studie des IW Köln finden Sie </em><a title="Hier geht es zum Artikel des IW Köln." href="http://www.iwkoeln.de/tabID/122/ArticleID/30466/language/de-DE/Default.aspx" target="_blank"><em>hier</em></a><em>.</em></div>
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		<title>Ingenieurmangel bremst Aufschwung</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 12:12:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Dr. Vera Erdmann
Deutschlands Wirtschaft boomt. Um 2,2 Prozent ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten gestiegen. Getrieben wird dieser Aufschwung maßgeblich von den Exporten der so genannten hochwertigen Technologien: Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Chemischen Industrie. Aber schon heute verursachen fehlende Fachkräfte in diesen Branchen Wachstumsverluste. Besserung ist nicht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dr. Vera Erdmann<a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/ingenieur_abschluesse.gif"><img class="size-medium wp-image-4351 alignright" title="Im internationalen Vergleich bildet Deutschland verhältnismäßig weniger Ingenieure aus." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/ingenieur_abschluesse-300x228.gif" alt="Im internationalen Vergleich bildet Deutschland vile weniger Ingenieure aus." width="300" height="228" /></a></em></p>
<p>Deutschlands Wirtschaft boomt. Um 2,2 Prozent ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten gestiegen. Getrieben wird dieser Aufschwung maßgeblich von den Exporten der so genannten hochwertigen Technologien: Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Chemischen Industrie. Aber schon heute verursachen fehlende Fachkräfte in diesen Branchen Wachstumsverluste. Besserung ist nicht in Sicht. Denn Deutschland mangelt es schlicht an wissenschaftlichen Nachwuchs, wie auch der internationale Vergleich offen legt.</p>
<p>Auf 1.000 erwerbstätige Ingenieure kamen im Jahr 2007 in Deutschland lediglich 35 Hochschulabschlüsse der Ingenieurswissenschaften. Im Vergleich dazu zählte Tschechien relativ zu den beschäftigen Ingenieuren mehr als sechsmal so viele Absolventen mit technischen Abschlüsse. In Frankreich waren es immerhin noch gut doppelt so viele wie in Deutschland. Verschärft wird das Defizit zudem noch dadurch, dass viele ausländischen Absolventen Deutschland nach dem Studium verlassen, hauptsächlich weil die bürokratischen und rechtlichen Hürden zu hoch sind, um sich hier niederzulassen. Die Politik könnte maßgeblich zur Lösung des Ingenieurmangels beitragen, indem sie beispielsweise das Bleiberecht für ausländische Absolventen, vor allem für Akademiker aus Nicht-EU-Ländern, vereinfacht.</p>
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		<title>Rolle rückwärts bei der Rente</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 07:23:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Oswald Metzger
Politische Prozesse verlaufen nicht selten irrational. Derzeit exerzieren das die Sozialdemokraten an einem besonders umstrittenen Thema vor: Der Rente mit 67. Mit Franz Müntefering hatte ausgerechnet ein Sozialdemokrat als Arbeitsminister in der Zeit der Großen Koalition diese unpopuläre, aber objektiv notwendige Reform, durchgeboxt. Doch jetzt verabschiedet sich die SPD von dieser Gesetzeslage. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/erwerbstaetige-über-55.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4334" title="Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen ist in den letzen elf Jahren deutliche um 18 Prozent angestiegen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/erwerbstaetige-über-55-300x236.gif" alt="Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen ist in den letzen Jahren deutliche angestiegen." width="300" height="236" /></a>Von Oswald Metzger<a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/erwerbstaetige-über-55.gif"></a></em></p>
