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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Bürokratie</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Mehrwertsteuer: Irrfahrt ohne Ende</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundesrat will eines der vielen Mehrwertsteuerprivilegien verlängern – den ermäßigten Steuersatz für die Fahrgastschifffahrt. Die Bundesregierung lehnt das aus steuersystematischen Gründen ab. Sie tut aber nichts dafür, eine grundlegende Reform der Mehrwertsteuer voranzubringen – und das, obwohl sie dies in ihrem Koalitionsvertrag vorgesehen hatte. Dabei wäre eine Vereinfachung der Mehrwertsteuer durchaus möglich: alle Parteien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Mehrwertsteuer2.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-7660 alignright" title="Eine Reform der Mehrwertsteuer - 16 Prozent auf Alles - würde die unteren Einkommensschichten kaum belasten." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Mehrwertsteuer2-259x300.gif" alt="" width="259" height="300" /></a>Der Bundesrat will eines der vielen Mehrwertsteuerprivilegien verlängern – den ermäßigten Steuersatz für die Fahrgastschifffahrt. Die Bundesregierung lehnt das aus steuersystematischen Gründen ab. Sie tut aber nichts dafür, eine grundlegende Reform der Mehrwertsteuer voranzubringen – und das, obwohl sie dies in ihrem Koalitionsvertrag vorgesehen hatte. Dabei wäre eine Vereinfachung der Mehrwertsteuer durchaus möglich: alle Parteien sind dafür. Und konkrete Modelle liegen auf dem Tisch.</strong></p>
<p><strong><span id="more-7658"></span></strong></p>
<p>Die Irrfahrten des aus dem Ruder gelaufenen Mehrwertsteuer-Wracks gehen weiter. Während sich Regierungs- und Oppositionsparteien immer wieder für eine grundlegende Reform des Steuerchaos aussprechen, arbeiten sie im Alltagsgeschäft konsequent in eine andere Richtung. Sollte man dem Bundesrat vorwerfen, er habe mit seiner Gesetzesinitiative im vergangenen Dezember zur Verlängerung des Mehrwertsteuerprivilegs für die Fahrgastschifffahrt gegen die Grundsätze der Steuergerechtigkeit und Einfachheit des Steuerrechts verstoßen? Ja, das sollte man. <a title="Zur Bundesratsinitiative." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/SteuernundFinanzen/mehrwertsteuer-irrfahrt-ohne-ende/" target="_blank">Die Bundesratsinitiative</a> ist schlicht und ergreifend der Versuch, einen kleinen -  aber ordnungspolitisch sinnvollen – ersten Schritt zur Steuervereinfachung aufzuhalten und den Anbietern von Flusskreuzfahrten eine Subvention zu sichern.<strong> </strong></p>
<p><strong></strong>Die Irrfahrt der Länder sollte allerdings nicht davon ablenken, dass man der Bundesregierung beim gleichen Thema den Vorwurf der Meuterei vorhalten muss. Immerhin hatte sie in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Unübersichtlichkeit, das Gesetzeschaos, das Bürokratiemonster Mehrwertsteuer umfassend zu reformieren. Nach langem hin und her wurde eine Regierungskommission eingesetzt, die bis heute nicht einmal getagt hat. Warum eigentlich nicht? Weil sich der Bundesfinanzminister nicht mit einzelnen momentan privilegierten Subventionsempfängern auseinandersetzen will. Weil er Widerstand befürchtet und diesen Konflikt gar nicht erst auslösen möchte. Dabei wäre das umso lohnenswerter.</p>
<p>Bei einer weitgehenden Steuervereinfachung könnte man zum Beispiel auf das 140-seitige Anwendungsschreiben des Bundesfinanzministeriums aus dem Jahre 2004 verzichten, in dem minutiös unterschieden wird zwischen Kartoffeln (19 Prozent Mehrwertsteuer) und Süßkartoffeln (ermäßigt 7 Prozent). Oder zwischen einem Kaffee zum Mitnehmen (7%) und einem Kaffee zum Direktverzehr (19%). Modelle zur Steuervereinfachung liegen auf dem Tisch. Zum Beispiel das von<a title="Zum Beitrag &quot;Rückkehr zu einer generellen Konsumbesteuerung von Prof. Peffekoven." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/ruckkehr-zu-einer-generellen-konsumbesteuerung/"> Professor Peffekoven</a>, <a title="Zum Vorschlag von Prof. Peffekoven." href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Peffekoven-16-Prozent-auf-alles.html" target="_blank">der vorschlägt, für alle Waren und Dienstleistungen den gleichen Steuersatz zu verwenden – 16 Prozent auf alles</a>. Alle verzichten auf ihre Privilegien – und alle profitieren von mehr Steuergerechtigkeit und weniger Bürokratie. Studien haben übrigens ergeben, dass eine solche Reform nicht zu einer Steuermehrbelastung der Bezieher niedriger Einkommen führen muss, wenn man nämlich den allgemeinen Steuersatz insgesamt reduziert. Sicher keine einfache Reform – allerdings besser, als wieder neue Steuergeschenke oben draufzupacken. Es ist Zeit zu handeln.</p>
<hr />
<p><em><span style="text-decoration: underline;"><strong>Weiterführende Informationen:</strong></span></em></p>
<p><em><a title="Zur Bundesratsinitiative." href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_01/2012_018/01.html" target="_blank">*Bundesratsinitiative zur Mehrwertsteuersenkung für Fahrgastschifffahrt</a></em></p>
<p><em><a title="Hier gehts zum INSM Reformvorschlag" href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Peffekoven-16-Prozent-auf-alles.html" target="_blank">*INSM-Reformvorschlag: 16 Prozent auf alles</a></em></p>
<p><em><a title="Hier gehts zum Koalitionsvertrag von CDU und FDP" href="http://www.cdu.de/doc/pdfc/091026-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf" target="_blank">*Koalitionsvertrag von Union und FDP</a>, Seite 14</em></p>
<p><em><a title="Hier gehts zum Beschluss des SPD Parteivorstandes" href="http://www.spd.de/linkableblob/17144/data/finanzkonzept_2011_09_05.pdf" target="_blank">*Beschluss des SPD-Parteivorstandes</a> vom 5. September 2011: Nationaler Pakt für Bildung und Entschuldung, Seite 9</em></p>
<p><em><a title="Hier gehts zum Beschluss der Grünen" href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dokbin/397/397727.solide_solidarisch_gruen_unsere_haushalt.pdf" target="_blank">*Beschuss der 33. Ord. Bundesdelegiertenversammlung Bündnis 90/ Die Grünen</a> vom 25.-27. November 2011: Solide, solidarisch, Grün: Unsere Haushalts- und Finanzpolitik, Seite 7</em></p>
<p><em><a title="Hier gehts zu den Stellungnahmen der Finanzpolitiker" href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Konsens-f-r-Reform-der-Mehrwertsteuer.html" target="_blank">*Stellungnahmen der Finanzpolitiker der Bundestagsfraktionen</a></em></p>
<p><em><a title="Hier gehts zum Gutachten" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54/DE/Presse/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2010/09/20100923-PM33.html?__nnn=true" target="_blank">*Gutachten zur Reform der Mehrwertsteuer im Auftrag des Bundestags-Finanzausschusses</a></em></p>
<p><em><a title="Hier gehts zur Pressemeldung zu den Bürokratiekosten" href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Mehrwertsteuer-B-rokratie-belastet-Unternehmen-mit-14-Mrd--Euro.html" target="_blank">*Mehrwertsteuer-Chaos verursacht Bürokratiekosten von 14 Milliarden Euro</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Krux mit der Steuer: Paul Kirchhof lässt grüßen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 06:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oswald Metzger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gleich zwei Zäsuren sind am Ende dieser Woche von der deutschen Politik zu vermelden: Eine der größten Volkswirtschaften der Welt steigt in einer fast Allparteienkoalition aus der Atomkraft aus. Außerdem ist seit wenigen Tagen die Wehrpflicht passe, ein jahrzehntelanger Eckpfeiler der deutschen Sicherheitspolitik. Eine andere Zäsur lässt dagegen auf sich warten: eine fundamentale Steuerreform, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/07/kirchhof-modell.gif" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-6392" title="Das Kirchhof Modell ist im Vergleich zum heutigen Steuerrecht wesentlich einfacher." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/07/kirchhof-modell-226x300.gif" alt="" width="226" height="300" /></a></p>
<p>Gleich zwei Zäsuren sind am Ende dieser Woche von der deutschen Politik zu vermelden: Eine der größten Volkswirtschaften der Welt steigt in einer fast Allparteienkoalition aus der Atomkraft aus. Außerdem ist seit wenigen Tagen die Wehrpflicht passe, ein jahrzehntelanger Eckpfeiler der deutschen Sicherheitspolitik.</p>
<p>Eine andere Zäsur lässt dagegen auf sich warten: eine fundamentale Steuerreform, die endlich Transparenz und Fairness in unser undurchschaubares Steuerdickicht bringt. Zu Wochenbeginn hat Paul Kirchhof einen neuen Aufschlag gemacht. Mit seinem „Bundessteuergesetzbuch“ dampft er Abertausende von Vorschriften in 146 (!) Paragraphen ein und formuliert Leitsätze für eine komplette Revision des Steuerrechts.</p>
<p>Ich möchte eine Lanze für eine Steuerstrukturreform brechen, die viele Steuerpflichtige weit stärker herbeisehnen, als es der bornierte Berliner Politikbetrieb wahrhaben will. Mir geht es nicht um eine Nettoentlastung, sondern um Vereinfachung und Transparenz.</p>