<p>Politische Prozesse verlaufen nicht selten irrational. Derzeit exerzieren das die Sozialdemokraten an einem besonders umstrittenen Thema vor: Der Rente mit 67. Mit Franz Müntefering hatte ausgerechnet ein Sozialdemokrat als Arbeitsminister in der Zeit der Großen Koalition diese unpopuläre, aber objektiv notwendige Reform, durchgeboxt. Doch jetzt verabschiedet sich die SPD von dieser Gesetzeslage. Dabei sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache.  Noch im Jahr 1998 waren in Deutschland gerade mal 38 Prozent der 55- bis 64-Jährigen erwerbstätig. Denn viele Jahre lang galt zuvor Norbert Blüms Credo: „Alte raus, Junge rein!“ als passende politische Antwort auf die steigende Arbeitslosigkeit der Achtziger und Neunziger Jahre. Weil aber auf fünf vorzeitig in den Ruhestand Ausgemusterte maximal eine Neueinstellung entfiel, sorgte das Blümsche Mantra in der Kohl-Ära vor allem für eines: für eine massive Ausgabensteigerung der Rentenversicherung, für steigende Beitragssätze und für weniger Netto vom Brutto.</p>
<p>Erst während der rot-grünen Regierungsjahre wurde das Ende dieser unsäglichen Frühverrentungspraxis im Rahmen der Schröderschen Agenda 2010-Politik eingeläutet. Und der Erfolg lässt sich statistisch anschaulich belegen. Im Jahr 2009 ist die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen im Land auf immerhin 56 Prozent angestiegen. Wie viel Dummheit gehört eigentlich dazu, einen von der eigenen Partei eingeleiteten Prozess ausgerechnet dann umkehren zu wollen, wenn man objektiv die Weichen richtig gestellt hat?</p>
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		<title>Zuwanderung erwünscht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:22:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Michael Hüther
Geht es um Zuwanderung, zeigt sich Deutschlands politische Klasse äußerst reserviert. Das reicht von gut gemeinten, aber irrigen Schutzvorstellungen für den deutschen Arbeitsmarkt bis zur Fremdarbeiterpolemik am linken wie am rechten Rand des politischen Spektrums. Eine Haltung, die sich die Politik aufgrund des fortschreitenden Fachkräftemangels schon lange nicht mehr leisten kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/geregelte_zuwanderung.gif"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/geregelte_zuwanderung.gif"><img class="size-medium wp-image-4297 alignleft" title="In Kanada gibt es genau definierte Voraussetzungen für Immigration." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/geregelte_zuwanderung-300x205.gif" alt="In Kanada gibt es genau definierte Voraussetzungen für Immigration." width="300" height="205" /></a>Von Prof. Dr. Michael Hüther</em></p>
<p>Geht es um Zuwanderung, zeigt sich Deutschlands politische Klasse äußerst reserviert. Das reicht von gut gemeinten, aber irrigen Schutzvorstellungen für den deutschen Arbeitsmarkt bis zur Fremdarbeiterpolemik am linken wie am rechten Rand des politischen Spektrums. Eine Haltung, die sich die Politik aufgrund des fortschreitenden Fachkräftemangels schon lange nicht mehr leisten kann. Bereits im Juni 2010 – also am Beginn des Aufschwungs – fehlten  65.000 Personen mit einer Mint-Qualifikation (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Damit ist die Lücke bereits wieder halb so groß wie im Juli 2008, dem letzten Konjunkturgipfel. Jede qualifizierte Stelle, die nicht besetzt werden kann, verursacht zugleich Arbeitsplatzverluste im vor- und nachgelagerten Bereich dieser Wertschöpfung. Oder anders: Jeder Arbeitsplatz, der durch Zuwanderung besetzt werden kann, hat positive Folgewirkungen für den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Zwar kann der Innenminister darauf verweisen, dass laut dem Aufenthaltsgesetz Hochqualifizierte eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erhalten können. Indes ist die Voraussetzung dafür aber die Zustimmung sowohl der Bundesagentur für Arbeit als auch der Ausländerbehörde. Zudem fehlt nach wie vor eine Regelung zur systematischen Anwerbung von qualifizierten Arbeitskräften aus ökonomischen Motiven. Insgesamt ist das Gesetz von dem Ziel geprägt, unerwünschte Zuwanderung zu verhindern, ohne erwünschte Zuwanderung zu fördern. Andere Staaten sind hier schon viel weiter. Beispielsweise regelt Kanada seine Zuwanderung mit einem transparenten Punktesystem. Warum nicht auch Deutschland?</p>