<p>Heute haben wir unterschiedliche Steuersätze: Körperschaften bezahlen einen Steuersatz von 15%, für private Kapitalerträge sind 25% fällig und in der Einkommensteuer sind  zwischen 14% bis zu 45% Steuersatz fällig. Kirchhof fasst alles in einem Steuersatz von mindestens 25% zusammen.  Damit entlastet er vor allem den Faktor Arbeit, der heute überdurchschnittlich hohe Grenzsteuersätze zu tragen hat. Mehr Fairness des Staates im Umgang mit der Leistungsbereitschaft seiner Bürgerinnen und Bürger ist Grundvoraussetzung für die Prosperität im Land.</p>
<p>Um die massive Absenkung der Steuersätze in der Einkommensteuer finanzieren zu können, sind alle Ausnahmetatbestände zu streichen. Populäre Arbeitnehmertatbestände  wie Pendlerpauschale und Schicht- und Nachtarbeitszuschläge fallen dann weg. Dafür gibt es hohe Grundfreibeträge von 10.000 Euro pro erwachsenem Haushaltsmitglied und je 8.000 Euro pro Kind. Ein vierköpfiger Arbeitnehmerhaushalt hätte dann erst ab einem steuerpflichtigen Jahreseinkommen von über 36.000 Euro überhaupt Einkommensteuer zu bezahlen.</p>
<p>Paul Kirchhof hat eine steuerpolitische Vision formuliert, die ich für umsetzbar halte, wenn der politische Wille da ist. Die Abschaffung der Wehrpflicht ist vollzogen, der Atomausstieg beschlossen. Warum bitte sollte es dann nicht auch eine Steuerrevolution des Professors aus Heidelberg in das Bundesgesetzblatt schaffen?</p>
<hr /><em>Zur Grafik:</em><br />
<em> 1.) 10.000 zu versteuerndes Einkommen sind auf jeden Fall steuerfrei.</em><br />
<em>2.) Innerhalb der ersten 5.000 Euro über 10.000 werden nur 60 Prozent angerechnet. De facto Steuersatz 15%.</em><br />
<em>3.) Innerhalb der ersten 5.000 Euro über 15.000 werden nur 80 Prozent angerechnet. De facto Steuersatz 20%.</em><!-- post eof --></p>
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		<title>Keine Privilegien für Kinderschuhe</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/bildung/keine-privilegien-fur-kinderschuhe/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 13:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Pellengahr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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		<description><![CDATA[Unser Mehrwertsteuersystem ist ungerecht. Völlig zu Recht beklagen Kinderschutzbund und seine Bündnispartner, dass Garnelen, Hundefutter oder Taxifahrten durch dem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent bevorzugt werden, während für Spielzeug oder Kinderbekleidung der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent bezahlt werden muss. Hier werden offensichtlich die falschen politischen Prioritäten gesetzt. Deshalb ist jetzt ist der richtige Zeitpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/kosten_der_kinder.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-6106" title="75 Prozent der direkten Kosten von Kindern trug der Staat 2006." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/kosten_der_kinder-300x262.gif" alt="" width="300" height="262" /></a></p>
<p>Unser Mehrwertsteuersystem ist ungerecht. Völlig zu Recht beklagen Kinderschutzbund und seine Bündnispartner, dass Garnelen, Hundefutter oder Taxifahrten durch dem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent bevorzugt werden, während für Spielzeug oder Kinderbekleidung der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent bezahlt werden muss. Hier werden offensichtlich die falschen politischen Prioritäten gesetzt. Deshalb ist jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine grundlegende Reform und eine gerechte Mehrwertsteuer. Die Forderung des Kinderschutzbundes zielt jedoch in die falsche Richtung. Weitere Ausnahmen, diesmal für Kinderprodukte, treiben das Mehrwertsteuerchaos nur weiter auf die Spitze. Mehrwertsteuersätze nach Schuhgröße können keine Lösung sein. Neue Ausnahmen schaffen neue Abgrenzungsprobleme und neue Ungerechtigkeiten. Ein gerechtes Steuersystem funktioniert jedoch nur mit einfachen Regeln. Deshalb schlagen wir vor, alle Ausnahmen zu streichen und den allgemeinen Mehrwertsteuersatz auf 16 Prozent zu senken.</p>
<p>Das aktuelle Mehrwertsteuerchaos mit unzähligen Ausnahmeregelungen ist das Ergebnis jahrzehntelanger Klientelpolitik, die ähnliche Wünsche von anderen Interessenverbänden erfüllt hat. Kernaufgabe der Mehrwertsteuer ist allerdings, Einnahmen für den Staat zu erzielen. Der Versuch, durch unterschiedliche Steuersätze sozialpolitische Ziele zu erreichen, ist von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Von ermäßigten Steuersätzen profitieren sicher die Anbieter der begünstigten Produkte. Ob sie die Steuervorteile in Form von Preissenkungen tatsächlich an ihre Kunden weitergeben ist mehr als fraglich. Zudem würden reiche wie arme von den Steuerermäßigungen profitieren. Für eine treffsichere Familienförderung, die bei den Kindern ankommt, gibt es geeignetere Instrumente, zum Beispiel das Kindergeld. Wer Familien und Kinder fördern will, muss hier ansetzen. Eine einheitliche Mehrwertsteuer von 16 Prozent spart Bürokratie und stabilisiert die Steuereinnahmen. So steht am Ende mehr Geld für eine bessere Förderung von Familien und Kindern zur Verfügung.</p>
<hr />* Hier geht´s zum Aktionsbündnis des Kinderschutzsbundes <a title="Hier geht es zum Aktionsbündnis: 7 % für Kinder." href="http://www.7fuerkinder.de" target="_blank">www.7fuerkinder.de</a><br />
* Wissenschaftler trommeln für Steuerreform: <a title="Hier gehts zum Appell zur Reform der Mehrwertsteuer" href="http://www.insm.de/dms/insm/textdokumente/pdf/INSM_047_Mehrwertsteuerappell_final_110222.pdf" target="_blank">Appell zur Reform der Mehrwertsteuer</a><!-- post eof --></p>
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		<title>651 Geschenke für den Staat sind genug</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/651-geschenke-fur-den-staat-sind-genug/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Volker Wittberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man einen Frosch in kochendes Wasser wirft, dann tut er alles, um dem Inferno zu entkommen. Setzt man ihn aber in lauwarmes Wasser und erhöht langsam die Temperatur, dann kocht er bei lebendigem Leibe und geht schließlich daran zugrunde. Ohne dass er zuvor Anstrengungen gemacht hätte, seinem Wärmegefängnis zu entkommen. Genauso geht es den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/inpflichtnahme_unternehmen.gif"><img class="size-medium wp-image-6026 alignright" title="Allein der Bund bürdet den Unternehmen in Deutschland ohne Kostenerstattung 651 Leistungen auf, die eigentlich in seine Zuständigkeit fallen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/inpflichtnahme_unternehmen-300x191.gif" alt="" width="300" height="191" /></a></p>
<p>Wenn man einen Frosch in kochendes Wasser wirft, dann tut er alles, um dem Inferno zu entkommen. Setzt man ihn aber in lauwarmes Wasser und erhöht langsam die Temperatur, dann kocht er bei lebendigem Leibe und geht schließlich daran zugrunde. Ohne dass er zuvor Anstrengungen gemacht hätte, seinem Wärmegefängnis zu entkommen.</p>
<p>Genauso geht es den Unternehmen in Deutschland mit der steten Auferlegung neuer bürokratischer Belastungen durch den Staat, die eigentlich in die originäre Zuständigkeit des Staates fallen. Zu diesen so genannten „Inpflichtnahmen“ der Unternehmen zählen beispielsweise die Berechnung und Abführung der Lohnsteuer und der Sozialabgaben der Arbeitnehmer. Derlei Pflichten bürdet der Staat den Unternehmen auf, ohne sie dafür finanziell zu entschädigen. Da diese bürokratische Belastung schleichend ausgeweitet wird, fehlt dem Staat schlicht der Blick für die daraus resultierende Gesamtbelastung der Wirtschaft.</p>
<p><span id="more-6010"></span></p>
<p>Gegenwärtig belastet allein der Bund die Unternehmen mit 651 solcher Aufgaben und Tätigkeiten. Die dadurch verursachten Kosten sind immens: Allein die Erfüllung von zehn besonders aufwendigen Arbeitgeberpflichten kostet ein mittelständisches Unternehmen mit 100 Arbeitnehmern 17.940 Euro pro Jahr. Auf alle kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland hochgerechnet ergeben sich damit pro Jahr Kosten in Höhe von etwa drei Milliarden Euro. Nicht berücksichtigt sind hier alle weiteren Inpflichtnahmen des Bundes sowie die Kosten für die Großunternehmen. Höchste Zeit also, der steten Einführung neuer Inpflichtnahmen einen Riegel vorzuschieben.</p>
<p>Wie kann man dies erreichen? Zum ersten sollte der Gesetzgeber dazu verpflichtet werden, alle neuen Indienstnahmen von Unternehmen in der Gesetzbegründung explizit auszuweisen und deren Kosten zu benennen. Zweitens sollte der Nationale Normenkontrollrat das Recht erhalten, unterlassene Benennungen zu beanstanden und die Kostenangaben zu überprüfen. Drittens sollte es zukünftig für neue Pflichten eine Kostenerstattung durch den Staat geben.</p>
<hr size="2" /><em>Prof. Dr. Volker Wittberg ist Leiter des Nationalen Zentrums für Bürokratiekostenabbau an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld.</em></p>