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		<title>Aufschwung für Einsparungen nutzen</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/aufschwung-fur-einsparungen-nutzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 13:22:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Frank Schäffler, MdB
Die Nachricht ist positiv: Mit offiziell 3,21 Millionen Arbeitslosen im Juli (saisonbereinigt) gibt es gute Aussichten, diese Zahl im Jahresdurchschnitt seit langem wieder unter die magische Zahl von 3 Millionen zu drücken. Dies hat naturgemäß auch Auswirkungen auf den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) und damit auch auf den Bundeshaushalt. Laut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/defizit_BfA.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-4283" title="So hoch sind die prognostizierten Defizite der Bundesagentur für Arbeit in den kommenden Jahren." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/defizit_BfA-300x246.gif" alt="So groß ist das Defizit" width="300" height="246" /></a><em>Von Frank Schäffler, MdB</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/defizit_BfA.gif"></a></p>
<p>Die Nachricht ist positiv: Mit offiziell 3,21 Millionen Arbeitslosen im Juli (saisonbereinigt) gibt es gute Aussichten, diese Zahl im Jahresdurchschnitt seit langem wieder unter die magische Zahl von 3 Millionen zu drücken. Dies hat naturgemäß auch Auswirkungen auf den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) und damit auch auf den Bundeshaushalt. Laut Medienberichten rechnet die Behörde in diesem Jahr lediglich mit einem Bundeszuschuss von 7 Milliarden Euro. Zu Jahresbeginn waren noch 12,8 Mrd. Euro prognostiziert worden.</p>
<p>Die positive Entwicklung dürfte sich auch in den Folgejahren fortsetzen. Für 2011 rechnen die Mitarbeiter der Arbeitsagentur mit einem Defizit von 6,6 Milliarden Euro, für 2012 mit 2,2 Milliarden Euro. Danach dürfte die Bundesagentur erstmals seit langem wieder schwarze Zahlen schreiben. Für 2013 wird ein leichter Überschuss von 600 Millionen Euro vorausgesagt. Im Jahr 2014 soll das Plus sogar bei 2,4 Milliarden Euro liegen.</p>
<p>Soweit die Planungen. Was ehrgeizig klingt, ist auf den zweiten Blick nicht besonders ambitioniert. Gerade bei den Ausgaben der aktiven Arbeitsmarktpolitik ist dies offensichtlich. In diesem Jahr plant die Arbeitsverwaltung Ausgaben für Beschäftigungsprogramme und Maßnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. 2007 waren es noch 14,7 Milliarden Euro, obwohl im Jahresdurchschnitt 3,8 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet waren. Das passt nicht zusammen. Die Wirksamkeit der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird seit Jahrzehnten bestritten. Wann, wenn nicht jetzt muss sie auf den Prüfstand? Der Staat hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Ludwig Erhard hat das früh erkannt: &#8220;Es gibt keine Leistungen des Staates, die sich nicht auf Verzichte des Volkes gründen.&#8221;</p>
<hr />