<p><em>Der BlogBeitrag stellt eine kurze Zusammenfassung des von Prof. Dr. Volker Wittberg, Hans-Georg Kluge und Frauke Ley erstellten Gutachtens<a title="Hier geht es zu dem Gutachten "Staatliche Bürokratiekostenüberwälzung auf Unternehmen als unternehmerisches Gegenwartsproblem"." href="http://www.insm.de/dms/insm/textdokumente/pdf/untitled/Staatliche-B-rokratiekosten-berw-lzung-auf-Unternehmen-als-unternehmerisches-Gegenwartsproblem0/Staatliche%20B%C3%BCrokratiekosten%C3%BCberw%C3%A4lzung%20auf%20Unternehmen%20als%20unternehmerisches%20Gegenwartsproblem.pdf" target="_blank"> „Staatliche Bürokratiekostenüberwälzung auf Unternehmen als unternehmerisches Gegenwartsproblem“</a> dar.</em><!-- post eof --></p>
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		<title>Vollkasko frisst Freiheit</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 08:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oswald Metzger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur die machtpolitischen Gewichte verschieben sich in unserer Parteiendemokratie. Grün-Rot gewinnt Umfragen, aber auch Wahlen. Die noch nicht ausgestandene Führungskrise der FDP, hinter der vor allem eine politisch-programmatische Identitätskrise des politischen Liberalismus steckt, beweist zunächst eines: In unserer marktwirtschaftlichen Ordnung hat der Einsatz für Freiheit &#8211; in einem umfassenden Sinn &#8211; keine parteipolitische Stütze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur die machtpolitischen Gewichte verschieben sich in unserer Parteiendemokratie. Grün-Rot gewinnt Umfragen, aber auch Wahlen. Die noch nicht ausgestandene Führungskrise der FDP, hinter der vor allem eine politisch-programmatische Identitätskrise des politischen Liberalismus steckt, beweist zunächst eines: In unserer marktwirtschaftlichen Ordnung hat der Einsatz für Freiheit &#8211; in einem umfassenden Sinn &#8211; keine parteipolitische Stütze mehr.</p>
<p>Selbst der Liberalismus ist in erster Linie „mitfühlend“, wenn es nach der jungen Garde der FDP geht. Hier kommt nur verbal in anderem Gewand daher, was Grüne, Linke (Linkspartei wie SPD) und Union schon lange hinter der Flagge „soziale Gerechtigkeit“ versammeln.</p>
<p>Das Koordinatensystem unserer Gesellschaft verschiebt sich immer stärker weg von der Freiheit des Bürgers, der auf seinen eigenen Füßen stehen will und kann – nicht nur als homo oeconomicus, sondern auch als couragierter und selbstbewusster Citoyen. Doch medialer wie parteipolitischer Mainstream sorgen für eine gesellschaftspolitische Nivellierung auf dem Niveau, das immer mehr Menschen am besten zu verstehen scheinen: <strong><em>Wer versorgt mich?</em></strong> Immer stärker greift eine Mentalität um sich, die Eigenverantwortung durch Staatsversorgung ersetzt. Die Politik okkupiert zunehmend auch die Lohnfindung, wie immer mehr branchenbezogene Mindestlöhne in Zeiten einer schwarz-gelben Bundesregierung belegen.</p>
<p>Bezahlen sollen die starken Schultern, die Reichen. Erinnern sich einige noch an die Linkspartei-Plakate im letzten Bundestagswahlkampf: „Reichtum für alle!“ Ja, so stellen sich anscheinend immer mehr politische Akteure (und Wähler) die schöne neue marktwirtschaftliche Welt vor. Dass dieses Umverteilungsmuster, das schon viele Jahrzehnte praktiziert wird, immer mehr Leistungsträgern unserer Gesellschaft die Einsatzfreude abgewöhnt, wird ausgeblendet.</p>
<p>Damit wird die Freiheit, aufgrund eigener Leistung auf eigenen Füßen zu stehen, strukturell ausgehöhlt. Niemand lässt sich vom Fiskus fortwährend als Zahlmeister dafür beanspruchen, dass andere ohne eigene Anstrengung dauerhaft vom Staat alimentiert werden. Eine liberale Partei müsste angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung aufschreien. Doch die FDP fühlt ja lieber mit der Mehrheit.<!-- post eof --></p>
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		<title>Verschwendung bekämpfen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Mendorf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Staatsbankrott]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die große Mehrheit der Deutschen ist davon überzeugt, dass der Staat Steuergelder verschwendet. Laut dem Bund der Steuerzahler sind es jährlich Milliardenbeträge, die gespart werden könnten, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde. Nach früheren Berechnungen werden rund fünf Prozent aller Ausgaben für Projekte aufgewendet, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Hier finden Sie den Verschwendungsatlas." href="http://www.verschwendungsatlas.de" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-5637" title="Der Verschwendungsatlas der INSM zeigt, wo Steuergelder verschwendet werden." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/03/verschwendungsmap-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a>Die große <a title="Hier finden die Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag der INSM." href="http://www.dasrichtigetun.de/index/Presse/Pressemitteilungen/Deutsche-kritisieren-Verschwendung-von-Steuergeld.html" target="_blank">Mehrheit der Deutschen ist davon überzeugt</a>, dass der Staat Steuergelder verschwendet. Laut dem Bund der Steuerzahler sind es jährlich Milliardenbeträge, die gespart werden könnten, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde. <a title="Hier finden Sie einen Beitrag in der Welt aus dem Jahr 2007." href="http://www.welt.de/wirtschaft/article1216812/Wie_der_Staat_30_Milliarden_Euro_verschwendet.html" target="_blank">Nach früheren Berechnungen</a> werden rund fünf Prozent aller Ausgaben für Projekte aufgewendet, die nach Meinung des Bundes der Steuerzahler alles andere als sinnvoll sind. Das wären rund 30 Milliarden Euro.</p>
<p>Um auf Verschwendung aufmerksam zu machen und diese zukünftig zu verhindern, hat die INSM einen<a title="Weitere Informationen zum Verschwendungsatlas finden Sie hier." href="http://www.dasrichtigetun.de/index/Sparen/Subventionen/Verschwendungsatlas.html" target="_blank"> Verschwendungsatlas</a> initiiert. Klicken Sie sich durch die Karte und ergänzen Sie den Atlas um weitere Beispiele aus Ihrer Region.</p>
<hr size="2" />
<p><a title="Zum Verschwendungsatlas." href="http://www.verschwenugsatlas.de" target="_blank"><em>Hier finden Sie den Verschwendungsatlas.</em></a><!-- post eof --></p>
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		<title>Bürokratie gefährdet Exporterfolge</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/burokratie-gefahrdet-exporterfolge/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 08:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Oliver Knipping</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ersten Erfolgen beim Bürokratieabbau ist der Politik in letzter Zeit der Mut und Wille abhanden gekommen, dieses Projekt weiterhin mit dem nötigen Elan voranzutreiben. Mehr und mehr ist der Bürokratieabbau ins Stocken geraten. Nun mehren sich gar die Zeichen für eine diametrale Trendwende. Mehr Bürokratie ist wieder en vogue: Zuerst die ins Spiel gebrachte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/02/buerokratieabbau.gif"><img class="size-medium wp-image-5522 alignleft" title="Die große Mehrheit der deutschen Unternehmer sieht keine bürokratische Entlastung." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/02/buerokratieabbau-300x250.gif" alt="" width="300" height="250" /></a></p>
<p>Nach ersten Erfolgen beim Bürokratieabbau ist der Politik in letzter Zeit der Mut und Wille abhanden gekommen, dieses Projekt weiterhin mit dem nötigen Elan voranzutreiben. Mehr und mehr ist der Bürokratieabbau ins Stocken geraten. Nun mehren sich gar die Zeichen für eine diametrale Trendwende. Mehr Bürokratie ist wieder en vogue: Zuerst die ins Spiel gebrachte Frauenquote und nun die Forderung nach einem ausführlichen Sozialbericht für deutsche Kapitalgesellschaften. Darin sollen diese Unternehmen detailliert auflisten, wie viele Zeitarbeiter und Praktikanten sie beschäftigen, welche Tarifverträge sie anwenden und welche betrieblichen Sozialleistungen ihre Mitarbeiter enthalten.</p>
<p>De Facto bedeutet dies nichts anderes, als dass diese Unternehmen mit zusätzlicher Bürokratie belastet werden. Dabei müssen deutsche Unternehmen schon heute mehr als 9.000 Informationspflichten nachkommen. Insofern ist es das Letzte, was die deutsche Wirtschaft noch braucht, hier noch weitere Informationspflichten draufzusatteln. Die dadurch verursachten Kosten mindern die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen. Für eine Exportnation wie Deutschland eine gefährliche Entwicklung.</p>
<hr size="2" /><em>Zur Grafik: Der INSM-WiWo-Deutschland-Check befragt Entscheider in deutschen Unternehmen zu aktuellen politischen Vorgängen. Thema der im Januar/Februar 2011 durchgeführten Befragungsrunde war das Regierungsprogramm „Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung“. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie <a title="Hier geht es zum Deutschland-Check." href="http://www.deutschland-check.de/unternehmens-umfrage-im-februar-2011.html" target="_blank">hier</a>.</em><!-- post eof --></p>