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>* Schäffler zum Sparpaket der Bundesregierung am 15. Juni 2010 im ÖkonomenBlog: </em><a title="Hier geht es zu dem ÖkonomenBlog-Beitrag." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/minipaket-reicht-nicht/" target="_blank"><em>Minipaket reicht nicht</em></a>.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>* </em><a title="Hier geht es zum Bundeshaushalt 2010." href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2009/06/20092406__PM26.html" target="_blank"><em>Bundeshaushalt 2010</em></a>.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>* Pressebericht zum </em><a title="Hier geht es zum dpa Pressebericht." href="http://www.zeit.de/news-nt/2010/8/14/iptc-hfk-20100814-13-25961454xml" target="_blank"><em>BA-Defizit</em></a>.</p>
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		<title>Bereit für grüne Wende</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Michael Hüther
Es scheint, als könne die deutsche Industrie unberührt von den anhaltenden Schwächen des Finanzsektors einen eindrucksvollen Expansionskurs fahren. Die im angelsächsischen Raum gepflegte Bewertung der Industrie als „Old Economy“ hat sich nun ihr Gegenteil verkehrt. Deutschland mit seinem vergleichsweise großen Industriesektor hat die Krise viel besser gemeistert als beispielsweise die USA. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/autohersteller_mit_umsatzpl.gif"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/autohersteller_mit_umsatzpl.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4254" title="Der Umsatz der deutschen Automobilhersteller ist im 1. Quartal 2010 deutlich angestiegen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/autohersteller_mit_umsatzpl-300x210.gif" alt="autohersteller_mit_umsatzpl" width="300" height="210" /></a>Von Prof. Dr. Michael Hüther</em></p>
<p>Es scheint, als könne die deutsche Industrie unberührt von den anhaltenden Schwächen des Finanzsektors einen eindrucksvollen Expansionskurs fahren. Die im angelsächsischen Raum gepflegte Bewertung der Industrie als „Old Economy“ hat sich nun ihr Gegenteil verkehrt. Deutschland mit seinem vergleichsweise großen Industriesektor hat die Krise viel besser gemeistert als beispielsweise die USA. Während in Deutschland ein Fachkräftemangel droht, drücken in den USA gegenteilige Sorgen. Wie zu Beginn der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts ist hier wieder „beschäftigungsloses Wachstum“ (Jobless Growth) das Thema.</p>
<p>Besonders imposant ist die Entwicklung bei den Automobilherstellern. Die in der Vergangenheit so gescholtenen deutschen Konzerne stehen vor allem im Premiumbereich vor einem Rekordabsatz. Vor knapp zwei Jahren schienen hier die Lichter auszugehen. Die Sorge, dass der Aufschwung ausbleibt, hat sich zu der Sorge verändert, dass der Aufschwung nicht ökologisch, nicht grün genug wird. Doch der Rückblick auf die letzten vier Jahrzehnte macht eigentlich Hoffnung. Die Zeichen der Zeit sind von den Unternehmen immer erkannt worden. Chancen für gute Geschäfte mit mehr Effizienz und geringerem Ressourcenverbrauch wird sich ein guter Unternehmer auch jetzt nicht entgehen lassen.</p>
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		<title>Mindestlohn mit Risiken und Nebenwirkungen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 07:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Justus Haucap
Am 01. August hat das Kabinett für rund 600.000 Beschäftigte in der Pflegebranche einen gesetzlichen Mindestlohn beschlossen. Doch nach wie vor gilt: Mindestlöhne sind langfristig Gift fürs Wachstum. Denn ein Arbeitgeber, der vom Staat vorgeschrieben bekommt, höhere Löhne zu zahlen, steht vor Mehrkosten, die meistens durch weniger Neueinstellungen oder Entlassungen gelöst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Prof. Dr. Justus Haucap</em></p>
<p>Am 01. August hat das Kabinett für rund 600.000 Beschäftigte in der Pflegebranche einen gesetzlichen Mindestlohn beschlossen. Doch nach wie vor gilt: Mindestlöhne sind langfristig Gift fürs Wachstum. Denn ein Arbeitgeber, der vom Staat vorgeschrieben bekommt, höhere Löhne zu zahlen, steht vor Mehrkosten, die meistens durch weniger Neueinstellungen oder Entlassungen gelöst werden. Die Folge: Die Arbeitslosigkeit steigt. Da der Mindestlohn im vorliegenden Fall mit 8,50 Euro im Westen und 7,50 Euro im Osten vergleichsweise gering ausfällt, hält sich zum Glück auch der Schaden in Grenzen.</p>
<p>Es gibt aber noch weitere Gegenargumente: <a title="Hier finden Sie das Hauptgutachten der Monopolkommission." href="http://www.monopolkommission.de/haupt_18/mopoko_volltext_h18.pdf" target="_blank">Die Monopolkommission weist in ihrem Hauptgutachten</a> auf die wettbewerbsbeschränkenden Auswirkungen von branchenspezifischen Mindestlöhnen hin. Große Unternehmen sind in der Regel produktiver als kleine und können deswegen oft mehr als einen gesetzlichen vorgeschriebenen Lohn zahlen. Für weniger produktive stellt ein Mindestlohn aber eine erhebliche Mehrbelastung dar und sind so im Wettbewerb benachteiligt. Hinzu kommt: Ein Mindestlohn erschwert Marktzutritte potentieller Wettbewerber. Und darunter leiden am Ende vor allem die Verbraucher.</p>
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		<title>Kita Plätze statt Herdprämie</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 05:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dominique Döttling]]></category>
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		<category><![CDATA[Haushaltskonsolidierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Dominique Döttling
Im Koalitionsvertrag steht schwarz auf weiß: „Um Wahlfreiheit zu anderen öffentlichen Angeboten und Leistungen zu ermöglichen, soll ab dem Jahr 2013 ein Betreuungsgeld in Höhe von 150,- Euro, gegebenenfalls als Gutschein, für Kinder unter drei Jahren als Bundesleistung eingeführt werden.“ Das Argument dahinter: Ein Krippenplatz kostet den Staat monatlich im Schnitt 800 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/betreuungsquoten.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4176" title="Die Zahl der Kinder, die in öffentlichen Kitas in Deutschland betreut werden ist gering. Statt einer Herdprämie, wäre ein Ausbau der Kindertagestätten in Deutschland angebracht." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/betreuungsquoten-300x281.gif" alt="Die Zahl der Kinder, die in öffentlichen Kitas in Deutschland betreut werden ist gering. Statt einer Herdprämie, wäre ein Ausbau der Kindertagestätten in Deutschland angebracht." width="300" height="281" /></a><em>Von Dominique Döttling</em></p>
<p>Im Koalitionsvertrag steht schwarz auf weiß: „Um Wahlfreiheit zu anderen öffentlichen Angeboten und Leistungen zu ermöglichen, soll ab dem Jahr 2013 ein Betreuungsgeld in Höhe von 150,- Euro, gegebenenfalls als Gutschein, für Kinder unter drei Jahren als Bundesleistung eingeführt werden.“ Das Argument dahinter: Ein Krippenplatz kostet den Staat monatlich im Schnitt 800 bis 1.000 Euro. Fördert man nun also jene, die ihr Kind lieber zuhause betreuen, wird die Staatskasse entlastet. Außerdem wird so dafür gesorgt, dass der ab 2013 geltende Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz besser zu realisieren ist.</p>
<p>Die Forderung ist sozial- und arbeitsmarktpolitischer Unsinn. Denn wo führt das hin, Geld dafür zu bekommen, eine steuerfinanzierte Leistung nicht in Anspruch zu nehmen? Konsequenterweise müssten dann auch Abiturienten, die trotz Abitur keinen Studienplatz in Anspruch nehmen, Geld vom Staat bekommen. Von den ungeklärten Kosten, die das Betreuungsgeld nach sich ziehen würde, ganz zu schweigen. Das Bundesfinanzministerium schätzt die jährlichen Kosten des Betreuungsgelds auf 1,4 bis 1,9 Milliarden Euro.</p>
<p>Dem Arbeitsmarkt gehen ohnehin schon genug qualifizierte Arbeitskräfte aufgrund mangelnder Betreuungsmöglichkeiten verloren. Es gibt keine Alternative dazu, den Ausbau neuer Krippenplätze voranzutreiben. Der Staat darf sich hier mit Ausgleichszahlungen nicht aus der Verantwortung stehlen.</p>
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