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		<title>Teuer und am Ziel vorbei</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 15:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Oliver Knipping</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Reformen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitnahmeeffekte und Wettbewerbsverzerrung – dies sind die bekannten Resultate von Subventionen. Trotz dieser schädigen Wirkungen für Markt und Staat greift die Politik immer gern zu diesem Instrumentarium, um als gesellschaftlich notwendig erachtete Ziele zu verfolgen. So wurde vor einigen Jahren die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen ausgeweitet, um auf diesem Wege die Schwarzarbeit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/02/hohe_mitnahmeeffekte.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-5425" title="Die Steuerbefreiung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen führen zu großen Mitnahmeeffekte." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/02/hohe_mitnahmeeffekte-300x213.gif" alt="" width="300" height="213" /></a></p>
<p>Mitnahmeeffekte und Wettbewerbsverzerrung – dies sind die bekannten Resultate von Subventionen. Trotz dieser schädigen Wirkungen für Markt und Staat greift die Politik immer gern zu diesem Instrumentarium, um als gesellschaftlich notwendig erachtete Ziele zu verfolgen. So wurde vor einigen Jahren die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen ausgeweitet, um auf diesem Wege die Schwarzarbeit zu bekämpfen. Der nun vorliegende Befund des Bundesrechnungshofes ist eindeutig: Der gewährte Steuervorteil trägt kaum dazu bei, die Schattenwirtschaft zu bekämpfen. Vielmehr werden vielfach Leistungen gefördert, die ohnehin legal bezogen worden wären. Diese Mitnahmeeffekte belaufen sich laut Bundesrechnungshof auf 70 Prozent der untersuchten Handwerksleistungen und 30 Prozent der haushaltsnahen Dienstleistungen.</p>
<p>Nach Schätzungen der Bundesregierung liegen die Steuermindereinnahmen aufgrund der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen für die Jahre 2007 bis 2009 bei jährlich 3,2 Milliarden Euro, 2010 werden sie bei 4,1 Milliarden Euro liegen. Auch das Fazit des Bundesrechnungshofes ist eindeutig: Diese Steuervergünstigung ist zu teuer, geht am Ziel vorbei und gehört folglich abgeschafft.</p>
<p>Statt über einzelne Entlastungsmaßnahmen den Markt nur weiter zu verzerren und zu regulieren, ist es an der Zeit, endlich eine umfangreiche Steuerreform anzupacken, die zu hohen Entlastungen aller Bürger sowie einer deutlich reduzierten Staatsfunktion führt.</p>
<hr size="2" /><em><a title="Hier geht es zu dem Bericht des Bundesrechnungshofes." href="http://bundesrechnungshof.de/veroeffentlichungen/sonderberichte/99-dienstleistungen-handwerkerleistungen.pdf" target="_blank">Hier</a> geht es zum Bericht des Bundesrechnungshofes.</em></p>
<p><a href="http://bundesrechnungshof.de/veroeffentlichungen/sonderberichte/99-dienstleistungen-handwerkerleistungen.pdf"></a><!-- post eof --></p>
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		<title>Weniger Bürokratie durch einfache Steuern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 08:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Oliver Knipping</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange Zeit wurde in Deutschland über die bürokratische Überregulierung diskutiert. Geschehen ist nicht viel. Als 2006 das Statistische Bundesamt nachzählte, kam es zu einem denkwürdigen Befund: Nicht weniger als 9.332 Informationspflichten bürdete die deutsche Bürokratie der Wirtschaft auf. Die daraus resultierenden jährlichen Kosten wurden auf rund 50 Milliarden Euro geschätzt. Nunmehr war der Politik offensichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/01/buerokratioabbau-stockt.gif"><img class="size-medium wp-image-5309 alignleft" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/01/buerokratioabbau-stockt-300x214.gif" alt="Bei der Entlastung der Wirtschaft durch Bürokratieabbau fehlen noch 5,8 Mrd. Euro." width="300" height="214" /></a></p>
<p>Lange Zeit wurde in Deutschland über die bürokratische Überregulierung diskutiert. Geschehen ist nicht viel. Als 2006 das Statistische Bundesamt nachzählte, kam es zu einem denkwürdigen Befund: Nicht weniger als 9.332 Informationspflichten bürdete die deutsche Bürokratie der Wirtschaft auf. Die daraus resultierenden jährlichen Kosten wurden auf rund 50 Milliarden Euro geschätzt. Nunmehr war der Politik offensichtlich klar geworden, dass die Zeit des Redens vorbei ist. Beschlossen wurde ein systematischer Bürokratieabbau, der die Wirtschaft bis Ende 2011 um 25 Prozent, also 12,5 Milliarden Euro, entlasten sollte.</p>
<p>Anfangs erwies sich der angestrebte Bürokratieabau noch als vergleichsweise leicht, sodass bis Ende 2010 nach Angaben der Bundesregierung die Unternehmen um 6,7 Milliarden Euro entlastet werden konnten. Seit geraumer Zeit gerät der Bürokratieabbau jedoch zunehmend ins Stocken. Um das angestrebte Ziel zu erreichen, müsste die Regierung die Unternehmen noch von einer bürokratischen Belastung von 5,8 Milliarden Euro befreien. Schwer, aber nicht unmöglich. Denn nach wie vor gibt es Bereiche mit immensem bürokratischem Abbaupotential. Insbesondere eine Steuervereinfachung würde die Regierung dem angestrebten Ziel näher bringen.<!-- post eof --></p>
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		<title>Die Luftfrachtbranche</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 13:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Bosbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reformen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze an meinem Fenster und gucke nach den Flugzeugen, die auf dem Flughafen Frankfurt landen – mein Haus liegt ziemlich genau in der Einflugschneise. Ich würde so gerne mal einen A-380 sehen. Damit war mir bis jetzt kein Glück beschieden. Was häufiger kommt, sind die MD-11 der Lufthansa Cargo. Das sind große, dreistrahlige Maschinen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/gewerkschaftsmitgliederverl.gif"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/gewerkschaftsmitgliederverl.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-5081" title="Deutschlands Gewerkschaften haben in den letzten 20 Jahren fast die Hälfte ihrer Mitglieder verloren." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/gewerkschaftsmitgliederverl-300x240.gif" alt="Deutschlands Gewerkschaften haben in den letzten 20 Jahren fast die Hälfte ihrer Mitglieder verloren." width="300" height="240" /></a></p>
<p>Ich sitze an meinem Fenster und gucke nach den Flugzeugen, die auf dem Flughafen Frankfurt landen – mein Haus liegt ziemlich genau in der Einflugschneise. Ich würde so gerne mal einen A-380 sehen. Damit war mir bis jetzt kein Glück beschieden. Was häufiger kommt, sind die MD-11 der Lufthansa Cargo. Das sind große, dreistrahlige Maschinen, gebaut von McDonnell Douglas, noch bevor es bei den Flugzeugkonstrukteuren nur Airbus und Boeing gab. Heute kamen davon schon drei, denke ich. Die Lufthansa Cargo hat 18 von denen. Das ist ihre gesamte Flotte. Die größte Frachtairline der Welt, FedEx, hat 664 Flugzeuge.</p>
<p>Und ich muss plötzlich denken: ist das nicht vollkommen ineffizient, dass es x Frachtairlines gibt, die alle in Frankfurt Personal und Material unterhalten? Jede einzelne mit einem Vorstand, der viel Geld kostet? Wäre es nicht viel billiger, wenn die sich ihre Frachthubs alle teilen würden? Die nicht mehr doppelt und dreifach anfliegen müssten? Wenn sie alle zusammen ihre Flugzeuge bestellen würden? Vielleicht könnte das eine Behörde organisieren, die das große Ganze überblickt? Da könnte man Fracht doch viel billiger transportieren – zum Nutzen aller.</p>
<p><span id="more-5075"></span>Es ist sehr schwer, gegen so eine Idee zu argumentieren. Ihr Nutzen ist offensichtlich. Ihre Kosten sind versteckt. Es mag ja sein, dass an einem bestimmten Punkt ganze Wirtschaftszweige öffentlich zu bündeln Sinn macht. Nur was, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern? Dann ist es sehr schwer, auf diese Änderungen zu reagieren. Denn selbst wenn man davon ausgeht, dass die Menschen hinter der öffentlichen Leitung perfekt informiert sind über den Gang der Welt und auf diesen optimal reagieren können, zeigt die Erfahrung: der öffentliche Sektor bewegt sich nur ungern. Doch was auf lange Sicht zählt, ist die Möglichkeit, die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren schnell neu zu organisieren. Ohne Antrag, dessen Bearbeitung vier Wochen braucht. Um der erste zu sein, der von einem Trend profitiert.</p>
<p>Deswegen ist es gar nicht schlimm, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund seit 1990 die Hälfte seiner Mitglieder verloren hat. Wer so stark für unflexible Regelungen ohne Ausnahme eintritt, erreicht das Gegenteil dessen, was er anstrebt: Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen. Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, dass der DGB behauptet, für „die Menschen“ in diesem Land zu sprechen. Lufthansa Cargo behauptet ja auch nicht, FedEx zu vertreten.</p>
<hr />
<div>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Matthias Bosbach ist Rechtsreferendar bei Baker &#038; McKenzie Partnerschaft von Rechtsanwaelten, Wirtschaftspruefern, Steuerberatern und Solicitors.</em><strong></strong></p>
</div>
<p><!-- post eof --></p>
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